Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 2 (1928)
- Issue
- Heft 41 (29.6.1928)
- Date
- 1928-06-29
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2711613-2711630-2711656--0541-2713691- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. .41- Die Kommission ist der Ansicht, daß ein Mini m a 1 b u d g c t von einer Million Pfund jähr lieh angestrebt werden soll. Sic glaubt, daß dieser Hctrag aufgebracht werden kann und muß. Wenn ein derartiges Budget vorhanden wäre, dann könnte mit der Errichtung eines nationalen Heims in Palästina und seiner Erhaltung über eine Anzahl von Jahren hinaus fortgeschritten und sie zu einem befriedigenden Abschluß gc bracht werden. Sie wünscht jedoch, die Notwendigkeit strenger Sparsamkeit und bester V c r w c nd ü n g des aufgebrachten Geldes sowie der von ihr an gezeigten Reorganisation der Methoden, endlich der rückhaltlosen Annahme der Jewish Agency gemäß den diskutierten Richtlinien zu betonen. In der Voraussetzung, daß diese Bedingungen erfüllt werden, appellieren die Konimissionsmitglieder an die gesamte jüdische Welt, die notwendigen Opfer zu bringen, damit ein Ideal verwirklicht wird, welches die Quelle berechtigten Stolzes und der Befriedigung für alle Glieder der jüdischen Gemeinschaft sein wird; ein Werk, das von der ganzen Welt als würdige Anstrengung der Judcnheit zur Wiedererrichtung des Landes ihres Ursprunges angeschen werden soll. Die Kommissionsmitglieder selbst unternehmen es, ihre eigenen persönlichen Anstrengungen für den Erfolg dieses Appells, den sie mit zuversichtlicher Hoffnung auf Erfolg ergehen lassen, einzusetzen. London, 18. Juni 1928. M e I c h c 11, Lee K. Frankel, Felix M. W a r b ti r g, Oskar Wasser man n. Die radikalen Zionisten und die Wiener jüdischen Gemeindewahlen. Der Verband radikaler Zionisten veranstaltete am Mittwoch; den 20. d. M., eine sehr zahlreich besuchte Versammlung über die kommenden Kultusgcmeindewahlen und'ihre Bedeutung für die Juden. Der Referent, Herr David N e b c n z a h 1, erinnerte einleitend an die Bede ii tungpoliti scher Wahlen, die den Zionisten Gelegenheit geben, in der gan zen j üdischenOeffehtlichkeit f ü r d ie zionistische Idee zu werben. Bei den vorletzten Wahlen in die Wiener jüdische Gemeinde im Frühjahr 1920 wurde aber der Kampf um die jüdischen M i n d e r h e i t s r e c h t e zum letzten Male geführt: Seither ging, dem Geiste der herrschenden zionistischen Politik folgend, die Propagandatätigkeit von der politischen Organisation auf die Fonds über und verlor, da sie sich immer mehr auf die Werbung und eine ökonomische Förderung des Palästina-Aufbaues im engeren Sinne beschränk^ zusehends an Kraft und Erfolg. Eine grundsätzliche nationale Ideenpropaganda wird heute überhaupt nicht mehr betrieben. Man vermied den Kampf, da man das Geld der Gegner gewinnen wo 111e. So mußte es dazu kommen, daß die schon totgesagte Assimilation selbst zum Angriff gegen den Zionismus übergehen könnte. Die neue Assimilation von links hat dank der Förderung, die ihr die österreichische Sozialdemokratie angedeihen läßt, besonders rasch an Boden gewonnen. Die am 2. Dezember stattfindenden Neuwahlen in die Wiener Judengemeinde geben der zionistischen Organisation Gelegenheit, die fast vergessene Ideenpropaganda, den prinzipiellen Kampf um Gewinnung jüdischer Menschen für den Zionismus und die Verwirklichung der Volksgemeinde wieder aufzunehmen. D e r K a m p f nach beiden Fronten, gegen die rechte und gegen die linke Assimilation, muß besonders drei aktuelle Fragen klären: Die Erringung des allgemeinen Wahlrechtes ist die Voraussetzung der Volksgemeinde, die alle Juden Wiens, Männer und Frauen, zusammenfassen soll. Unsere Ansprüche auf Grund der Mindcitheitsrechte bilden die rechtliche und finanzielle Grundlage einer Gemeindeverwaltung, die es mit jüdischer Erziehung und Fürsorge ernst meint. Die A b f a 11 b e w egung ist eine Folge des Maugels an jüdischer Erziehung; sie kann nur durch positive Einstellung zu allen Fragen des: jüdischen Lebens, das heißt nur durch nationale Politik und jüdische Erziehung, mit Erfolg bekämpft werden. Die Zionisten müssen die Wiener Juden im Wahlkampf zur Entsche^lung aufrufen: Wollt ihr die Erhaltung und Erneuerungdes jüdischen Lebens oder den A*-bfall vom J.udentum? per Verbandsobmann Robert Stricker gab ein Bild von den Verhältnissen in der zionistischen Organisation und ihrem Verhältnis zu den beiden gegnerischen! Gruppen. Er schilderte die schädlichen Folgen, welche ein weiteres passives Verhalten der österreichischen zionistischen Partei in der Frage des Kampfes um die Judengemeinde, init sich bringen muß. Er legte der Versammlung nachfolgende Resolution vor, welche e i n s t i mm i g angenommen wurde: „Die am 20. Juni vom Verbände radikaler Zionisten einberufene Versammlung stellt mit Bedauern fest, daß seitens der Leitung der österreichischen zionistischen Organisation bis nun keine Parole für die am 2. Dezember stattfindenden W a h 1 e n i n die K u 11 u s g cmeindc ausgegeben wurde. Diese Wahlen sind für das jüdische Wien und die zionistische Organisation von ausschlaggebender Bedeutung. Auf der einen Seite kämpft die undemokratische, jeder sozialen, nationalen und politischen Erweiterung der Gemeinde feindliche „Union deutschösterreichischcr Juden" um die Vorherrschaft, auf der anderen Seite die unter dem Kommando der öster reichischen, den Abfall vom Judentum fördernden Sozial demokratie stehende Organisation der „Werktätigen Juden". Es gilt, die jüdische Gemeinde vor dieser dop* pelten Gefahr zu schützen. Die Versammlung fordert die zionistische Leitung auf, ungesäumt die zionistische und jüdische Oeffentlichkeit über die Situation a u f z u k I ä r e n, a 11 c n a t i o n a 1 und de m o k r a t i s c h g e s i u n t e n J u d e n z u sammeln und den Kampf um die Kult ungemein de selb ständig aufzunehmen und zu führe n." Eine Vtfrsöhnungsaktion in der amerikanischen zionistischen Organisation. Aus New York wird gemeldet: Das unter dem Vorsitz des Oberrichters Lazansky tagende, von Dr. W ei zma nn eingesetzte Gericht zur Prüfung der von der zionistischen Opposition gegen die offizielle Administration der amerikanischen Zionisten erhobenen Beschuldigungen hat ein Komitee aus neun Persönlichkeiten zur friedlichen Erledigung des Streitfalles eingesetzt. Dem Komitee gehören seitens der offiziellen Administration Morris Rotenberg, Kalisky und Hermann G. R o b b i n s, seitens der Opposition Richter Julian W. M a c k, Abraham T u 1 i n und Frau Robert S z o 1 d, seitens des Komitees für Frieden und Wiederaufbau Dr. Mordechai Kaplan, der bekannte New Yorker. Gesundheitskommissär, Louis I.Harris und Dr. de Sola Pool an. Es verlautet, das Ziel dieses Komitees sei die Errichtung eines freundschaftlichen Uebereinkommens auf der Grundlage der Bildung einer g emeinsamen Administration, in der die offizielle Partei und die Opposition vertreten sind und gewisse Persönlichkeiten, die nicht näher benannt sind, ausscheiden. Richter Lazansky referierte in öffentlicher Sitzung über die aus den Büchern der Administration hergestellte Rechnungsaufnahme und faßte die von der Opposition vorgebrachten Beschuldigungen zusammen. Man erfuhr, daß dem Präsidenten der amerikanischen Organisation Louis Lipsky der Vorwurf gemacht wird, er habe aus den Mitteln der Organisation der F ra u Lefkowitz, Schatzmeisterin der zionistischen Frauenorganisation Haclassah und Schwägerin von Jacob d e H a a s, gegen Schuldschein eine Summe von 2)00 Dollar zur Verfügung gestellt. Das Geld ist seitdem zurückgezahlt worden- Lipsky erklärte, er glaubte, Frau Lefkowitz im Interesse der Organisation aus ihrer augenblicklichen finanziellen Notlage heraushelfen zu müssen. Die Opposition brachte weitere Tatsachen vor, die nach ihrer Meinung als Unregelmäßigkeiten der Geschäftsführung der Administration zu betrachten sind. Manche dieser Feststellungen beziehen sich: auf die gegenwärtigen Wahle n der Delegierten zur bevorstehenden Konvention. Das Gericht bestimmte einen RechnÜngsrevisor zur. Prüfung der angeblichen Unregelmäßigkeiten. Die Administration erklärte sich damit einverstanden,' förderte aber, daß die Untersuchung sich auch auf die Zeit erstreckt, i n der R i c h t e r J u 1 i a n M a c k Präsident der Organ isation war. Hierauf vertagte sichdie Sitzung.. Große Palästiriateise 5689- Für diese vom Verband radikaler Zionisten, der Vereinigung demokratischer Zionistinnen und dem neugegriur detert Palestine Touring Club inrFrühjahr 1929 veranstaltete Gesellschaftsreise nach Palästina gibt sich ein reges Interesse kuluj. Bisher erfolgten z a h l.r e i c h e A n rn e 1dungen nicht nur aus Wien und dem übrigen Oesterreich, sondern auch aus dem Ausland, und zwar aus' Deutschland,' Polen, Tschechoslowakei, Ungarn und Jugoslawien. Allen angemeldeten Reiseteilnehmern wurde der ausführliche, Prospekt bereits zugesendet. Dieser enthält eine genaue Üebersicht der Reise vom'Tage , der Abfahrt aus Wien am 13. März-1929 bis zur Rückkehr nach' Wien am. 9.. April 1929* das Programm des Aufenthaltes in Erez Israel, Aegypten und Neapel, ferner die Preise und did Zahlungsmodalitäten, schließlich eine Beschreibung des neuen, modernst ausgestatteten Luxusdampfers „Ausonia" der „Sitmar", mit welchem die Seereise von Genua nach Alexandrien und retour zurückgelegt werden wird. Die Reiseleitung nimmt schon jetzt d i e Z ut e i- 1 u n g der Schiffs'kabinen an die Reiseteilnehmer vor, wobei die Reihenfolge der einlaufenden Anzahlungen genauestens eingehalten wird. Es empfiehlt sieh daher, die Anzahlungen, welche mit 10 Prozent des Gesamtpreises für die Reise bestimmt wurden, raschestens auf das Postsparkassenkonto der , Neuen Welt", Postsparkassetinummer B 120.462 einzuzahlen und gleichzeitig das offizielle Anmeldung s f o r m u 1 a r. welches dem Prospekte angeheftet ist, genauestens auszufüllen und an die Reisel.eitungj unter der Adresse Frau Berta Taubes, Wien, IL, Böcklin" straße 92, einzuschicken, damit die Wünsche der Reiseteilnehmer bezüglich der Kabinenzuteilung nach Möglichkeitberücksichtigt werden können. Nach Erhalt der ausgefüllten Anmeldungsformulare werden den Reiseteilneh'- mern Erlagscheine zwecks Einzahlung der weiteren Raten zur Verfügunef gestellt. Auskünfte erteilen: Frau Paula Stricker, Wien, IL, Hollandstraße 10, Telephon R-45-ö>89 und Frau Berta Taubes, Wien, IL, Böcklinstraße 92, Telephon R-43-9-19.__ Ein Denkmal für Karl Eötvös. Der Verteidiger im Tisza-Eszlar-Prozeß. Die jüdischen Gemeinden Ungarns haben 'beschlossen, Karl Eötvös, dem Verteidiger der jüdischen Angeklagten im Ritualmord-Prozeß zu Tisza Eszlar im Jahre 1882, an einem Zentralpunkt in Budapest ein Denkmal zu setzen. ' Der Prozeß in Tisza Eszlar, der von den Behörden im Geiste finsterster Reaktion geführt worden war, hat. seinerzeit die ganze Welt iu Bewegung gesetzt. Oer damals im Italienischen Exil lebende Ludwig Kossuth erhob seine Stimme gegen die .mittelalterlichen»Vorurteile und Methoden der Behörden seines Heimatlandes.;. Der hervoragende Schriftsteller und Parlamentarier Karl Eötvös übernahm die Verteidigung der Augeklagten und protestierte bei dem Justizniinistcr dagegen, daß »ie in den Geängnissen F ol t e r u n g e n unterworfen worden seien, im August 1883 endete der Prozeß mit einem e i n s t i in in ig e n , F r e i s p r u c h s v e r d i k t für die Angeklagten und tritt deren Haftentlassung, Karl Eötvös war als Vereidiger der Juden den schwersten Angriffen und Bedrohungen seitens des Pöbels ausgesetzt.1 '»: Hl.M AR X E R G ASS E 30-32 Tele phon : 90-5-6 7-und 95-0-58 Vl.M ARIÄH I UFE Ffc STR. 4 9 Tele pho n : 112 1. V"e"r l a n q c n - S i e P r o s p e k t e! Verfallserscheinungen« Zionisten und Taufjuden. — Ost- und Westluden. -- Abkehr von der Demokratie. Die zionistische Bewegung befindet sich jetzt in einer Periode des Niederganges. Das äußert sich nicht nur im Kleinerwcrden der Ziffern und Leistungen, in der Ahn ahme der Zahl der organisierten Zionisten, im Versiegen der Wanderung nach Palästina, in der Einbuße des zionistischen Einflusses im jüdischen Leben der Diaspora. Der Niedergang äußert sich auch im geistigen Leben der Zionistischen Organisation und da violleicht eindrucksvoller als anderswo. Was die zionistischen Führer und Publizisten reden und schreiben,, wird immer unzionistischer. Zionismus ist Kampf gegen das A s s im i 'l a t i o n su n d G h e 11 o j u d e n t u m,. ist nationales stolzes Selbstbewußtsein, ist jüdische Demokratie, ist jüdische Solidarität. Die Kluft, welche sich zwischen diesen zionistischen Grundsätzen und der zionistischen' Politik von heute aufgetan hat, wird immer breiter. Entfernung vom zionistischen Judentum und Angleichung an das Assimilation«;- unid' Ghettojudentum ist zur Tenden-z geworden, welche" sich in allen gesprochenen und geschriebenen Kundgebungen kundtut. Um den Verfall in der zionistischen Denkweise zu demonstrieren, bedarf es keiner weit ausgreifenden Studien und Betrachtungen. Es (genügt, wenn man aus dem Material einer Woche, zweier Wochen das Typische herausgreift. Unbedingte Ablehnung des jüdischen Renegatentums, aller jeher jüdischen Individuen, welche ohne jeden Drang der Ueberzeugung, aus schmutzigen, Meinen, streberischen Gründen heraus ihr Bekenntnis wechseln, ist gewiß zionistische Pflicht und wurde Immer als solche angesehen. Im Taufjuden, welcher sich in die Oeffentlichkeit wagt, sah der Zionist den schamlosen Zyniker, die versklavte Seele, den Träger, jüdischer Fäulnis, vor dessen Berührung, sich Juden und Nichtjuden 'hüten sollen. In einer der letzten Nummern, einer offiziellen zionistischen Zeitschrift, der Prager „S eil b s t w e h r", ' wird dem bekannten Wiener Taufjuden Karl Kraus ein ganz hoch gestimmtes Preislied gesungen. Nicht etwa so, daß die mitunter treffend-witzige und bosnaft-erquick'lich.e Schreibweise des Herrn Kraus objektiv gewertet würde. Das. wäre, immerhin verständlich. Nein, der getaufte Jude Kraus wird als der. „weit über die Grenzen seines Wohnlandes 'hinaus bekannte Kämpfer für die Wahrheit" gepriesen, als derjenige, „der immer falsche Moral angriff und für die F r e i w e r du n g der Menschen kämpfte" •und als derjenige, der bewirkt, daß „junge Menschen freier und selbstsicherer ihren Wog gehen können", Der katholische Kraus ist eine der (häßlichsten Typen des Taufjudentums. Einer, der das Kunststück 'zuwege brachte, unter der Maske des Rebellen für die Machthaber zu schreiben. Seine Sporen hat er sich dadurch verdient, daß er im Sinne und im Stile der damaligen Mode gegen Herzl kämpfte, in der schäbigsten Art. Er behauptete, Herzl nabe den „Judenstaat" um Profit geschrieben, um vom Feuilleton zum besser bezahlten Leitartikel der „Neuen Freien Presse" zu gelangen. Er -schrieb christelnd und antisemitisch, gegen die Sozialdemokratie, als sie schwach und verfolgt war, und schreibt jetzt für sie, da sie siegreich und satt ist. Er. tut sehr freigeistisch und ist Katholik. Dieser Mann wird der zionistischen Jugend als Ideal vorgeführt. Der typische Taufjude als zionistisches Vorbild. Ist das. Verfall oder nicht? * In der sozialistischen Internationale wirken Taufjuden und sonstige jüdische Renegaten und Verleugner ihres Judentums vielfach an einflußreichen Steilien. Die zionistische Arbeiterschaft, welche um die volle Anerkennung und Forderung ihres Werkes bei der Internationale wirkt, fürchtet die Feindschaft dieser Menschen. Sie glaubt, ihr so begegnen «u können, daß sie, unter Preisgabe zionistischer Pflicht und Logik, das Abfalljudentum in der Sozialdemokratie nicht bekämpft, sondern anerkennt und oft umschmeichelt. Als in Wien im Vorjahre zionistische Demokraten gegen sozialdemokratische Abfalljuden im Wahlkampfe unterlagen, sandte die palästinensische Arbeiterschaft tclegraphischeu Glückwunsch zum „Siege". Die jüdischen Renegaten aber lassen sich nicht fangen. Sie wissen, das ein erfolgreicher Zionismus ihr Ende bedeutet, bedeuten muß, und wühlen und hetzen weiter unter den nichtjüdischen Genossen. Die Arbeiter scheinen das endlich erkannt zu haben, ziehen aber ganz sonderbare, unzioiiistische Konsequenzen. Statt zu kämpfen, werben sie um Protektion. Anläßlich der Begrüßung (dies in Palästina weilenden Vanderveld e klagte der Arbeiterführer Berl K a t zen el s o n darüber, daß gefade die Juden in der Internationale gegen die Anerkennung der zionistischen Arbeit feindlich wirken. Er