Mannheim
Compact Memory

Die neue Welt · 1928-06-22 · Heft 40 (22.6.1928) · page 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die neue Welt
Volume
2 (1928)
Issue
Heft 40 (22.6.1928)
Date
1928-06-22
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2711613-2711630-2711655--0532-2713681
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Seite 10 DIE NEUE WELT Nr. 40 Henryk Welt. Das Loblied des Präsidenten Dr. S a b a d s k i auf die Juden und ihre nützliche Arbeit für die Rcttungsgesellschaft wurde von den Anwesenden „stürmisch begrüßt und protokollarisch verewigt". Das tscheclioslowakiscnc Wechselrecht gegen die hebräische und jüdische Sprache. Man schreibt uns aus Bratislava: Am 10. April trat das neue Wcchsclgesctz vom 13. De/.em'ber 1927 in Kraft. Nach § 109 dieses Gesetzes sind „Wechsel und Wcchseldeklarationcn, die in (hebräischer Sprache oder hebräischer Schrift geschrieben sind, ungültig". In dem Motivenbericht wurde dieses ausdrückliche Verbot in hebräischen Schrift- Zeichen geschriebener Wechsel als eine Maßnahme der Zweckmäßigkeit hingestellt. „Zsido Neplap" weist jedoch darauf hin, daß diese Bestimmung zweckwidrig ist, da unter den 300.000 Juden in Karpatho-Rußland und der östlichen Slowakei eine beträchtliche Anzahl bloß hebräisch oder jüdisch lesen und schreiben kann. Abgesehen davon, muß es aber als Rechtsverletzung angesehen werden, daß ausschließlich in hebräischen Schriftzeichen geschriebene Wechsel für ungültig erklärt werden, während nach dem Wortlaut dieses Gesetzes zum Beispiel Wechsel in Sanskrit oder in chinesischen Ideogrammen gültig wären. Schuld an diesem Lapsus im Gesetze ist, wie das Blatt ausführt, die unverantwortliche Agitation der Agudah-Krcisc, die bei den letzten Wahlen die jüdische Parlamentsvertretung zu Fall gebracht haben, so daß bei Schaffung von Gesetzen nicht mehr aufklärend gewirkt werden kann. Was hat der Tempel Salomos gekostet? Ein kaufmännisch veranlagter,, natürlich amerikanischer — -natürlich! — Archäologe hat sich jetzt die Mühe gemacht, die Summe auszurechnen, die nach den Angaben ' der Bibel und anderer Dokumente der Tempel des Königs Salomo im heutigen Gcldc gekostet baten mag, und gibt diese im Blatt der „Illinois Society of Architects" wieder. Man erschrecke nicht über die hier angegebenen Zahlen, sondern bedenke, daß Gold, Silber und Edelsteine damals entschieden wohlfeiler waren als heute. Die Gesamtkosten des salomonischen Tempels betragen nach der Berechnung des Amerikaners S7 Milliarden Dollar, also ungefähr 609 Millionen Schilling. An Gold, Silber und Kupfer sind allein für 35 Milliarden Dollar verwendet worden, und eine Summe von ungefähr gleicher Höhe gab der König für Juwelen aus. Die goldenen Gefäße, die der Tempel beherbergte, würden nach heutiger Schätzung nahezu zwei Milliarden Dollar wert gewesen sein. Noch höher schätzt der tüchtige Yankee die silbernen Gefäße. Für die Priestergewänder und Roben der Sänger setzt er zehn Millionen Dollar an. Die berühmten Posaunen repräsentieren seiner Meinung nach allein eine Million Dollar. Zu diesen phantastischen Summen kommen noch die Arbeitskosten. 10.000 Menschen hab&n Zedern auf dem Libanon zum Bau des Tempels gefällt, 60.000 waren als Lastträger, 80.000 als Steinhauer, 3300 als Aufseher angestellt. Und alle für den Zeitraum von sieben Jahren. Wenn nur die tägliche Nahrung des einzelnen 45 Cents, also ungefähr S. 3.16 pro Tag betragen hätte, so wären die Verpflegungskosten für alle Arbeiter während der Bauzeit auf 2lh. Milliarden Schilling gekommen. Q. te> „Aus der Zionistenpredigt eines Fanatikers und anderes." (Verlag B. Harz, Berlin NW. Eyke v. RepkoW'plalz 5.) Vor etwa zwölf Jahren habe ich eine „M au sehe 1predigt eines Fanatikers" veröffentlicht. „Mauschel" im Sinne der Charakterisierung Herzls: der aus Egoismus oder Bequemlichkeit sein Judentum versteckende», den Regenerationsbestrebungen des jüdischen Volkes feindlich gesinnte Jude. — Seither iht die Balfour-Deklaration gekommen, die von den Großmächten in San Remo be- Bestätigt und vom Völkerbund in die Mandatsbestimmunge» für England aufgenommen wurde. Dadurch ist den Bestrebungen des Zionismus eine allgemeine völkerrechtliche Grundlage gegeben worden- Der Aufbau Palästinas als Heimstätte für das jüdische Volk ist nun sozusagen eine über zionistische Angelegenheit und die bevorstehende Konstituierung der Jcwish Agency ein weiterer Schritt auf dem Wege dieser Entwicklung. Dadurch hat sich die Zahl der an Palästina interessierten Juden sehr vergrößert. Der interessierten — aber noch lange nicht zu großen. Opfern bereiten. Diese große Opferbereitschaft muß vorläufig Wesenheit und Pflicht der Zionisten als Pioniere der ersten und darum schwersten Aufbauzeit bleiben. Die neugewonnenen Anhänger ^Sympathisierenden" sollten seelisch nach und nach zu der Opferhöhe der für die Palästina-Bewegung in erster Linie verantwortlichen Zio« nisten heraufgezogen werden, sich dem höheren Pflichtstandard gewissermaßen assimilieren. In Wirklichkeit aber haben sich die Zionisten, die Ex-offo-Träger der Idee, zu dem natürlicherweise niedrigeren Leistungsgrade der „Sympathisierende n" i n L a u h e i t u n d Schwäche h i n u n t e r a s s i m i 1 i c r t. Gegen diese Einstellung der Zionisten wendet sich meine eingangs angeführte Schrift. In der ersten Abhandlung, „Eröffnungitis, eine Diagnose der Universitätseröffnung in Jerusalem", wird am Beispiel der Feierichkeiten (außerhalb Jerusalems) anläßlich dieser Eröffnung gezeigt, daß sich die Zionisten ein Parasitentum des Herzens zuschulden kommen lassen, indem sie sich über die Erfolge in Palästina freuen und bei allen feierlichen Anlässen sicli das schöne Gefühl der Erhebung und der kostenlosen oder zumindest sehr billigen Begeisterung leisten, niemals aber die Pflicht empfinden, an den unerhört großen Opfern, welche der Palästina-Aufbau von den Chaluzim erfordert, sich proportionell zu beteiligen. In der zweiten Abhandlung, „Die UeberWindung des heutigen Typus Jüdisch- Akademischer Bürger" wird sowohl vom Standpunkt der altjüdischen sozialen Kulturtradition, als. auch aus denjtotr wendigkeit der palästinensischen Erneuerungsbestrebungen heraus gezeigt, daß die Vorzugsstellung des Akademikers im jüdisch-zionistischen Gesellschaftsleben insofern einer gründlichen Revision bedarf, als sehr viele sich „geistige Arbeiter" nennen, bei denen von Geistigkeit keine Spur ist und von Arbeit auch nicht viel. Im Typus des neuen Juden muß eine Synthese des Geistigen und des physisch Arbeitenden sich vollziehen, wie sie in Palästina in verschiedenen Formen und in Ansätzen gleichsam zu einer Religion der Arbeit sich ansagt. — Die dritte Abhandlung,. „Das Dogma von der ewigen Gallith" geißelt den Rückzug, den die zionistische Ideologie in der Bewertung des Zionismus als einzigen Lösung der Judenfrage in letzter Zeit angetreten ist und schließt mit den Worten: „..Ist die Gallith ewig, so ist der Zionismus nicht heilig." Dr. Awraham Schwadron, Jerusalem. ELLINGER 'S WIENER HEILTEEMISCHUNGEN BEI ZUCKERKRANKHEIT. GALLEN-, NiEREN-, BLASENSTEINE und MAGENLEIDEN sind vorzüglich I Pro Paket S 6.50 Postversand I Wien, XVII. Bezirk, Lacknergasse Nr. 37/4 Die Musikabteilung der Jüdischen Nationaibibiiothek in Jerusalem. In der jüdischen Nationalbibliothek ist seit langem der Mangel an Büchern über Musikgeschichte, speziell über jüdische Musik, fühlbar. Es fehlen besonders Bücher über Geschichte der Musik in biblischer Zeit, Geschichte des synagogalen Gesangs, Sammlungen von Melodien berühmter Vorbeter, Sammlungen jüdischer Volkslieder und Bücher über das jüdische Volkslied sowie die Musik anderer orientalischer Völker. Vor kurzem hat Frau Leonie K. Guinzberg in New York der Bibliothek die Summe von 1000 Dollar zu dem Zwecke üben* mittelt, die Musikabteilung der Bibliothek in dieser Richtung auszubauen. Max Uebemjaun bleibt Präsident der Akademie der Küsiste. Wie der „Amtliche Preußische Pressedienst" mitteilt, ist Professor Dr. Max L i co e r m a n n ' auch .für die Zeit vom 1. Oktober 1928 bis September 1929 zum Präsidenten der Preußischen Akademie der Künste, Berlin, gewählt worden. Das preußische Staatsministerium hat die Wahl bestätigt. Salomen Sulzers „Dudann", eine kleine Ausgabe der 'belebtesten Teinpelgesänge für den gesamten israelitischen Gottesdienst, vom Verfasser für kleinere Gemeinden eingerichtet, war durch Jahre vergriffen. Josef Sulzer hat dieses Wcrkchcn neu revidiert. Soeben erschien die zweite, neue, revidierte Auflage „Dudaini", mit einem Anhange von drei deutschen Liedern für Religionsschulen, von Sailomon Sulzer und zwei Kompositionen von Josef Sulzer". Für 'kleinere Gemeinden ist das Wer.kchcn unentbehrlich. Josef Rosenblatr. Der bekannte New Yorker Oberkantor Josef Rosenblatt, der auch in Wien mit seiner gesanglichen Kunst vor das Publikum treten wird, ist am 9. .Mai 18S2 als Sohn eines orthodoxen Kantors in einem kleinen russischen Städtchen geboren. Mit vierzehn Jahren schrieb er bereits Kompositionen, mit neunzehn Jahren war er Oberkantor in Preßburg, mit vierundzwanzig Jahren in Hamburg. 1912 wurde er nach New York berufen. Während des Weltkrieges veranstaltete er in Amerika Konzerte zugunsten der Kriegsopfer in Europa. Er hat sich jetzt verpflichtet, fünfundzwanzig Konzerte in Europa, Aegypten und Palästina zu veranstalten. Täglich Konzert des weltberühmten Qbcrkantors Josef Roscnblatt aus New York! Wir bringen hiemit unseren Lesern zur Kenntnis, daß das Musikhaus „Excelsior", I., Adiergasse 5, und IL, Kleine Pfarrgasse 28, •sämtliche Sch-aliplatteiiauniahnieu dieses Künstlers stets auf Lager hält und allen Interessenten bereitwilligst vorführt. Reichhaltiges Lager sämtlicher jüdischen und hebräischen Schailplatten, sowie alic modernen PlattenscWagcr und Sprechapparate jeden Genres. „Jüdische Kiiiistlersplele." Gastspiel Vera K a n j e w s k a. Nach ■ langer Zeit wieder ist a» einem Wiener jiddischen Theater eine echte Soubrette zu sehen, Schauspielerin und Sängerin großen l-'onnats. Als „P a 1 a s c h k a" und ,,S i d d y" hat es Frau Kanjewska verstanden, das Publikum mit ihrem Charme, ihrer Anmut, ihrem spitzbübischen Humor zu bezaubern. Der Tenor Paul B r e i t m a n n, der Komiker Max ßtyn und II ja T r i 11 i n g, dem die grotesken Situationen am besten gelingen, stellten zusammen mit dem heimischen Ensemble den Kähmen für den Warschauer Star, der heute schon zu den Wiener Lieblingen .gehört. Das verstärkte Orchester und die neuen Bühnenbilder konnten den starken Eindruck' der neuen Operette nur noch vertiefen. Ab Freitag, den 22. Juni, geht „Das Pensionatsmädel" mit Vera Kanjewska und dem übrigen Gaslensemble in Szene. Turnverein „Makkabi Wien H". In der ordentlichen Generalversammlung wurde die neue Leitung einstimmig gewählt: Professor Julius Reis, Obmann; Otto Carniol, Geschäftsführqnder Obmann; T, Wulkan, Schriftführer; B. Dollinger, Ichnow i t z, Kassiere; Jacques H i r s c h b c rg, Turnwart; Fräulein Gisa Lohnenfeid, Beisitzer. Der neue Turnrat hofft im kommenden Vereinsjahr seinen turnerischen und kulturellen Aufgaben vollkommen nachkommen zit können. In seiner Antrittsrede versprach Herr Carniol, sein Augenmerk auch den Palästina-Fonds zuzuwenden. Weiters wurde der Kultusgemeinde der wärmste Dank für die Ueberlassung und Ausgestaltung ihres Platzes im Augarten ausgesprochen. Zum Sch'usse wurden d e Verdienste des langjährigen Obmannes Professors Reis besonders gewürdigt. Sportklub „Hakoah", Graz. Die neue Klubadressc lautet: Sportklub Hakoah, zu banden tand. jur. Erwin Löwy, Annsnstraöe 50, I. Stock. Telephon 71-08. Verband der jüdischen Kauf« leuie und Gewerbetreibenden f., ElisabcthstraOc 9. I. Stock, 10, Telephon 45-8-34 und B 30-3-49, stellt einwandfreie, gewerbeberechtigfe, sprachen- und branchenkundige Handelsvertreter, reisende Kaufleute und Kommissionäre kostenlos sofort zur Disposition. — Parteienverkehr: Jeden Dienstag, 6 bis 7 Uhr abends im Sekretariat. I., Elisabethstraße 9, I. Stock. 10. — Vcrbandsdiskussionen jeden Montag um halb 8 Uhr abends im Caf6 Exzelsior (I., RotenturmstraGe 24) Ausktinftc für Mitglieder kostenlos gegen BeischluO des Portos, für Nichtmitgliedcr gegen Porto und S 2 in Briefmarken für gemeinnützige Zwecke. Der Verband teilt mit, dall es der Leitung der Kredit- und Handel Skassa „Metropole" gelungen ist, einen GclJbefi-ag für Kredite an jüdische Kauflciitc und Gewerbetreibende des Verbandes für spekulative geschäftsgewerblichc Zwecke zu erlangen. Auskünfte werden jede n Montag, 8 Uhr abends, bei den Verbandsdiskussionen im Cafe Excelsior. I., Rotcnturmstraüe 24, oder beim Parteienverkehr an Jedem Dienstag von 6 bis 7 Uhr abends im Sekretariat, I., ElisabcthstraGc 9, 1-10, erteilt. Angebote und Nachfragen: 2479 Firma in Bonn benötigt Schnittmuster. 2480 Auslandsattachc in Wien sucht Vertreter in Teigwaren. 2481 Firma in St. E t i c n n e sucht Vertretungen aller Art. 2482 Firma in Maroin cllc-lcz-Charlcroi (Belgien) benötigt Schraubenmuffen, Drahtstiften und Bolzen. 2483 Firma in Amsterdam benötigt Textilwaren. 2484 Firma in Düsseldorf benötigt Bubihaubcn. 2485 Firma in Aachen benötigt Rohrsitze und Rohrmöbel. 24ff< Firma in V o 1 o (Griechenland) benötigt Kupfer. 2487 Firma in Hannover sucht Vertreter in Leder. Firma in Toronto benötigt Metalltrinkbecher. 2489 Firn a in O i j - P u r k u (Finnland) sucht Vertreter in finnischen Preiselbeeren. 2490 Firma in Schmölln (Sachsen-Altenburg) benötigt Kronenbohrer. 2491 Firma in London E. C. 1 und Manchester sucht Krawatten, Posamenterieartikel und Hosenträger. 2492 Firma in W e i t z e n b a d a. d. Ems benötigt Schachbretter und -Figuren. 2493 Firma in Konstantinopcl benötigt erstklassige Werke von Weltruf. 2494 Firma in Wien benötigt Glas für den Export nach Brasilien. 2495 Firma in Saloniki sucht Vertreter für Magnesit aus Griechenland. 2496 Firma in Barcelona benötigt Ammoniumsulphatrit mit einem Stickstoffgehalt von 21 bis 22 Grad. 2497 Firma in Rotterdam benötigt medizinische Instrumente. 2498 Firma in Düsseldorf benötigt Pistolen aus Eisenblech. 2499 Firma in Antwerpen benötigt Papierwaren und BUrobedarfsartikcl. Verband der jüdischen Kaufleutc und Gewerbetreibenden In Wien, I.. Elisabethstraße 9, 1-10. Donnerstag, 28. Juni, 8 Uhr, Diskussionsabend, bei welchem Direktor Dr. W e s s e 1 y vom Handelsmuseum einen wirtschaftlichen Vortrag halten wird. Donnerstag, den 5. Juli, 8 Uhr abends, Gründung der Bezirksgruppe XX im Cafe Esplanade (gegenüber der Friedensbrücke), bei welcher Kammeramtssekretär Regierungsrat Dr. Becker über die Novelle zum Ratcngcsctz und Rechtsanwalt Dr. VValdman über wirtschaftliche Fragen sprechen werden. Zionistisches Gartenfest. Die Zionisten in den Bezirken VI und VII veranstalten am 26. d. M. ein G a r t e n f e s t im Privatgarten, VII.. Lindengasse 8. Beginn halb 7 Uhr abends. Akademie und Tanz. Tanzdiele im Garten. Entree S 1.80 ohne Konsumzwang. Güste willkommen. Zionistisches Landeskomitee. — Jüd. Wandcrbuud „Blauwcifl". Sonntag, den 1. Juli 1928 8 Uhr abends, Tanzabend Gertrud Kraus mit ihrer Tanzgruppe. Burggartenbühne. Vollständig neues Programm. Bei schlechter Witterung findet die Vorführung im Neuen Saal der Hofburg statt. Karten zum Preise von S 1 bis S 8 an allen Theaterkartenbureaus, im Zion. Landeskomitee, I., Kärntnerstraße 28, Buchhandlung Löwit, I., Rotenturmstraße 22, Bücherstube Rath, IL, Taborstraüe 20 a und bei allen Mitgliedern des „Blauweiß", IX., Währingerstraße .15. Verband zlon. Mittelschüler veranstaltet am Dienstag, den 26. Juni, 7 Uhr, in der Scholle, IL, Lilicnbrunngasse 1 (Ge.bäude Dianabad), eine .1 a h r e s s c h 1 u ß f e i e r mit folgendem Programm: Rezitation Racker; Violinsolo Schwarz (Klavier May); Klaviersolo May; Vorlesungen (aus Schalom Alejchem). Seil w a g e r; Gesangsvorträge Gärtner; Gesangsvorträge Margulies; Vorlesungen Jehuda Ehrenk'anz. — Karten zum Einheitspreise von 60 Groschen an der Abendkassa oder im Heime des Verbandes, IL, Tempelgasse 3, täglich von 7 bis 8 Uhr. Zlon. Bezirkssektion Mariahilf und Neubau. Jeden Dienstag, halb 9 Uhr abends, im Cafe Mariaiiilf, VI., Mariahiiferstraßc 89, zwanglose Besprechungen. Alle Zionisten sind dringlich eingeladen. „Zlonlstlsch-akad. Verbindungen und Vereine Oesterreichs." Dienstag, den 26. Juni, um 8 Uhr abends, findet im Festsaale der zion. Bezirkssektion, VI1L. Bennoplatz ], ein Studenten mecting" in Fragen der Kullusgemeindewahlcn statt. Redner: Dr. Desider Friedmann und Dr. Max K i w e. —Donnerstag, den 28 Juni, um 6 Uhr abends im L. K. Präsidialsitzung, zu der jede Vereinigung einen Vertreter zu entsenden hat. Tagesordnung: 1. Herzl-Feier, Grabgwjg; 2. K. K. L.-Bericht (Büchsenaufstellungsaktion); 3. Schekelabrecln#ig; 4. Eventualia. _ Austritte ans dem Judentum. Krausz Rudolf, gab. 18. X. 1866 Krisizow, verh., VML Fuhrmanngasse 2. — Josefowits Erwin, geb. 27. V. 1900 Wien, led., H., Novaragassc 49. — Kende Ottilie, geb. 31. V. 1907 Wien, led.,' VI., Millergasse 1. — Singer Erna, geb. 21. IX. 1889 Wlien, led., VML, Langegasse 61. — Violiii Leopold, geb. 31. X. 1893 Wien, verh., IV., Schönburgstraße 32. — Weiminger Emst, geb. 16. X. 1902 Wien? led., VII., Monscheingasse 8. — Deutsch Leo, geb. 25. XI. 1903 Wien, led., IM., Kolonitzgasse 7. — Stern Antonie, geb. 2. HL 1906 Wien, led., IM., Untere Viaduktgasse 33. — Bonyhard Alice, geb. 2. XI. 1898 Wien, led., III., Gärtnergasse 3. — Stein Eva Maria, geb. 7. IV. 1924 Wien, led., III., Czapkagasse 8. — Kraus Martha, geb. 25. XI. 1891 Esseg, led., III., Mohsgasse 10. — Bar Elisabeth, geb. Bachrach, verw. Müller, geb. 24. WI. 1896 Budapest, ger. gesch., III., Kegelgasse 24. — Weiß Gustav, geb. 28. VW. 1890 Wien, verh., XVI., Lerchenfelderstraße 35. — Reyner Otto (früher Goldstein), ge'b. 9. I. 1893 Wien, verh., X'VI., Lerchenfeldergürtel 35. —• Reyner Paula, geb.. Frank, geb. 24. IV. 1897 Wien, verh., selbe Adresse. — Schwarz Paul, geb. 5. IV. 1897 Wien, ,ger. gesch., IL, Engerthstraße 177. — Bohensky Otto, geb. 6. VIIL 1900 Wien, 'ledig, IL, Wehlistraße 174. — Keller Hans (Kohn), geb. 6. I. 1909 Wien, ledig, XVIII., Köhlergasse 20. — Landesmann Leopold,' 2. XM. 1898 Wien, ledig, IX., Pichlergasse 4. — Löwenhöck Norbert, geb. 26. IV. 1903, Lemberg, ledig, IX., D'Orsaygasse 9. — Jellinek Karl, geb. 17. VII. 1902, Wien, ledig, XX., Allerhaiiigenplatz 15. — Schlesinger Eduard, geb. 25. VII 1903 Wien, ledig, IL, Vorgartenstraße 199. — Bjely Lea, geb. 7. I. 1914 Wien, ledig, L, Wollzeile 13. Braun Rosa Helene, geb. Wo'lf, geb, 2. VII. 1902 Wien, gesch., XIV., Grimmgasse 26. — Fischmann Charlotte, geb. Jagitsch, geb, 5. XI. 1895 Wien, verw., XV., Reuenthalgasse 2. — Deutsch Oskar, geb. 29. X. 1900, Wien, verh., IL, lessinggasse 15. — Deutsch Gertruds, geb. 14. V. 1927 Wien, ledig, IL, Lessinggasse 15. — Gottlieb Adolf, geb. 8. III. 1876, Wien, ledig Vl'L, Kandlgasse 16. — Sonnenschein Fritz, geb. 2. V. 1921 Wien, ledig, ohne Adresse. — Barjantsky Leon, geb. 17. XIJ. 1880 Odessa, ger. gesch., .VI., Mariahilferstraßc 31, iffi»' ^?T-*"~T.T -^^»RSwSn^Ä®^':

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.