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Die neue Welt · 1928-06-22 · Heft 40 (22.6.1928) · page 9

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Journal
Die neue Welt
Volume
2 (1928)
Issue
Heft 40 (22.6.1928)
Date
1928-06-22
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr. 40 r DIE NEUE WELT Settel m c/er </i/fe Iß Rindsuppen V Würfel Altjüdische Walpurgisnacht, Alljährlich, am 23. Tage der Omer-Zählung zwischen Pessach und Schebuoth findet in Meromifl Palästina das Lichterfest am Grabe des Rabbi M e i r statt. In einem Berliner Blatt entwirft der Jerusalemer jüdische Journalist Arthur K ö s 11 e r die folgende farbige Schilderung dieser Feier. „Die Ehre, am Grabe Meir baal ha Ne8 das Licht zw entzünden — einundzwanzig Schilling!" „Zweiundzwanzig!" „Die Ehre, am Grabe des Rabbi Meir baal ha Neß das Licht zu entzünden — zweiundzwanzig Schilling!" „Dreiundzwanzig!" „Die Ehre, am Grabe..." I Es ist wohl die seltsamste Auktion der Welt, die di in einer mystisch-dunklen Kammer beim flackernden Schein zahlloser Oellämpchen in hebräischer Sprache geführt wird. Der Raum ist gepfercht voll von den seltsamste!» Typen frommer alter Schriftgelehrter, mit verwildertem Bart und mähnengleich flatternden Schläfetr locken, mit breitkrempigen bunten Pelzmützen, kostbar schimmernden langen Röcken, die in der stickig-heißen» dampfig und dick quirlenden Luft exaltiert gestikulieren und immer noch im letzten Augenblick um einen Piaster mehr bieten für die Ehre, am Grabe des Rabbi Me»rbaal ha Neß die erste Kerze am heiligen Tage desr „lamed-gimmel beomar" anzünden zu dürfen; am dreiunddreißigsten Tage nach den jüdischen Ostern, der als Freudenfest begangen wird. Als Titus den zweiten Tempel zerstörte und dem jüdischer Reiche ein Ende machte, wurde Galiläa das Zentrum jüdischer Gelehrsamkeit; hier lebten und lehrten die weisen Rabbis, hier wurde der wichtigste Teil des Talmud vollendet. Einige der berühmten Rabbis jener Zeit liegen in Meron begraben; so Rabbi Meir, der Wundertäter, von dem die Sage berichtet, er sei ein Abkomme des Kaisers Nero gewesen, und Rabbi Simeon ben Jo-! chai, der angebliche Verfasser des berühmten Buchesi „Zohar", das die Grundlage der jüdischen Kabbala und Mystik bildet. Dieser Rabbi Simeon soll durch seinen! freiwilligen Tod der furchtbaren Pestseuche, die damals im Heiligen Lande wütete, ein Ende gemacht haben — und deshalb wird sein Todestag, der 33. Omar, von den Orthodoxen Palästinas noch heute als Freudentag gefeiert. Und wie gefeiert! Diese seltsamen Menschen kennen das Vergnügen schlechthin nicht. Es sind vom hellen Leben her-' metisch Abgesperrte, Fanatiker des Gesetzes, mit manischer Besessenheit in einen bodenlosen Schacht, das Studium) ihrer Gesetzesrollen und Folianten, Verbohrte, taub und stumm und unbeholfen, wenn sie das grelle Licht de« Außenwelt trifft, von hellseherischer Genialität, wenn es um .die Deutung einer unklaren Stelle, einer mysteriösen Dunkelheit der Schrift, in die sie mit allen Lebensfasern verwühlt sind, geht. Diesen sonderbaren Traumwandlern des Lebens ist es nun befohlen: an diesem Tage freuet euch mit der? wildesten Freude, derer ihr fähig seid, an diesem Tage tanzet die wildesten Tänze, die eure verkümmerten Muskeln hergeben können; kein Schlaf komme über eure Augen, kein Ermatten über eure Glieder, kein Verstummen über eure Lippen, die Freudenlieder des Lebens singen sollen, preiset das Wunder des lohenden Lebens mit allen Fasern eures Körpers und eurer Seele... Und es ist als ob ein Vulkan eine glühende Lava( vergrabener, schlummernder Lebenswut über die Tropennacht in Meron ausgösse. In die schwarze Silhouette] eines felsigen Berges gebettet, liegt das uralte Nest und seine Ruinen und Kuppeln, mit denen das breit herabströmende Mondlicht sonderbare Schattenspiele treibt. Im rechteckigen Hofe der alten Synagoge, der von einer orientalischen Wirrnis von Kuppeln, Pfeilern, Säulen, verfallenen Mauern, windschiefen Türmen eingerahmt ist, wälzen sich, drängen sich, tanzen, toben, singen, gestikulieren Tausende von Menschen, die für diesen Tag aus allen Teilen Palästinas, auf Eseln und Kamelen, auf Motorrädern und in Autos, zu Fuß und zu Pferde, zusammengeströmt sind. Männer, Frauen und Kinder, Bettler und Reiche» Schriftgelehrte und Touristen, Arbeiter und Polizisten, Juden und Araber, es ist ein verrücktes, betäubendes Gewirr, alle umtanzen den alten knorrigen Oelbaum, der in der Mitte des Hofes seine schwarze Gestalt dem Mond entgegenreckt. Auf allen vorspringenden Ecken, auf den Treppen und auf den runden Kuppeln der flachen Dächer sind bauchige Becken angebracht, in die die Frommen ihre alten Kleider werfen, mit Oel begießen und anzünden;' Die lohenden roten Flammen züngeln zu den Sterneni empor, wie ungeheure Fackeln einer heidnischen Walpurgisnacht, Funken sprühen über den tobenden Hof, Rauchschwaden schlagen in die wimmelnde Masse. Arabische Polizisten mit Gummiknüppeln suchen Ordnung) in das Toben zu bringen, Kinder schreien, Frauenrufe gellen, Männerkehlen singen unhemmbar, Trompeten und Pfeifen, Dudelsäcke, Klarinetten wiehern, stöhnen, brummen, heulen, Trommelwirbel knattern, die Menschen tanzen in Ekstase, kein Schlaf kommt über ihre Augen» kein Ermatten über ihre Glieder, kein Verstummen über ihre Lippen, sie preisen das wilde Wunder des Lebens» mit allen Fasern ihres Körpers, mit der 'entfesselten Sehnsucht ihrer Seelen, magisch erhellt im zuckenden Zwielicht des dunkelrbten Scheins der Fackeln und vom orangefarbenen Mond.., Und langsam lösen sich Gruppen aus dem allgemeinen Chaos, es bilden sich Kreise, Wirbel, dk ihre* eigenen Rhythmus durch die Masse der Tanzenden führen. Da haben sich zwanzig ganz Alte an den Händen gefaßf und einen Kreis geschlossen und wirbeln mit fliegenden Barten, mit klappernden Knochen, mit grotesk hüpfenden Bewegungen im Kreis herum, in dessen Mittelpunkt der Feurigste der Frommen, einen Stock in de* Rechten ein riesengroßes rotes Taschentuch in der Linken, in graziöser Ekstase sich dreht und wiegt und schüttelt. Ein zweiter Kreis hat sich gebildet, der sich in gegenläufiger Bewegung neben dem der Alten dreht: jüdische Arbeiter, im offenen Hemd, in kurzen Hoseni der Hals entblößt, mit nackten, braunen Armen und Beinen* Kein größerer Kontrast ist denkbar als dieser, zwischen dem Palästina von gestern und morgen. Die Arbeiter, auch Mrdchen sind dabei, tanzen ihren Tanz,, den Nation&ltanz der neuen Hebräer, die ungestüme und doch' verhaltene Horra, diesen wuchtigen, stürmenden und doch immer im Wechsel der Schritte beendigenden Tanz sich emporreckender Kraft, und singen dazu hallend den althebräischen Psalm zu neuer Melodie: „Wenn ich mir selbst nicht helfe — wer hilft mir? Jetzt oder nie!" Die beiden Kreise drehen sich wetteifernd gegeneinander, zwei kreisende Räder der Zeit — das eine zurück — das andere vorwärts, neuer Zukunft entgegen. Bis zum Morgengrauen dauert das Fest. Gegen vier Uhr morgens erglüht am Himmel ein blutroter Streifen, der schmal und hoch von der Gegend des Genezareth- Sees nach Safed zu hinüberzieht: erster Bote der Dämmerung. Der orangegelbe Mond verblaßt zu schmutzigem Grau. Autos hupen, Esel und Kamele werden gesattelt) kühles, bleiches Licht taucht den fackelumkränzten Hof und den Olivenbaum in neue, fremde Formen. Fröstelnder Aufbruch. Die Walpurgisnacht ist aus. £«iimHmmimmmmmtiHHMnMHHiitwmiMuiimftmiMffl t:«HhrMnHMt'ntmiiHmmmHfltMmHmiMmmmmM^ SIEGH. KORNMEHL 0 |1 GROSSFLEISCHHAUEREI || |»| Zentrale IX., Berggasse 19> Telephon 17-3-99 u. 16-9-34 ff MMaMMMnKMMMaMMMMHM^MMMMMM^MMMMlMMMW |g Lieferant für Heilanstalten || Ii Abteilungen ffür «^»Fleisch |! I unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabbinats der Isr. Kul- 1| Ii tusgemeinde Wien gf II IX., Bergg. 15 / XVIII., Währlngarstr. 97 || i^tHtiimwiiMmimMimiiMmiiiHiMuitumm 5imminmtminiiMimmtiiniiMiMiiiinMmmmMMnHiiü^ Milliardenprozeß eines jüdischen Ingenieurs gegen die Stinnes-Erben. Aus Bukarest wird uns geschrieben: Vor dem Pariser rumänisch-deutschen Schiedsgericht wird seit sechs Jahren ein Prozeß geführt, dessen Einzelheiten sich wie ein Roman lesen. Die Hauptakteure in diesem Prozeß sind der rumänisch-jüdische Chemieingenieur M. Wildermann als Kläger und der deutsche Großindustrielle Hugo Stiiines als Geklagter. Stinnes starb inzwischen und das den Gegenstand der Klage bildende Vermögen wurde von der englischen chemischen Industriegesellschaft Pulp übernommen. In seiner Klageschrift führt Ingenieur Wildermann aus, daß er während des Krieges als russischer Staatsbürger aus Bessarabien in Deutschland interniert wurde. Diese Zwangslage nützte Stinnes aus, der ihn gezwungen hatte, ihm mehrere seiner großen Patente und seinen Anteil an der Verwertung dieser Erfindungen um einen Spottpreis zu überlassen. In seiner Klage an das Pariser Schiedsgericht fordert nun Wildermann die Annullierung des Zwangsverikaufes sowie die Auszahlung des auf hn entfallenden Gewinnanteiles von zirka 800.000 englische Pfund, das heißt einem Drittel jenes Kaufpreises von , 2,5 Millionen Pfund, um welchen Betrag das englische chemische Unternehmen die zur Verwertung der Wildermannschen Erfindungen von Stinnes errichteten Industrieanlage gekauft hatte. Auf die Einwendungen des Beklagten wies Wildermann nach, daß er inzwischen rumänischer Staatsbürger wurde, worüber er auch Akten des rumänischen Ministeriums des Innern besitzt. Die Gültigkeit dieses Dokumentes wurde von Stinnes angefochten, der in seiner Berufung das Schiedsgericht ersucht hatte, die Fortsetzung des Prozesses so lange zu suspendieren, bis die rumänischen Jusfcizinstanzen über die gesetzliche Gültigkeit des Staatsbürgerdokumentes des Ingenieurs Wildermann entschieden haben werden. Der Bukarester Oberste Gerichtshof befaßte sich im Jahre 1925 mit dem Rekurs des Stinnes, der abgewiesen wurde, weil 'das Ministerium das fragliche Zeugnis auf Grund des Vertrages betreffend die Annexion Bessarabiens ausgestellt hatte, so daß ein ausländischer Staatsbürger kein Recht habe, die Gültigkeit eines solchen Dokumentes anzuzweifeln. Da« Staatsbürgerzeughis Wikle-rmanns wurde außer diesem Urteil auch noch durch drei andere amtliche Bescheimmgen bestätigt, da Wildermann in der bessarabischen Gemeinde Chi IIa Nona geboren wurde, welche heute zu Rumänien gehört. Da geschah im Jahre 1926, nachdem das Pariser Schiedsgericht nunmehr in die Verhandlung des Prozesses eingetreten war, etwas Unerwartetes. Der rumänische Delegierte im Schiedsgericht gab bekannt, daß er von seiner Regierung die Weisung erhalten habe, die Angelegenheit Wildermann nicht länger zu vertreten, weil der klägerlsche Ingenieur nicht me'hr rumänischer Staatsbürger sei. Die geklagte Firma legt auch tatsächlich dem Schiedsgericht ein vom rumänischen Ministerium des Innern ausgestelltes und unterfertigtes Dokument vor, in welchem, bestätigt wird, daß das rumänische Ministerium des Iiinewi sein frühe*, ausgefertigtes Zeugnis widerrufe. Jetzt verlangte Wildermann die Vertagung. Aus dem Milliardcnprozcß hat sich auf solche Weise ein zweiter interessanter und auch prinzipiell wichtiger Prozeß herausgebildet, in weichem Wildermann um die Annullierung jener Entscheidung des Ministeriums des Innern, durch welche ihm sein Staatsbürgcrrecht auf ungesetzliche Weise geraubt wurde, kämpft. Er berief sich hierbei auf die dokumentarisch belegte Tatsache, daß ja gerade das rumänische Ministerium des Innern sein Staatsbürgerrecht in wiederholten Fällen selbst anerkannt und bestätigt habe. Vor kurzem wurde diese Angelegenheit vor dem Btikarester Appellsenat in Verhandlung gezogen. Sonderbarerweise war auch der Rechtsvertreter der Pulpfa'brik als Rechtsnachfolger Hugo Stinnes in der Verhandlung offiziell erschienen. Hierdurch entstand die grundsätzliche Rechtsfrage, o'b es gesetzlich zulässig sei, daß eine außerhalb der unmittelbaren Prozeßsache stehende dritte Person in diesen Prozeß eingreife. Diese Bedenken führten zur Vertagung dieses Sensationsprozesses auf Mitte Juni. Der endgültigen Erledigung der Streitfrage, welche der viel« fachen Entscheidungen des rumänischen Ministerituns des Innern über die Staatsbürgerschaft des jüdischen Chemikers M. Wildermann gültig ist, sieht man in den Kreisen der internationalen Juristen des Völkerrechtes mit großem Interesse entgegen. Vom Ausgang dieses Prozesses zwischen Wildermann und der rumänischen Regierung hängt, wie der genannte Ingenieur behauptet, zum großen Teile auch die Frage ab, ob er in den Besitz des ihm geradezu geraubten Milliardenvermögens gelangen werde oder nicht Der Zauberer von Czernowitz. Aus Czemowitz wird uns geschrieben: Die österreichischen und die rumänischen Behörden suchen fieberhaft einen Betrüger, der unter .dem Namen „der Zauberei* von Czernowitz" der Polizei aller Länder bekannt ist. Die Karriere des Gauners, eines gewissen Emanuel Steint der auf den Aberglauben und die Gutgläubigkeit seiner Mitmenscher. spekuliert, hat vor drei Jahren in Czernowitz begonnen. Er nahm im vornehmsten Hotel Wohnung und ließ Flugzettel des Inhalts verteilen, daß der kabbalistische Magier Dr. Emanuel Stein Ratschläge für alle und über alles erteile. Der Erfolg der Ankündignug war so durchschlagend, daß der Zauberer sich schon nach Wochenfrist einen Sekretär anschaffen mußte. Der weise Mann erzählte, er stamme eigentlich aus Siebenbürgen, aber sei schon in jungen Jahren nach Indien ausgewandert, wo er seine okkulten Kenntnisse ergänzt habe. Leute, die neugieriger waren, stellten fest, daß der Dr. Stein sich weiger in Indien als in der Aera Bela Kun in Ungarn betätigt habe, wo die Staatsanwaltschaft noch einige Rechnungen mit ihm zu begleichen hätte. Düe Czernowitzer Herrlichkeit nahm denn auch ein Ende, als eine Frau die Anzeige erstattete, daß ihr der Wundertäter 40.000 Lei herausgezaubert habe. Der angebliche Doktor Stein wurde vom Czernowitzer Gerichtshof wegen Betruges verurteilt, doch der Bukarester Kassationshof sprach ihn frei. Dies steigerte natürlich das Ansehen des Zauberers, so daß der Kabbaiist in Bukarest blieb, wo er einen reichen Mann fand, der das „Geschäft" finanzierte. Von dort begab sich Stein nach Czernowitz zurück, wo er eine Ausstellung von Nachbildungen indisch-mystischer Gebäude veranstaltete. Sodann wechselte der kabbalistische Zauberer das Metier und verwandelte sich in einen Missionär, der nun in einem Wiener Franziskanerkloster Hilfe und Zuflucht suchte. Die Franziskaner gaben ihm ein Darlehen ,und außerdem sammelte der Verfolgte in katholischen Kreisen 5000 Schilling. Nebstbei lockte er einem Kaufmann 500 Schilling heraus und einer Dame 1000 Schilling. Als die Polizei schließlich aufmerksam wurde und der Kabbala ein Ende machen wolltci war der Zauberer soeben vor dem Franziskanerkloster in ein Auto eingestiegen und spurlos verschwunden. Der Zauberer mit dem faulen Zauber wird nun in ganz Europa gesucht. Jüdische Rettungsautos in Warschau. Aus Warschau wird uns geschrieben: Obgleich auch hier wie in allen •Großstädten der Welt die Rettungsgesellschaft zum großen Teil durch die Beiträge der Juden erhalten wird, wurde bisher kein Jude in den Verwaltungsrat der Rettungsgesellschaft gewählt. Es ist daher gewissermaßen ein historisches Datum in der Geschichte der Juden von Warschau zu verzeichnen, wenn gemeldet wird, daß in der letzten Generalversammlung der Rettungsgesellschaft «um ersten 'Male ein Jude, und zwar der Richter Henryk W e 11, in die Verwaltung gewählt wurde. In dem Präskiiatberlcht wird diese Wahl gewissermaßen erklärlich und erträglich gemacht durch die Meldung, daß die Juden von Warschau auf Initiative der Tageszeitung „Moment" ein Komitee zur Schaffung der Mittel für Anfertigung von Rettuugsautos für die Warschauer Rettungsgesellschait gegründet haben und daß das erste jüdische Rettungsauto bereits in den Dienst der Gesellschaft gestellt werden konnte. Der yorsfcseode. diese« Komitee« ist eben der Harr

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