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Die neue Welt · 1928-04-27 · Heft 32 (27.4.1928) · page 9

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Journal
Die neue Welt
Volume
2 (1928)
Issue
Heft 32 (27.4.1928)
Date
1928-04-27
Page
– (sequence 9)
Language
German
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r"Nr.» DIE NEUE WELT werkstäiteför SQSSQI UftdTiSCllG Salongarnituren und ElnzelmöbelstOcke ADIEB, VII, Apollog, 18 k.,..^»« « Hunderte jüdische Häuser beim Erdbeben in Bulgarien zerstört Beim Erdbeben in Südbulgarien sind Hunderte von Häusern zerstört worden. Am meisten haben die Städte Tschirpan und Philippopcl gelitten, die große jüdische Gemeinden beherbergen. Ob unter den Hunderten von Toten auch Juden sind, that sich bisher nicht feststellen lassen. In Borissovgrad ist ein jüdisches Kind getötet worden. Wogen der Unterbrechung des Verkehrs mit den heimgesuchten Gebieten ist es bis heute nicht möglich gewesen, ein klares Bild Über den Umfang des Sohadens und die Zahl der Todesopfer zu gewinnen. Der Stein von Sichern gefunden? Professor J i r k u (Breslau) berichtet in der „Vossischen Zeitung" über die Funde, die bei den von Professor Sellin (Berlin) geleiteten Ausgrabungen zu Sichern in Palästina gemacht wurden. Bekanntlich hat Professor Sellin den alten Königspalast und den Tempel des Bundesgottes— beides Lokalitäten, die uns schon aus dem 9. Kapitel des Richterbuches bekannt waren — sowie mehrere Urkunden in Keilschrift gefunden. Seit Anfang März weilt Professor Sellin wieder in Sichern und in wenigen Wochen sind (ihm neue, überaus wertvolle Funde geglückt. Neben der Freilegung des doppelten Befestigungsgürtels der alten Stadt wurden zwei Feststellungen gemacht, die für die alttesta'mentliche Religionsgeschichte von hoher Bedeutung sind und sicher noch viel diskutiert werden dürften. Erstmals fand Sellin, was bisher ganz übersehen worden war, daß der Eingang zu dem Tempel des Bundesgottes von zwei großen Steinsäulen flankiert war, welchen Brauch wir bisher nicht nur von phönizischen Heiligtümern, sondern auch vom salomonischen Tempel zu Jerusalem kannten (I. Königsbuch, 7, 21). Diese Steinsäulen, die nach oben hin vielleicht in Verzierungen endigten, sollten wohl die Stelle von Schutzgottheiten einnehmen, die den Eingang zum Tempel bewachen. Dann aber fand Sellin, daß eine schon früher entdeckte große Steinplatte, deren Zweck man noch nicht erkannt hatte, zweifellos ihren Standort unmittelbar östlich vom Altar hatte und hier als kultische Steinsäule (auch das alte Testament kennt solche) Verwendung fand. Der Tempel, in dem dieses Stcinheiligtum stand, wurde zwar,;\vie wir aus der. Bibel wissen, im 12. Jahrhundert vor-Christus durch Abimelek zerstört. Da aber, schreibt Professor Jirku, durch die jetzt gefundene Keramik bezeugt ist, daß dieses Heiligtum auch noch in den folgenden Jahrhunderten weiter bestand, so kann kein Zweifel obwalten, daß dieses Steinheiligtum den berühmten Stein von Sichern darstellt, der in den, Erzählungen von Jakob und Josua eine so große Rolle spielt. jtl. Mos. 33, 20. Buch Josua 24, 26.) Es ist mithin bei den Ausgrabungen von Sichern geglückt, 'das-berühmteste'altisraelitische Kultobjekt wiederzufinden. Schweizerische Radaustudenten. - Am 19. April eröffnete der Führer der Esperantisten, PrivatdozenJ; Edmond Privat, an der Genfer Universität einen Zyklus von Vorlesungen über Esperanto. Eine Gruppe Studenten, Angehörige des reaktionären Vereins „R e s Helvetia", störte die Vorlesung durch Absingen verschiedener Lieder und durch Rufe: „Zatnenhof (der Schöpfer des Esperanto) war eim schmutziger Jude!" Der Dekan der philosophischen Fakultät forderte die Ruhestörer zum Verlassen des Saales auf und ließ sie, als sie der Aufforderung nicht Folge leisteten, mit Gewalt hinausführen. Der berühmte Psychologe Professor Eduard Cl aparede, der ebenfalls der Vorlesung beiwohnte, geriet über die Ungezogenheit der Jungen in solche Erregung, daß er einen am Kragen faßte und ihn eigenhändig hinausschmiß. Der zweiten Vorlesung am 26. April wohnten die jüdischen Studenten in großer Zahl hei, um einem neuen Ruhestörungsversu.ch radikal entgegentreten zu können. ^XllIIIIIIlIIIIlllIIIIITIIIIIIIIIIllIlillllUIllllIIllIIIUlltllllllMlIHf f llflltllllflf Ifll IIUIII1IIII ftL^. I Talare«"'Barette! Seife 9 für Kultus und Justiz Sie fertig und nadi Maß In bester Qualität s zu den billigsten Preisen! | in der altbekannten §j <Ü.I~ Uli Mii WleoJIÄtraöenr.tM fAchtuno auf Hausnummer n Vtt (Adjtung auf Hausnummer 0 Tel/R 45-6-29 Qegr.1860 § Zahlreiche belobende Anerkennungsschreiben! s Versand na* aUen Weltteilen! " Btldj lUüiliiirti Katsloja |iitU 1 ^)UJJIIIJllJIIJlllJillIJflJIIJlltllIlllJJJfIIIIIIllllJJJlJHtlJJJIIIIIJIIIJllIllliJJII|fftlllflHM|tflIltlf Theater und Kunst. Volksoper. „Der unsterbliche Franz". Vier Bilder mit Schuberts Musik, von Julius Bittncr und Ernst Dccsey. Die Lorheeren, noch mehr aber die reichen Tantiemen, die das „Drcimädcrlhaus" (das erste Schubert- Stück) getragen halben, hat zur Folge, daß immer aufs Neue Schuberts reicher Melodienschatz und seihe Licbcserlebnisse exploitlert werden. Erst im Hcr-bst ist sein hundertster Todestag, in Wien grassieren aber schon jetzt die Schubert-Stücke. Das beste der bisher aufgeführten ist aber jedenfalls „Der unsterbliche Franz", das drei Liebesepisoden aus seinem kurzen Leiben auf die Bühne bringt. Das erste Bild spielt im Lichtental, das zweite behandelt seinen kurzen Liebestraum mit einer Komtesse, im dritten Bild (das einzig authentische) finden wir ihn in der Höldricltsmühle mit seiner schönen Müllerin, das vierte ist eine AHegorie und zeigt Schubert auf seinem Totenbette, von seiner Unsterblichkeit träumend. Die vier Geschichten sind packend und bühnenwirksam zusammengestellt. Mit kundiger Hand hat Julius Bittner die schönsten Musikperlen Schuberts aneinandergereiht (u. a. „Der Lindenbaum" und' „Die Wintcrreise"). Nur zwei Lieder hat er aus eigenem beigesteuert. Von den Mitwirkenden seien ganz besonders hervorgehoben: Herr Pacher als Schubert und Luise Kartousch, die — Soubrette und Volksschauspielerin zugleich — in den drei tragenden weiblichen Hauptrollen däs Wienerisch-anmutige und Volkstümliche aufs Glücklichste trifft. Kammermusik. Freitag den 27. April findet im Kanimcrmusiksaal (Musikvereimsgebäude) eiti Kompositionsabend statt, an dem unter anderem auch Werke von Israel Brandmann zur Aufführung gelangen. Israel Brandmann, der als Komponist und Gelger mitwirkt, bringt seine Sonate für Violine und Klavier zum Vortrag. Herr Brandmann ist Absolvent des Petersburger Konservatoriums wie auch der Hochschule für Musik in Wien. Er ist" bekannt als aktiver Vorkämpfer der Musiikbewegung in Palästimä und als Mitbegründer der dortigen Oper, an welcher er einige Jahre hindurch wirkte. In seinen Komposit'ipnen schließt er sich der neuen jüdischnationalen Schule an. , , Jüdische Bühne, II.. Taborstraße 12. WochcnproKramtn: FrcitaK, 27. April PreililÄrc „D u s P I n 111 e J II d", komische Operette In vier Akten von Tomaschewskl. (Titelrplle L. Glücks ni a n n.) Samstag, 28. bis Montajr. 30. April „Dos Pintclc J ü d". Sonntac, 3 Uhr „Das Z i Ä o u n e r m ä d I". Komödie mit Qesaiifc in drei Akten von Kalicli. Dienstair, 1. Mal „D I e r u m ä n i s c h e Cli:aü enc" (150 Aiiffilhnmit). MlUvrocli, 2. Mai „Wahre L I t b e s i e s t", Lebensbild in vier Akten von Freimann. Donnerstag:, 3. Mni „Sc hl o j m n I c - H o - z a - z a'. BeKinn 8 Uhr. Ende 11 Uhr. Mit Ausnahme, .der Sonni,md Feiertage freier Eintritt.; ' Jüdische kürfstlorspIcW irn Theatsr-Reklame, Ii., Praterstraßc 3-1. Wochenspielplan: Von Freitag, den 27., , bis Sonn lag. den 29. April: „F r a u c n s ü n d e", Lebehshild in drei Akten von Zlatarewski. Montag. den 30. April: „Dxsr B a I T s c h i w je". Dienstag, den 1. Mai : „Der D y b u k" von An-ski. Mittwoch, den 2. Mai: „U n s e r G l a u b e" von Schalom A s c h,; als 'Ehreriabend ' t'llr den .•Regisseur Sch. Brünn. Donnerstag,/ den ■3.-' Malt.: „B ü. r s c s p.q k u I a n t e n , Lustspiel in drei Akten. ' Kunstausstellung In' Migdäl David. Wie uiis aus. Jerusalem berichtet wird, wurde vor einigen Tagen im Migdai David die siebente Jahresausstellung der jüdischen Künstler eröffnet... Beschickt wurde die Ausstellung von 32 Malern und .3 iBildhauern.. Es sind 94 Oelbllder, 10 Aquarelle und 37 graphische Arbeiten sowie 7 Bildhauerwerke . ausgestellt/ Die Ausstellung hätte vom Oberkommissär eröffncl;, werden sollen, der sich im letzten Augenblick mit leichter Erkrankung entschuldigen ließ. Die Ausstellung wird ständig gut besucht und hat auch materiellen Erfolg. Die Tribüne. Ein Sprechsaal für unsere Leser Ein jüdischer Religionslehrer verspottet Palästina. s. k . ■ Sehr geehrter Herr Herausgeber! Mein Kind, welches eine "Volksschule im Praterviertel besucht, berichtete mir, daß in der jüdischen Religionsstunde der Religionslehrer, ein Herr namens Vigdor, Gelegenheit nimmt, das jüdis'che Aufbauwerk in Palästina in den Augen der Kinder herabzusetzen und zu verspotten. So erzählte er den Kindern, daß Palästina nicht den J uden, sondern den Arabern gebührt. Nach dieser Vorbereitung fragte er eines der kleinen Kinder, ob es von Wien nach Palästina ziehen wolle. Es möge es sich gut überlegen, ob es vorn schönen Wien fort wolle. Das Kind antwortete natürlich „Nein". Darauf sagte der merkwürdige Pädagoge: „Du hast recht, meiu Kind, ich würde auch nie nach Palästina gehen." — leb etnpllnde dieses Vorgehen einfach empörend. Was ist da zu tun? Hochachtend M. K. Antwort:* Die Klage, daß der Religionsunterricht in Wleii danach angetan ist, die. Kinder vom Judenturae zu entfernen, Ist alt. Eine'Wandlung wird erst dann, eintreten, wenn in die Körperschaften und Behörden, welche die Verantwortung für den Unterricht tragen, Personen einziehen werden, die national empfinden und das Judentum wieder: aufrichten wollen. Die derzeitige Mehrheit im Kültusvorstande, insbesondere aber der mit der Ueberwachung des Unterrichtes betraute Herr Inspektor sind dafür verantwortlich, daß sich Vorfälle, wie derfger schilderte, ereignen können. Ihnen fehlt die Liebe zum Jüdischen Volkstum «und der (jteist mancher Lehrer ist ihr Geist. Das einzige 'Mitte! besteht darin, bei den Kultuswahlen und den Wahlen in öffentliche Vertretungskörper nur Männern mit jüdischem- Volksempllnden die Stimme IV «etW», Klub jüdischer Frauen. Diese Neusründung dürfte in den Kreisen der jüdischen Frauen Wiiens ein warmes Willkommen auslösen. Das Bedürfnis eines Sammelpunktes für geistig orientierte Frauen war schon lange empfunden, nur fehlte der entscheidende Schritt. Jetzt ist er getan. Nach zwei ausgezeichneten Vorträgen, besucht von zahlreichen Frauen, die die Gründung freudig begrüßen, ist der Beweis erbracht, daß der Klub berufen ist, zwischen jüdischen Frauen verschiedener Parteirichtungen eine lang entbehrte Brücke zu schlagen. Das vorläufige Programm umfaßt Vorträge auf jedem Gebiet, vorzüglich jedoch Themata, die jüdische Probleme und das jüdische Aufbauwerk in Palästina behandeln. Andere hochgesteckte Ziele, wie ein eigenes Heim als Sammel- und Kulturzentrum mit Vortrags- und Gcsellschaftsräumen, Bibliothek und Lesezimmer nach englischem Muster, können nur erreicht werden, w'enn alle intelligenten jüdischen Frauen an diesem Werk mitbauen. Das Komitee hat die Absicht, die begonnene Arbeit mit aller Kraft und Hingabe fortzusetzen und erwartet die Unterstützung all jener Frauen, die ihr Judenrum bewahrt haben und für das Judentum wirken wollen. Anmeldungen und Zuschriften sind an den Klub jüdischer Fraue«, zaihanden der Frau Dozent Dr. Kornfeld, Wien, XIX., Hochschulstraße 21, zu richten, Sondervorstellung. Donnerstag den 3. Mai, 8 Uhr abends, findet in den J ü d i s c h c n K ü n s 11 e r s p i e 1 e n eine Sondervorstellung des amüsanten, erfolgreichen Lustspieles „2 1 Tage Arrest" mit erstklassiger Besetzung statt. „Natur und Liebe". Der neue Kuilturfilm der „Ufa" ist nach zweijähriger angestrengter Arbeit fertiggestellt worden und wird bereits von der nächsten Woche an im Zentralkino laufen. Der Film schildert die Entstehungsgeschichte des Sonnensystems und gibt weiter eine Darstellung der Entwicklung der Menschheit. Er bewegt sich also an fast unmeßbaren und aller Vorstellung spottenden Zeiten, geht aber auch den biologischen Phasen des Lebens nicht aus dem Wege. Die Schilderung trägt jedoch nur Tatsachencharakter und will zu keinen naturhistorischen ' oder religiösen Problemen Stellung nehmen. Sie ist einfach eine Kulturtat, die als solche Respekt erheischt.__ Austritte aus dem Judentum. Leo Paul Leicht, geb. 26. IX. 1899, Wien, vefh., Iii., Große Sperlgassc 8. — Olga Rudolf, geb. 6. IX* 1897, Wien, ledig, XVIII., Staudgasse 2. — Josef Lichtschein, geb. 17. VIII. 1912, Wien, ledig, III., Obere Viaduktgasse 2. — Paula Marchfeld, geb. 9. VIII., 1893, Hölic, ledig, XX., Othniargassc 46. — Marie Lehmann geb. Gelobter, geb. 18. III. 1899, Laneut, verh., VII., Stiftgasse 21. — Theresia Schwebel geh. Hössinger, geb. 3. III. 1912, Ebersberg, verh., XX., Donaueschingenstraße 30. — Martha Klein geb. Beck,.geb.,20. II. 1898, Iglam, verh., XIII., Hauptstraße 123. — Stella Wlmmer, geb. 20. X. 1908, Wilmersdorf, ledig, IX., D'Orsaygassc. 10. — Josef Brendel, geb. 20. M. 1886, Wien, ledig;. XX., Wasnergasse 15. — Josef ine Jindra, geb/20. XI. 1901, Wien,-ledig, XV., Schanzstraße 24. — Gustav Littmann, geb. 21. VI. 1896, Wien, leddg, VI., Linke Wienzeile 4. — Elisabeth Vorstein geb. Sulzer, 20. XI. 1881, Galatz, verh., XIX., Kalilenbergerstraßc 46. — Spitz Margarete, geb. 19. IX. 1903, Wien, ledig, III., Radetzkystraße 26. — Wilhelm Helene, geb. 11. I. 1896, Brünn, ledig, III., Octzelgasse 4. — Slawin Elchnon, geb. 19. I. 1885, Jekatcriineriburg, ger. gesch., II., Praterstraße 25. — Lederer Berta geb. Pen, geb. 1. IX. 1896, Wien, verh., XVILI., Kreuzgassc 22. — Bondy Ernst, geb. 10. IV. 1908, Wien, ledig, VII., Zieglergasse 34. — Deiches Leopold, geboren 10. V. 1898, Wien, ledig, XV., Sperrgasse 7. — KUngeberg Emil, geb. 25. III. 1883, Seltsch, ger. gesch., V., Zentagasse Nr. 8. — Mark Isidor, geb. 13. XLI. 1899,' Budapest, ver.h., V., Einsiedlerplatz 1. — Musil Joseline geb. St&inböck, geb. 25. IV. 1895, Zabhadow, ger. gesch., V., Spengergasse Nr. 35. — Schlesinger Ernst, geb. 23. II. 1907, Wien, ledig, V., Franzensgasse 11. — Schwarz Benno, geb. 13. VI. 1903, Gyurki, ledig, XV,, Holochcrgasse 34. — Widhalm Emma geb. Stockner, geb. 3. VI. 1897, Wien, ger. gesch., XVI., Klammgasse 32. — Beer Berta, geb. 23. III. 1901, Wien, led., XIX., Hciligenstädtcrstr. 80. — Frischmann Hilde Maria geb. Boigner, geb. 28. VII. 1890, Wien, verw., XVI;, Raffkgasse 28. — Scherfner Helene, geb. 5. V. 1902, ledig, Wien, V., Reinprechtsdorferstraße 15. — Guttmann Emanuel, geb. 4. V. 1858, Wien, verh., II., Rothensterngasse 26. — Ernst Emanuel, geb. 5. XI. 1877, Budapest, verh., V., Ramperstorffergasse 58. — Salomon Isak, geb. 22. V. 1892, Nischnl- Nowgorod, verh., V., Kriehubergasse 5. Wir loppen Sie nicht,, wenn wir behaupten, daß S4e nur im Spezialhaus gut und billig kaufen. Kaufen Sie englische Herrenstoffe für Anzüge und Ueberzieher nur im Spezialhaus „Tuchtoaus iam Hirschen", IL, Taborstraße 17 b. Wie sehen Sie aus, wenn Sie keinen schönen Hut tragen? Der Hut beeinflußt ihr Aussehen und den Eindruck, den Sie erwecken. Der wichtigste Teil Ihrer Garderobe ist die Kopfbedeckung. Kaufen Sie daher nur die in geschmackvoller Ausführung unerreichten Ceschka-Hüte! Die Hutfabrik Ceschka ist tonangebend und führend. Sechzigjährige Erfahrung in der Hiitcrzengurig bedingt die Güte der „Ceschka-Öualitätserzeugnisse"! .Ceschka-Hüte erhalten Sie in Wien, VII.* Kaiserstraße 123, und IX., Alserstraße 6. Der größte Haupttreffer der Klassenlotterie abermals mit einem Schelhammer-Los gewonnen! Bei der gestrigen Ziehung der V. Klasse entfiel der erste Haupttreffer im Betrage von S 250.000 (2,5 Milliarden Kronen) auf das vom Bankhaus Schelhämmer u. Schattera, Wien, I., Stephansplatz 11, verkaufte Klassenlos Nr. 36.873. In dieser Lotterie wurden bisher außer dem vorerwähnten ersten Haupttreffer noch ein Treffer von S 50.000 (500 Millionen Kronen) und S 30.000 (300 Millionen Kronen) mit Schelharnmer-Lo*en gewonnen.

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