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Die neue Welt · 1928-04-27 · Heft 32 (27.4.1928) · page 10

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Journal
Die neue Welt
Volume
2 (1928)
Issue
Heft 32 (27.4.1928)
Date
1928-04-27
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 DIE NEUE WELT Nr. 32 Veremsnachrichten. Die XIV. ordentliche Generalversammlung des Vereines ...Einheit" zur Errichtung und Erhaltung von Volksspeiseliallcn, Wien, II., Malz- Kasse 12 (Telephon R 42-1-12) fand am 16. d. M. statt. Herr Moritz Felscnburg leitete für den anwesenden, aber noch der Erholung nach langer Erkrankung bedürftigen Präsidenten, Herrn Bernhard H o i b a ii c r. die Versammlung:. Der allgemeine und der Kassabericht ergaben lichtere Seilen, so da3 an einen weiteren Ausbau und eine Reorganisation der Küchen gedacht werden kann. Freilich gehört dazu eine erhöhte Teilnahme der Wiener jüdischen Bevölkerung. Auf diese hofft auch der Vorstand, in dem vor allem die Herren Moritz Fclscnburjr. Adolf Fischer und Max Hofbauer verdienstvollst wirken. Diese Förderung versprachen auch unter Lob und Dank für die bisherige Tätigkeit der „Einheit" die Herren Kiiltusvorstehcr Edmund Hofmann und Wolf Pappen hei m. Die Wahlen ergaben die Neuwahl des Kultusvorstandes Michael S t e r n f e I d und die Wiederwahl der ausgelosten Herren: Moritz Felsenburg, Max Hotbauer. Hermann Kuner, Prof. Dr. Heinrich Neumann, Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Pollaczek, Rechtsanwalt Dr. Dagobert Rybaczewski und Lipe Türkl, wie der Revisoren Jakob Fuchs, Emil Kritzler und Jakob Stern. Eltcriivcrsammlung. Der I. W. J. T. V. „Makkabi" ladet die Eltern der im Vereine turnenden und wandernden Knaben und Mädchen zu der Montag, 30. April. 8 Uhr abends, im Saale des Cafe Edison, IX., AIscrsträBe 10, stattfindenden Elternversammlung höflichst ein. Sprechen wird Kultusvorstand Dr. Isidor Klaber über das Thema: „Welche Gefahren drohen unseren Kindern." Zionistische Bezirkssektton X. Mittwoch, den 2. Mai, Caic Walloch, X., 'Favoritenstraße 124, 8 Uhr, Vortrag des Herrn Dr. Georg Weiner. Thema:. „Aktuelle Fragen". Gäste willkommen. Zionistische Frauengruppe XX. Samstag, den 28. April 1928. 8 Uhr abends, im Vereinsheim, XX., Jägerstraße 30, Vortrag der Frau Dr. Cvlü Waldmann über „Ehebruchsverdacht im jüdischen Rechte im Vergleich mit Hamurapi und den assyrischen Gesetzen". Zionistische Jugendgruppe Lcopoidstadt, II., Zirkusgassc 33. Wochenprogramm: Samstag: 5 Uhr Sichah der Kwuzah „Alef", 6 Uhr Sichah der Kwuzah „Dror", halb 8 Uhr Sichah der Kwuzah „Hagibor'*, 7 Uhr Hebräisch für Anfänger II, 8 Uhr Hebräisch für Anfänger I. Sonntag: 8 Uhr früh Wanderung, 5 Uhr nachmittags Fülirer-Sichah. Montag: 7 Uhr Hebräisch für Anfänger I, halb 9 Uhr Hebräisch für Vorgeschrittene. 7 Uhr Sichah der Kwuzah „Dror", 8 Uhr Sichah der Kwuzah ..Alef". Dienstag:- 8 Uhr Sichah der Kwuzah „Hagibor". Mittwoch: 7 Uhr Hebräisch für Vorgeschrittene II, 7 Uhr Sichah der Kwuzah „Dror , 8 Uhr Plenarversammlung. Referent: Herr Dr. Leopold Plaschkes über „Die Geschichte der Landespolitik". Donnerstag: 7 Uhr Hebräisch für Anfänger II. halb 9 Uhr Hebräisch für Vorgeschrittene. Freitag: halb 9 Uhr „Tannach". Zionistische Jugendorganisation Briglttenau, Wien, XX., Jügerstraße 30. Am Samstag, den 12. Mai, um halb 8 Uhr abends, in den Kunstspielen, I., Riemergasse 11, Große Lag B'Omer-Feier mit anschließendem Tanz. Unter anderem gelangt zur Aufführung: Schalom Alejchem: „Der Doktor"; J. L. Rcrez:-„Die. goldene Kette!'. .Weiters wirken eine Reihe hervorragender Kunstkräfte mit.' Nach Schluß der Vorträge Tanz;' Musik besorgt eine erstklassige Jazzband. Karten im Vercinsheime, XX., Jagerstraße 30 (täglich von halb 8 bis 10 Uhr abends) und bei den Mitgliedern. Zeire W'Hechalui Hamisraehi. Wien, II.. Gr. Schiffgasse 3 (Klu'bsaal Hotel Barschaft). Samstag, 4 .Uhr nachmittags, „Pirke Awbth". 5 Uhr Vortrag; Gäste willkommen. In Verbindung mit der Hausbibliothek ist eine Lesestube eröffnet worden. Bücherspenden werden dankend entgegengenommen. Montag, 7. Mai. Lag B'omer-Feier. Die Jugendabteilungen dos I. W. J. T. V. „Makkabi" veranstalten im Rahmen der jüdischen Jugendwerbcwoclie am 6. Mai 1. J. in den Kunstspielen „Pan", I.,' Riemergasse 11, eine Akademie mit reichhaltigen turnerischen und szenischen Darbietungen und Rezitationen. Der Reingewinn fließt dem Fcrialsiedlungsfonds der Jugendabteilungen zu. Gäste herzlich willkommen. Akademische Sektion der Union der Zionisten-Revislonlsten. Donnerstag, den 3. Mai 1928, im Heime, VIII.. Auerspcrgstraße 21, 8 Uhr abends, Generalversammlung.' Referenten: Ing. G. Warschawsky, Dr. Max Kire, . cänd. jur. D. Buxspan. Erscheinen revisionistisch-zionistischer Studenten Pflicht. . - Verein zionistischer Hochschüler „Theodor HerzI". Samstag, 28. April, um 8 Uhr abends im Vereinsheim, IX., Glasergasse 4, Vortrag unseres A. H. Dr.- Leo Goldhammer, Präsident der zionistischen Landesorganisation Oesterreichs, über „Aktuelle jüdische Fragen'. Akademische Gäste .willkommen.' Die Lese-, und Rcdehalle jüdischer Hochschüler, Wien, IX., Türkenstraße 9, hält den ersten offiziellen Konvent des Sommersemesters Samstag, den 28.,. d. ab. „MIsrachl" Talmud-Thora. In unserer Talmud-Thora wird täglich nachmittags von halb 3 bis halb 5 Uhr und abends von halb 8 bis 10 Uhr Hebräisch und Talmud für Anfänger und Vorgeschrittene; u nen t ge l t- Mch unterrichtet. Einschreibungen täglich von halb 3 bis halb 10 Unr abends.' II.; Praterstraße 43-11. ■ ' '? Wiener, Bet-Hamidrasch. II., Tempelgasse 3. Samstag, 28. April, 4 bis 5 Uhr. Lektor Dr. Rabb. S. Rubin: Das" Sittengesetz; in der Bibel. Sonntag, 29/ April. 5 bis 6 Uhr. Rabb. Lektor Dr. S. Ge bhaus: Mechilla..6 bis 7 Uhr Rabb. Lektor Dr. S. R u b i n: Pirke Aboth. Montag. 30. April. 6 bis 7 Uhr, Lektor Dr. Rabb. S. Rubin: Religionsphilosophie..7'bis 8.Uhr Prof. Dr. S. Kraus: Jüdische Geschichte. Dienstag. 1. Mai, 6 bis 7 Uhr, Prof. Dr. S. Kraus: Jüdische Geschichte. 7 bis 8 Uhr Rabb. Lektor Dr. Gelbhaus: Propheten. Mittwoch, 2. Mai, 6 bis 7 Uhr Rabb. Dr. Lektor S. Gelbhau s': Propheten. 7 bis 8 Uhr. Lektor-Dr. Rabb. S. Rubin: Talmud (Spezifikation. Schinuj) im talmudischen und römischen Rechte. Donnerstag, 3. Mai, 6 bis 7 Uhr Hofrat Rektor Proi. Dr. S ch w ar z: Mischna 7 bis 8 phr Lektor Dr. Rabb. G,e!bhau..'s: Sentenzen des Rabbi Nathan. Hebräische Schule der Zionistischen Bezirksseklion Leopoldstadt, 11.. Zirkus"gasse 33. 1. Kurs: Montag und Donnerstag von halb 9 bis halb 10 Uhr abends. 2. Kurs: Mittwoch von 7 bis 8 Uhr und Freitag von halb 9 bis halb 10" Uhr.' 3. Kurs: Montag von 7 bis 8 Uhr und Samstag von halb 9 bis halb 10 Uhr. 4. Kurs: Donnerstag und Samstag von 7 bis 8 Uhr. '"-■ Ausspeisüngsverein „Ohe! Rachel", IL, Kleine Pfarrgasse 8. In den neu renovierten Vereinslokalitäten wurden etwa 100 Personen an den Sederabenden. um dere'n Zustandekommen sich der Gesamtvorstand, insbesondere der Präsident Wasser und Verwalter Ziegenlaub, bemüht haben',' ausgespeist. Der Abend wurde durch eine Ansprache des Herrn Rabb'; Mayer söhn eingeleitet. Nach dem Vorlesen der Hagadah wurden'von den Dame" und Herren des Vorstandes die Speisen verteilt. So hatten die Aermsten einen teilweisen Ersatz für. ein eigenes Heim. Der/Verein speist das ganze Jahr über 80 Menschen täglich aus. Beitritt (S 1 monatlich) wird erbeten. Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 28. April findet um 3> Uhr nachmittags der Jugendgottesdienst in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen statt. _■ Jüdische Sport- und . niNiiiititiiiiniiiiiiiiiiiiniTurnbex^eö^nö Hakoahs Kampf um die Erstklassigkeit. Eine unverdiente 2:3-Niederlage gegen Hertha. Es war eines der schönsten Spiele der Meisterschaftssaison, das die Krieauer gegen Hertha lieferten und ein an Verhängnis grenzendes Pech, daß sie aus dem stilvoll geführten Treffen auch nicht einen Punkt herausholen .konnten. Dabei kann man nicht einmal sagen, daß es irgendwie Leichtfertigikeit oder Ueberkombination war, die die Haikoah ihre Feldüberlegenheit nicht ausnützen ließ. Man sah noch selten so viele schöbe Schüsse, doch war es einsrseits die mit einer guten Portion Glück gepaarte Abwehrarbeit des Hertha-Tormannes, andererseits eine Reihe von Stangenschüssen,; die Hakoah als die bessere Mannschaft geschlagen vqm Platze gehen ließen. Die Sensation bedeutete das Auflaufen Neufelds in der rechten Verbindung zu einer Glanzform. Er operierte in jeder Hinsicht vorbildlich, berechnet waren seine Vorlagen; seine Ambition und Kampfesfreude brachten den jüdischen Angriff immer wieder in die gegnerische Zone und auch ein paar Prachtschüsse, rein placiert und halbhoch getreten, gaib er zum besten. Sehr gut gefielen auch die beiden Flttgelstürnier Ka tz und Mausner. In der Deckung war Stroß der beste Mann. Rosenfeld hätte ein Tor verhüten .können. Für Hakoah war Mausner erfolgreich. Aufstellung: Rosenfeld; Scheuer, Feldmann; Pollak, Barback, Stroß; Katz, Neufeld, Kestler, Heß, Mausner. Durch diesen Mißerfolg ist Hakoah stark zurückgefallen und muß aus den rückständigen vier Spielen Admira, Sirmnering, W. A. C. und Slovan mindestens fünf Punkte gewinnen, um in der ersten Klasse zu verbleiben. Aus dein jüdischen Sportverband. Sitzung vom 24. April 1928. Anwesend Dr. B c e r, F i s c u s, S p i r ä, M a r ks t c i n, K o c h, S t ei n. Von den Vereinen Menorah, Hechawer und Hasmonea liefen Beschwerden ein über arge Benachteiligungen d u r ch den B e g I a u ib i g u n g sa u s s c h u ß des Wiener Fußballverbandes. Die Herren Dr. Beer und Fiscus wurden bestimmt, um bei dem Präsidenten des Wiener Fußball Verbandes Dr. Gero in dieser Angelegenheit zu intervenieren. In der Vorschlußrunde um den Fol des-Pokal kämpfen Hasmonea und Kadimah und der Sieger vom Match Hakoah—Hagibor gegen Makkabi. Die erstgenannten Vereine haben Platzwahl. Die Matches müssen bis 19. August ausgetragen werden. Dienstag den 8. Mai, halb 9 Uhr, findet dm Hotel und Restaurant „zum weißen Wolfen", I., Wolfengasse 3 (Eingang Fleischmarkt 20-22), eine Delegiertenversammlumg statt. Vorher Vorstandssitzung. Die Meisterschaft der jüdischen Amateurvereine. Hasmonea bleibt in der ersten Klasse. Nach dem Erfolg gegen Veria gelang es H a sin on e a, einem der spielstarksten Vereine, Rapid-Öberlaa mühelos 4:2 zu besiegen. Durch diesen Erfolg überholte Hasmonea die Vereine Sparta 16, Viktoria 5, Wr. Slavia und befindet sich nicht mehr in Gefahr-, in dlie zweite Klasse abzusteigen. Bei;diesem Match; wurden die jüdischen Spieler wieder von deri' Rapidlern tätlich angegriffen. Wir erinnern, bloß an jenes Match im Herbst, bei dem der gastfreundliche Anhang und die S/pieler von Oberlaa die Wiener verprügelten, und an die lbenslä>ngliche Disqualifikation des Rapid-Tormannes Steindl, der sich damals besonders hervorgetan hatte. Merlkwürdigerweise wurde Steindl v"ö m Ve r band fo e g n a d i g t. Als Dank dafür ist Oberlaa :a'uch im letzten Match gegen Hasmonea dieser Tradition treu geblieben. Es'ist ein Skandal, daß man die Plattenbrüder in Dreß noch immer dn einer Wiener Klasse spielen läßt. R o s e n b a u m (iHasmonea) wurde von dem Rapid-Spieler Pulpan mit einem Kinnhaken „ins Land der Träume" geschickt. Der Schiedsrichter begh'ügte sich "damit, zwei „Gentlemans" aus Oberlaa aaszuschließen. Trotz deff derben Gangart Rapids bb't die jüdischV Mahhschä^^^ Leistung. Die- Tore erzielten - M e ss i nge f (2), N e u ,m a n n und. S t e r n b a c h. >/ Aufstellung: Fingerhut; Klarfeldv Wein« Union der Zionisten-Revisionisten Samstag den 28. April findet Ith Festsaale der „Scholle", II., Lilienbrunngasse 1, ein statt. 1 Redner; M. A. Tennenblatt, Dr. Norbert Hoffmann> Paul Haller und David Buxspann. BEGINN 8. U H R AB ENDS wurm; Josefsberg, Großmann, Bäunier; Haas, Messinger, Neumann, Rosenbaum, Sternbach. Das Match der beiden jüdischen Vereine Menorah und Hechawer (3. Kl. Ost) endete nach einem fairen Verlauf 2:2 unentschieden. Tore für Menorah Def r i e s, Wichs und für Hechawer S c h u 1 b e r g und E i c h 1 e r. Das Match Hagibor gegen Wr. Sparta wurde 20 Minuten vor Schluß beim Stand von 2:1 aus Verschulden Spartas abgebrochen. Die Spartaspieler bedrohten die Hagibormannschaft und versuchten, den Schiedsrichter zu insultieren. Die Tore für Hagibor erzielten Kertesz und Pollitzer. Einen überlegenen 4:1-Sieg errang Makkabi gegen Bu rgtheat er. Die Tore für Makkabi schössen Lebensbaum (2), Lutz 2 und G r u mbe.rg. Kommenden Sonntag spielt Hasmonea um 10 Uhr auf dem B. A. C.-Platz gegen Metallum. Der Gegner des jüdischen Vereins nimmt den zweiten Platz in der Tabelle ein. Hasmonea stellt folgende Mannschaft: Fingerhut; Weinwurm. Klarfeld; Josefsberg, Großmann, Mondschein; Arm, Messinger, Neumann, Rosenbaum, Sternbach. Hagibor trifft in Molkerei ebenfalls auf einen schwer bezwingbaren Verein. Kadimah unterlag gegen Cricketer I. B. 0:6. Bei diesem Match ereigneten sich zwei bedauerliche Unfälle. Der Kadimahspieler Aberbach brach die rechte* Hand und sein Klubkollege John erlitt einen Bluterguß im Knie. In beiden Fällen mußte die Rettungsgesellschaft intervenieren. Ein leichtathletischer Vereinskampf zwischen Hakoah und Hagibor (Prag) wird vor dem Meisterschaftsspiel Ha/koah gegen Admira am 20. Mai ausgetragen werden. Die erste Mannschaft der Hakoah gastiert Samstag und Sonntag In Rattowitz. Drei Mannschaften treten auf dem Hakaahplatz an, und zwar um halb 3 Uhr die Jungmannschft gegen Währing, halb 4 Uhr die Reserven gegen Baumgarten I. B und 5 Uhr eine kombinierte Mannschaft gegen Hechawer. Bor Hockey-Landerkampf Oesterreich gegen Tschechoslowakei endete 1 : 0 für Oesterreich. Auf beiden Seiten waren jüdische Spieler mit gutem Erfolg tütig. Bei Oesterreich Landesmann, Wald (Hakoah) und bei den Unterlegenen M a r g u I i e s (Hagibor). Die Hakoah-Oamen spielten in der Handballmeisterschaft gegen Rapid 2 : 2. Für Hakoah waren Trost und Neumann erfolgreich. Die Hagibor-Spieler Hus, Ronis und Blumenzweig wirkten mit gutem Erfolg in einem zweitklassigen Amateurteam mit. Die Handballsektion der Hakoah schreibt einen Dr. Körner- Wanderpreis aus. Die Konkurrenz ist offen für Wiener zweitklassige Vereine und sämtliche auswärtigen Mannschaften. Der Sieg fällt derjenigen Mannschaft zu, die den Preis dreimal hintereinander oder fünfmal überhaupt gewinnt. Die Konkurrenz gelangt einmal im Jahr zur Durchführung. Erster Austragungstermin 27. und 28. Mai. Lodz. In der Kreismeisterschaft konnte Hakoah den S. C. Union nach einem schönen und interessanten Kampf 1 : 0 besiegen. Warschau. Das Meisterschaftsspiel der beiden erbittertsten Rivalen. Makkabi und Korona, endete mit einem sicheren 3 : 2-Erfolg des jüdischen Vereines.__ „Dus Pintele Jüd", eine der bekanntesten jüdischen Operetten, wurde, neu bearbeitet und mit Lora Glücksmann als Bainisch. Freitag den 27. April zum ersten Male in der Jüdischen Bühne (II... Taborstraße 12) aufgeführt. Die Vertriebsstelle des „Brockhaus-Lexikon" Siegmund Hutter, Wien, I., Wallnerstraße 6 (Palffy-Palais), bietet nun jedem die Möglichkeit, sich ein großes, erstklaasises Lexikon anzuschaffen, denn jeder kann S 7 monatlich entbehren und bekommt dafür das weltbekannte und einzig komplett erschienene große Bröckha/us-Lexikon. Feine Stoffe müssen nicht teuer sein! Den Bewejs dafür liefert in Herreh- und Damenstoffen die Restenverkaufs-GeseHscbaft. VI.. Mariahilferstraße 3. «.'lurinniiitHndirniritintiHrMUifiiniiiiiitiMiiiniitiTrtniniii.....MiniiiHiTiifiiniiifiMirininiriniiiiiifiiriiiiniiriciMntiruMiittrtnuiitrtuTnnMjrinriitnitiiMMtniiuuiii* |-'MWIIHIHntlMHHIIHMmilPIIIUlHiMIIUIIIllltmiHmiMIMIW £ pSIEGM. KORNMEHL 1 II GROSSFLEISCHHAUEREI II Zentrale IX., Berggasse 19, Telephon 17-3-99 u. 16-9-34 II || . || Ii Lief erant f ü r H e i 1 a n s t a I t e n I| Ij Abteilungen ffür ityS'Fleisch [j II unter Aufsicht, des Ehrwürdigen Rabbinats der Isr. Kul- || | tusgemeinde Wien pl | IX. Bergg. 15 / XVIII., Währingerstr. 97 fl Soeben ist eine aufklärende Schrift erschienen! In derselben sind die vielen langjährigen Erfahrungen über die Ursachen, Entstehung und Heilung von Nervenleiden -besprochen. Ich sende an jedermann dieses Gesundheitsevangeliium ganz umsonst, falls er an untenstehende Adresse darum schreibt. Tausende Dankschreiben bezeugen den einzig dastehenden Erfolg rastloser gewissenhafter Forscherarbeit zum Wohle ider leidenden Menschheit. Wer zu dem großen Heere der Nervenkranken gehört, wer an Zerstreutheit, Platzangst, Gedächtnisschwäche, nervösem Kopfschmerz, Schlaflosigkeit, Magenstprungen, Ueberempfindliohkeit, Schmerzen in den Gliedern, allgemeiner oder teil weiser Körperschwäche oder an anderen unzähligen Erscheinumgen leidet. muß sich mein trostspendendes Büchlein kommen lassen! Wer es mit Aufmerksamkeit gelesen, wird die beruhigende Ueberzeugung gewonnen haben, daß es einen einfachen Weg gibt zur Gesaindheit und Lebensfreude! Warten Sie nicht und schreiben Sie noch heuite! Ernst Pasternak; Berlin S. O. Michaelkirchplatz 13. Abt 400

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