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Die neue Welt · 1928-04-20 · Heft 31 (20.4.1928) · page 10

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Journal
Die neue Welt
Volume
2 (1928)
Issue
Heft 31 (20.4.1928)
Date
1928-04-20
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 DIE NEUE WELT Nr. 31 sicherlich alles daransetzen, um wenigstens einen Punkt zu retten. Hakoah hat nebst Hertha noch folgende vier Spiele ausständig: Admira, W. A. C, Slovan und S i m in e r i ii g. Die Meisterschaft der jüdischen Amateurvereine. Makkabi voraussichtlicher Meister In der ersten Klasse gelang es dem vom Abstieg bedrohten S. C. Hasmonea nach mehreren Mißerfolgen, Sparta 16 1:0 (0:0) zu besiegen. Die jüdische Mannschaft war stark überlegen, doch vergaben die Stürmer die günstigsten Torchancen. Den einzigen Treffer erzielte Messinger erst in letzter Minute. Durch diesen Erfolg rückte Hasmonea vom letzten Platz in der Tabelle weg. Bei den Siegern gefielen - KI a r f e 1 d, Weinwurm, Großmann, Messinger und S t e r n b a c b. Eine überraschende 0 :3-NiederIage erlitt Hagibor an der zweiten Klasse Ost gegen Kagran. Bei den Unterlegenen versagte die Verteidigung. Das Entscheidungsspiel in der dritten Klasse Ost zwischen Finanz und Makkabi endete vor ungefähr •ausend Zuschauern mit einem sicheren 3:1-Sieg des jüdischen Vereines. Die Tore erzielten L u t z 2, Lebensbaum und P i 11 i n g e r. Der beste Spieler am Felde war Kollmann. Makkabi führt mit drei Punkten Vorsprang vor Finanz, Fair, Alexandria und hat die besten Aussichten, die Meisterschaft zu gewinnen und somit auch den Aufstieg in die zweite Klasse. In der gleichen Gruppe gab es eine große Ueberraschung: Hechawer siegte gegen den S. C. F a i r 2 :1 (1:0). Beide Tore schoß Eichler. Der jüdische Verein hatte in der Verteidigung seinen besten Mannschaftsteil. Menorah unterlag gegen Bur,gtheatcr 1:3. Den einzigen Treffer für Menorah erzielte Defries. Die Meisterschaft wird Sonntag in allen Klassen fortgesetzt Hasmonea muß gegen Rapid-Öbc r 1 a a gewinnen, um in der ersten Klasse zu verbleiben. Der jüdische Verein stellt folgende Mannschaft: F i n g e r h u t: Klarfeld, Wein wurm; Bäum er. Großmann, Mondschein; Arm, Messinger, Neu mann, H aas, Stern b'a c h. In der zweiten Klasse Ost dürfte H a g i b 0 r gegen Wr. Sparta sicher siegen. In der dritten Klasse Ost kämpfen Menorah und H e c h a w e r. Wir rechnen mit einem unentschiedenen Ausgang. Die Hakoahschwimmer in Preßburg. An dem internationalen Wettschwimmen des P. T. E. nahmen neben dem A. P. K.'(Prag), Aegir (Brünn), den Preßburger Vereinen Bratislava, S Ja via und M a k k a b ä a auch die Schwimmer der Wiener Hakoah teil. Die Hakoahner erzielten sehr schöne Erfolge. Eine Ausnahme machten die Wasserballer, die gegen P- T. E. eine überraschende 4 :10(D-Niederlage' erlitten. Die Ergebnisse waren: 100 Meter Freistil: Steiner (P.T.T.) I :05,5; Goldberger 1 :06,1. 200 Meter Freistil: Goldberger (Wien) 2:45,8; Pecha (Brünn) 2:50. 1D0 Meter Rückenschwimmen: Nassau (Hakoah-Wien) 1:18,2, Lamberg (Hakoah-Wien) 1:2,2. 400 Meter Brustschwimmen: Czega (Brünn) 6:42 (tsphechoslowäkischer Rekord); Kinzl (P. T. E.) 6 : 42; Krakauer (Hakoah) 6 :52,8. 100 Meter-Freistil für Damen: Fritzi Löwy (Hakoah) 1 :21,1; Friedländer- (A. P, K.) l':25,6. 100 Meter Brust für Damen: Bienenfdd (Hakoah-Wien) 1 :33. 100 Meter Rücken: Idi Kohn (Hakoah-Wien) 1:37,8; Doppler (Preßburg,) 1 :38,2. Juniorenbewerbc: 100 Meter Freistil: Goklsohiäger (Hakoah) 1: 22. 100 Meter Brust: Stein (Hakoah) 1:28,3. 7mal-50-Meter-Staffel: Hakoah 3:33,5, P. T. E. 3:34,2. Wasserball. P. T. E.—Hakoah 10 :4 (6:1). Torschützen der Sieger: Krvc, Schmuck und Steiner je drei und Schlez. Für die Wiener Flesch (2 (2) und Rosenbatt 2. Jüdischer Sportverband. Dienstag;, den 24. April, 8 Uhr, wichtige Vorstandssitzung im Hotel "od Restaurant „zum weißen Wolfen", I., Wöliengasse 3 (Einsang Fleischmarkt 20—22). Boricbt des Verbands- Vapltäns Fiscus über die kommenden Auswahlspiele. Cupauslosung. lin Hockey-Olympiacup unterlag Blau-Weiß gegen .01. H. C. 2 : 5. Münzer (Slovan) hat sich bei Kadimah angemeldet Hakoah-Res. siegte in der gemischten Meisterschaft gegen Slovan 3 : 1. Die Tore erzielten Posauner (2) und Birnbaum. Zwei Hakoahner Im österreichischen Hockeyteam. Landesni a n n. und Wald wurden berufen, die österreichischen Farben gegen die Tschechoslowakei zu vertreten. Im tschechischen Team dürften auch zwei Jüdische Spieler, und zwar von Hagibor-Prag, mitwirken. Die Grazer Hakoah erlitt in der Meisterschaft gegen G. A. K. eine überraschende 1:2 (1 : 1)-Niederlage. Bis fünf Minuten vor Schluß stand das Match noch 1 : 1. Krakau. Nach dem überlegenen 5 : 2-Sieg gegen Olsza gelang es Makkabi dem polnischen Altmeister Cracovia ein unentschiedenes 0 :0-Match zu liefern. Die Polen besitzen eine ausgezeichnete Mannschaft und erzielten auch gegen erstklassige Wiener Professionalvereinc günstige Ergebnisse. . Novisad. Das Match der spielstarken Agramer Croatia gegen Makkabi endete mit einem überraschenden 1 : O.Sieg der Jüdischen Mannschart. Der S. C. Makkabi hatte in dem Verteidigungstrio seinen besten Mannschaftsteil. Hakoah spielt am 5. Mai in Proßnitz gegen Makkabi. Kadimah besiegte den S. C. Orient I : 0. Den einzigen Treffer schoß Aberbach. il*;!iimiM4;mim<r.it imiuiiiiiuninuniiiiiuMmnimuvuiiuiimiiuuiHiiiiiiniiujiiiiiiuiiiiuiuiiiniTniiiiiiniimiimnniiiiliiiiiiiinniniimnmiii? '^MiiiiiiuiiiiimiJMu»iiuMUHiiiiiiiiuuiiMMuiniimiiniiMNMiiimiitiiiiiihiiiiutiHuMmuiiiMwiMi*immiiiiiuiiiiiiHmi.r - SIEGM. KORNMEHL QROSSFLEISCHHAUEREI Zentrale IX., Beisasse 19, Telephon 17-3-99 u. 16-9 34 Lieferant für Heilanstalten ■mmSmmm unter Autsiebt des Ehrwürdigen Rabbinats der lat KuN tusgemeioae Wien IX. Bargg. Ifl / XVIII.« W»hrlng«rstr. 97 4immmtimm<iiif 5 iftfifitfftftfüifrA LLOYD SABAUDO GENUA &xpreßverkehr nach ZNordu. Südamerika REPftftS.: B., KOLOWRA?RING 4-TEL.72-3-87 Theater und Kunst« Theater in der Josefstadt. „Sie sagen sieb alles." Der Regisseur-des Theaters, Paul Kalb eck, hat sich diesmal selbst als Dichter versucht und ein heiteres Quartett, zwei junge Ehepaare, auf die Bühne gestellt. In unbegrenzter Offenheit „sagen sie sich alles", kennen keine Geheimnisse voreinander und gehen in ihrer Ungeniertheit so weit, versuchsweise die Frauen auszutauschen. Wenn auch die Geschichte anfangs ganz gut geht, merken sie zum Schluß doch, daß sie in der ersten Ehe, trotz der Verschiedenheit der Charaktere und Temperamente, oder vielleicht gerade deshalb, glücklicher waren, und kehren, wenn auch ein wenig ramponiert, zu fiiren rechtmäßigen Gattinnen zurück. Die Regie des Stückes, für die Iwan Scbmith zeichnet, war aufs feinste abgestimmt. Ulli Darvas als romantische Frau schwebte mit der ihr eigenen Anmut durch das Stück, Hermann Thim ig als Botaniker erfreute durch seine Springleberidigkeit, das zweite, robustere Ehepaar wurde von Franziska K i n z und Fritz D e 1 i u s dargestellt. Das Stück, das eigentlich ganz auf Dialog gestellt ist, hatte einen freundlichen Erfolg. e. k. Das Moskauer jüdische akademische Theater in Berlin. Am Mittwoch, den 11. April, begann das von Alexis Granowsky geführte Moskauer jüdische akademische Theater sein Berliner Gastspiel im Theater des Westens mit der Aufführung der musikalischen Komödie „200.000" frei nach Sxholom-Aleichem, Bearbeitung und Regie stammen von Alexis Granowsky, die Musik ist von Leo Puhver. Der große Theatersaal war von Angehörigen der verschiedensten GeseWschaftsschichten Berlins besetzt, auch der russische Botschafter Krestinski hatte sich zur Aufführung eingefunden. Der große Teil des Publikums rief die Darsteller, insbesondere Alexis Granowsky und den Hauptdarsteller Michoels oft vor die Rampe, während der übrige Teil des Publikums sich reserviert verhielt. Feine Stoffe müssen nicht teuer sein! Den Beweis dafür liefert in Herren- und Damenstoffen die Restenverkaufs-Gese'l'lsoha'ft, VI., Märiahilferstraße 3. Henryk GHcenstein beim Präsidenten Coolidge. Präsident Coolidge emptfing im Weißen Hause zu Washington den hervorragenden jüdischen Bildhauer Henryk GI i c e n s t e i n und bezeigte großes Interesse für dessen Ausstellung in der Andersen-Galerie, zu New York. Der Künstler wurde durch den polnischen Gesandten Jan G i e c h e n o w s,k i eingeführt; 200mal ,,Jankale". In der, Jüdischen Bühne (2. Bez., Taborstraße) findet Sonntag,. um ^3 Uhr nachmittags, die 200. Aufführung der lustigsten jüdischen Operette, „Jan* kale", statt. Die Rolle des Jankaie wird von Frau L. Glücksmann gespielt. Sondervorstellung in den ^Jüdischen Künstlerspielen" Mittwoch den 25. April 1. J. findet in den „Jüdischen Künstle r sp i eleu" im Theater Reklame (II., Prater* straße 34) als Ehrenabend des jugendlichen Liebhabers und Sängers Bernhard W i 111 e r eine einmalige Aufführung der dreiaktigen Komödie mit Musik „Studentenliebe" von M. Markowitsch statt. Oskar B e r e g \, der gegenwärtig mit außerordentlichem Erfolg in der „Komödie" gastiert, hat für diese Vorstellung seine Mitwirkung zugesagt. Der Kartenvorverkauf im Theaterkartenbureau „Aida" II., Taborstraße 1—3 und an der Kassa der ^Jüdischen Künstlerspiele" (täglich von 7—9 Uhr abends) hat bereits begonnen. Beginn 8.15 Uhr. Jüdische Bühne, II., Taborstraße 12. Wochenprogramm: Freitag, 20. April: Premiere „Ketten vin Liebe", Lebensbild mit Gesang in drei Akten von Libin. Samstag, 21., bis Montag, 23. April: „Ketten vin Liebe". Sonntag, 3 Uhr: „Jan kale", Operette in drei Akten von Kalich,, (Titelrolle L. GlUcksmann). Dienstag, 24. April: „Schlojmale-Ho-za-z a", Komödie mit Gesang in vier Akten von Kaiich, Musik Adolf Braclawski. Mittwoch, 25. April: „Der wilde Mensch", Lebensbild in vier Akten von Gordin. Donnerstag. 26. April: „C h u s e n Kai e", Komödie mit Gesang in vier Akten. Beginn 8 Uhr. Ende 11 Uhr. Mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage freier Eintritt. Jüdischer Verein „Nord-Ost". Donnerstag, den 19. April, in den Jüdischen K ii n s 11 e r s p i e l e n, II., Praterstraße 34 Theatervorstellung, zu welcher Mitclieder und Gönner eingeladen werden. Zur Aufführung gelangt das mit Beifall aufgenommene Stück „J ü d a 1 e B a r m i c w a h". Beginn 8 Uhr abends. Wie wir erfahren, ist das bestbekannte Grand Cafe National, II., Taborstraße 18. nach Ausscheidung des früheren Besitzers anfangs dieses Monates in den Besitz anerkannter Fachleute übergegangen. Die neuen Besitzer Sternhell & Co. werden bemüht sein, durch Verabreichung erstklassiger Konsumationen bei billigsten Preisen die Zufriedenheit ihrer Gäste zu gewinnen und das alte Renommee des Kaffeehauses, das in der nächsten Zeit einer gründlichen Renovierung — ohne Sperre — unterzogen werden wird, wieder herzustellen. E Unschädliches Entfettungsmittel. Man kaufe sich in der nächsten Apotheke 4 Deka Fucabohnen, davon nimmt man zwei Wochen hindurch zweimal täglich je eine Bohne nach der Mahlzeit, hernach drei Wochen dreimal täglich je zwei Bohnen nach der Mahlzeit, sodann wiederum zwei Wochen dreimal täglich eine Bohne nach der Mahlzeit. Der Erfolg ist ein überraschender. E Nur im Spezialhaus können Sie billig kaufen! Trotz Qualität und Auswahl unerreicht! Kaufen Sie daher englische Herrenstoffe für Anzüge und Ueberzieher mir im Spezialhaus „Tuchhaus zum Hirschen", II., Taborstraße 17 b. E. Soziale HIHsKcmcinschaft Anitta Müller, II., Untere Augartetistraße. Hebräische Kinderkurse finden Mittwoch und Freitag von halb 3 bis halb 4 Uhr nachmittags statt. (Lehrer Daft.) Hebräisch für wenig Vorgeschrittene Montag und Donnerstag von 8 bis halb 10 Uhr. (Dr. Mcnazeach.) Hebräisch für sehr Vorgeschrittene Montag und Donnerstag von 8 bis halb 10 Uhr. (Prof. Jonah Gelernter.) Für den rhythmischen Kurs (Gertrude Kraus) werden noch Anmeldungen entgegengenommen.! Einschreibungen für .Mädchen im Alter von 6 bis 14 Jahren für die Kinderlesestube finden täglich von 3 bis 6 Uhr nachmittags statt. Hebräische Schule der zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt, IL, Zirkusgasse 33. 1. Kurs: Montag und Donnerstag von halb 0 bis 10 Uhr abends. 2. Kurs: Mittwoch von 7 bis 8 Uhr und Freitag von halb 9 bis halb 10 Uhr. 3. Kurs: Montag von 7 bis 8 Uhr und Samstas von 8 bis 9 Uhr. 4. Kurs: Donnerstag und Samstag von 7 bis 8 Uhr. Zionistische Jtigettdgruppe Lcopoldstadt, IL, Zirkusgasse 33. Wochenprogramm: Samstag: 5 Uhr Sichah der Kwuzah „Alcf", 6 Uhr Sichah der Kwuzah „Dror". halb 8 Uhr Sichah der Kwuzah „Hagibor", 7 Uhr Hebräisch für Anfänger 2, 8 Uhr Hebräisch für Anfänger 1. Sonntag: 8 Uhr Wanderung, 5 Uhr nachmittags Fflhrer-Sichah. Montag: 7 Uhr Sichah der Kwuzah „Dror", 8 Uhr Sichah der Kwuzah „Alcf", 7 Uhr Hebräisch für Anfänger 1. halb 9 Uhr Hebräisch für Vorgeschrittene. Dienstag: 7 Uhr Sichah der Kwuzah „Hagibor". Mittwoch: 7 Uhr Hebräisch für Vorgeschrittene 2, 7 Uhr Sichah der Kwuzah „Dror", dreiviertel 8 Uhr Plenarversammlung, Referent: Herr Dr. Leop. Plaschkes, Thema: Die Friedenskonferenz im Jahre 1918-19. Donnerstag: 7 Uhr Hebräisch für Anfänger 2, halb 9 Uhr: Hebräisch für Vorgeschrittene. Freitag: halb 9 Uhr „Tanach". Herr Dr. Leopold Plaschkes hält im Rahmen seines Zyklus folgende Vorträge: Am 25. April: Die Friedenskonferenz im Jahre 1918-19; 2. Mal: Die Geschichte der Landespolitik; 9. Mai: Das jüdische Minoritätenproblem. Sämtliche Vorträge im Heime, IL, Zirkusgasse 33. Verein zionistischer Hochschüler „Theodor Herzt". Samstag, den 21. April um 8 Uhr abends finden die Vorträge des Herrn M a n o a c b (Dagamah) über „Das arbeitende Palästina" und unseres A. H. Doktor Alfred Löwy über „Eindrücke von Palästina" in unserem Vereinsheim, IX., Glasergasse 4, statt. Akademische Gäste willkommen! Zelro W'Hecfaaluz Hamlsrachi, Wien, IL, Gr. Schiffgasse 3 (KlubsaaV Hotel Barschak). Samstag, 21. April, präzise 4 Uhr nachmittags „Pirke Awoth", 5 Uhr nachmittags Herr M. D. Groß, Vortrag über „Rabbi Akiba und seine Schüler", 8 Uhr abends Gedenkfeier für Rabbiner Dr. Krammer s. A. Im Lokal der Misrachizentrale, IL, Praterstraße 43-11, zu der unsere Mitglieder höflichst eingeladen werden. Voranzeige: Montag, 7. Mai, große Lagbeomer-Feier. Vor verkauf skarten bei allen Vereinsmitgliedern. Der Jüdisch-akademische Philosophenverein veranstaltet anläßlich des 40semestrigen Bestehens eine Reihe von Vorträgen, Feiern etc., zu der bedeutende Persönlichkeiten ihre Mitwirkung zugesagt haben. Anmeldungen an den jüdisch-akademischen Philosophenverein, Wien, IX., Zimmermannplatz 8. Piadlinderbuud ZIrenu. Am 24. April l. J. um halb 8 Uhr abends im Festsaale des Hotel Post, I., Drachengasse 3, Akademie, bei der sich Wanderer und Wanderinnen bemühen werden, ihren Eltern und Freunden einen angenehmen Abend zu bereiten. Karten bei allen Bundcsmitglicdcrn. Mlsrachl-Mlnjan. Danksagung. Die Leitung des Misrachl-Minjans (IL, Praterstraße 43) spricht ihrem Mitglied Herrn Großindustriellen Baruch Low den innigsten Dank aus für die hochherzige Spende eines Pracht-Aron Hakodesch, das eine sehenswerte Kunstarbeit darstellt. Bethamldrasch, IL, Tcmpclgasse 3. Samstag, 21. April 1928, 4 bis 5 Uhr Lektor Dr. Rabbiner S. Rubin: Die Hygiene unserer Bibel. Sonntag, 22. April 1928, 5 bis 6 Uhr: Rabbiner Lektor Dr. Gelb haus: Propheten; 6 bis 7 Uhr: Lektor Dr. Rabbiner Rubin: Pirke Awaus. Montag, 23. April 1928, 6 bis 7 Uhr: Lektor Dr. Rabbiner Rubin: Relipionsphilosophle; 7 bis 8 Uhr: Prof. Dr. S. Kraus: Jüdische Geschichte. Dienstag, 24. April 1928, 6 bis 7 Uhr: Prof. Dr. Kraus: Jüdische Geschichte; 7 bis 8 Uhr: Lektor Dr. Rabbiner Gelbhaus: Propheten. Mittwoch, 25. April 1928. 6 bis 7 Uhr: Lektor Dr. Rabbiner Gelbhaus: Propeheten; 7 bis 8 Uhr: Lektor Dr. Rabbiner Rubin: Talmud-Spezifikation (Schimuj) im talmudischen und römischen Rechte. Donnerstag, 26. April 1928, 6 bis 7 Uhr: «Hofrat Prof. Rektor Doktor Schwarz: Mischna; 7 bis 8 Uhr: Lektor Dr. Rabbiner G e 1 b h a u s: Sentenzen des Rabbi Nathan. Revisionistischer Mittelschülerbund, Im Verbandsheim VIII., Auerspergstraße 21. Samstag, den 21. April um 6 Uhr abends, Vortrag des Herrn Josef Fränkel: „Warum veranstalten die Revisionisten Kundgebungen wegen der Ausgestaltung der hebräischen Universität?" MalmonldeslustUut, Wien, IL, Zirkusgasse 33. S o m m e rsemester 192 8. Der Wiederbeginn der Universitätsvorlesungen ist für den 30. April in Aussicht genommen. Es sollen im Sommersemester „Apokryphen und Pseudepigraphe n", ferner die „Philosophie S a a d j a Gaons" und „Traktat A b o t h" behandelt werden: Im Vortragssaal, IL, Zirkusgasse 33: Jeden Dienstag, Rabbiner M. Horowitz. .6 bis 7 Uhr, Midrasch, 7 bis 8 Uhr Das Buch Kusa'ri. Jeden Donnerstag, Rabbiner Dr. A. Kaminka, 6 bis 7 Uhr Der Prophet Maleachi (dann Ezechiel); 7 bis 8 Uhr More Nebuchim (dritter Teil). Jeden Samstag, Dr. N. Goldstein, 4 bis 5 Uhr, Midrasch: 5 bis 6 Uhr, Talmudisches Erbrecht Predigten in den israelitischen Gemeindetempeln. Samstag den 21. April finden in den Gemeindetempeln* XVIII., Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang), und XXI., Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann) beim Morgengottesdienst (Beginn 8.30 Uhr) exegetische Vorträge statt. — Samstag den 21. April, um 3 Uhr nachmittags, Judengottesdienst in den Gemeinde' und Bezirkssynagogen._. Erfolg beweist! Im Geschäftsleben gibt es keinen Zufallserfolg. Der Kaufmann, dem es dauernd gelingt, seinen Kundenkreis zu vergrößern und immer neue zufriedene Stammkunden zu erwerben, d;er muß wirklich besonders leistungsfähig sein und Besonderes bieten können. Die bekannte Tatsache, daß das Warenhaus Brüder S c h i f f m a n n, II., Taborstraße 48., speziell in dien letzten Jahren, einen ungewöhnlich großen Aufstieg zu verzeichnen hat, beweist, daß der Ruf dieses Hauses als verläßlichste und billigste Einkaufsquelle wohlbegründet ist. In allen Wiener Bezirken und in der gesamten österreichischen Provinz gibt es eine große Anzahl von Konsumenten, die ihren Warenbedarf ausschließlich nur bei Brüder Schiffmann decken. Wer einmal „Schlffmann"-Ware kauft, bleibt Stammkunde. Ueberzeugen auch Sie sich durch einen unverbindlichen Pesuch von der Konikurrenzlosigkeit der Angebote! Fürs Frühjahr kaufen Sie u. a.: Diagonal-Seide. für Kleider, per Meter S 1.98, Wasen-Seide für Kleider, moderne Tupf-Dessins, zu S 3.90, Kasha, für KleideT, S 2.90, Herrenhemden, weiß und färbig, von S 2.90 an, Damenwäsche-Garnituren, ajouriert und gestickt, Hemd oder Hose, S 1.98, Stores mit Spitzen und Einsätzen S 3.90, Künstler-Vorhänge, dreiteilig, schön broschiert, S 6.90, Madrasstoff für Vorhänge, 75 breit, 5 —.70. Provinzversand per Nachnahme! Wiener Bank-Verein. Die 58. ordentliche Generalversammlung des Wiener Bank-Vereines findet am 30. April 1928 um 11 Uhr vormittags im Anstaltsgebäude statt. Gegenstände der Tagesordnung: Jahresbericht des Administrations* rates, Bericht der Zensoren, Beschlußfassung über die Verwendung des Reinerträgnisses des Jahres 1927, Bericht über die nach dem tschechoslowakischen Stabilisierungsbilanzgesetz zu errichtende Eröffnungsbilanz per 1. Jänner 1927 für die Veleslaviner Ziegelei, statutenmäßige Wahlen, je 5 Aktion ä Nominale S 20 geben das Recht auf eine Stimme. Die Deponierung der Aktien hat bis spätestens 24. April 1928 zu erfolgen. E »IIIIIII1IIIIIIIIIIIIIII1IIIIIIIUIIIIIIIIIIII1IIII1II1III1I1IIIIIIII1I1IU I „DER HAJNT" I E Größte jiddische Tageszeitung aus Polen s S Liegt in folgenden Verkaufsstellen auf: E 5 Bücherstube Rath, II., Taborstraße 20a § B Tiafik-Klosk Haas, IX., Maria Theresienstraße s S T afik, II., Leopaldspasse 22 E 5 Traiiken II. Hein est» aße 2 ✓ II. Scholzgasse 2 S s Zuschrften bezüglich Abonnements, Annoncen, Bücher- E s Prämien etc. erbeten an .Die Neue Welt«, Wien, IX., E S Universitätsstraße 8 für ..Hajntu HllllllllllllllllllllllllllllllllllllUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIk?

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