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Die neue Welt · 1928-01-13 · Heft 17 (13.1.1928) · page 11

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Journal
Die neue Welt
Volume
2 (1928)
Issue
Heft 17 (13.1.1928)
Date
1928-01-13
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 17 DIE NEUE WELT Seite 11 Eine Jüdische Universität in Prag? Bekanntlich hat der Prager „Razvpj" vor kurzem gemeldet, daß ein reicher Amerikaner sich bereit erklärt hat, die Mittel für die Errichtung einer neuen Universität in Prag zur Verfügung zu steifen, die denjenigen jüdischen Studenten verschiedener Lander, wie Ungarn, Rumänien, Polen, die infolgedes Numerus* clausus in Gesetz und Praxis verhindert sind, ihre Studien in ihren Heimatländern zum Abschluß zu bringen, eine akademische Zufluchtsstätte bieten soll. Die Zeitung „Vecerni List" berichtet hierzu, daß in einem der Präger Stadtviertel bereits Lokalitäten für die neue Universität gemietet worden seien und daß unter den Juden eine rege Geldsammlung für dieses Institut durchgeführt wird. (?) Die Zeitung fügt hinzu, diese Universität werde, falls sie errichtet wird, d i e fünfte Hochschule von Nationalitätentyp in Prag sein. Bis jetzt bestehen in Prag Universitäten für Tschechen, Deutsche, Ukrainer und Russen. Die Zeitung fordert, daß die Diplome der geplanten jüdischen Universität in der Tschechoslowakei keine Gültigkeit 'haben sollen. Stanislaus Steiger. Aus Lembe rg wird berichtet: Stanislaus S t eig e r, dessen Prozeß wegen einer Attentatsbesohuldgung noch in allgemeiner Erinnerung ist, Wurde jetzt als Praktikant der ersten Sektion des Lemberger Zivilgcrichtcs zugeteilt. Am letzten Sonntag hat die Trauung Steigers mit Fräulein Marek stattgefunden. (Steiger war beschuldigt worden, im September 1925 einen Anschlag auf den gewesenen Staatspräsidenten W o j c i e c h o w s k i verübt zuhaben. Im Laufe der Untersuchung kam zutage, daß das Attentat von einem inzwischen geflüchteten ukarinischen Studenten ausgeführt worden war. Trotzdem wurde Steiger der Prozeß gemacht, der jedoch mit einem Freispruch endete.) J} J}ltt Drei englische 'Juden geadelt. " w, < Auf der Liste der anläßlich des jfhre&beginnes vom englischen König Geadelten befinden . sich drei englische .linden: Myer Adams Spiel man,. Charles Samuel Nathan und Sir Frederiok D. Lugard. Myer A. Spielman war früher Inspektor von Besserungsanstalten und Zwangserziehungshei'men. Er widmet sein Leben der Kinderwohlfahrt Er ist Mitglied der Exekutive und des Rates der Anglo-Jewlsh Association. Charles Samuel Nathan ist Vizepräsident der Kommission für Entwicklung des Australischen Staatenbundes. Sein ständiger Wohnsitz ist Perth in Westaustralien. Einer der neuen Barone ist Sir Frederick Dr. Lugard, der seit 1922 britisches Mitglied der ständigen Mandatskommission des Völkerbundes ist. Juden in Samarkand. v; Von Karl Baum. Da ging von ein paar Tagen die Nachricht durch die Presse, ein nissischer-Forscher habe in Türk es tan, unweit von Samarkand, eine Gruppe von annähernd zehntausend Menschen entdeckt, die sich 'beim näheren Ansehen als Juden . entpuppt haben, als richtige, in ihren Sitten lind Lebensformen noch aus der Zeit Salomos bewahrte und damals aus Palästina ausgewanderte Splitter dieser großen, über die ganze Welt hingeworfenen Einheit , jüdisches Volk", als eine ethnische Gruppe, die, wie der Wissenschaftler in seinem Bericht an die russische Aikadeinie bemerkt, nicht nur von künstlerischen Gold-, Silber- und Webearbeiten sich erhalte und mit ihnen sich beschäftige, sondern auch produktiv arbeite, mit Aoker-' bau und Viehzucht dem Boden und der Natur das zum Leben Notwendige abringe, aber dabei sie selbst geblieben sei, eine uralte, jüdische Gemeinschaft, eine kleine Gesellschaft Mensohen auf der engen Insel mitten in einem fremden Meer ausammengehalteii durch ein altes, vielfach schon zerrissenes Band. Viele Zeltungen haben davon berichtet. Bs klingt exotisch. Auch solche Blätter, die sonst unseren nationalen Bestrebungen mit der Unbehaglichkeit aller Menschen gegenüberstehen, die manchmal empfinden, einen falschen Weg zu gehen, aber doch nicht die Kraft haben, ihn zu verlassen, oder in ddr bequemen VerächtÜtchkeit verharren, die alles Große und im Beginn Utopische als sinnlos kindlich zurückweist. Dabei wird woM kaum einer der zahlreichen Redakteure dieser Zeitungen über sein Interesse am wissenschaififlichen, völkerkundlichen Wert einer solchen Entdeckung hinaus empfunden haben, welch ungeheurer Beweis gegen die Assimilanten darin liegt, daß man immer wieder in der weiten Welt, in Erdteilen, die Schritt um Schritt von dem eingenommen werden, was man menschliche Kultur und Zivilisation nennt, Bruchstücke findet dieses aufgeriebenen Volkes Judentum, das ein hartes Schicksal aus dem Boden seiner Geschichte entwurzelt hat und verstreut über die .ganze Welt, ein hartes Schicksal, die Uebermacht der Feindschaft,, der auch die wenigen überragenden Menschen unserer Geschichte nicht trotzen konnten, weil die Gleichgültigkeit einer Peripherie, die wir auch heute noch haben, die — sagen wir es offen: sittliche — Verantwortungslosigkeit großer Teile des Volkes, die auch in unseren Tagen nicht unbekannt ist, neben ihr eine zweite Front schuf, gegen die 'zu kämpfen war. Unsere Feinde — von damals und \ gestern — erkannten im jüdischen Volke ein starkes,; machtvolles Volk und bekämpften es. Aber in ihm selbst j gab es Gruppen, die sagten: Lösen wir uns auf, unsere ■ Sendung liegt darin, den anderen gleich zu werden. Damals war es so, heute ist es so. Als der Zionis-! mm aufstand zum Kampf gegen das jüdische Volk für das jüdische Volk, und als er 'gleichzeitig für. das. jüdische Volk das Herrn auf seiner alten Erde wieder aufrichten wollte, konnte in seiner Entwicklung am besten nachempfunden werden, wie alles Geschehen der Vergangenheit sich, unter geänderter Kulisse und Beieuohtung, immer wieder mit denselben Kategorien von Akteuren, mit derselben Soufleusefeigheit und denselben Stichworten auf der Bühne des tragischen Theaters „Welt" wiederholt. Aus allen Enden der Welt trafen sich — noch ehe die Mauern des Baues errichtet werden konnten — mit einer bewundernswerten Kraft der Konzentration, mit einer wunderbaren Fähigkeit, übereinzustimmen, die für alles Negative vorhanden war, aber für nichts Positives auszunützen, die Maulwürfe und gruben ihre Gänge unter den Bau, der inzwischen wuchs, gegen sie und iür sie oder die Generationen, die ihnen nachfolgen sollen. Heute wächst Palästina. Ich brauche es. hier nicht zu sagen, man weiß es auch so: Wir kritisieren viel. Es gibt viel zu kritisieren, es wurden viele falsche Wege gegangen und man kann dafür auch verschiedene Entschuldigungen finden, wie für alles in der Welt überhaupt. W i c wir bauen soMen, darüber geht heiß und aufreibend und lauge Jahre schon der Kampf. Aber daß wir bauen wollen, ist doch klar, und daß es kein ruhiges Dahinleben gibt . im Sohatten fremder Häuser, solange das jüdische Volk nicht sein Haus hat. In Palästina leben unsere Mensohen, die tauseude Menschen, die der Zionismus, die Idee Theodor Herzte, die Idee der im volklichen, noch nicht degenerierten Teile des jüdischen Volkes Irinausgctriebeu hat ins Pioniertum, das dem einen schwerer ist, dem anderen leichter, das der eine, ganz wie in der Galuth und überall und bei allen Völkern, mit mehr Verantwortung tut, .der andere mit weniger — leben diese Menschen ein schweres Leben, einen harten, täglichen Kampf mit allem Bedingungen des Daseins, dem politischen, ökonomischen, kulturellen, pädagogischen und sozialen. Die Zionistsche Organsation, ermattet durch' viele Fehler, die geschehen sind und die keiner leugnet, führt im Zionismus selbst mit letzter Anstrengung den Kampf dafür, daß wir . Zionisteu es erkennen, wie schwer dieses Ringen, unten ist und wie sehr es von uns, von jedem eimzelricn, Leistung in ähnlicher Intensität erfordert. Wir. kennen.alle Schwierigkeiten, und keinen Augenblick, täuschen wir uns über sie hinweg. Immer wieder werden Mensehen -.mit, Verantwortung darüber wachen, daß man sich nicht über sie hinwegsetzte, sodange sie bestehen. Aber" eines äst unangetastet: Der Wille, au leben, als Volk-zu leben. Auch die Maulw'ürle-v fehl en- 'jetzt nicht. Sie leisten keine logischei kArbe!£,\sie''"zeigen'^enig .Kenntnis davon, mit welchen Schwlerlglbiten es verbunden ist, '.einem uralten Volk, daß .fast bereit war,siChandas Wandern ®u, gewöhnen, eine Heimat >zü bauen, es. wieder daran zu gewöhnen, in gesellschaftlichen Bindungen, Staat/ Familie, zu leben und für sich und das Ganze s e l b ist die. Verantwortung am tragen, eine schwere Verantwortung. Sie schreiben Paläs/tihabücher, Artikel, Depeschen in die Presse, sie sprechen in Vereinen und Verbänden, sie wahren das Interesse des Judentums gegen das Judentum — das abfäSIt vom wahren Weg, wie sie glauben, vom richtigen Handeln, das nur sie allein treibt — und sie besehen jetzt den Kriegsschauplatz Palästina, in. dem die •Zionistische Organisation nun seit dreißig Jahren ihren Kampf kämpft, sie sehen, es gibt ein paar Kratzer an der Mauer, irgendwo sitzt ein Ziegel nicht fest (daß tausende Arbeiter warten, ihn festzumörtelu, sehen ste das noch, können sie es sehen?) und 'kommen dann und sagen: „Wir. haben euch ja gewähren lassen. Wir haben euch ja nicht gestört. Aber sagt doch selbst: Es geht nicht,'es ist nichts zu ändern daran, daß das jüdische Volk unfähig ist, selbst zu bauen, alle -eure Bemühungen, ihr wellfremden Kämpfer, waren nutzlos!" Es mehren sichwieder in, Jetzter Zeit diese Stimmen. In der Zeit eines Niederganges, einer Krise ist es ja leicht, zu argumentieren. Dagegen zu argumentieren, überhaupt und immer leicht. Bei Juden sogar — gegen sich selbst. Aber warum lest ihr nicht ein bißchen diese Zeitungen, diese großen, internationalen Zeitungen, die doch sicher 'keine zionistische Politik treiben? In einer Wüste, abgeschnitten von Kultur und Technik, lebt da ein Volk seit Jahrhunderten allein, in seiner Eigenart, unterschieden von den anderen, eine soziologische Gruppe für sich. Dann stellt es sich heraus, daß es Juden waren. Juden, die sicherlich litten. Juden, die keiner verachtet hätte, wenn sie von uns gegangen wären, weil, keiner von ihnen wußte. Und doch konnte kein „Schicksal" sie dazu bringen, uns zu verlassen. Doch leben sie da in Mittelasien und sind Juden und auf einmal wird die Welt wissen, was sie seit ihunderten Jahren schon weiß, und niemand außer euch bestreitet: Daß sie sich nicht aufgeben wollten, weil es dem jüdischen Volk unmöglich ist, sich zu vergessen, nach den äußeren Bedingungen, aber wie die Geschichte dieser Juden von Samarkand zeigt, auch in der Seele, weil tief innen über Zeit und Raum hinaus die unzerreißbaren Fasern, jeder dieser Splitter des großen jüdischen Volkes im einzelnen wurzelt und ihn und die große oder kleine Gemeinschaft, in der er lebt, unlösbar verbinden mit dem einen, Leben gebenden, mit dem einen, dem die Welt, auch ihr, die ihruns und euch selbst darum verneint, soviel dankt: Mit d0r großen jüdischen .Volksseele. Wie 20.000 Juden auf den Prinzen von Wales warteten. Das«; jüdische Pavillon-Theater in London hat es vor kurzem zuwege gebracht, 20.000 Juden an einem Abend zu mobilisieren. Gegeben wurde die Operette j,Barmizvah" von Josef Keßler mit respektablem Erfolg. Um dem Stück durch eine wirkungsvolle Reklame noch nachzuhelfen, richtete die Direktion an den Prinzen von Wales die Bitte, die Aufführung, die übrigens auch eine gute Kritik hatte, mit seinem Besuche zu beehren. Tags darauf — es war einige Tage vor der Aufführung — waren in den jiddischen und englischen Blättern Notizen untergebracht, in welchen das Erscheinen des Kronprinzen angekündigt war. Der Abend der Aufführung kam, die Nachricht vom Erscheinen des Prinzen von Wales im jiddischen Pavillon-Theater verbreitete sich in allen Winkeln und Ecken der Judengassen von London und so kam es, daß sämtliche Plätze, die teuersten wie die billigsten, sehr rasch ausverkauft waren. Am Abend der Vorstellung war das Theater bis auf sein letztes Plätzchen von Juden in Feiertagskleidung besetzt, die mit großer Spannung auf das Erscheinen des Kronprinzen von Großbritannien harrten. Jeder wollte Zeuge sein, wie der Prinz von Wales seinen Einzug ins jiddische Pavillon-Theater hält. Die ganze Umgebung des Theaters war überdies überfüllt von Menschen, die keine Eintrittskarten mehr erhielten. Gegen 8 Uhr abends tclephotrierte ein angeblicher Adjutant des Prinzen von Wales an die Theaterkanzlei, daß der Prinz sich entschlossen habe, der Einladung Folge zu leisten und um 9 Uhr erscheinen werde. Diese Mitteilung wurde sowohl dem Publikum im Theater als auch der harrenden Menge auf der Straße bekanntgegeben. Hier auf der Straße wurde, je mehr die Zeit vorschritt, desto öfter jedes vorfahrende Automobil mit Hurrabgesohrei und Jubel begrüßt, weif in jedem Automobil der so demokratische, judenfreitridliche Prinz von Wales vermutet wurde, der sich nicht scheue, in ein jiddisches Theater zü geheu. Die Zeit verstrich, es wurde IiaN? 9, 9 und halb 10, der Prinz kam nicht. Das Publikum im Theater wurde immer ungeduldiger und begann zu rumoren. Die Theäterkanzlei wandte sich nun telephonisch an die Kabinettskanzlei des Prinzen von Wales, von wo die Direktion die betrübliche Nachricht erhielt, daß keiner der Adjutanten mit dem Theater telephonisch gesprochen habe und der Prinz vor einer halben Stunde zu einem Ball gefahren sei.. Die Theaterkanzlei müsse einem Witzbold aufgesessen sein. Der Regisseur des Abends hatte nun die peinliche Aufgabe, von der Bühne herab dem Publikumschonend die Mitteilung zu machen, daß der Krönprinz leider abgesagt habe, aber: «r ffaud:^l seiner Meinung keinen Glauben." Kein, Mensch, rührte, .sich von seinem Platze, und erst als gegen Mitternacht das Stück zu Ende war, ging das Publikumemit gemischten Gefühlen aus dem Theater. Am nächsten Morgen erhielt die Direktion des Theaters vom 'Privatsekretär des Prinzen von Wales das folgende Schreiben: „Seine Königliche Hoheit, der Prinz von Wales, bedauert, daß seine dienstlichen Obliegenheiten es ihm nicht erlaubten, das jiddische Theater anläßlich der Vorstellung . des Stückes „Barmizvah1zu besuchen." Ein 1-Mifflon-DolIar-Legat ttjr ein jüdisches Waisenhaus. Aus San Franzisko wird ans geschrieben: Das hier seit langem bestehende und wegen seiner pädagogischen Erfolge hochangesehene „Pacific Hebrew Orphan Asylum" ist auf Grund der letztwilligen Verfügungen des am 30. November in New-York verstorbenen Industriellen Rubin Vogel in den Besitz eines Legats im Gesamtwerte von einer Million Dollar gelangt. Diese testamentarische Verfügung ist ein rührender Beweis' jüdischen Dankbarkeitsgefühls gegenüber' einer Anstalt, in welcher Rubin Vogel und seine drei Brüder als elternlose Waisenkinder Aufnahme und fürsorgliche Erziehung gefunden haben. . Als Vogel in das, WaisenasyT kam, besaß er genau so wie seine Brüder nicht einen Penuy. In der Anstalt erwarb er jene Lebenstüphtigkeit, mit der er später ein Leben schwerer Kämpfe zu führen hatte, in denen er schließlich siegte. In keöner Lag« seines Lebens vergaß er der Anstalt, die ihm seine Elterta ersetzte, und ^förderte sie immer entsprechend seinen Mittels*. Zum Ableben des Kouimerzialrates George Marx. Zu unserer in Nr. 16. veröffentlichten Mitteilung über das Abteben des Kommerzialrates George Marx 'in Königsberg lo Preußen schreibt uns Herr Oberrabbiner Dr. Adolf Schächter in St. Pölten, daß nicht Herr George Marx der Gründer der konservativen Gemeinde (Adaß) in Königsberg war, sondern der in ganz Deutschland' hochangesehene Fabrikant Ascher Aron. Dieser hat Anfang der Siebzigeriahre diese Gemeinde gegründet und bis zu seinem Ableben Juli 1910 als erster Vorsteher geleitet. Herr George Marx kam erst in den Achtzigerjahren das vorigen Jahrhunderts aus Köln nach Königsberg, war dann die ganzen Jahre im Vorstande und auch die Seele dieser Gemeinde. Michael Kuastadt gestorben. Samstag den 31. v. M. ist der bekannte Holzindustrielle, Herr Michael Kallstadt, der auch Mitglied des Misraohi-Vorsbandes war, plötzlich verschieden. Er war ein Sohn des berühmten Radautzer Rabbiners Isaak Küllstedt und Enkel des großen Rabbi Akiba Eger und ein treuer, hingebungsvoller Zioitfct und Misrachist. Bei dem am Montag den 3. d. M. stattgefundenen Leichenbegängnis hielt Rabbiner Dr. Taglicht eine ergreifende Trauerrede und Herr M. G r«*ß, flfllffltitg g*£( wMi$fM*biH« sifi§Q ynrnfiffl Müchmf.

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