Mannheim
Compact Memory

Die neue Welt · 1928-01-13 · Heft 17 (13.1.1928) · page 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die neue Welt
Volume
2 (1928)
Issue
Heft 17 (13.1.1928)
Date
1928-01-13
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2711613-2711630-2711632--0223-2713349
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Seite TO ömÜüEWILT » Nr. 17 KLAVIERE M k.n W. KREITLER Jauch auf IX.Unlversltai*straQeft Teilzahlung sein, daß der ostlordanteche Pufferstaat, zwischen Palästina und Hedschas gelegen, unserem Aufbauwerk nützlich sein kann und es vor unmittelbarer wahabitischcr Bedrohung schützt. Andererseits ober ist so ein ostjordanischcr (unabhängiger Staat möglicherweise eine Bedrohung Palästinas selbst, worauf schon die ganz eingangs erwähnte -Acußerung des Emirs Abdallah genügend hindeutet. Der englische Ostjordan vertrag. Es erscheint ganz ausgeschlossen, daß der so oft angekündigte Vertragsschluß zwischen England und dem Emir Abdallah die volle Una-hhängigkeitserkläriing Transjordaniens ibezweckt, denn das würde gegen Art. 5 des Mandatsvertrages ausdrücklich verstoßen. Dieser Artikel besagt: „Die Mandatsmacht wird dafür verantwortlich sein, daß kein palästinensisches Territorium aib-getreten oder verpachtet oder auf irgend eine andere Weise unter die Kontrolle einer fremde« R e g i c r u ai g s m a c h t g e s t c 111 w i r d." Es ist klar, daß England verpflichtet ist, während der Dauer des Mandatsvertrages die volle Kontrolle der Administration Transjordaniens in seinen Händen zu behalten. Da Art. 12 des Mandats die auswärtige Vertretung Palästinas und Art. 17 die Frage des Sicherheitsschutzes und der Landesverteidigung der Mandatsmacht vorbehält, anüssen alle marktschreierischen Ankündigungen der arabischen Presse über die bevorstehende Unabhängigkeitserkiärung Transjordaniens cum grano salis genommen w-erden. Aber auch diese Sohcinunahhängigkeit, die ja mit Zustimmung des Völkerbundes sich noch weiter entwickeln kann, ist Grund .genug, um das Interesse der jüdischen Qeffeiitlichkcit ständig wachzuhalten. Weiwi wir uns auch dessen bewußt sind, daß wir noch auf Jahrzehnte hinaus damit 'beschäftigt sein werden, das Westjordanland zum jüdischen Nationalheim zu maohen, so sind wir doch lebhaft daran interessiert, daß nicht im Ostjordanland Tatsachen geschaffen werden, die einer künftigen Siedlungsmöglichkeit abträglich sind. Die zionistischen Exekutiven in London und Jerusalem sowie die zionistische Vertretung in Genf sollten der transjordanischen Frage ihre volle Aufmerksamkeit schentken. Aus Palästina. (Siehe auch Seite 4.) Die Industrie. Die Kapazität der Zementfabrik Nescher in Haifa beträgt jetzt gegen 200 Tonnen täglich. Es ist der Fabrik gelungen, fast den ganzen Inlandsmarkt zu zu erobern und den Import von Zement aus dem Ausland auf ein Minimum herabzudrücken. In den ersten neun Mpnaten des Jahres 1927 fiel der Zementimport um 40 Prozent, d. i. von äg. Pfd. 78.000 im Vorjahr auf äg. Sterl. 47.000. Zu gleicher Zeit stieg der Export an Zement in den erwähnten neun Monaten auf äg. Pfd. 17.000 gegen äg. Pfd. 5500 während des ganzen vergangenen Jahres.. Der Export geht fast zur Gänze nach Syrien, in letzter Zeit auch nach Aegypten. Die Nescherfabrik hat letztens auch ein besonderes Lastschiff für den Transport ihres Zementes nach Syrien erworben. . Die Schokoladenfabrik L i b e r, früher „Raanan", in T e 1 - A w i w hat in den letzten Wochen weitere zwanzig Arbeiter eingestellt und beschäftigt jetzt im ganzen 110 Arbeiter und Beamte. Sie hat einen sehr günstigen Markt für ihre Produkte in Aegypten gefunden und die Qualität ihrer Produktion hat sich gegen früher bedeutend gehoben. Die beiden Tel-Awiwer Fabriken Lodzia und Friedmann-Edelstein haben aus dem Ausland weiters Maschinen für Strümp! eherstellung zwecks Vergrößerung und Verbesserung ihrer Produktion bestellt. In der Lodzia sind jetzt über 100 Arbeiter beschäftigt, und auch die Werkstatt von Friedmann-Edelstein, die erst ein Jahr besteht, konnte die Zahl ihrer Arbeiter gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent erhöhen. Dreiviertel der Produktion werden nach Syrien exportiert. Die Furnierwerkstätte „Schomron" in C h e d e r hat ihre Arbeit wieder aufgenommen. Die Zahl der Arbeiter beträgt 20, aber man hofft, sie bald auf 50 erhöhen zu können. Eine der großen Druckereien in T e 1 A w i w hat aus An«erika einen Auftrag für den Druck von Büchern in Höhe von äg. Pfd. 1000 erhalten. Die Wirtschaftslage. Die PalästinaregierW publiziert soeben ihren Bericht über die Wirtschaftslage in dem Vierteljahr Juli- August-September 1937. Es heißt darin u. a.: Eingeführt wurden Waren im Werte von äg. Pfd. 1,337.564; in der gleichen Zeitperiode des Jahres 1926 betrug die Einfuhr n-ur äg, Pfd. 531.894. Die Abnahme im Import betrifft haiuptsächjtah Getreide, Baumaterialien und Baumwollwaren. Ausgeführt wurden in diesem Vierteljahr Waren im Werte1 von äg. Pfd. 317.205; in der gleichen Periode des Jahres 19# betrug die Ausfuhr äs. Pfd. 22U58. Die Ex- □ o r t z u n a h im e betrifft hauptsächlich Getreide. Versionen mit dem vorangegangenen Vierteljahr April-Juni 1927 hat der Import um äg. Pfd. 104.772 und der Export uSn üf. Pfd. 28.998 abgenommen. An Metall und ungemflnztem Gel de wurde in dem Vierteljahr Juli-September 1927 für äg. Pfd. 247.539 eingeführt; im gleichen Jahresviertel 1926 nur für äg. Pfd. 3455. Gegenüber dem vorangegangenen Jahresviertel betrug die Importzuinaihme äg. Pfd. 246.233, die Exportabnahme äg. Pfd. 314. Die Zolleinkünfte erreichten in der Berichtsperiode eine Summe von äg. Pfd. 165.801; das bedeutet eine Abnahme von äg. Pfd. 37.072 gegenüber dem gleichen Jahresviertel 1926 und von äg. Pfd. 19.965 gegenüber dem vorangegangenen Jahresviertel. Die Akziseneinkünfte aus Salz betrugen äg. Pfd. 7478, aus Wein und Spirituosen äg. Pfd. 3304, aus Tabak, Streichhölzern, Banderolen und Lizenzen äg. Pfd. 34.430. An Hafenzoll wurden äg. Pfd. 1352 (gegen äg. Pfd. 1939 im dritten Jahresviertel 1926 und äg. Pfd. 2535 im zweiten Jahresviertel 1927) eingenommen. Der Gesamtbetrag der Zoll- und Akziseneinkünfte erreicht die Summe von äg. Pfd. 212.365. Das bedeutet eine Abnahme von äg. Pfd. 33.794 gegen das dritte Jahresviertel 1926 und von äg. Pfd. 17.859 gegen das zweite Jahresviertel 1927. Besuch des italienischen Thronfolgers. Laut einer Havasmelduug aus Rom wird der italienische Thronfolger seine Reise nach Palästina im Monat Februar antreten. Dr. Baruch Leiter der meteorologischen Stationen. Die Pflästinaregierimg ernannte Dr. Baruch zum Leiter aller ihrer meteorologischen Stationen. Die meteorologische Station von Tel-Awiw wurde von der Regierung in eigene Verwaltung übernommen. Der Schnorrer von Jerusalem. lieber das Bettelwesen in Jerusalem wurden schon lange vor dem Krieg ganze Bände wahrer und legendärer Geschichten geschrieben. Im Palästina des Mandatsregimes ist es ja mit der Schnorrindustrie, soweit das Ausland in Betracht kommt, etwas erträglicher geworden. Aber in Jerusalem selbst hat sich nicht allzuviel geändert; bloß die Methoden sind vielleicht europäischer geworden. Man erzählt in Jerusalem manche lustige und dragikomische Schnorrergeschichten von jüdischen Bettlern, die das Betteln gar nicht notwendig hätten und nur aus Arbeitsscheu sich dem Gewerbe des Schnallendrückens hingeben. Von einem solchen Schnorrer, Ben zion Gro ßkopf, der am Tage-seine Schnorrwege machte, am Abend in ein Beth-Hamidrasch, eine der vielen stets offenen und frei zugänglichen Lehrstuben von Jerusalem, einkehrte und dort über den Folianten so lange saß, bis er einschlief, und dann, die Nacht auch , im Zimmer verbrachte. Benzion pflegte zeitlich früh zu .erwachen, und nachdem er vorschriftsmäßig' seine Hände mit „Nägelwasser", das heißt mit dem Wasser das zunächst für ......-i,-..^ der Fingernägel bestimmt ist, gesäubert hatte, begab er sich zur Brndcslade, öffnete diese, küßte die Thorarolle, schloß die Lade wieder und begab sich auf seinen Platz, um das Morgengebet zu verrichten. Frühaufsteher, die Benzion bei dieser täglich sich wiederholenden Morgenszene beobachteten, glaubten, er wolle bei seiner notorischen Frömmigkeit das erste Gebet in der Früh bei offener Bundeslade verrichten. Eines Morgens aber ereignete sich ein sonderbarer, Zwischenfall: Benzion öffnete wie gewöhnlich gleich nach seinem Erwachen und Händewaschen die Bundeslade, streckte seinen Arm aus, um, wie angenommen wurde, «Iie Thorarolle zu küssen, da plötzlich ein Schreckensjjeschrei Benzions, der alle Anwesenden ins Mark erschütterte. Da Benzion bloß mit den Armen in der Luft herumfuchtelte, unausgesetzt heulte und aus ihm sonst kein Wort heraus* zubringen war, glaubten die Anwesenden, unter ihnen gleichfalls einige Schnorrer wie Benzion einer ist, daß vielleicht im Innern der Bundeslade ein Brand entstanden wäre und, rannten an die Unglücksstelle zur Rettung der gefährdeten Thorarollen. Andere wieder waren der Meinung daß vielleicht eine Thorarolle aus der Bundeslade eritk wendet worden sei, denn auch so was ist wiederholt vorgekommen. All diese Befürchtungen erwiesen sich als unbegründet, Man fand deu Schnorrer vor der offene« Bundeslade wie geistesverwirrt mit einer alten zerrissenen Weste in der Hand, in deren Taschen er mit bebenden Lippen und zitternden Händen herumstierte. Er suchte immerfort weiter, griff nochmals in das Innere der; Bundeslade und schrie immer von neuen, wie vom Schmerz gepeinigt auf. Dann fiel Benzion Großkopf ohnmächtig vor der Bundeslade zusammen. Als er, gelabt, wieder zu sich kam, erzählte er seine tragikomische Geschichte. Benzion hatte im Laufe der Zeit, in welcher die ganze Welt für ihn und andere Chälukajuden schnorrt und er selbst überdies für sich schnorrt, das nette Sümmchen von 600 ägyptischen Pfund beiseite zu legen vermocht, die er zum Teil in Wertpapieren anlegte und zum Teile, etwa 400 Pfund, in barem bei sich behielt. Sein ganzes Vermögen steckte er in die Taschen seiner alten Weste, die er tagsüber in die Bundeslade hinter Thorarollen legte. Er hielt die Bundeslade an Wochentagen, an welche keine Vorlesung ans der Thora stattfindet, für das einbruchsicherste Safe, dem er sein Vermögen anvertrauen kann. Aber da hat ihn die Erfahrung bitter enttäuscht. An jenem fatalen Morgen gewahrte er zu seinem entsetzlichen Schrecken, daß wohl die Wertpapiere sich noch in der letzten Tasche befänden, das Bargeld aber von rund 400 Pfund war verschwunden. Zu seinem Schaden hatte er auch noch den Spott, denn d?r Dieb oder die Diebe ließen einen letzten Oruß zurück, in Form eines Zettels, auf welchem die Bitte an Benzion zu lesen stand, er möge sich den Fall QUALITÄTS-MÖBEL Größte Auswahl! Billigste Preiset Zahlungserleichterungen I Möbelhaus J. WÜHL S^JWÖSr*-* nicht allzusehr zu Herzen nehmen. Damit er nicht ganz verhungere, wollen ihm die Herren Diebe monatlich einige Groschen zugehen lassen, mit denen er bei seiner Lebensweise gut auskommen könne. Im übrigen verlassen sie sich auf seine überaus bewährte Schnorrertüchtigkei*, die ihm in ein bis zwei Jahren den Verlust sicherlich wieder wettmachen werde. Seit jener traurigen Entdeckung verzichtet Benzion der Schnorrer darauf, täglich früh nach seinem Erwachen und nachdem er seine Hände mit Nägelwtsser gereinigt hatte, sein erstes Gebet vor geöffneter Bundeslade zu verrichten. Der antisemitische Kurs in Litauen, Entlassung aller jüdischen Beamten. — Ein weggetauftes Kind. Der Magistrat der litauischen Hauptstadt Kowno hat gemäß einer ausdrücklichen Verordnung der litauischen Regierung sämtliche noch in ihren Diensten stehenden jüdischen Beamten und Angestellten aus ihren Diensten entlassen. Die Instruktion der Regierung an den Magistrat steht im Zusammenhang mit der allgemeinen Säuberung des litauischen Beamtenkörpers von Juden. In jüdischen Kreisen ist die Stimmung eine sehr gedrückte. Int ganzen waren unter den 270 Beamten der Kownocr Stadtverwaltung 14 Juden. Dabei leisten die Juden Kownos SO Prozent der Gesamfsteuern der Hauptstadt. * ' ■ Die Judenschaft Litauens ist durch das folgende Vorkommnis in Eireguijg versetzt worden. Vor tilgen Monaten hat eine jüdische Frau, die eine Reise antreten mußte, ihr kleines Kind einer christlichen Frau m bezahlte Pflege und Obhut gegeben. Die Christin ließ das Kind taufen. Als die Mutter nach der Rückkehr ihr Kind holen kam, weigerte sich <^ie Christin, es ihr zu geben. Erst ein Gerichtsbeschluß bewirkte es, daß die wirkliche Mutter ihr Kind wieder zu sich nehmen durfte. Die Christin nahm die Intervention der Kirche in Anspruch. Die Geistlichkeit setzte eine Wiederaufnahme des Verfahrens durch, mit der Motivierung, daß das Kind kathotholisch getauft sei und also nicht mehr in jüdischen Händen bleiben dürfe. Das Gericht schloß sich dieser. Argumentation an und entschied, daß das Kindseiner wirklichen Mutter genommen und der Christin zur Erziehung übe rgeben wer'de — und dies, obwohl ausdrücklich feststand, daß die jüdische Frau ihr Kind der Christin in vorübergehende bezahlte Pflege gegeben hatte. Die Polizei führte den Gerichtsbeschluß durch und nahm das Kind gewaltsam der Mutter weg. Die Kownoer Tageszeitung „Ydische Stime" nagelt die Tatsache fest, daß ein so unerhörter seelenfängerischei: Gewaltakt um die Wende des Jahres 1927-28 in der Hauptstadt eines europäischen Landes ru nter Gerichtssanktion geschehen konnte. Die Zeitung fordert alle jüdischen Advokaten und Mandatare sowie den litauischen Rabbineqverband auf, nicht zu ruhen, bis dem Rechte Genüge getan ist. _ Sir Herbert Samuel liberaler Parlamentskaiididat. ^Xus London wird gemeldet: Die liberale' Partei des Darween-Wahlkreises beschloß, aus Anlaß der bevorstehenden Wahlen zum Unterhaus den früheren Minister und Reorganisator der Liberalen Partei Sir Herbert Samuel als ihren Kandidaten aufzustellen. Ein Dreyius-Verteidiger gestorben. Im Alter von 73 Jahren verstarb in Straßburg der Advokat Louis L e b 1 o i s, der seinerzeit als Verteidiger des Kapitäns Dreyfus eine wichtige Rolle spielte. Der Charakter der Jerusalemer Universität, Der bekannte jüdische Historiker Professor Dr. M. Bai ab an, der in Mainz an der Tagung des Verwaltmngsrates der Jerusalemer Universität teilgenommen hat, weilte auf der Rückreise nach Warschau einige Tage in Berlin. In einem Gespräch mit dem I. T.' ■ A.-Vertreter machte Herr Prof. Balaban ergänzende Mitteilungen über die Fragen, die die Mainzer Tagung in erster Reihe beschäftigten. Im Mittelpunkt der Erörterung stand die Ausgestaltung des Juidaistischen Instituts, die nun auch Fakultätscharakter tragen wird. Nach dem Ausbau der einzelnen Fächer des Instituts werden die Professoren mit der Abhaltung regelmäßiger Vorträge beginnen. Ein großer Teil der Erörterung galt« der Frage der Besetzung der einzelnen Fächer. Es sind nicht viele jüdische Gelehrte, die nach Jerusalem gohen wollen; die Hochschule in Cincinnati, die ihre Professoren weit besser bezahlt, bietet empfindliche Konkurrenz. Um dennoch namhafte Gelehrte an die Universität binden zu können, wurde beschlossen, mit Dozenten Verträge für ,3 Jahre abzuschließen, wobei ihnen die Aussicht offen bleibt, schon im 2. oder 3. Jahre ein Extraor'dinarlat oder sogar ein Ordinariat zu erhalten. Materiell steht die Sache so, daß das Budget der Universität in ihrem heutigen Ausmaß (jährlich 15.720 Pfund) vollkommen gesichert ist. Bei Ausbau des Instituts wird sich dann die Frage der Beschaffung neuer -Mittel erhaben. Auszubauen sind noch die Kanzeln für hebräische Sprache und Literatur, für osteuropäische Geschichte, für moderne Geschichte des europäischen Westens u. a.;n. Professor Balaban teilte weiter mit, daß demnächst in Warschau eine Hochschule für die Wissenschaft des Judentums eröffnet werden wird.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.