Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 1 (1927)
- Issue
- Heft 14 (23.12.1927)
- Date
- 1927-12-23
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2711613-2711614-2711628--0183-2713307- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 10 DIE NEUE WELT %. 14 Jüdische Sport- und Turnbewegung. Wie die Hakoah vernichtet werden soll. Die Pressehetze gegen den jüdischen Verein. Seit Wochen beschäftigen sich die Wiener Zeitungen •mit der Hakoah. Der größte jüdische Sportverein der Welt war seit jeher den jüdischen Assimilanten, die sich von ihren Redaktionen aus das Recht anmaßen, über die Hakoah das Todesurteil zu fällen, ein Dorn im Auge. Und, nach nahezu zwanzigjähriger erfolgreicher Tätigkeit der Hakoah versuchen die „jüdischen Journalisten" die Anhänger der Hakoah aufzuhetzen. Insbesondere die Zeitun« gen „Der Tag", „Der Morgen", die offizielle Blätter des Arbeiterfußballverbandes sind, und die „Sonn- und Montags*Zeitung" suchen mit allen Mitteln den jüdischnationalen Verein zu diskreditieren. . . Während die arischen Blätter streng sachlich über die Krise in der Hakoah schreiben, nimmt die sogenannte Judenpresse in der böswilligsten Art Stellung. Alle Großtaten sind auf einmal vergessen, verdiente Funktionäre werden begeifert. Künstlich wird versucht, Unfrieden in-den Verein zu tragen. ^Jeden Tag werden Sensationsmeldungen von Niederbruch, Katastrophe und Auflösung der-.Hakoah gebracht. Aber die. Basis .des jüdischnationalen Vereines ist so breit und stark, daß alle diese Intrigen sie nicht ^erschüttern können. Mit Ausnahme der Fußballmannschaft haben fast alle Sektionen die größten Erfolge seit ihrem Bestände zu verzeichnen. Hakoah i st; d e r er f ol gre i c hs t e Verein im Schwimm e n, zählt zu den führenden Klubs in der Leichtathletik, Schwerathletik und Hockey. Nur die?FußbaMsektion bleibt heuer zurück, sie kann ihrer großen Tradition1 nicht gerecht werden. Unsere Stellung zur professionellen Fußballsekti vi ist bekannt. Durch die Macht der Verhältnisse im östjrreichischen Sport war' d<je Hakoah seinerzeit gezwungen, sich ebenso wie alle anderen Vereine von Ruf für den Professionalismus zu entscheiden. Als notwendiges Uebel haben wir uns'mit ihm abgefunden. - Eines steht fest: Die Prqfessionalmannschaft hat den Namen -der Hakoah und auch des ' ö s t e r r e i c h i s c h e n Sportes in alle Länder getragen, ihre Siegeszüge brachten den sprunghaften Aufstieg des Gesamtvereines. Eine komplette Mannschaft ist in Amerika verloren ^worden. Was ist natürlicher, als daß die Fußballsektion, wenn auch nur für vorübergehende Zeit, zu einer geringeren Bedeutung verurteilt ist. (W. A. C. und Sportklub mit der Hakoah, die größten Allrouad »Sportvereine Wiens, zeigen trotz' großer Tradition ihrer Fußballer seit Jahren diese Entwicklung.) Auch heuer rangieren diese beiden Vereine, die keine Kampfmannschaft verloren haben, denen ein ungeheures Spielerreservoir, Geldmittel und eine gut gesinnte Presse zur Verfügung stehen nur einen Punkt vor der Hakoah, beide Vereine waren nicht imstande, die Hakoah zu besiegen. Da spricht aber niemand von Katastrophen und Niederbruch, im Gegenteil, wohlwollend wird der ^geringste Erfolg ausgeschrotet und jeder Mißerfolg entschuldigt. Der Wiener Fußball verband hat seinerzeit dem S. C. Hertha 20.000 Schilling als Darlehen für längere Zeit zur Verfügung gestellt, hat die Simmeringer saniert und hilft auch „anderen Klubs! Hakoah darf von kedner Seite Hilfe erhoffen. Kein Fußballyerband, keine erste Liga und noch weniger die Zeitungen werden versuchen, die Hakoah, wenn sie in Gefahr ist, zu retten. Hakoah ist dazu da, für den kontraktbrüchigen Kaiman Konrad 6000 Schilling an Austria zu bezahlen, weil sonst der Fußballverband die zweite. Amerikareise nicht bewilligt hätte. Die jüdischen Leser der sogenannten „juderafreundlichen Blätter" haben wieder einmal einen Beweis, wie ein Klub behandelt wird, der den Mögen David trägt. Was diese Herren wollen, ist klar! Sie wollen die Fußballsektion vernichten und hoffen damit den Gesamtverein in seinen Grundfesten zu erschüttern. Es ist klar, daß das Eerufsspielertum aus der Hakoah im Wege eines freiwilligen Abbaues verschwinden muß, da es nichts mit dem nationalen Sport und mit dem Zwecke des nationalen Klubs zu tun hat. Aber diese Feststellung einer Notwendigkeit gibt der mißgünstigen „Judenpresse'4 nicht das Recht zu ihrer Haltung, die von den Mitgliedern und Anhängern der Hakoah nur mit Verachtung zu quittieren ist. Fischer verläßt Hakoah. Es sind noch nicht ganz zwei Jahre her, seit die Hakoah für Fischer nahezu 7500 Schilling (!) bezahlte, nachdem sie alle Hebel in Bewegung gesetzt hatte, um diesen Stürmer für sich zu verpflichten. Und nun hat die Hakoah den Fischer mit vielen anderen der Mannschaft gekündigt, das heißt, Hakoah verzichtet darauf, von einem anderen Verein eine Ablöse zu bekommen. Der jüdische Klub hat auf diese Weise die nette Summe von 7500 Schilling verloren. Zwei Auswahlspiele. Sonntag und Montag finden zwei Teamspiele statt. Am Monatg sind nur Hakoahner in dem A-Team tätig. Die Mannschaft lautet: Köhler (F. A. C.); Gottwald (a A. C.), Feld mann (Hakoah); Chioupek, Hummenberger, Briza (alle F. A. C.); Neufeld (Hakoah), Juranic (F. A. C.), Wort mann (Hakoah), Molzer (F. A. C.), Fischer (Hakoah). Der Gegner des A-Teams besteht aus einer kombinierten AustriarWacker-Mannschaft. Der Sportklub Haglbor hielt in der vorigen Woche eine gut besuchte Generalversammlung ab. Der Jüdische Sportverband, der Frauenverein Favoriten und Makkabi X haben Vertreter entsendet. Der S. C. Hagibor schnitt in dieser Saison sportlich sehr gut ab. Der Verein besetzte in der Herbstmeisterschaft der zweiten Klasse den dritten Platz und gewann den Földes-Cup. Zum Ehrenpräsidenten wurde Herr Schorr, zum geschäftsführenden Präsidenten Herr Stern gewählt. Das Wiener jüdische Amateurteam wird im Frühjahr Spiele in Prag, Brünn, Preßburg, Baden und Wiener- Neustadt austragen. Fuß, der talentierte Stürmer der Hakoah, ist zu seinem früheren Verein Hasmonea zurückgekehrt. Der zweitklassige Sportklub Kadimah hat den Betrieb wieder aufgenommen. Die junge Eishockeymannschaft der Hakoah unterlag am Semmering gegen den Ols. W. S. 0:8. Der Hausarzt. Redigiert von Dr. Sanol Beer, Die Hygiene der Kleidung. Selbst in denjenigen Kreisen, in denen schon heute ein wenig Verständnis für eine hygienische Lebensweise besteht, macht man sich Im allgemeinen wenig Gedanken' über die nach hygienischen Anschauungen richtige oder unrichtige Art der menschlichen Kleidung. Die Königin Mode und der Schneider, beziehungsweise die Schneiderin herrschen auf diesem Gebiete unumschränkt. Und wenn auch die Mode das Unsinnigste' und Unpraktischeste diktiert, es vermag sich doch die Mehrzahl der Menschen dieser Herrschaft nicht zu entziehen, nur einzelne Sonderlinge, die auch dementsprechend dem allgemeinen Spotte preisgegeben sind, getrauen sich In bezug auf Kleidung eine eigene Willensmeinung zu haben. Alle Versuche der Aerzte und Reformer haben stets fehlgeschlagen. Die Modekünstler allein behaupten siegreich das Terrain. Glücklicherweise haben sich die Ideen beider, der Modeschöpfer und der Reformer, in den letzten Jahren in harmonischer Eintracht getroffen, und diesem Umstände haben die Frauen insbesondere eine immer vernünftiger und hygienischer werdende Frauenkleidung zu verdanken, die eine gesunde Reaktion gegen die früher bestandenen widersinnigen Torheiten der Mode bedeutet. Zweifellos ist der immer mehr überhandnehmenden sportlichen Betätigung und den immer stärker betriebenen Leibes- und Sportübungen der Frauen dieser günstige Einfluß auf die Reform der FrauenMeldung zuzuschreiben; Demi 'nur zu bald sahen die sporttreibenden Mädchen und Frauen ein, daß sie mit dem früher notwendigen Korsett und den langen Röokeri alle^d-ie sportlichen Bewegungen nicht ausführen können. Auf dem Gebiete der Frauenkleidung hat sich somit eine wundervolle, 'bemerkenswerte, gesunde Wandlung vollzogen. Neben der Aufgabe, den Körper zu schmückein, was für die Frauenwelt bei der Kleidung sehf wichtig ist, soll doch die Tracht Schutz und in gewissem Sinne auch Wärmeregulator der menschlichen Haut sein. Zweckmäßige Kleidung ist für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen dringend notwendig,, sie muß so gewählt sein, daß die Haut in ihren wichtigen Funktionen als Schutz- und Sinnesorgan und als Stätte verschiedener Absonderungen von Sekreten nicht Schaden leidet. Abkühlung oder Erwärmung des Körpers beeinträchtigen die Körpertätigkeit, schaffen Unbehagen, Beklemmung und Störungen in der Arbeit. Die Luft unter der Kleidung soll im Sommer trocken und kühl, die Kleidung also nicht zu diok und durchlässig sein. Die gute Durchlüftung durch entsprechende Kleidung härtet den Körper ab, besser als eine ein- oder zweimalige tägliche kurze Abkühlung durch eine Dusche und führt, zu selteneren Verkühlungen. Aber die meisten Menschen kleiden sich viel zu unvernünftig, weil sie sich meist nach dem Kalender statt nach der jeweiligen Außentemperatur, der Wärme oder Windstärke kleiden. Von der Bedeutung der Kleiderstoffe als Wärmeleiter wissen die wenigsten Menschen etwas. Es ist nicht genügend bekannt, daß dunkles Zeug in der Sonne doppelt so stark erhitzt wird als hell gefärbte Kleidung. Daher helle Kleidung im Sommer,. dunkle im Winter. An diesen Tatsachen gehen die Männer insbesondere bei uns achtlos vorüber. Sie berücksichtigen bei der Wahl der Kleidung auch nicht den Umstand, daß die Stoffe verschiedene Wasseraufnahmsfähigkeit und verschiedenen Luftgehalt haben, was für, die Annehmlichkeit des Tragens und die Gefahr der Erkältung von besonderer Bedeutung Ist. So Ist den Wollstoffen gegenüber den Leinenstoffen der Vorzug zu geben, weil " sie bessere Ventilation zulassen, hingegen haftet imprägnierten Stoffen wegen des Hindernisses, der Abdunstung ein großer Nachteil an Die Frauenkleidung, die Im Sommer helle Stoffe bevorzugt, die Einschnürung durch das Mieder aufgegeben hat und die Kleider auf den Schultern tragen läßt, wobei iMiiiiiiiitiiiiiiif iiiiiiiiiiiifitiiiiiiiiiitiisieitiiiitiutiiiiiiiitiiiiii Abonniert die 1 »Ne^ Welt« iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii die Arme, der Hals, Nacken und die Beine frei bleiben, ist entschieden hygienischer als die Herrenmode, die in ihrer konservativen Richtung erstarrt ist. Während vor einer Generation die Tracht der Frauen mit den vielen Röcken und Umhüllungen eine förmliche Marterei war, ist es heute die Männerkleidung, die an dem engen Stehkragen, der umschließenden Krawatte, der hochgeschnittenen Weste und den langen Hosen und hohen Schuhen festhält. ' Die einfache, moderne Kleidung der Frau, die bloR aus Strümpfen, Kombination, Busenhalter, Kleid und Schuhen besteht, wiegt nur 750 Gramm, indes der Mann mit seiner unbequemen Kleidung, die wenig Bewegungsfreiheit gewährt und die Körperhaut völlig der Sonne und der Luft entzieht, im Durchschnitt 3 kg mit sich trägt. Die moderne Frau trägt poröse, luftdurchlässige Stoffe, die die Ha<utatmung begünstigen, sie trägt durchsichtige Strümpfe und geflochtene Schuhe, die die Schweißabsonderung hemmen, indes der Mann sich noch immer in der Kleidung beengtfühlt, den Hals noch immer nicht nach Matrosenart freiträgt, unter dem Schwitzen des hutbedeckten Kopfes und der durch hohe Schuhe beengten Füße leidet. Wie sich die zweckmäßige Reform der Frauenkleidung durchgesetzt hat — die Frauen werden sich nimmer dazu verstehen, die Arme, den Hals und die Beine zu bedecken, weil die neue Mode praktisch, schön und gesund ist — so sollten auch endlich die Männer darangehen, sich von der alten Mode unabhängig zu machen und eine praktische, gesündere und bequemere Kleidung propagieren, die ihrem Körper mehr Luft und mehr Licht gewährt. Austritte aus dem Judentum. Rosa Glaser, geb. Eckert, 6. III. 1899 Podhajce, verh., XVI., Grundsteingasse 39. — Walter Zorn, 7. X. 1S93 Wien, verh., XVII., Hauptstraße 80, dessen Kind Vera Zorn, 21. XII. 1921 Wien. — Josef Eckstein, 27. VIIL 1884 Lemberg, verh., X., Götzgasse 14. — Johann . Abraham Truster, 29. VIII. 1911, led., XVI., Herbststraße 35. — Ida' Zorn, geb. Kneczevic, 10. VÜ. 1892 Wien, verh-, XVII., Hauptstraße 80. — Leo Adelberg, 19- VI. 1884 Wien, verh,, VII., Richtergasse 1. — Heinrich Berschel Willner, 17. III. 1883 Czernowitz, verh.,'V., Hartmarmgasse 3. — Israel Szyje Gelblum, 25. VI. 1902 Leczycy, led., II.,, Gr. Pfarrga.sse12..— Lili Rüggeberg, 2. IX. 1891 Eukarest,.yerw.,'IX„ Maria Theresienstraße 11. — Dr. Georg Gero, 11. XI. 1901 Budapest, led., IX.. Porzellangasse 11. -— Moses. Weihrauch, 'A. IX. 1904 Medova, led., XVI., Hasnerstraße 47. — Emanuel (Emil) Schenk, 6. V. 1889 Kremsier, led., VII., Scho/tenfeldgasse 76. — Bernhard Oesterreich, 30. VIII.. 1880 Preßburg, led., VI., Thurmburggasse 12. — Rosa Rosenkranz, 12. XI. 1905 Konstantinopel, IL, Pillersdorfgasse .8.,'.—,. -Markus Philipp, 19. I. 1927, Wien. — Anny Grünwaid, 23. VII. 1890 Wien, ger. getrennt Weitra 154. — Moses Karvan, 15." III. 1901 Okopy, led., III,, Untere Viaduktgasse ,13. — Grete Grünberger, 6. VI. 1921. Wien, led;, II.,.Czerningasse. 14. — Grete Aulltzky, 30..I. 1910 Wden, . led., XXL, Arbeiter- Strandbadgasse 82. — Josef Bachrach,,8. IX. 1902 Wien, led., VI., Rahlgasse 1. — Richard Broch, 5. V. 1899 Wien, led., III., Kundmanngasse 7. — Maximilian Brandeis, 3..VII. 1894 Wien, verh., III., Hansalgasse 6. —- Bernard Guttmann. 6. II. 1920 Wien, III., Heumarkt 7. — Anna Stein, 29.. VIII. 1891 Wien, led., III., Löwengasse 1 b. — Maria Weiß, geb. Hasterlik, 16. V. .1900 Wien, ger. gesch., IV., Johann Straußgasse 20. — Olga Kohn, geb. Zorn, 6. VIII. 1892 Wien, ger. getr., XVII., Rosensteingasse 82. — Berthold Kraus, 18, VII, 1905 Wien, led., XX., Klosterneuburgerstraße 26. r- Rosa Goldberg, 7. IX. 1890 Tarnopol, led., IX., Vereinsstiege .4. — Rudolf Guttmann, 21. XI. 1864 Tabor, verhM. IX., Latschkagasse 9. — Dr. Fritz Guttmann, 19. I. 1897 Wien, led., IX., Müllnergasse 35. — Wolf gang Foges, 27. II. 1910, Wien, led., IX., Schlickplatz 4. — Alfred Fuchs, 8. I. 1899 Wien, verh., II., Praterstraße 26. — Franz Tutsch, 4. I. 1898 Wien, verh., IL, Pillersdorfgasse 2 und . dessen Gattin Friederike, geb. Müller, 28. VII. 1898. — Roth Hermine, geb. Graf, 23. II. 1878 Königgrätz, verh., VI., Gumpendorferstraße 118 a, deren Gatte Friedrich Roth, 24. XII. 1874 Linz, verh. und Kinder Adolf, 16. II. 1903 Wden, led.-und Gustav Roth. — Rosalie Jonas, 1. III. 1906 Wien, led., XIII., Denisgasse 284. — Leo Heymann, 21. VII. 1889 Schwersenz, led., VII., Lindengasse 17. — Hermann Winkler, 2. X. 186? Wien, verh., XIII., Auhofstraße 166. — Dr. Marianne Arvay, 28. X. 1897 Wien, ger. getrennt, I., Hohenstaüfengasse 7. — Gustav Felth, 17. XII. 1864 Großback, led., I., Georg Kochplatz 3. — Friedrich Dorner, früher Dzivientnik, 30. I. 1902 Wtfen, led., I., Riemergasse 10. — Otto Kohn, 11. III. 1887 Wien, verh,, I. Domgasse 5. — Eugen Rosenfeld, 13. VI. 1921 Wien, led., Brunn am.Gebirge. — Fritz Rosenfeld, 2. IV. 1926, selbe Adresse. — Eugen Kraiisz, 30. V. 1881 Beilz, getrennt, V., Arbeitergasse 10. — Erwin Sommer, 8. VI. 1898 Waidhofen an der Thaya, led., V., Schwarzhonigasse 10, — Ilona Molnar, geb. Szerönyi, Eudapest, verh., XVII., Promenadegasse 53. — Jeanette Tieger, 20. IX; 1907 Brünn, led., IX., Schwarzspanierstraße 5. — Hilda Fried, 20. XII. 1893 Wien, led., IX., Alserstraße 48. — Albert Molnar, 16. IX. 1901 KaTlsburg, verh., XVII., Promenadegasse 52. Die Verluststatistik der Wiener Judenheit. Vom M a t r i .k e n a m t der Wiener israelitischen Kultusgemeinde wird mitgeteilt: Vom 18. September bis 19, November 1927, also innerhalb zweier Monate, werde» gezählt: 203 Jüdische Geburten, 387 Jüdische Tote, 240 Austritte aus dem Judentum. Die Verluste betreffen demnach das Dreifache de« natürlichen Zuwachses.