Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 1 (1927)
- Issue
- Heft 13 (16.12.1927)
- Date
- 1927-12-16
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 DIE NEÜE WELT Nr. 13 Die neuest© Sehenswürdigkeit Wiens ttllllllflllllllltllllltllllllllllltSlltlllltlllltllttffltllllllllllltlltllll itt die permanente Skilaufbahn, Sprungschanze und Rodelbahn in Dagffln Carlsens SCHNEEPALAST (Nordwest- I §J} llf 1E e\l (Nordwes«- bähnhof) IN WIE 11 bahnhon Skikurse Erste Lehrkräfte Skikurse Eintritt S 1.50, für Zuschauer S 1.— ✓ Geöffnet täglich von 10 bis 22 Uhr ✓ DirekteStiaßenbahnlinien: 3,5.0, V ✓ Erstklassiges Büfett Die französischen Truppen im Ostjordangebiet. Der Jerusalems Korrespondent des „Berliner Tageblattes" erfährt von offizieller französischer Seite, daß die französischen Truppen aus dem Ostjordan gebiet nichtzurückgezogen werden. Die Zurückziehung ist trotz der englischen Proteste auch nicht beabsichtigt gewesen. Die Verhandlungen bezüglich Grenzfixierung dauern in London und Paris an. Ene Judenzählung in der britischen Flotte? Die J. T. A. meldet aus London: Die britische Admiralität geht daran, eine Liste der Offiziere und Mannschaften jüdischen Glaubens, die in der britischen Flotte dienen, anzulegen. -— Der Zweck dieser Judenzähhmg wird nicht angegeben. Der Großrabbiner von Tunis gestorben. Der Großrabbiner van Tunis, Stadt uind Land, Rabbi Mosche Sitruk, ist im Alter von 85 Jahren verstorben. Er war Ritter der Ehrenlegion und stand hei den französischen Behörden in großem Ansehen. Bernhard Baron. Der bekannte Londoner jüdische Philanthrop Bernhard Baron hat aus Anlaß seines 77. Geburtstages neuerdings über Pfund 32.000 für charitative Zwecke gespendet. Die Gesamtsumme der Spenden Benhard Barons im Jähre 1927 belauft sich auf Pfund 180.000. ■ Die Chanukkah-Akademie des Lehrlingsheimes „Zukunft". . Die Chanukkah-Akademie der Zöglinge des tifchrlingsheimes Zukunft, vom bewährten Regisseur Herrn Kawinar-Koeser geleitet, hatte großen Erfolg. Zum ersten Male haben Zöglinge eines Wiener Wohlfahrtsnistitüts eine Veranstaltung großen Stils vor der breitesten Oeffentichkeit getroffen und das kritischeste Pubikum voll befriedigt. Dsr Saal der Kunstspiele in der Riemergasse war bis aufs letzte Plätzchen gefüllt. Anwesend waren u. a.rHerr Öberrabbiner Prof. Dr. Chajes, der Präsident des Vereines „Zukunft", Herr Kommerzialrat Paul Karpeles, der Präsident der Mensa judaica, Herr Obermedi» zinalrat Dr. M. Lejb, der" Präsident der B. B. Loga „Wahrheit", Herr Dr. R. Ticho, der Leiter des Lehrliügsheimes, Herr Direktor Ed. Rosza usw. Das Programm gab bestes Zeugnis vom jüdischen und gesunden jugendlichen. Geist der. Zöglinge. Unter den verschiedenen Bindern fiel eine heitere hebräische Arbeiterszene auf, welche zu gleicher Zeit die handwerklichen Berufe der einzelnen Zöglinge darstellt. Den. Glanzpunkt des Abends bildete die dramatische Szene „Bonze Schweig" von I. L. Per ez, die ein Meisterstück künstlerischer Inszenierung und Darstellung bot. Der ganze Abend war ein großer Erfolg. Der Regisseur und die Darsteller wurden wiederholt mit stürmischem Beifall gefeiert. Es wäre wünschenswert; daß Veranstaltungen dieser Art seitens der jüdischen Jugend mehr gepflegt und seitens der jüdischen Eltern, weitgehend unterstützt würden. - gllllllllllM iKlub radikaler Zionisten fj H ' Mittwoch, den 21. Dezember 1927 um halb 9 Uhr §j abends findet, im Klublokale Cafe Atlashof, Wien, I., =§ H Aspeinplatz, eine | Klubversammlung Mi j H Gegenstand: {5 I „Die Vorgänoe in der HuItusgeffleiBde" 1 =5 " Referent: \ J Dr. Israel Waldmann H Tm österreichischen Landesverbände organisierte : - Zionisten als Gäste willkommen. Zu dieser Ver- I Sammlung ergehen keine besonderen Einladungen I Vom tiefsten Schmerze gebeugt, geben wir hiemit die erschütternde Nachricht vom Abiehen unseres geliebten und von allen hochverehrten Führers und Lehrers Oberrabbfner Professor Dr. Z. P. Chajes Ebrcnprfcldcni der „Judta" Unveigessllch wird uns jüdischen Studenten seine unermüdliche Arbeit für die Jugend und seine hingebungsvolle Liebe für die jüdische Studentenschalt sein. Er ist unersetzlich als Wegweiser und Freund der Studenten/ Wir werden sein Andenken stets in Liebe und Treue bewahren. Der jüdische Hoch«chulausidui$ Was gehört in jeden Familie lisch rein? Ein Klassenlos der „Glückstelle Stein"! Die glücklichen Kunden dieser vom Glücke besonders bevorzugten populären Geschäftsstelle der Klassenlotterie halben wieder den Haupttreffer von S 100.000 auf Los Nr. 91.876 gewonnen. Diesmal hat Fortuna kleine Leute bedacht. In kurzer Zeit wurde dreimal die große Prämie, neunmal größte Haupttreffer bei der „Glückstelle" gewonnen. Beachten Sie unser Inserat auf Seite 7. Presse-Revue , herausgegeben vom Zentralbureau der Zionistischen Organisation, London, W. C. 1. 77. Great Rüssel Str. Die „Presse-Revue" erscheint wöchentlich in deutscher Sprache. Sie enthält ausführliche Auszüge aus der zionistischen Presse der ganzen Welt und insbesondere Palästinas. Die „Presse-Revue" ist ein getreuer Spiegel der öffentlichen Meinung in der zionistischen Bewegung. Die „Presse-Revue" bietet jedem an der zionistischen Bewegung ernsthaft Interessierten unentbehrliches Informationsmaterial. Das Abonnement für das Jahr 1928 beträgt 10 eng- »che Schilling. Die bis zum 1. Jänner erscheinenden Nummern der „Presse-Revue" werden bei fräherer Einsendung des Abonnements'betrages unentgeltlich geliefert. Ucberweisungen erbeten an obige Adresse. Predigten In den israelitischen Gemcindetcmpein. Freitag, den 16. Dezember 1927 werden bei dem um 4 Ubr 10 Minuten beginnenden Abendgottesdienst in nachbenannten Gemcindetcmpein ■ Predigten abgehalten, und zwar: II., Tempelgasse 5 (Rabbiner Dr. M. Grunwald); XV., Turnergasse 22 (Rabbiner Dr. I. Taglicirt). Samstag, den 17. Dezember 'indet im Gemeindetempel, -XVIII.,"- Schopenhatierstraße 39 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang), beim Morgengottesdienst (Beginn 8 Uhr 30 Minuten) ein exegetischer Vortrag statt. — Aus Anlaß des Chanukah-Festes werden am Sonntag, den 18. Dezember 1927 beim Abendgottesdienst (Beginn 4 Uhr 10 Minuten) in folgenden Gemcindetempehi Predigten abgehalten: XXI., Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann). — Samstag, 3 Uhr nachmittags, Jugendgottesdienst in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Jüdische Bühne, II., Taborstraße 12. Freitag, 16. Dezember Erstaufführung: ..Sure Dwojre F 1 o k c n". Komisches Lebensbild in 4 Akten.'Mitwirkend die Damen: Glücksmann, Braclawska, Leresco, RciOmann, P o d z ameze und S c h o r r. — Samstag, Lcrcscö, Reißmann, Podzamcze und Schön. — Samstag, 17., Sonntag, 18., und Montag, 19. Dezember: „Sure Dwojre F I o k e n". — Sonntag 3 Uhr Nachmittagsvorstellung: „Zurück von jener Welt ohne Visum" Komische Operette in 4 Akten. Dienstag, *20. Dezemberr „S u r y c h B e n d 1 und Burych Kendl". — Mittwoch, 21. Dezember:» „Z u rü c k von jener Welt ohne Visum." — Donnerstag, 22. Dezember: „Die Geheimnisse von New-York". Mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage täglich freier Eintritt. Jüdische Kiinstlorsplole, Wien, II., Pratcrstraße 34: Wochenprogramm: Freitag, den .16., Samstag, den 17., und Sonntag, den 18. Dezember: „Der lustige V o g e 1". Montag, den 19.: „Berel e Bosiak". Dienstag, den 20.: „Ewige Narren". Mittwoch, den 21.: :ChanukaiFeier^ . Donnerstag,.,. tden 22.: „Die, Mischpuche", Nomberg- Gedenkabend. — In Vorbereitung -diö jüdische Revue „A u f' nach Tel-Awiw" von Meiseis. Jüdisches Künstler-Kabarett, IL, Pratcrstraße CO. Tägliches Auftreten der beliebten Sängerin und Soubrette Frau Berta Liebgold und des Charakterkomikers Herrn S. Liebgold. Freitag, den 16. Dezember: .Cipke Feier", Operette in 3 Akten von Rumschynski, in der Titelrolle mit Frau Berta Liebgold. Samstag, den 17. und Sonntag,, den 18. Dezember: „Dus Jingel fin Pojlen",. Operette in'4 Akten von Rakow, in der Titelrolle Frau Berta Liebgöld." Montag, den 19. Dezember: „Pensionsmadel". Operette in 3 Akten von Schorr. Dienstag, den 20. Dezember: „Moischele Apikojres", Drama in 4 Akten von Scheikewitz. Mittwoch, den 21. Dezember: „Cipke Feier", Operette in 3 Akten von Rumschynski. Donnerstag, den 22. Dezember: „Mutter", Lebensbild in 3 Akten von Buzett. Bestehendes Ensemble: Damen: Frau Liebgold, Dreiblatt, Bcrson, Weißmann und Jablonka; Herren: Streng. Liebgold, Weißmann, Frideß, Horowitz und Rosner. Eintritt frei. Beginn viertel 9. Vereinsnachrichten. Jüdisches Zentrum der Sozialen Hllfsgcmcinschalt Anltta Müller, IL, Untere Augartenstraße 35. Mittwoch, den 14. d. beginnt der hebräische Kinderkurs unter Leitung des Lehrers Daft. Anmeldungen für Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren werden täglich im Sekretariat entgegengenommen. Um viertel 9 Uhr abends neuzeitliches Turnen für Frauen und Mädchen. Mittwoch und Samstag von 6 bis 7 Uhr abends hebräischer Kurs für Anfänger (Leitung Hclmcr-Haber). — Acrztliche Beratungsstelle Montag. Donnerstag von 2 bis 3 Uhr (Dr. Klaber). — Juridische Beratungsstelle Dienstag von 6 bis 7 Uhr (Dr. Melles, Dr. Münk, Dr. Schick). — Erziehungsberatungsstelic Donnerstag von halb 7 bis 8 Uhr (Dr. A. Neuer, Frau Martha Holub). — Anmeldungen für hebräische Kurse, Englisch, Französisch, Rhythmisches Turnen, Neuerliches Turnen, Hygiene des Alltags, Säuglingspflege werden täglich im Sekretariat von 5 bis 8 Uhr abends entgegengenommen. Bund jüdischer Eltern Im II. Bezirk. Sonntag, den 18. d. M., 3 Uhr nachmittags, im Hotel Post (I., Fleischmarkt 24) Chanukkah-Fcst mit großem Programm. Der Seulorenkonvent wehrhafter zionistischer Verbindungen ersucht die B. B. um korporatives Erscheinen beim Leichenbegängnis des geliebten Führers der Studentenschaft Oberrabbiners Dr. Chajes. Der Präses: Alfons Kobler. Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler in Wien. Infolge des plötzlichen Ablebens unseres Ehrenpräsidenten und A. H. Oberrabbiners Prof. Chajes sehen wir uns veranlaßt, unseren für den 18. d. angesetzten Gesellschafts-Abend in den Prunksälen des Barock-Palais, I., Singerstraße 16, sowie das für Samstag, den 17.- d. geplante Clianukah- Picknick abzusagen. An Stelle des letzteren findet am selben Abend ein Trauerkonvent statt, der nur unseren Bundesbrüdern und Alten Herren zugänglich ist. Revisionistischer Mlttelschüjcrbund. Samstag, den 17. d. Vortrag P. Hall er: Aktuelle Probleme des Gegenwartszionismus. Beginn 6 Uhr, im Heime, VIII., Auerspergstraße 21. Klub der Vereinigten Zlonlsten-Revlslonlsten. Samstag, den 17. d., 5 Uhr, Cafe Metropol, IX., Berggasse 33: Hebräisches Seminar: Prof. Gelernter: Einführung in die iieuhebräische Literatur. „Haskala". Jüdische Sport- und Turnbewegung. Die Generalversammlung des Jüdischen Sportverbandes Oesterreichs, Vor kurzer Zeit fand die ordentliche- Genera!« Sammlung des Jüdischeu Sportverbandes bei großer Beteiligung statt. Die Zukunft des Verbandes sieht nicht rosig aus, Seit seinem Bestände kämpft der Jüdische Spprtverband mit großen Schwierigkeiten. Finanziell erhält diese mächtige Sportorganisation, die ungefähr 3000 Mitglieder zählt, keinerlei Zuwendungen. Die Gemeinde Wien, die. Hunderte von Millionen als Subvention an verschiedene Sportver-* bände, vor allem selbstverständlich an sozialdemokratische, Zu beziehen In Apotheken. Drogerien eto. Hauptdepot: Slgi-Gumml, Fei. 95-2verteilt, hat vom Bestände des jüdischen Sportverbandes noch niemals Notiz genommen. Auch im Sportbeirat der Gemeinde Wien wurde kein jüdischer Vertreter zugelassen, obwohl der Jüdische Sport- und Turnverband gemeinsam über 6500 Mitglieder aufweisen. Die Kultusgemeinde, die Interesse daran haben sollte, zur Gesundung ihrer Jugend beizutragen, hat zwar Subventionen zugesagt, aber es ist leider bei der Zusage geblieben. Die Jugend,' die bei den jüdischen Vereinen keine Betätigung findet, wandert zu nichtjüdischen Klubs über. Die jüdischen Sportanhänger sind gleichfalls nicht frei von Schuld zu sprechen. Sie haben noch immer nicht erfaßt, welche Bedeutung der Ausbildung der jüdischen Jugend durch den Sport zukommt. Nicht ein gewonnenes1 Professionalmatch, nicht Spitzenleistungen, sondern sportliche Massenbetätigung sind unser Ziel Der jüdische Sport ist in Wien zurückgegangen. Einige Amateurvereine von gutem Namen haben sich aufgelöst. Kadimah 'und J. A C. sind nur noch kleine Sektionen geblieben. Besuchet daher auch die Spiele der jüdischen Amateurvereine, und an die älteren, erfahreneren jüdischen Sportsleute ergeht der Appell, durch Beitritt zu Amateurvereinen den jüdischen Amateursport zu stärken. Der Bestand des Jüdischen Sportverbandes Oesterreichs ist eine unbedingte Notwendigkeit. Darin sind sich alle jüdischen Sportvereine einig. Aber bis jetzt konnten die Mittel trotz aller Bemühungen nicht aufgebracht werden, dem Sportverband eine sichere Existenz zu schaffen. Trotz allem hat der Sportverband eine rege Tätigkeit entfaltet. Es wurden zionistische Vorträge abgehalten, Auswahlspiele in verschiedenen Sportdisziplinen durchgeführt und ein Cup geschaffen. Regelmäßige Vorstaridssitzungen und Vollversammlungen erhöhten die Wirksamkeit des Jüdischen Sportverbandes. Den größten Triumph konnte der Jüdische Sportverband Oesterreichs in Prag feiern, wo sein Team im Rahmen eines großen jüdischen Sportfestes gegen eine große jüdische Fußballaitswahlmannschaft der Tschechoslowakei siegreich blieb und auch in leichtathletischen Wettbewerben ansehnliche Erfolge erzielte. pillllllllllllllllllillillllllllllllllllllilH 1 Die 1 §§ gratuliert ihrem Präses Bb. Dr. Leo Gottfried und g §f Bb. Dr. Ladislaus Rosenberg anläß'ich ihrer Promotion g g zu Doktoren der Philosophie, welche am 13. d. stattfand, g llllllllllllllllllllllllllllllllllllllliM QUALII^TS-MÖBEL Größte Auswahl! Billigste Preise! Zahiungserlelchteirungen! Möbelhaus J. WÜHL E^&gSSSS». 3 An der Debatte beteiligten sich die Herren Földes, Fiscus, Drt Stroh, Koch, Dr. Beer, Guttmann, Karlin er, Metzger, Schwager und Fr an kl. Dem langjährigen Vizepräsidenten Hochwald, der aus beruflichen Gründen Wien verläßt, wurde für seine erfolgreiche Tätigkeit ein Ehrendiplom verliehen. Die Wahlen brachten folgendes Resultat: Präsident: Földes. Vizepräsident: Dr. Beer, Metzger. Verbandskapitän für alle Sportzweige: Fiscus. Kassier: Koch. Schriftführer St e i n. Beiräte: S p i r a und Ma r k st ei n. Präsident Földes sprach über die kommende Arbeit des, Vorstandes. In erster Reihe sollen dn aller* Sportvereinen regelmäßige zionistische Vorträge abgehalten und die Amateurvereine, finanziell unterstützt werden.. Spät nachts wurde die Versammlung, die einen G r u n dstein der neuen jüdischen Spo rtb ewegung bilden wird, beendet. _^ Wie *die Hakoah saniert werden soll. Anläßlich der Siegesfeier der Hakoah-Schwimmsektion wurden drei bemerkenswerte Redeir gehalten, die die Lage^des Gesamtvereines und auch der'Fußballsektion charakterisieren. Dr. R o s e n f e 1 d erklärte, daß Gerüchte im Un> lauf seien, wonach die Schwimmer sich von der Hakoah loslösen wollen. Diesen Gerüchten trat nun der Sprecher energisch entgegen. Als Lächerlichkeit bezeichnete der geschäftsführende Vorsitzende Dr. Löhner (Beda) die derzeitigen materiellen Schwierigkeiten des Vereines im Verhältnis zu seinem Umfang, seiner Größe und seiner Be-. deutung. Er gab bekannt, daß er bei der Sanierung, die im Jänner beendet sein müsse, auf jedes einzelne Mitglied rechne. Dr. Körner, der frühere Präsident der Hakoah, der sich einer großen Popularität im Vereine erfreut,'legte ebenfalls ein Treugelöbnis zum Verein ab. Er erklärte, daß ihn rein persönliche Differenzen veranlaßt haben, seine Stelle zurückzulegen, daß er aber jederzeit bereit sei, mitzuarbeiten, wenn ihn Dr. Löhner rufe. Im Anschluß an die Siegesfeier fand auch eine Aussprache zwischen den Sektionsleitern der Fußballer und den Spielern statt. Die Spieler der ersten Fußballmannschaft Die Hörer des jüdischen Pädagogiums In Wien geben die erschütternde Nachricht vom Ableben ihres hochvei ehrten Direktors und Lehrers kund. Er wird uns unvergesslich bleiben.