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Die neue Welt · 1927-10-21 · Heft 5 (21.10.1927) · page 4

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Journal
Die neue Welt
Volume
1 (1927)
Issue
Heft 5 (21.10.1927)
Date
1927-10-21
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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' Seite 4 DIE NEUE WELT und Industrie" (städtische Kolonisation) von Pfd. Sterl. 18.000 mf 4000 läßt den Zweifel offen, ob mit diesen Pfd. Sttrl. 4000 überhaupt etwas angefangen werden kann und ob es nicht richtiger gewesen wäre, den Posten ganz zu streichen, wenn nlcfit mehr flüssig zu machen gewesen wäre. Nun , aber aum Hauptposten, z»ur 1 a n d w i r t* schaftlichen Kolonisation. Im Sinne der Lehre von der Konsolidation mußte dies der Teil des Budgets sein, der den Sinn der ganzen neuen Methode am klarsten erkennen 4äßt. Die Herabsetzung von Pfd« Sterl. 170.000 auf 106.000 wirkt schon bedenklich genug, besonders wenn man daran denkt, daß die Hadassah ebensoviel erhält. Aber immerhin könnte man denken, daß ein Betrag von rund Pfd. Sterl. 100.000 immerhin etwas ist und damit die Konsolidierung der bestehenden Siedlungen um ein Wesentliches gefördert werden könnte. Man schätzt im allgemeinen;.daß bis zur vollen Ausrüstung unserer bestehenden Siedlungen zirka Pfd. Sterl. 300.000 erforderlich sind. Aber die Wirklichkeit sieht. leider völlig anders aus. Auf dem Kongreß hat der Delegierte S ü c h o v i t z k y," der Gründer .und Leiter von Magdiel, die entscheidender! Tatsachen gesagt:- von den bewilligten Pfd. Sterl. 106.000 sind '70!Ö0Ö bereits im Vor j ahr? ausgegeben, ein" weiterer großer Teil fällt auf den Apparat der Abteilung.. Versuöhswesen etc., so daß für Konsolidierung in Wahrheit ganze Pfd. Sterl. 12.000 übrig bleiben, ein Nichts im Vergleich mit der erforderlichen Summe. Man irtuß die traurige Tatsache aussprechen, daß das beschlossene landwirtschaftliche Budget überhaupt nichts für Konsolidierung gibt, weniger als irgend eines der früheren Budgets, wo Neukolonisation und Konsolidierung nebencinanderstanden. Ünd wie steht es endlich mit dem Arbeitsbuüget? Hier ist prozentual die stärkste überhaupt im Budget zü findende Kürzung vorgenommen worden, nämlich von Pfd: Sterl. 135:000. auf 65.000. Dä.s; Budget jst also ebenso-, .wenig ein 'Budget zur- Ueb^rwirt^ung'der Arbeitslosigkeit, wie es ein Koksölidie^ Zwäj^ hat.pj; Welz-, inann aüfV^Ve'rJangen dör; Arbeit^rscliaft das Versprechen gegeben, außerhalb des Budgets Pfd. Sterl. 200.000 zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit aufzubringen. Aber abgesehen davon, daß uns dies ein Rückfall in früheren schlechten Methoden zu sein scheint, muß man nach dem Mißerfolg in früheren Fällen sehr bezweifeln, ob es uns gelingen wird, das ganze Budget und Pfd. Sterl. 200.000 darüber aufzubringen. Vorläufig kann dieser Betrag nicht in Rechnung gezogen werden und das Ergebnis bleibt, daß in der Zeit der schwersten Krise, die jemals den Jischuw bedroht hat, wir alle konstruktiven Aufgabeposten in einer Weise beschnitten haben, daß damit überhaupt nichts geschehen kann, während wir es trotz der beschränkten1 Mattel ermöglicht haben, Budgetposten ungekürzt zu erhalten, deren Kürzung weit weniger verhängnisvoll, gewesen wäre. Wir haben die Budgetfrage ausführlicher behandelt, als wir es nunmehr mit der Frage der Exekutive zu tun gedenken. Es gibt Aufgaben der besseren Organisierung und Koordinierung unseres Apparates, die vom Budget unabhängig sind. Aber in der Hauptsache sind die Möglichkeiten der Exekutive bestimmt und begrenzt durch das bewilligte Budget und es besteht keine Aussicht darauf, daß die neue Exekutive das ihr gegebene Recht, Budgetposten bis zu 10 Prozent zu ändern, gerade in der Richtung ausüben Wird, die in diesen Zeilen dargelegt Eröffnung^-Anzeige! Herr Heinrich Salamon, der langjährige fachmännische Leiter der aufgelösten Möbeifirma Eisenstein & Salamon, hat sich unter der Firma Salamon & Wallisch Wien, V., MargaretQftgilrtel 82-8« neu etabliert Das neugepründete Unternehmen betreibt speziell die Erzeugung von patentierten Nettheiten der Kleinmöbel- Industrie, wie Teewagen, Rauchtische. Serviertische etc. ferner Wohnungseinrichtungen vom einfachsten bis zum feinsten Genre. mmmm Export nach allen L&ndern! mmmmm worden ist. Das Budget entspricht durchaus den Anschauungen der Exekutive ünd; wird die Grundlage ihrer Arbeit bilden. Es ist ein Unikum in der zionistischen Geschichte, daß eine Exekutive bei ihrer Wahl über keine Mehrheit im Kongresse verfügte, und ein Unikum ist es auch, daß eine Exekutive für Palästina gewählt wurde, für die kein palästinensischer Delegierter gestimmt -hat, und daß ein Palästinabudget angenommen wurde, von dem genau dasselbe gilt. Die Schwierigkeiten, die der heuen Exekutive entgegentreten werden, sind ungeheurlich.. Die Loyalität des Jischuw ist den neuen Männern sicher, aber wird das zum Erfolg ausreichen? Judisches auf der Völkerbundkonferenz in Sofia. Spagnolische Juden protestieren gegen die Zionistische Exekutive. — Die rumänische Judenfrage. Sofia, (JTA.) Während der-Tagung, des Generalrates der internationalen Union der Völkerbundgesellschaften erhob der Delegierte Dr. Mezan, ein sephardischer Jude, Beschwerde gegen die- Zionistische Exekutive in Palästina, die — wie er sagte — bei der Regelung der jüdischen Einwanderung nach Palästina . das ..s e p h a r.d i s c h e E1 e m e n t,z u r ü.c k s e t z t. Er überreichte., dem Generalrat auch eine diesbezügliche vBeschwerdeschrift des Weltverbandes sephardischer Juden. Der Generalrat beschloß, diese Frage in der gegenwärtigen Sitzung, nicht zu behandeln und die Beschwerde d e r„ Z i o n i s t i s ch e n Exekutiv ein London mit der Bemerkung zu überweisen, dem Gegenstand der Beschwerde, Aufmerksamkeit zuzuwenden. -r-.:Der :GenwaJTa:t.-^j?«^hlpß ferner _ ebenfalls auf Antrag des fenigarJ.s.c^en ..Deie^ierfen''Ö£ M e zan, —, die-, »pai ä s ii n e n s is ch e yö1j<e.rbündfiga aufzufordern, im eigenen Lande eine Untersuchung über den Mädchenhandel' durchzuführen , Und. deren .Ergebnis als Bericht dem Generalrat zu unterbreiten. — Einer der Hauptpunkte der Tagesordnung war die Frage der Verfolgung der Juden in Rumänien, über die während der letzten Tagung in Berlin kein fester Beschluß gefaßt worden ist.. Wie der JTA.-Vertreter erfährt, war " die rumänische Delegation bemüht, die Mitglieder des Generälrates dafür zu gewinnen, die rumänische Judenfrage-von der Tages-' Ordnung abzusetzen. Die rumänischen Delegierten wiesen darauf hin,'dari die jetzige rufnänische Regierung sich bemüht zeigt, die jüdischen Angelegenheiten zu regeln. Es wurde beschlossen, die -Frage der Juden in Rumänien auf der nächsten Tagung der Union zu behandeln. Legalisierung der Zionistischen Organisation in Ungarn. Aus Budapest wird uns mitgeteilt, daß es dem derzeitigen Präsidenten des Zionistischen Landeskomitees Dr. Nispn K a h a n gelungen ist, die L eg.a.lisie,r un g ier;.Zionistischen. Organisation beider ungarischen kegierung durchzusetzen. Seit 25 Jahren kämpfen die ungarischen Zionisten um die Legalisierung der Bewegung in Ungarn, da aber die of fizdellen V^rtretu ngskörp er der ungarischen Judenheit gegen eine Legalisierung waren, weigerten sich auch die Behörden,, die Bewegung offiziell abzuerkennen, Die einmütige Stellungnahme der offiziellen Judenheit hatte zur Folge,. daß j e dwede zionisti.sche Tätigkeit durch die Behörden verboten wurde; ohne Statuten wirkende, Zionistenvereine würden aufgelöst. Ministerpräsident Bratianu gegen die Juden. Berlin, ßie völkische Presse gibt Stellen aus einem im Pariser ,,F i ,g a.r o" erschienenen Intervpiew mit dem rumänischen Mjnisterpräsadenten Bratianu wieder, das sich um die Person des sowjetrussischen Botschafters Rakowski dreht. Danach soll Bratianu behauptet haben, daß Rakowski die Verfasser von.in der. ganzen Welt verbreiteten Büchern und Schriften über angebliche rumänische Grausamkeiten finanziell unterstützt hat und das Geld für diese Propaganda nicht , nur von der S,owjet- T&gderung, sondern auch von j ü d i si ch en ,. G e s e 11schatten erhalte. *, Der „Figaro", gefällt . sich seit der Schwarzbart-. Affäre oft in antisemitischen Ausfällen und nimint es .mit der Wahrheit nicht immer allzugenau. Es ist abzuwarten,, ob Bratianu schweigen oder dementieren wird. , „Jüdischer Klerikalismus" in Sowjefrußland. Moskau. Die Minsker jiddisch-kommunistische Tageszeitung „Oktober" veröffentlicht einen Aufsatz, in welchem behauptet wird, daß der Einfluß des „j ü d i-" sehen K1 e r i.k a.li s m u s" auf die jüdische . Jugend. ..in. Rußlands im stetigen Steigen begriffen ist. Die. von; der Bourgeoisie gestützten jüdischen ' Wohltätigkeit&gesellschaften .nutzen die. Armut der jüdischen Bevölkerung,aus;!' 'ufiid-' suchen, namentlich? die .Jugend;: wH4^^4^^^k,: '. kälismus(!) zuzuführen.' Diese Arbeit unter der Jugend werde mit Hilfe der Jugend selbst geführt. In Weißrußlärid bestehe eine klerikale Jugendorganisation mit ausgesprochen antisowjetischem Programm. Es wird"r versucht, die Jugend von dem Komsomol (kommunistische Jugendorganisation) fernzuhalten. Die Zeitung fordert zum Kampf gegen diese Richtung auf. — Von Zeit m Zeit finden es die jüdischen Sowijetmacher für notwendig, eine"!;,böurgeoise" jüdische Verschwörung zu entdecken und einige hundert Juden .unter irgend einem Vorwande ans Messer zu liefern. Sie glauben, das ihrem Ansehen bei den Nichtschriften veröffentlichte, versuchte Braudes in spielerischer Form, manchmal mit beißender Satire die Zeitfragen, die .auf der Tagesordnung des damaligen jüdischen .Alltags standen, dem Leser näherzubringen. Nebstbei beginnt sich Braudes auch mit ernsten literarischen Arbeiten zu befassen und veröffentlichte bereits im Jahre 1874 im. „Haschachar" eine -größere Erzählung. Im Jahre" 1875 \ übersiedelte er nach Warschau, wo er sich gänzlich der Literatur widmet. Hier schlägt ihm der Kämpe der russischen Haskalabewegung A. B. Gottlober vor. nach Lemberg zu übersiedeln, wo er eine Zeitschrift „Haboker Or" (gegen Smolenskis (Haschachar") herauszugeben beabsichtigte. Braudes nahm diesen Vorschlag an und redigierte drei Jahre hindurch diese Zeitschrift, in der er nebst zahlreichen Artikeln, Rezensionen und kleinen ' bibelexegetischen Abhandlungen auch seinen' Roman „Hadath we-hachajim" (Religionsgesetz und Leben) veröffentlichte. In seinem Roman „Hadath we; hachajim" schildert uns Braudes den Kampf der Aufgeklärten, die in jenen Jahren mit Moses Leib Lilienblum an der Spitze eine Reihe von Reformen. religiös-ritueller Natur forderten, mit den Orthodoxen; die sich gegen Jede Reform fanatisch aufbäumten. Der Held dieses Romans, Samuel, in dessen Zügen man Liliehblum zu erkennen glaubt, Ist ein Jeschiwa-Zögling, der unter dem Eindrucke der Haskalaströmungen den Entschluß faßte. Rabbiner zu werden, um . auf Grundlage des religiösen Judentums und des Talmuds die im Leben als dringend erscheinenden religiösen Reformen durchzuführen. Dieser Roman ist ein ausgesprochener Tendenzromart, der keihen Anspruch auf künstlerische Bewertung erhebt, sonderti, wie es ja der Verfasser selbst zugibt, in erzählender Form die Ansichten der Haskalakämpfef über Religion widerspiegelt. Brandes behandelt hier die Probleme des damaligen jüdischeh Lebens mit scharfem Blick, wobei er absichtlich die künstlerische Seite des Romans vernachlässigt. Die Fabel des Romans ist hier nur ein Mittel, um, die reformatorischen Absichten der Haskalabewegung in Form von Zwiegesprächen und feinen psychologischen Elnzelschllderungen zum Ausdruck zu bringen. Trotz der künstlerischen MängeK die der Roman aufweist, war Braudes „Hadath we-haohaljm" in jenen Tagen ein literarisches Ereignis von höchster Bedeutung und kein Werk der damaligen hebräischen Literatur fand eine so starke Verbreitung, wie gerade-dieser Tendenz., roman... Die Zöglinge der Jeschiwa, die damalige jüdische Jugend, glaubte In diesem Roman endlich die Lösung aller Lebensprobleme gefunden m haben. in enge.: Fühlung, kommt und um sein "Judentum ringt, immer wieder zu überwinden hat. Ich will nur an einzelnen Stellen der Dichtung zeigen, daß Edmond Fleg die Tragödie der westjüdischen Assimilation enthüllt hat, wie nicht leicht ein zweiter Zeitgenosse.;■ ] Es;i#gt sich,.* daß der Knabe" im 15. Lebensjahr den'Wunsch äußert,'„Bär MizWäti jzu werden." Papa, zunächst sehr erschreckt, hat ras6h alles erwogen, willigt ein und sagt: „Du bist.intelligent, ich bin beruhigt..." Mama stachelt den Ehrgeiz, kurbelt den Buben an: „In deinem Alter hat' Mozart schon Sonaten komponiert." (Kinder reicher, angesehener Israeliten müssen Genies werden öder gewaltige Verdiener.) Claude, dem man das Evangelium zugesteckt hatte, möchte endlich auch die Bibel lesen. Papa ist in seinem Komitee der Liga für Menschenrechte,. Warna hat ihr Quartett, da kann sich der Junge ungestört im Bibliothekszimmer umtun, schiebt die Leiter von Wand zu Wand, stöbert alle Regale durch": „Da gab es Bücher über Berge und Meere, Über Feuer und Wasser, über Tiere und Pflanzen, über Kunst und Rechtswissenschaft, über Philosophie und Mythologie, über den Brahmanismus, den Konfuzianismus, den Mohammedanismus und das Christentum, über die Lappländer, über die Indianer, über die Neger! — Ueber die Juden: nichts. — Und Papa ist ein Jude!" * Claude hat sein Tagebuch, unter Mamas Noten geschoben: „...Auch Papa wird lesen. Wird er verW stehen? Werdet Ihr verstehen? Werdet Ihr mir helfen...?" Armer, kluger Claudel Du hast das Pa-? ket wieder an dich genommen, du weißt ja, daß sie dich nicht verstehen würden. Recht so, bleibe auf dich gestellt, kämpf dich durch. Wenn nur deine Nüt veli nicht kaput gehen» — durch papas, und Majrias Verabüldenl Ruhen Äscher Braudes. Zu seinem fünfundzwanzigsten Todestage. Am 11. Tlschri (7. Oktober) jährte, sich, der iünfundzwanzigste Togestag des bcltarinteri hebräischen Schriftstellers und Vorkämpfers der Jüdischen Renaissancebewegung Ruhen Ascher Braudes, der in Wien im Jahre 1902 gestorben ist. Braudes gehört wohl zu? den interessantesten Typen der neuhebräischen Literatur, die bemüht waren, in literarischer 'Form alle Kämpfe.' die in den letzten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts die lüdische Gemeinschaft ausfüllten, z\im , . Ausdruck zu bringen! Brandes war seinem geistigen Habitus nach , ein Zögling jenes , letzten .. kämpfenden Geschlechtes der 'Piaskalabewegung, denen der Kampf um kleinliche. Reformen religiös->ritueller Art viel wichtiger war, als die Hauptprobleme des modernen Judentums. Er verstand jedoch, im Gegensatz zu . vielen anderen Maskihin, mit der Entwicklung des jüdischen Volkes mitzugehen und die letzte Konsequenz — den Zionismus — zu akzeptieren. Braudes hatte als Schriftsteller und Publizist zu allen Erscheinungen des damaligen jüdischen. Lebens Stellung genommen und auf Grund der verschiedentlichen Zeitereignisse eingesehen, daß die Haskala mit ihren Tendenzen 'kaum in der Läge sei, das jüdische Problem irgendwie po'sitiv zu lösen. Braudes. der im Jahre 1351 in Wilna geboren, und eine strenge jüdische Erziehung genossen hatte, kam erst In der Jesehiwa zum erstenmal in Kontakt mit Vertretern der Haskalabewegung. Als 'im Jahre 1866 der Vertreter des von Jechiel Brill herausgegebenen „Ha- Lewanon" nach Wilna kam, würde er voti demselben veranlaßt, seine ersten literarischen Arbeiten zu veröffentlichen. Seit dem Jahre 1869 beginnt Braudes eine ersprießliche literarische Tätigkeit, veröffentlicht zuerst Artikel über talmudische Themen, späterhin behandelt er in den damaligen hebräischen Organen. „Hakärmer.* und „Hameliz" auch aktuelle Zeitfragen. ' '* ' Mit seJnem im Jahre 1870 im „Hameliz" abgedruckten Feuilleton „Sicha schaah achath achrei harnaweth" (Ein Gespräch -~ eine Stunde naeli dem Tode), in dem er in satirischer Weise einen Disput zwischen einem alten und eihfm modernen Rabbiner, die einander eine Stunde nach ihrem Tode im Jenseits begegnen, schildert,- wurde Braudes in der damaligen hebräischen1 Literatur, bereits populär und beliebt/In einer ganzen Reihe von Feuilletons, die er unter dem Pseudonym RubeirAwlw (Abkürzung für Ascher ben Josef Braudes) im „Hakanner* und In anderen Zelu,

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