Der Anfang
- Journal
- Der Anfang
- Volume
- Jahrgang 1911
- Issue
- I. Heft (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 18 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2709933-2709934-2709935--017-2709964- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
18 Im Walde. Du stilles Waldesgrün mit deinen schlanken Zweigen, Die flüsternd zueinander leis sich neigen, Sei mir gegrüsst! Im weichen Moos viel bunte Blümlein stehen, Die schüchtern nur empor zur Sonne sehen, Die wach sie küsst. Mir ist's, als könnt verstehn ich euer Rauschen; Andächtig will ich stille sein und lauschen Im Waldesraum. Und leise tönt es in den hohen Bäumen, Die Blümlein flüstern's: — Schöneres als Träumen Gibt es wohl kaum! — Da horch, was für ein silberhelles Klingen, Ich seh' ein Bächlein durch das Waldtal springen, Das eilt und lacht: — Komm mit mir fort aus diesen stillen Gründen Zur Welt hinunter, dort erst wirst du finden, Was glücklich macht. Siehst du die Mühle dort im Tale blinken? Die Räder lustig schon von weitem winken, Es mahnt die Zeit! So lasse denn dein Grübeln und dein Denken, Die wahre Freude kann dir doch nur schenken Die Tätigkeit! — Setta Richter (Berlin). Charles Darwin. Ernst Feige. Selten hat die Lehre eines Mannes so tief in das geistige Leben seiner Zeit eingegriffen wie die Abstammungslehre Darwins. Während an vielen anderen Geistestaten die grosse Welt uninteressiert vorüber ging, hat wohl fast jeder 2*