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Blau-Weiss-Blätter · 1921-03-01 · 6-7 (3.1921) · p. Seite 125

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Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
2 (1920-1921)
Issue
6-7 (3.1921)
Date
1921-03-01
Page
Seite 125 (sequence 31)
Language
German
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eher einheitlich aufzustellen und anzugeben. Die praktische Ausübung unserer Arbeit denke ich mir etwa folgendermaßen: Da es sich um eine sinnvolle und planmäßige Einsetzung der Klärte bandelt, die wir verfügbar haben, so muß einerseits richtiger Zusammenhang mit der allgemeinen zionistischen Bewegung und deren Initiatoren bestehen, und muß anderseits eine planmäßige Eifassung und Uebernahme der Arbeit dieser unserer Kräfte gewährleistet werden. Ich schlage vor, daß zu diesem Zwecke bei allen Bünden, für die es in Frage kommt, eine sogen. Arbeitsstelle eingerichtet werden soll. Diese Arbeitsstelle wird von einem geeigneten und einigermaßen geschulten Angehörigen des Bundes geleitet. Dieser soll den Ueberblick über die für Arbeiten zur Verfügung stehenden Menschen haben. Er soll entscheiden können, für welche Betätigung der Einzelne geeignet ist, und welche Zeit er hierfür aufwenden kann; er soll den notwendigen Zusammenhang mit den entsprechenden zionistischen Stellenhaben. Dieser Zusammenhang wird durch die Bundesleitung hergestellt. Die Bundesleitung hat sich auch damit zu befassen, welche Grenzen für die so zu leistende Arbeit gezogen sind. Anderseits aber sollen auch alle in Frage kommenden Blau-Weißen mit Eifer und Bereitwüligkeit und allen statthaften Opfern an * Zeit sich zur Verfugung stellen. In den Tätigkeitsbereich der Arbeitsstellen fällt vor allen Dingen die Außenarbeit: soziale und kulturelle Arbeit, wie sie namentlich die Osljudenfürsorge erfordert. Beteiligung an den allgemeinen Aktionen der Gesamtbewegung, wie z. B. in der Schekelaktion. Zumal für die Aelteren (z.B. die Studierenden) kommen noch weitere derartige - Arbeiten in Frage. Der Einzelne bekommt bestimmte Aufgaben übertragen, die er gewissenhaft zu erfüllen hat. Die hebräische Sprachbewegungj andere Kulturinstitutionen (Volksheim usw.) verlangen weitere Kräfte. Desgleichen der uns besonders am Herzen liegende J. N. F., Fürsorge für Chaluzim und Alijah. So ließe sich noch vieles aufzählen, aber es kommt hier nicht darauf an, Einzelaufgaben zuzuweisen oder bereits einen Arbeitsplan aufzustellen. Vielmehr ist es der Zweck dieser Zeilen, die im Vorstehenden behandelte Frage in unserm Kreise zurVerhandlung und ihrer Lösung näher zu bringen, damit wir heute nach unsern Kräften im Dienste der nationalen Bewegung zum Gelingen beitragen. Die Erörterung von Einzelfragen mag hieran anknüpfen und später folgen. * . Berlin. Georg Landauer. Die Gründung eines technischen Chaluz-Bundes. Während nach vielen Schwierigist für die Chaluzim, die ein technisches leiten die Ausbüdung, Stellenvermitt- Fach ergreifen wollen, bisher nichts lung und Berufsberatung der Chaluzim, geschehen, obwohl sich heute mit volldie Landwirte oder Gärtner werden kommener Sicherheit voraussagen läßt, wollen, jetzt mit einiger Sicherheit und daß^ technische Arbeiter und Handelt gutem Erfolge von statten geht, werker, die wirklich ihr Fach können, 125

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