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Judaica · 1937-11-01 · 25-26 (November 1937) · p. Seite 30

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
4 (1937)
Issue
25-26 (November 1937)
Date
1937-11-01
Page
Seite 30 (sequence 32)
Language
German
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Das Geburtshaus Herzls. Das in unserer Ausgabe Nr. 15/16 veröffentlichte Bild des bis dahin unbekannten Geburtshauses Herzls ist seltsamen Ursprunges. Nachdem wir vergebens Museen, Bibliotheken und Bauämter nach einem Bilde des Geburtshauses Herzls durchstöbert hatten, hat der Zufall ein Traktätchen der englischen Mission dem Jüdischen Landesmuseum zugeführt, welches sich mit dem Schicksale des Missionärs, des einstigen Rabbiner Liechtenstein beschäftigt. Bei des Letzteren Uebersiedlung nach Budapest wird nun ungefähr das Bild des grossen Tempels in der Tabakgasse zur Zeit der Uebersiedlung Liechtensteins reproduziert. Im Vordergründe steht das Geburtshaus Herzls in seiner ursprünglichen Gestalt, das erste bislang gefundene wahre Bild des Geburtshauses Herzls, an dessen Stelle gegenwärtig das grosse Palais Karlsring 3/c steht. Der bekannte, schöne Stahlstich von G. M. Kurz (Druck und Verlag G. G. Lange in Darmstadt, Commissionsverlag der Brüder Lauffer in Pest) der den Tabakgassen-Tempel als Neubau, also gerade um die Geburtszeit Herzeis herum, zeigt, hat Verwirrung damit angerichtet, dass der Tempel selbst mit photographischer Genauigkeit wiedergegeben, der Hintergrund aber vom Künstler mit allzu freier Phantasie hingezeichnet worden ist. Das oben erwähnte Büchlein hat den Titel: Rabbi Liechtenstein and his conversion, preparea by David Baron. To be had of the Hon. Secretary of the Council for Rabbi Liechtenstein 23, Boscastle road Highgate road London N. W. Price one penny. Hermann Horowitz. Wir berichteten zuletzt über eine gelehrte hebräische Epistel des Hermann Horowitz in Mattersdorf an Dr. Adolf Tyroler in T. S. Martin und haben den Leserkreis um nähere Daten über Horowitz ersucht. Der Nestor des jüdischen Journalismus Gershom Bader in Newyork schreibt uns darüber: „Sie fragen wer Hermann Horowitz war?. Menachem Zwi Halewi Horowitz war hebräischer Korrespondent vom „Hamagid” in Lyck und von „Haibri” in Brody. Seine Korrespondenzen sind in den genannten Zeitschriften in den 80-er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Mehr weiss ich nicht von ihm”. Dr. Jonas Friedmann, Bibliothekar der Budapester Gemeinde weiss, dass Horowitz aus Sopron (Oedenburg) geheiratet hat und ein Mann von Ansehen war. Von Mattersdorf (jetzt Mattersburg) konnten wir keine Auskunft erhalten. Nachträge zu den bisher erschienenen Bänden der Quellen und Forschungen zur Geschichte der Juden in Oesterreich von Artur Goldmann, Bernhard Wachstein, J. Taglicht. Herausgegeben von der Historischen Kommission der israelitischen Kultusgemeinde in Wien, XI. Band. Im Selbstverlag der Historischen Kommission, Quart, 360 Seiten. Inhalt: Artur Goldmann. Das verschollene Judenbuch (1372—1420). Bernhard Wachstein, Randbemerkungen zu meinen Inschriften des alten Judenfriedhofes in Wien. Wien, 1912 und 1917. J. Taglicht. Nachlass der Wiener Juden. II. Teil. 1786— 1848. Bernhard Wachstein. Der Anteil der Wiener Juden an Handel und Industrie nach den Protokollen des Wiener Merkantil- und 30

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