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Judaica · 1937-11-01 · 25-26 (November 1937) · p. Seite 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
4 (1937)
Issue
25-26 (November 1937)
Date
1937-11-01
Page
Seite 14 (sequence 16)
Language
German
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dapest und Gross-Kikinda datiert, vcn denen wir zunächst nur Einiges zitieren können. Von Hamburg, wo er sein Werk „Chronik der Magyaren” herausgibt schreibt er an Franjois de Pulszky, 34 Petersburg place London, am 13. März 1851. Er sendet den ersten Band und bittet Subskriptionen zu veranlassen. Pulszky möge gewünschte Aenderungen für die englische Ausgabe mitteilen usw. Trauriger klang schon der Brief vom 16. Feber 1856, Korns in London 30 Boydges(?) etc. Coventgarden an Pulkszky, Korn sendet 10 Bücher. Mrs. Solis Schwobe hat ihre Schwester in Manchester für die Subskription gewonnen. Er bittet inständig um ein Darlehen von 1 Pf. Sterling für den Mietzins. Er habe eine Zeitungsgesellschaft gegründet, die mit der Zeit gehen werde. Am 8. Juni wrohnt er Pickering place 10. Er lässt durch seinen Sohn 1 Pfund Sterling abholen. Am 14. Juni bestätigt er es mit Dank. Er möchte seinen Sohn bei einem Buchhändler anstellen lassen. Ein befreundeter Antiquitätenhändler Auerbach aus Hamburg werde Pulszky besuchen. Er habe ungarische Emigranten im Hause aufgenommen. Am 5. Juli 1856 sendet er wieder seinen Sohn Theodor, um 1 Pfund zu übernehmen. Nun folgt ein Brief in Budapest an den Dichter Kertbeny. Das Briefpapier ist nach amerikanischer Art fast zur Hälfte voll mit Reklame für sein Unternehmen bedruckt: Redaktion und Administration der Allgemeinen Frauenzeitung und Sozialreform. Budapest, Wien, Dresden. Präsidium des Allgemeinen Vereines für Volkserziehung und Verbesserung des Frauenloses etc. Im traurigen Kontraste zu diesen volltönenden Titeln steht der Inhalt des Briefes: Budapest 14. August 1877. Bin leidend, kann nicht ausgehen. Seit 4 Tagen von Frau kein Geld. (Die Frau reist für die Zeitung. Red.) Er bittet Kertbeny um ein Darlehen von 50 Kreuzern (!) Am 23. August schreibt er wieder: Bin in grässlichster Not! Er bittet um Darlehen von 40 Kreuzern. Am 27. August berichtet er, dass er vom Schriftsteller-Verein 25 fl. erhalten habe. Er zahlte 7 fl. für Zins und zahlt Kertbeny seine Schuld 4 mal 30 Kreuzer und 2 mal 40 Kreuzer. Er wohnt im Taban, Hauptgasse 5 7 (?)- Am 19. Feber 1880 schreibt er von Kikinda, er kritisiert das Werk Veres’s über die ungarische Emigration abfällig. Er sei nach dem Banat gegangen, da er bei den deutschen Ständen auf einen Wirkungskreis hoffte, die deutschen Elemente verfallen aber in Stagnation, das ungarische Element reibt sich fast im Kampfe gegen das serbische auf. Er sendet unter Kreuzband seinen Artikel in der Kikindaer Zeitung v. 28. Dezember, „Das Banat, wie es war, wie es ist und wie es sein könnte”. Er bittet, ihm aus dem Gotha, Daten über Graf Eugen Zichy zu senden. Er legt ein Programm seines Vortrages im Casino bei. Er wm>hne bei seinem Eidam Wolf Lazar, der Beamter des Bezirksgerichtes sei. Sein Sohn (Arthur garnisioniere in Agra.m und sei auf seine Zulage an- 14

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