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Judaica · 1937-07-01 · 23-24 (Juli 1937) · page 41

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
4 (1937)
Issue
23-24 (Juli 1937)
Date
1937-07-01
Page
– (sequence 41)
Language
German
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aent werden konnte, aber ach! die Meisten sahen nichts, als sich selbst. Er aber gehörte zu den Auserwählten, die sich selbstvergessen ihrem Ideale hingeben konnten. Reflektor Das eskomptierte Jubiläum der „Makkabäa”. „Makkabäa” hat gelegentlich ihres 24jährigen Bestandes das 25jährige Jubiläum gefeiert. Die Donaubank hat da eskomptiert. Am 15. Juni 1913 fand das erste Spiel der „Makkabäa” kurz nach ihrer Konstituierung im Rahmen der „ Ze’ire Zion” statt. Allerdings hat sich schon am Osterfeste des Jahres 1912 im Cafe Sezession der „Jüdische Turnverein” unter dem Vorsitze Bettelheims mit 80 Mitgliedern konstituiert und hat Prof. Adolf J e 11 i n e k zum prov. Leiter gewählt. Die Sache flaute aber vollständig ab. rität, als aber bei der entscheidenden Sitzung das „Bundeslied der Makkabäa” vorgetragen wurde, hat man mit einmütiger Begeisterung beschlossen, die „Makkabäa” dem Zion-Verein anzugliedern. Das Davidsschild bewirkte Wunder! Der rapide sportliche Aufstieg der „Makkabäa” war beispiellos: Im Juni spielte „Makkabäa” mit PTE 0:11, im August 1:1! Der Landesverbands-Leiter Prof. Skala sagte ärgerlich: Das ist Doping! Sie bringen „religiösen Fanatismus” in den Sport! — Und wir hatten keinen Heller in der Kasse! Die Festschrift der „Makkabäa”, ein wohlverdientes Fiasko, vergisst dies und folgendes: Der Zion-Verein, mit ihm die „Makkabäa” waren dazumal das Objekt unglaublicher Verfolgungen! Das demokratische Organ „Igaz Szö” widmete ihnen Artikel, wie sie nicht der „Stürmer” gegen die Juden schreibt! „Ze'ire Zion” übte Retorsion und hat die von der demokratischen Partei einberuf ene grosse Versammlung mit Väzsonyi, Brödy und Sümegi terrorisiert. :nm -■ 1* 11 ' ' Das erste Spiel der „Makkabäa” 15. Juni 1913 (Vorstand und Mannschaft) Das Präsidium der Ahawath Zion Vereines bestand darauf, dass die Fussballmannschaft nur eine Sektion des Zion- Vereines werde und zionistische Embleme wähle. Das war von grosser prinzipieller Bedeutung: die Erziehung zur Staatsfähigkeit durch Gleichschaltung aller kulturellen, religiösen, wirtschaftlichen und sportlichen Bestrebungen. Durch die Fusion mit anderen Sportvereinen, gelangte aber die antizionistische Gruppe zur überwiegenden Majo- Kleine Ursachen, grosse Wirkung! Man las in ganz Ungarn verwundert vom Misserfolg Vazsonyis in Pressburg. Der Führer der demokratischen Partei war Dr. Julius Reiss, der jetzt den Titel des Ehrenpräses der „Makkabäa” licitando erworben hat. „Den Rang, den der Bussfertigte einnimmt, kann der Gerechte nicht beanspruchen”, sagt der Talmud. Die von Dr. Reiss dazumal arrangierte Versammlung galt dem Kampfe gegen die Steuernovelle. Im 41

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