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Judaica · 1937-02-01 · 21-22 (Februar 1937) · page 37

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
4 (1937)
Issue
21-22 (Februar 1937)
Date
1937-02-01
Page
– (sequence 37)
Language
German
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Dr. Josef Pewny Von Oberstabsarzt Dr. Theodor Ruhig (Nachruf gehalten im Ärzteverein.) , Generalstabsarzt, Armeesanitätschef Dr. Josef Pewny hat am 7. August 1926 sein verdienstvolles Leben beendet. Geboren am 23. September 1860 in Liptopatak als Kind armer Eltern, musste er schon von seinem 10. Lebensjahre an sein Brot durch Stundengeben verdienen. Unter den gleichen Verhältnissen oblag er seinen Universitätsstudien in Prag, wo er im Jahre 1885 zum Doktor promoviert wurde. Er war Militärstipendist. Das war für seine spätere Karriere ausschlaggebend. Er wurde Militärarzt. Als Oberarzt arbeitete er bei Professor Gussenbauer und erwarb sich hier die chirurgischen Kenntnisse, mit denen er in seiner Dienstzeit so viel Anerkennung erntete. Im Jahre 1888 wird er zum Regimentsarzt und gleichzeitig zum Abteilungschefarzt in Komorn ernannt. Er ist dann der Chefarzt eines Feldjäger- Bataillons, in Königgrätz, Josefstadt und Caaden tätig, um im Jahre 1895 wieder an die alte Stätte seiner Wirksamkeit nach Komorn zurüokzukehren. Im Jahre 1900 avanciert er zum Stabsarzt und wird im Jahre 1902 als Abteilungschef der chirurgischen Abteilung in das Garnisonsspital nach Pressburg berufen. In dieser Anstalt entfaltet er eine segensreiche Wirksamkeit auf allen Gebieten der militärärztlichen Disziplinen, wird im Jahre 1906 zum Oberstabsarzt II. Kl. und zum Stellvertreter des Spitalkommandos, im Jahre 1910 zum Oberstabsarzt I. Kl. und zum Spitalkommandanten ernannt. In dieser Stellung arbeitet er in rührigster Weise am Ausbau des Spitales, hält strenge Zucht, betätigt sich ebenso wissenschaftlich, wie er administrativ das Spital auf mustergültige Höhe bringt. Vom Kriegsbeginn ist er bis Frühjahr 1915 Sanitätschef in Pressburg, dann wird er als Sanitätschef des V. Korps an die russische Front berufen, und wird im Herbst 1915 in Würdigung seiner Dienste zum Generalstabsarzt befördert. Als solcher begleitet er Gemalt von weil. Ernst Pewny, im Besitze des Dr. Walter Pewny, Bratislava 35

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