Judaica
- Journal
- Judaica
- Volume
- 4 (1937)
- Issue
- 21-22 (Februar 1937)
- Date
- 1937-02-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2708078-2708092-2708093--444-2708567- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
jU, '»»•l ZJt «s&voCK M)pC(MI 'g* -»a* /\>a t #5A<S8v^^,/>'\^< VaS^l ^ipitM * -üy ijQ*n>A >»y^pAtiVs^öÄ-c» *v 3Mt\L*** * V** i^u Entscheid des Rabbinatsgerichtes gegen Elirsch, Sohn Michellesers, des Urgrossonkels Heines, der ihm den beabsichtigten Verkauf seiner Wohnung im Stiftungshause Simon Michels (Bethhamidrasch) verbietet. Dieser Entscheid ist in unserer letzten Ausgabe erwähnt. Nun hat sich auch das Original) gefunden. Es ist unterfertigt von Oberrabbiner Meir Barby und den Rabbinatsbeisitzer, David, Sohn Jakob Kittseers und David Zwi Michalik, datiert von 28. Elul 5533 (1773). Die Entscheidung bezieht sich auf den Protest der beiden Söhne, Simon Michels, Henoch und Samuel (Kammeragent der Zarin Anna I.), beide Urgrossonkel Heines, datiert vom 24. Kislew 5518 (Dezember 1758), die mit Erbitterung gegen den Verkauf eines Teiles des Stiftungshauses wettern. (Wie in der früheren Nummer ersichtlich ist, wurde der Verkauf mit Rücksicht auf die Notlage Hirschs später bewilligt.) Ghettoberühmtheit wurde. So weit ich mich erinnere, war es mit einem Erker bewehrt, welcher im Grundriss kreisrund, durch die zwei Stockwerke des Hauses durchführte. Das Portal des nun nicht mehr vorhandenen Hauses repräsentierte sich als eine prächtige Renaissancearbeit eines Pressburger Steinmetzermeisters, und zwar mit einem Wappen geschmückt. Ober dem rundgewölbten Eingang war ein verkörperter Architrav, welcher in Dreiteilung folgendes Chronogramm trug: Jo: Lvd: Gos: R: K: M: zv P: — Fleis MVhe Vnd Arbeit ViL ergezt Der MvssigGang Vil in SChaden sezt — Svs: An: Cos: Die Zusammenzählung ergibt die Jahreszahl: 1670. Ludwig Kemeny nennt in seinem: „A pozsonyi vär es a väralja”, Seite 80 als Erbauer des Hauses den „Pauamtschreiber und Zimmerwart des königl. Schlosses”, Joh. Lud. Gössinger und dessen Ehegesponsin Susanna Anna Gössingerin geb. Sorbinerin, und gibt die Portalinschrift vollkommen ergänzt. 24