Judaica
- Journal
- Judaica
- Volume
- 3 (1936)
- Issue
- 19-20 (November 1936)
- Date
- 1936-11-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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im Andern Jahre nach der Hochzeit, ohne Hinterbliebenes Kind von seiner Braut, mit Tode von der Welt scheiden, so nimmet sie Resel ihres zugebrachtes und den halbentheil ihrer Morgen Gabsvermehrung. Die übrigen Verlassenschaft verbleibet seinen Erben. Im dritten Jahr und weiters, nimet sie jederzeit ihre vollkomene Morgen Gaabe. Wann aber (behütte Gott) sie Ressel im Ersten Jahre von der Copelation ohne erzeugten Erb mit obigen ihren Mann ableben solte, ist er Saloman schuldig ihr völliges zu gebrachtes, nach Abzug die Gewöhnlich Krankheits- & Beerdigungs Unkosten an ihre Erben zu ruk zu geben. Sollte aber (wider verhoffen) der Braütigam, im änderten Jahre von der Hochzeit, ohne erzeugenden Erben, von dieser Welt hinscheiden so sole er nur den Halben Theil ihres zu gebrachtes nach Abzug die oberwöhnte gewöhnliche Unkosten, zu ruk stellen. Im dritten Jahre und fort weiters verbleibet es bei den Sjnaysehen Gesatz, dass der Mann ein Erbnehmer seines Weibes ist. Urkund dessen haben beede Theille gegen wärtigen Heürats Contrat, nicht nur allein eigen händig unterschrieben, sondern auch diese zwey Endes gefertigten Zeugen zur Mit fertigung alles fleisses erbetten. So geschehen Pressburg, den Simon Löbel Frystatter Siegel Coram Coram me qq. Ste- Poson phano Janko J. Cotfloreni tus Poson Commihaneve. sario 3t Aug. 1789. Sallomon Brill Resel Freistätelerin me Adam Takach J. Cottus . Judlio et Poson Commissario Mille effective numerati sunt, Summam 1000 f Sponsus Simon Lebl etc. Abraham Raudnitz Juden geminde Beglaubter Erbetiner Zeug m Joseph Lipman Janowitz Juden Gemeinde Beglaubter erb. Zeug m III. Zum Pressburger Stammbaume Heinrich Heines von Privatdozent Oberrabbiner Dr. A. Büchler Der bekannte Flistoriker, Oberrabbiner Dr. Alexander Büchler-Keszthely, Privatdozent an der Budapester Universität, antwortet auf unsere Anfrage: „Dass Sie die Abstammung Lewias ganz richtig erraten haben, beweist die Konskription der Juden in Pressburg aus 1727 (Landesarchiv, Budapest), welche folgende Daten hat: „Michael Simon in Domo colonicali Suae Excell. Palatinatis, natus Posonii consors ejus Levia nata Kis Martonii.” Haben vier Söhne: Maier, Leeb, Simon, Aron und vier Töchter: Eszter, Hanna, Saide, Ruhime. Sein Bruder Marcus Simon war damals der Vorsteher der Gemeinde, wohnte in der Curia Havoriana auf dem Schlossgrund. Seine Frau „Liia” war aus Nikolsburg. Ihre Kinder: Volff, Henoch, 6