Judaica
- Journal
- Judaica
- Volume
- 2 (1935)
- Issue
- 9-10 (Juni 1935)
- Date
- 1935-06-01
- Page
- Seite 26 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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„EREZ ISRAEL“ & l mtiAv 2^ L.IJ ZI2NISTEN-C2N<iRESSES ^_ Tc.epnon Nr. 14;93. Tc,e9r»m:n-H4ress5 MERZL.rtüEtl W.en Sehr goehrtoi Herr Gaslnnun^ßgenossef Ta höfl« Erledigung Ihre» geneh. vom T.ri.M. beehren wir una Ihnen Gairzntheiien9 dass Ihre Absicht eia zionistisches Blatt in Budapest zu gründen, unsere vollste Sympathie findet* Wir sind aber nicht in der Lage, Ihnen hiefür eine Subvention bewilligen zu körmen. Das Blatt muss vielmehr auö den Mitteln des Landes gesehaffen werden. Erst dann wenn das Blatt schon erschienen ist und die Dienste leistet, die wir von ih» erwarten, können Sie sieh nochmals wegen einer Subvention an uns wenden. Mit Ztonsgrus» hochachtungsvoll C&M i •«&&? ■ vbsr\&' px„ ==■ .br Sy®.-! wr ’rnn m^pr- - 7a-,. , im 18»Dezember 1903- Sehriftfünrer Obmann Brief Herzls an Samuel Bettelheim^Pressburg Zur Genesis des „Zsido Szemle44 Die Jubiläums-Nummer des „Zsido Szemle”. Das Organ der ungarischen Zionisten und noch mehr der Antizionisten, gab zur Feier des 30-jährigen Bestandes des Blattes eine Jubdäumsnummer heraus. Es sei kein Vergleich zwischen den Jubiläumsausgaben eine; „American Hebrew” gezogen; es genügt darauf hinzuweisen, dass die Pressburger „Jüdische Volkszeitung” anno 1918 eine Jubiläumsausgabe \ cramta'tet bat, die einen bleibenden V ert als historisches Quellenwerk für die Geschichte des Zionismus und des Pressburger Judentums im Allgemeinen besitzt. In der Jubiläumsnummer des „Zsido Szemle” ist nicht einmal die Geschichte des Blattes erzählt. Es gibt darin Geschichten, aber nicht Geschichte. Das 3c. Jubiläum des „Zsido Szemle” fällt mit dem 75-jährigen Geburtstage Herzls zusammen. Diese Doppelfeier hätte es dem Blatte zur Pflicht machen sollen, Herzls Verhältnis zur zionistischen Presse in Ungarn zu erforschen. (Wie Figura zeigt, hat Flerzl persönlich wegen der Gründung des ungarisch-zionistischen Organes verhandelt.) Ludwig Bato hat wohl die Aufgabe übernommen, etwas über die Geschichte des Blattes zu erzählen. Sein historisches Gedächtnis ist aber ein Filter, der nur eine Farbe durchlässt. Seine Darstellung mutet wie der erste Druck eines Vierfarbendruckes an. Wir erfüllen die kollegiale Pflicht, dem historischen Ge- 26