Judaica
- Journal
- Judaica
- Volume
- 2 (1935)
- Issue
- 5-6 (Januar 1935)
- Date
- 1935-01-01
- Page
- Seite 33 (sequence 35)
- Language
- German
- Belongs to
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Der berühmteste Matmonides>Codex Der grösste Juwel in der geistigen Schatzkammer der Kaufmann-Stiftung in der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ist der herrliche Maiinonidcs-Codex, über welchen wir weil. Professor David Kaufmann selbst sprechen lassen: gamentmalerei aus Deutschland überhaupt gehören dürfte. Von Dienstag, den 26. April 129), bis Donnerstag, den 9. September 1296 hat der Künstler Nathan C. Simeon ha-Levi in Köln daran gearbeitet, um diese Meisterleistung der Schreibe- und Zeichenkunst für den Maimonides*Codex aus dem Jahre 1295 (Ung. Akad. der Wissensch. Budapest) *: *^T-**%-$» TOP SP! V* „Eine gesonderte kunstgeschichtlichc Untersuchung gebührt einer vierbändigen Pergamenthandschrift des Mischne Thora von 50 cm Höhe und 15 cm Breite in meinem Besitze, die durch die Vollendung ihrer Miniaturen zu den wertvollsten Denkmälern gotischer Per- Mäzen Abraham ben Rabbi Berachja, seinen Schwager fertig zu stellen. Das künstlerische Vermögen des Schreibers, das sich häutig in figuraliscncn Gestaltungen des Textes und in den Bildern bei den Custoden der zu zwölf Blättern, also in Sexternionen gehefteten 83