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Judaica · 1935-01-01 · 5-6 (Januar 1935) · p. Seite 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
2 (1935)
Issue
5-6 (Januar 1935)
Date
1935-01-01
Page
Seite 12 (sequence 14)
Language
German
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Bald blühte ihm, der in seiner Kindheit in kein deutsches Buch blichen durfte, der Lorheier des deutschen Schriftstellers. Die ersten Versuche, die er seinem Schutegeist v. Martiny vorliegtp, wurden von diesem mit den Worten abgewinkt: „Das sind Straußieneier, die Sie nicht ausbrüten vermögen, bis die Sonnenstrahlen der Wissenschaft sie durchglüht haben werden.“ Doch eines Tages erbittet sich ein treuer Freund eines seiner Manuskripte zur leih weisen Überlassung. Einige Tage später lifest Horowitz seine Arbeit in der „Prießburger Zeitung“. Der Hierausgeber C. F. Wigand ladet ihn zu weiterer Mitarbeit Gutachten des gelehrten Herrn Moses Schreiber Oberrabbiner in Preßburg. L. Horowitz, Lehrer an der bey der hiesigen israelitischen Gemeinde bestehenden Mädchens pule, überreichte mir ein Manuskript unter dem Titel: Benock Zion, welches er in der Absicht verfaßte, um nach demselben die seiner Leitung anvertraute weibliche Jugend mit den Lehren unserer heiligen Religion bekannt zu machen. Ich ließ mir dieses Werk vom Anfänge bis zum Ende vorlesen; und da ich dasselbe nickt nur völlig tadellos, sondern vielmehr ganz vortrefflich fand; so gebe ich mit Freuden meine Zustimmung, benanntes Werk zur Verbreitung religiöser Grundsätze unter Israels Töchtern, zum Druck zu befördern. — Preßburg, den 24. Jänner 1831. Moses Schreiber. Nach dem Originale aus dem Hebräischen übersetzt von A. Freyer geprüft. Religionslehrer lein, honoriert seine. Schriften, die oft in ausländischen Blättern nachgedruckt werden, in zufriedenstellender Weise. Seine jüdischen Lehrbücher „Benoth Zion“ und „Beth Jakob“ werden oft aufgelegt und übersetzt. Wigand gibt eine Sammlung seiner humoristischen Aufsätze unter dem Titel „Das humoristische Triumvirat“ und „Lachtauben“ heraus. Bedeutender ist seine Erzählung „Benjamin Kohn“. Er veröffentlichte „Kostbare Opfer“, „Misteriöse; Briefe“, „1848“, „Altes und neues Judentum“, von welchem fe:r einen Auszug unter dem Titel „Briefe 12

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