Judaica
- Journal
- Judaica
- Volume
- 2 (1935)
- Issue
- 5-6 (Januar 1935)
- Date
- 1935-01-01
- Page
- Seite 11 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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haftig geworden sind, Gast am Sabbat tische des Rabbiners zu sein. Horowitz entsagte aber bald der Rabbiner lau 1 bahn und widmete sich dem Erzieh,er fache, wo er freier lehren und lernen, konnte. Wir finden ihn 1821 als Lehrer der isr. Hauptschule in Warasdin.j*) Immer aber zieht ie;s ihn wieder nach der M'etropole der Thorawissenschaft Preßburg zurück. Er gründet im Jahre 1829zusammen mit dem genialen Raphael Basch, die erste isr. Mädchenschule und es gelingt ihm sogar die Approbation des Chatam Sofers dafür zu gewinnen, trotzdem Horowitz mit den vom Oberrabbiner so hart bekämpften Lei- VenoG Dion Ein Handbuch zum Unterrichte in der Religion un') Sittenlehre für israelitische Mädchenschulen Nebst einem Anhänge der Schulgesetze und tägliche Schul-, Vor- und Nachgebethe Von L. Horowitz Lehrer an der israelit scheu Mädchenschule zu Preßburg Preßburg gedruckt bei Carl C. Snischek tern der Knaben-Primärschule, Arm in Arm wirkte. Die Töchter der besten Häuser der Preßburger Judengemeinde sind seine Schülerinnen. So prägt er jedem einzelnen Hause den Stempel seines Geistes auf. In seiner Seele rauschen die tiefsten Quellen dter Chiatam-Sofier-Jieschiba, der Geist seines Mjentors Koväcs v. Martiny adelt s:ein Wessen, aber die eigentliche Würze verleiht seinem andächtig angehörten Schulvortrage sein sprudelnder Witz und der heitere Optimismus seiner ganzen Persönlichkeit *) Siehe „Beth-Bl", Biographie Eduard Breiers 11