Judaica
- Journal
- Judaica
- Volume
- 2 (1935)
- Issue
- 5-6 (Januar 1935)
- Date
- 1935-01-01
- Page
- Seite 3 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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der gottgew ollte Endzweck der Lehren des Glaubens und der Wissenschaft. Er hat wie Lein Zweiter im Galuth Israel durch stein Werk geistige: Einheit verliehen und nach außen geehrt vor den Augen der Völker — — —. Und siehe da! Sein Geist allein ist es, der viele Jahrhum d’erte nach seinem Tode vermag., in seinem Andenken nicht alltein alle dije vielen Parteien seines Volkes um sein Grab zu vereinigen, sondern auch gar allen Umot Haolam, selbst die sich der herbsten Kritik des Judentumes befleißen, ihr Amen abzug'ewinnen! Das ist der wahre Sinn der Maimonidesf&iern, Israel unter sich und mit den Völkern für den einen seinen Ehrentag in brüderlichem Bundes feste zu vereinigen. Im Temp'el, wie in der Klause;, im Arbedterhisim, wie im Palais, in Jerusalem wie in Berlin und Moskau wird seiner in Ehren gedacht wer den. An diesem Tage, in solchem Geiste, sind wir seiner würdig. Du gleichst seinem Geiste, wenn Du ihn begreifst. D’er wahr erkannte Geist des Moses ben Maimon, genannt Abu Imram Musa ben Maimun Abdullah kann der geniednsdhaftlichte Nenner werden für alle Brüche religiösen und nationalen Charakters. Und dieser feine große Rambam-Tag, der Alles in gemeinsamer Andacht um einen Idealmenschen vereinigt, enthält 'eine große Lehre, welcher Weg dazu führt, „uns vor Gott und vor Menschen angenehm zu machen“. Das Grab des Maimonides in Tiberias Zeichnung vom akademischen Maler Armin Stern, Bratislava. :: ,-a» «WB*? 3