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Judaica · 1934-08-01 · 1-2- (August-September 1934) · p. Seite 25

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
1 (1934)
Issue
1-2- (August-September 1934)
Date
1934-08-01
Page
Seite 25 (sequence 26)
Language
German
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geboren, heiratete 1796 den angesehenen Kaufmann Samuel Jafe-Schlesinger übersiedelte nach Pest, wo sie ihrer engelhaften Güte, Bildung, Religiosität und ihres hohen Geistes halber der Abgott der jüdischen Gesellschaft war. Der Dichter, der die hebräische Sprache!ebenso sehr wie die deutsche meistert, klagt in leidenschaftlichem Schmerze über den unersetzlichen Verlust, über die Schwester aller armen Witwen, die Mutter aller armen Waisen. Im Buche ״Betti-El“ wird erzählt, daß Frau Sulka für jedes Kind, das sie gebar, ein Waisenkind ins Haus nahm und es wie ein eigenes Kind erzog. Wenn ihr Mann eine Bemerkung über ihre grenzenlose Wohltätigkeit machte, sagte sie: ,,So habe ich es in Preßburg vor mir gesehen/' Einer ihrer Söhne wird Leiter einer Schiffahrtsgesellschaft in Preßburg. Er rettet im Dezember 1838, laut dem Bericht der ״Preßburger Zeitung” mit Lebensgefahr, zehn Christen, die hilflos in einem Nachen auf der Donau treiben. Dieser Sohn bewahrte einen Brief der Mutter, wo sie ihn zu Wohltätigkeit und Glaubentreue aneifert. ,,D a s Geld muß uns besser machen!“ schreibt die edle Frau. Ein 1schönes Wort, das nicht vergessen werden soll. (Das einzige uns bekannte Exemplar dieser Dichtung bewahrt das Ungarische Nationalmuseum in Budapest, nach welehern obiges Faksimile hergestellt worden ist.) Im Judaica-Verlag erscheint demnächst: Reöe gehalten am Sabbath vor Sem Paffachfeste בשבת הגדול תר״ח לפ״ק (15. April 1848) von S. W. Schreiber Oberrabbiner der Preßburger Jsraelitengemeinde Getreu nach Anhörung derselben mitgeteilt von seinem dermaligen Schüler I. Bärenfeld aus Topoltsan Diese in jeder Hinsicht denkwürdige Kanzelrede wurde in Pressbürg anno 1848 gedruckt, ihr Ertrag war den Opfern der damaligen Judenexcesse gewidmet. Da» Werkchen ist nicht blos völlig vergriffen, sondern auch total vergessen worden. — Die zweite Auflage enthält die Bildnisse des Schewet Sofer 8. A. und des Rabbi Jonah Bärenfeld 8. A. und wird mit einem Vorworte von Samuel Bettelheim eingeleitet. Preis 10 KL, bessere Ausgabe 20 KL 25

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