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Korrespondenzblatt des Vereins zur Gründung und Erhaltung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums · 1928-01-01 · 9 (1928) · p. Seite 31

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Journal
Korrespondenzblatt des Vereins zur Gründung und Erhaltung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums
Volume
9 (1928)
Date
1928-01-01
Page
Seite 31 (sequence 33)
Language
German
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Der Diwan des Mose ibn Esra 31 bestimmt) und ihre Wendungen machen mit uns, was ihnen beliebt". — Schließlich gibt es noch einen Führer, der bei der Prüfung der Texte nicht abgewiesen werden darf: das eigene Gefühl. Man fühlt oft, daß der Dichter nicht die Worte gebraucht haben kann, die ihm der Text in den Mund legt. 4, 9 istcJ^T.-??*3c^s so schleppend und der Ausdrucksweise unseres Dichters so wenig entsprechend, daß man nicht umhin kann, den Text als verderbt zu halten und zu ändern in: o?1^ "Wtf? C3Ö» „das Anschauen ihrer Handschrift gewährt Wonne". 2. Fehlerberichtigung. Das Erkennen der Fehler bietet den Vorteil, daß man sich nicht zwecklos und vergebens mit Erklärungsversuchen abmüht, wo es eine Erklärung nicht geben kann; als einen vollen Gewinn kann man die Auffindung der Fehler erst ansehen, wenn es gelingt, sie auch zu berichtigen. Man kann nun — und man ist dazu in wenigen Fällen gezwungen — Fehler berichtigen, indem man sich darauf beschränkt, Wort für Wort zu setzen und so den Gedanken herzustellen, den der Dichter zum Ausdruck bringen wollte, ohne für den ursprünglichen Wortlaut bürgen zu können. In 37,27JWjn pr* fmz pp;tvermutet Luzzatto (Kerem Chemed IV, 90) einen Textfehler, den er nicht korrigieren kann. Was BR zur Erklärung sagen, läßt sich in den Text nicht hineinlegen; MiE. war kein Stotterer und er hat es verstanden, seine Gedanken klar auszudrücken. Wenn ich nun lese ftlö'yaS^Snajw, so glaube ich sicher, den Gedanken des Dichters erraten zu haben. Von den Worten kann ich das nicht mit Bestimmtheit behaupten. Snip-W? beruht auf einer Vermutung, die allerdings in Vers 24 eine Stütze hat (vgl. Vers 28: fytfia-W?*** hpishi); Vermutungen können aber das eigene Gewissen nicht beruhigen und gewähren dem Leser keine volle Befriedigung. Mein Streben ist darum immer darauf gerichtet, das ursprüngliche Wort wiederzufinden. Das gelingt verhältnismäßig leicht, wenn es sich um eine Verwechslung formähnlicher Buchstaben handelt. Wir kennen zwar die Schrift nicht, die dem Schreiber von DMs. vorgelegen hat; es war wahrscheinlich auch nicht immer dieselbe Schrift, denn er dürfte aus verschiedenen Quellen geschöpft haben. Aber vergleichende Studien auf Grund öfters wiederkehrender Fehler haben doch zu brauchbaren Ergebnissen geführt. Es kommen vor: n für c, 19, 16: n\n) für D*ni? 1 für :, 11, 8: »nijr für *rnp (das Jod am Anfang des - Wortes ist erst später hinzugekommen); 2 für 3, 6, 6: ara für cni; o für «, 43, 44 : nsna für ngn«; y für ö, 51, 8 : iyn für isn; x für 7, 21,2: ^rrao für ^n?p; -1 für 1, 57, 15 : a'Tiltfn für D»TYffen; 1 für a, 75, 13: »awnpi für *ii«3j?i; v für id, 11, 21 : rnfen für rniDi; n für n, 57, 30: mn» für rnro*, und umgekehrt n fürfi, 73, 13: rncpi für niopn Wenn wir uns diese Ergebnisse nutzbar machen, können wir nicht bloß einzelne Worte, sondern ganze verstümmelte Verse wieder herstellen. Lesen wir 67, 15-16 löjn für }wa und Map für Di>p, dann haben wir die schönen Verse : '■^pn. ^?%\?o?n wjn nfco ipny wyt PJO? "fw nitnp tsj;p bwo

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