Korrespondenzblatt des Vereins zur Gründung und Erhaltung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Korrespondenzblatt des Vereins zur Gründung und Erhaltung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 1 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- Seite 40 (sequence 42)
- Language
- German
- Belongs to
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40 Ansprache. Die Bilanz per 31. Dezember 1919 ergibt folgendes Bild: Passiva. Vereinsvermögen von 23 Dauermitgliedern (bar)............. 216 000 M. Einnahmen: Beiträge der ordentlichen Mitglieder...........12 000.— M. Einnahmen von Förderern...............47 625.— M. Einnahmen aus Effekten- und Bankzinsen........9 910.85 M, 69 535.85 M- Ausgaben: Bankspesen............... 86.50 M. Bureauspesen für 1919 . . . 899.75 M. „ „ 1920 . . . 150.— M. 1 949.75 M. Sonstige Ausgaben, Porti usw....... 172.85 M. Gehälter für 1919 .... 15 719.25 M. „ „ 1920 .... 2 541.65 M. 18 260.90 M. Reise-Unkosten .............. 591.85 M. 20 161.85 M. 49 374 M. 265 374 M. Aktiva. Guthaben bei der Nationalbank für Deutschland, Berlin......... 265 374 M. Außerdem vorhandener Effekten best and: 136 000 M. 5proz. Deutsche Reichsanleihe J/J 60 000 „ 5 proz. Deutsche Reichsanleihe A/0 10000 41/2proz. Deutsche Reichsschatzanweisung J/J 15 000 Ro. Kerenski-Noten 31 000 „ Duma-Noten. Darunter: Leopold und Johanna Landau-Stiftung 50 000 M. Edmund und Marianne Landau-Stiftung 50 000 „ Frau Kommerzienrat Rosenzweig-Stiftung 50 000 In diesen Zahlen sind bereits für 1920 gezahlte Gehälter 2541.65 M. und 150 M. für Bureauspesen enthalten. Berlin, den 31. Dezember 1919. J. Goldschmidt. F. Pariser. Geprüft und richtig befunden: Berlin, den 15. Mai 1920. H. Citroen. S. Mühlenthal. Ansprache des Herrn Geheimrats Professor Dr. Landau.*) Meine Herren! Ich heiße Sie herzlich willkommen und danke Ihnen allen für Ihr Erscheinen. Besonderen Dank schulde ich neben den speziellen Vertretern jüdischer Wissenschaft den berühmten Vertretern nichtjüdischer Disziplinen, die hier ihre Teilnahme und ihren Rat einem jüdisch-wissenschaftlichen Unternehmen widmen wollen, und nicht weniger den Herren, welche, ohne Fachwissenschaftler zu sein, ihr wissenschaftliches und jüdisches *) Vgl. S. 36.