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Neue jüdische Presse · 1922-06-29 · Heft 23 (29.6.1922) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
20 (1922)
Issue
Heft 23 (29.6.1922)
Date
1922-06-29
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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«tlltc 1 'Julie x>iti'iuho Presse ilMK.ru' i: - t• f. -»mViH.llh-JUiiifil HiJlii.!lil> T iuu>i-.|i i n i .(rin-1 I.icii'-ein,- 'lUMter üii.i y. . mit »in-.-c i. intet.t>-1:, .11 > ,> > »'Per .Jil'.'iii'l >t» lut ligti'tl ii,u v vltii’ani’.rn ancui-ullli'l Vn. Ui’l'e: den jiliil’" Dijfl) DiiiiijttH'u Miii'it svl".-1u jic »ii: öeittiVIlu* t Wtei» ■ wie ntun ein,' sc ui F-taiitintt a. JA', :Uvr die in'ft in Hamburg 11 iHi4; iin.i den Etzin iclnicki Aiisstniid . UU^i mit Dcrjclücu :l!ulif iu>s Gelaiscniieii wie über irgendeinen Handel inii smiiidstwiec Un;e,i Perleii- Nur wenn sie von ilncn perjön lichrn Erlri-nssru erfühlt. wechselt Glückel ihren To». Ader die persönliche» Erlebnisse macheii nur einen Teil -lirer Memoire» ans; denn C'iliicfct erzählt viel »der m.-les Lic »berliesert uns manche wisseiisivetir Talen .ider das jüeische Geineindelebcn in Hamb» rg. A.ioua, Furt»., Baierr-aors und Men. lieber einen grln iiiciii'-vcillcit Fudcitinord in Ham-' bürg, der durch die iln-ischtockenheit einer jüdischen Frau anjflcbcrtt wurde, ma.lil sie rech« atissnhrliche Angaben. Lie -berichtet uns von einer tragischen jlaiu|ti'upl)e, die sich in der Ltinagogr;n Metz ereignet hat. Nächst dem Bricswechset Spinozas in das Buch der Glückel wohl das einzige LZerl, worin ein Zeitgenosse Sabbaihai Zivis und einiges über die unter dieiein Namen becaimt gewordene pendoinessianische Bewegung mit nnparteiijchcr Sachlichkeit berichtet. Besonders umständlich sind in een Den!wiirdig!ci.e'.t der Glücket die Berichte übcr allerhand Geldnno GeschästSangelegenheiten. Werner Sombart hat'S gezählt, und er bat diesmal richtig gezählt: nicht weniger als an lil>9 verschiedenen stellen der Memoiren der Glückel von Geld, Reichtum, Erweil usw. die Neae (ans 314 Seiten). Glücke! liebt das Geld, sic besitzt den Willen znm Rcichcknin, daS steht fest — jede Seite ihres Buches beweist» —, aber Jie braucht sich dessen nicht. zu schämen. Ihr Wille znm Rezckjtum' ist von der gementen Geldgier so weit verschieben wie Frömmigkeit von Bigotterie, wie Freigebigkeit von Verschwendungssucht. Der, Reichtum mar der Glücket nie Selbstzweck) sie lebte das Gelo nillit um deS Geldes willen; sie wollte ein. Leben in Ehren führen, deshalb strebte sie nach Reichrnm. (Wer dazumal in der i Gemeinde eine Rolle spielen wollte; durste nicht arm sein). Es ist übersehen worden, das; Glücke! fast nie Vas Wort Reichtum etwahnt, ohne ihm das Wort Ehre ans,»schließen: Ihr Schwiegerväter.habe in Reichtum und Ehre gelebt, ihr Gatte' fei in- Reichtum und Ehre gestorben, sie selbst habe ihre Kinder in Reichtum und Ehre verheiratet. Reichtum und Ehre bildet bei ihr eine Begrisjseinheit, ähnlich wie im Deutschen Hans und Hof,;Fener und Flamtne, Am( und Würden. Bor 'allem aber schasst sie ein 35ermögeu uuttrinf ihrer iHnbet willen; utn ihretwillen strebt sie »ach Reichtum und Ehre. Denn alles Tun und Lasten dieser Frau kotizentiiert sich auf die Kinder. Erhebend wirkt diese Muttergestalt im. Kreise ihrer Kinder. Die Liebe zu ihren Kinder» ist für Glücket eine. Quelle der schönsten Tugenden; diese Liebe macht sie zur ' Heldin, je nach den Umständen zur Kämpferin oderDul- : derin» verleiht ihr Energie und Stärke» int Glücke beständig 'und bei Unglüüsfällen standhaft zu bleiben. Soweit sie sich in Zärtlichkeiten erschöpft, ist. diese ihre Mutterliebe blind, sie har dagegen hundert Augen, soweit Wachsamkeit bei der Erzichuirg nöttut. Es ist unterhaltend zu lesen, wie sie zu ihren Kinder» redet, und vollends ergötzlich, wenn iie von 'ihnen spricht. Sie zählt, die Häupter ihrer Lieben und findet jedes ohne Fehl und Makel: Loeb ist ein prächtiger ^tinge, wie man auf der ganzen Welt keinen zweiten findet. Freudchen ist ein tlnges, schönes Kind,. wie kein Weites je gesellen worden ist. Zipora ist ein schönes Kind, das nicht seinesgleichen hat, Hendele ist eine. Jungfrau, die an Schönheiten Md Tagen- 5 Haffe« JCultlan tl 5 Kaisers (rosse 56 Kaisorstrasse 56 Täglich erstklassige Cnterhaltangsmaslk "W> de» iiickil iliresgleiil;»'» findet, —. uitD so geht r; in iicinseiden Tone neuer vom ältesten bis Zinn jüngiten Kinde: alle sind ie schön und eins schöner als das andere ttitd jedes odendrein das fckiöttste. Glückel wird nicht witde, von ibren Kiuhrrn zu erzählen, wobei sie illrrkiitgs Wirbtiges und tlmvichtigcs ohne Wahl znianttuenträzt und t geirenlich regijiriert. Sehe atisführlich sind ihr» Beiichte über die glänzenoeit Heiralparlien ihrer Kinder; alle Eitzellreitc» werden uns mitgeteili, selbst die Mitziit cdes citizelne» Kindes wird genanstens angegeben. Die reo elire Glückel wird;»m sprudelnden O-ttell, weim sie von tzren Kindern plattoerl. Die Schilderungen der Erletn-si'c mit ihren Kinder» zählen zu den schönsten Partien dts Memo irenweries. Man fühlt sörinlich beim Lesen dieser £ri|ilccrnngen ein sonniges Leuchlrn glückstrahlender Mn:tera igen. Manchmal aber wächst Glücke! über sich sclcst h iians und liesctt uns kleine Kabinettstücke von packender Lebhaftigicit »nd trastvoller Hildkichieir. Ein klassisches Beispiel hierfür dielet die prächtige Schilderung der Hochz.ii ihrer ältesten Tochter in Eleve. Es war eine glanzvolle Hvihzeil. Tic Feier wurde noch d»roitrch atisgezeichttet. das; ihr .rnger sämtlichen tiieiiieindemitgliescrit von Cleve auch der Kurprinz Friedrich, nachmals .hiirgtrst Friedci»h Ul. von Bt»mdcnbttrg und später König Friedrich I. von Preußen, und Fürst Moritzvon Nassau als Gäste beiivohnten. :>,nr gibt uns Glücke! eine jejsclade Tchildernng von dieser Hochzeitsseier; sie erzählt von dein großen Prun.'gentach. das tut« goldenem - Leder ausgeschlagcn war, und von den vorttelmten Gästen, die darin „aklommodicri";so schreibt die Glücket!) waren, und von den auserlesenen .Weinen und den feinsten Leckerbissen, womit die Gäste trnttierr wurden. 'Aber mitten iin Bericht, so.zusagcn miitrii unter dir fürstlichen Gäste und die auserlesenen Weilte :iud die fernen Le»kerbissen schiebt sie ihre» kletnen Sohn Mordcchai und fährt fort: „Mern Sohn Mordechai war damals ein Kind von ungefälir' fünf Jahren; cs gab kei.i schöneres Kind in der Weltg und wir hatten ilpr sehr schö.t und sauber geileidet. Alle die Bornehtnen haben iln schier ätisgcsressen, und besonders der Prinz Hai ihn stets bei der Hand gehalten." — — — Schopenhauer sagt, sai; alle hohen Töne nur durch die Rebeuschwiugungcu de-s Grundtones entstehen. Bei.Glückel sind alle Gedanletr und Gefühle nur die Nebcnschwingungen. ihrer großen Mutterliebe. Habc,i wir ja selbst das herrliche .Memoirenivert der lstliickel nur ihrer Mutterliebe zu verdanken. Glückel hon Haitieln hat ihre ,/Lentwnrdi'gkeitcn" in 'jüdisch-deutscher'Sprache abgefatzt. Der Stand zweier Jichrhunderte lagerte sich auf die nach der.eigenhändigett Hand- - schrist der Berfasserin^hergestellten Abschriften (die. Driginal- Handschriftist w0hlnichd.mehr,vorlianden);'btsder.'.>crdienst. . volle Gelehrte'Prof. David Kaufmann; BNdävest, das Werk - aus dem' abgelegenen^ Bibliotljekswinhrl -.hervorhacke und (es in dec.Origiualsprache. der-?§esfeNltchkeit;übergab. Nunmehr liegt dieses eiitzigartige Meinoirenwerk ineiner vor- ..züglichen Berdeutschnug von Tr. Alfred. Feilchenfeld vor (Jüdischer Bertäg, Berlin). Der llebersetzer hat d-rr> Buch mit werwollen Erläuterungen und historisch-krilischen Be- -mm tcndes Grabmal z» errichten; das sie stets voc 3lugen haben uitd an ihre Pflicht sie erinnern soll. Nur wenige Mitmten noch, tlm-.ans der neilgesnndenett Liebe Kraft zu geiviiitieti, der alten für ewige Zeiten entsagen zn können. XXXI. - Im andern Zintmer wartete Burger und verfolgte ge» dan'enloS die Nanchwolken seiner brenneudeit Zigarre, die langsam ztir Decke emporwirbelrcn. Er sah gelangweilt ails und gab sich atich gar keine Mühe, es ztt verbergen. Auch das Essen hatte chm ilicht geschmeckt, schon allein genügend Grund, um emcnt Mann wie Ilvvlph. Burger die Laune zu voroerbeit. Dazu kam noch das Bewußtsein, daß er sich in der llmgebnng tratternder und loehklagcnder Menschen besand, die ihm mts di- Nerven fielen. Julius Tod mochte für seine Angehörige sehr schmerzlich sein, doch er tonnte keine tiefe Sympathie heucheln. Nach Burgers Ausichk hatte ei» Mensch kein gutes, ehrenvolles Leben geführt, wenn er erst durch den Tod gut gemacht fverden mußte. Julius war ein Dmninkopf nno Schwächling von jeeec gewesen, itnb Burger empfand für ihn nur jenes spöttische Mitleid, da» ein erfolgreicher Mensch für einen mit Mißerfolg behafteten' entpfindei. Leine größte Ttimmheit,. scin größter Mißerfolg aber war es, daß er r-- nicht erlrbt hat. Adolph Bürgers: Teilhaber zu werdru, was nach der Hochzeit mit Alice der Fall gewesen wäre. — — — Er gähnte lmit. er dehnte »nd reckte die Glieder und iviißtr nicht, was er mit sich au fangen sollte. DaS kleinere Nebel zu wählen nnd mit der sicherlich schon halb gctröstctea Stella eine Partie Billard zu spielen, schien ilsm doch nicht gnnz schicklich. Hätte er nichl Fr»nl Mahlow versprochen, zu ble.brn, er wäre längst ans und davon, nnd es hätte sich noch lhelegealicit gefmibrn, den Abend lotzuschlage». Et sah dem Mädchcit zu, das den Tisch abräumte, »nd cs ärgerte iln, vast dieses so sk'.nk geschah, daß cr auch bald dieses '.Nittels beraubt war, um seine Gedanken wenigsten» damit zu beschiistigcn. Bald befand cr sich wieder allein, int ßimmer. Er nahm die Zcilung zur Hand, um sie bald »virder wrgzt.lcgeu, da sie doch tticttls Interessantes sj r ihn enthlrlt. 'Auch die Börse zeigte weiter eine jcste Haltung und lieh teilte Anssich' mt| eine baldige Aetidentitg. Er zündete sich eine neu? Zigarre an und sing an, im ßitniiirr hernmznspczicre». Ihm siel jetzt seine lltUmtftutt» 'mit Kläßner ein. Er fand es' zwarlächerlich, auch nur .'daran zu denken, aber. er .müßte;.sich^ doch eingestehen;-' das; es.chn doch rin wenig aus Rand chud Band gebracht hatte, und daß es ihn »seit einigen Tagen-wie rin schwer zn lösendes Rätsel plagte. Er aber wac doch ein gerader, ansrcchter Mensch, der cs nicht liebte, Rätsel xit lösen und in Geheimnissen herümzütappen. •' Ob er überhaupt diesem eigenartigen Menschen gegenüber die richtige Stelluag eingenommen und auch behauptet hatte? Er ztveiselte. Er hatte, es versucht, den Gegner glaube» zu ntachen, daß. er, Burger, den Sieg davontnig, aber cs fehlte ihnt die Gewißheit, daß dieses auch der Wirtlichkeit entsprach. Das Schlimmste , dcchci war noch» daß er, anstatt die Sache energisch Lurchzukämpsen. sie unentschlossen in der Lust hertwtschwrbrn ließ. Kein Wunder, daß cr seit jenem Abend mit dem Mißbehagen einer Unvollständigkeit sich herumplagte, als wäre ihm sein ehemaligertlitternchnwngSgcist abhanden gelommeu. Adr lph Zinrger, was ist ans dir. geworden? »Stotz fester, du fauler, niederträchtiger Halluute'.' rief er sich die Worte seines ehetnaligetf Brotherrn zu. War c-s aber nicht: Klaßner zn viel Ehre »rw'esen, daß cr ihnr seinen jcoigen Zustand, oder wenigsteits einen Teil davon zuschrieb? Oder sollte,er.ihn gar als Alices Mundstück betrachten? Allerdtngs hatte er sie nicht darüber ' iestagt, aus der eiitjachen Ursache,'weil.er wuhtr. datz sie die Frage ohne Umschweife bcjahett werde; Das aber hätte srinet't Zorn auss Höchste gesteigert und die Folge davon wäre gewesen, daß er auch das zarte Pflänzchen ' des Mitleides zcrtreceit hätte, das er. in der letzten Zeit 1 iir dieses Mädchen zu empfinden begann. Schon öfter, wenn er das bleiche, abgehärmte Gesichtchen sah. mußte er sich im Stillen sagen: »Adolph Burger, du bist zwar im elc'echte, aber dessen tingeachtet bist du doch rin ausgemachter Hallitnte. :veil dit ein MA-chrn a» dich fejscltr willst, das dickt dorthin wünscht, wo der Pfeffer wächst!' Aber er wollte dieses Mitleid in sich pflegen nnd groß tvachsen lasfeit, das entschieden besser angcbra-ht »var, als sich mit der peinlichen Gewißheit nnetwiderier Liebe I'.ertntizntragcn: Dadurch hätte er sich wenigsteits daS er» liebende <ücfiil>l sichern können. Gnade aitsztiieiieit. aitftatt beticlarm an der Tür zu stehen, bis tuan ihm ein gulcS Wort cits Brusmucn vor die. Füßewarf. Nein, er hatte kein Berlangen, sich auf Türschwelica lierttmzndriickcn. Es ist wahr.^er hat da? -v.''!>n,rr .insäitgtich geliebt und ihr eine licje Neigung t. ...«Dtallein da er bald erlaunte, daß sein Liebcsseuer t»me neue rnciuiiigc-n e.ndien. Dies») 'Buch vermitletl un-:- :.',iiii!>.!i,t!! c-nic-:- stii'clt j.-ii»- Flij.l»»- »,I> Natiiri-.p!ndi'z» tztszii ic-ic'iide» Mriticlirnlinoes, ti.it» e» bedeuirl geistig,ii i'i.-min.'i iin' eine mähre >'»>:: »s cendc-,!>»tctti»! zu weiden. Es ist teilt literalischc-s '.c'dic'lig.s A'liniiiiei'c'l,»-1 c-rzctitU da.in il're die gt-'ßen und lleinen Freitdeil ind l' iOfti ilirej Und, wala li.il, -ie 'ucntcht'« jcklöt: lind sic lud zti Der Sumpf von H e r tu >1 n it S e li i> »1 lh. Die Sprecktstttitec des vielb.-tcktäsiigtet! jttttqetr-). Dr. Beertttautt war t.neder ttdersüllc. Zmisch.ett all oejifc! lenden, deren leise geführte Unter.,otitntg sich iy Hauptsache um ihre Leiden und Gebrechen drehte,, sich eine siimpatliisct e, durchaus gejoni aus sehend^ die sicbtbar kaum die Zeit abwarten tennie, bis die^ an sie tarn. „Na, meine lieie F-ran Maiiersels," so begrüß endi.ch Dr. Beertnattn, „was sültrt Sicheute zt> nyh „Lieber Herr Dotror> ich bin snreitbar ausgerM weis, mir keinen Rat. Nur sie tönn-n und ntüspyti Helsen! Denken Sie sich/.' fuhr sie io.t. „diese eo.tf^s Geschichte. Drunten in der uroitcngasse loohnre, oücH gesagt, t,anste dir Familie Perlstcia. Mann, Fra sieden Kindern in — cinem Zimmcr. Diese» Zimmers direkt an ein Lädchen an. das judeni-inolicheit, ttns ltchen Leuten gehötr. Nu» wurden heute-in aileH,, die armen Leute buchstäblich vor die Türe gese! mau warf ihr vischen Hab und Gut e nsach in den,' mit der Begründung, datz das Zimmer dem Lasen gehöre. Als niiscrcm Fraueitverein dies geateidetH ging ich gleich hi» und fand einen trastlojeu Zustan' I« einem schmutzigen kleinen Ho,ckntt saßen di«^' Leute, nnd in der Ecke auf einer Matratze lag | der vierjährige Jacob, ein goldiges, blondlockiges gs Kurz entschlos,en. ließ ich zunächst den Jungen /M mir bekannten Frau — einer ehemaligen Pslegtzp bringen. Die Perlpeins befinde» sich mit Oen Jj Kindern bei einer östjüdischen Fam lie. Und "" ich Sie. liebsr.Herr Dvttor, nehmen Sie sich des ' ich: weiß. Ihr gutes .Herz. Ihre nnei müdliche Hi« schaft werden mir einen Weg zeigen, der hier gen ist. Ich »tust noch bemerken, datz es sich um eiÄ liagssamrlie handelt, dir hier noch keine Wohnt«g kigttng hat> so daß amtlicherseits »ich: helfend er ' werden kann." '. .Mas Sie' mirda schildern, liebe Frau * ist sehr traurig. Was/meine Hikfe betriffch zunächst den Jungen ' aussuchen uni> fehett.' fehE Und dann möchte ich von Ihnen folge,> wer tst der Hauseigentümer?''' /• ,/Das ist jet gerade' das Mertwiiidige. von altersher in jüdischen Häuoett. Besitzerin^t witwete Frau Mendel, die orautzen in der Wik wohnt, aber, wie ich. amiehme, tetne Ahnung voZ! Bssitze hat. Denn die eigentliche Leit mg unierstch^ ehemals tht Hause Mendel befindlich gewesenen ADj der, so viel ich gehört habe, in Penjion ledtc«' beimehrere vorhandene Häuser selbständig^ . »Da werde ich als» diese Iran 'Ä:endel^hE kein Drache sein wird, direü anssuchen nnd sehet zu machen ist."? Nahrung durch.s e erhielt, war auch, das kestm loschen» und er hätje .d« ganze. Sache geü^ gemacht, wenn et nicht gegen sein zanzess gegangen wäre, sich .vor einenr «Ae;iner--btz, zn müssen. Der. ganz- BekamttenlreiS muß. das Mädchen sich gegen eine Berbichn ng mchA und er konnte es; sticht! über sich gewinnen/'in wieseuer vor aller Welt beschämt zu werd«^ Ein ganzes Jahr hat er sichr"abtzequäl Liebe zu gewinnen, ohne datz es-: ihm.gif«» Er raste, er wütete» innerlich. nachi«ch Mky. über diese Demütignng verraücht war/ strkttirH an'Stelle der. Liebe ein tiefer Mitleid einÄ schöne und schüchterne^Mäüchen seinüpwgm^s und dulden, muhte. /Schon längst.' Hütte «c Sache, zurückgezogen, wenn es mit Mstchrd-'h können. Er Wob best. Gcdemkcn aber er konnte sich seiner dach?'nith^/er^ t die Unterredung mit. Klaßner war er haben bestärkt wordest-. und er HLtte-chüL jenem Abend.''das; Mädchen sreigegeberW nicht so plötzlich..die .Berhänsrnngert/--«W , Jmmsrhin-der Gedanke H-Kr ihn;feE - E günstig. Äch-er' Lölkre i diWnich die Finger fchkuiisen kasM unt Sißce 'S&mEP fang chr Wort zucückzugebcn Es 'itmrU^, die llaannebmlichkeiten >Üurch den »äO allzuschwer sein werden, datz er pox'l'bi'* Flüstern der Bekannten nicht sterben toei. durch das. bischeit Hechiweh^ das nalikÄS best wird; ' ' . Aber ein» war doch 'vorhanden, daD wird vertvinden können: datzjener gezogen wird! Es ist -gallenbitter. dastehen zn sehen! Er, branchL ME daß sie frei sei. imp fte zögert wraL Klatzner m d,e Arine^M, uwiseii; - iH Nnd wer ist eigentlich dieserser? Was ist depn - gaL. so Herrkichät, an ihm oder in. ihjyr 'daß.-'er ^alUl Erst ist e» ein iwliM ltMttHiEx ihnr an d«»: HäKsc.-SMs.ins-tWM-'ir eines Glanbettswechfetz/'brütg'k:' 'diL—. schüchterne, zaghafte-' Läsvmk^u. ÜG iß bamitt und Krast gprijinnt. gegen nW? (Fortsetzung folgt.)-/

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