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Neue jüdische Presse · 1922-06-29 · Heft 23 (29.6.1922) · p. Seite 5

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
20 (1922)
Issue
Heft 23 (29.6.1922)
Date
1922-06-29
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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- „JpStbec Doktor, ich komme nicht vergeblich ,,, mmxT&u find und bleiben ein edler Mann, bei dem Amu^-iSb-d-mre ...-' ■ „-gedmierch in, was denn?" .^Slch riöch keine Frau da ist, die Fhnen Ihr segensreicher Wifteil: erleichtert." L lchelnd HrgÄitete der Arzt die so lebhaft plaudernde »rau, deren gntrs Herz er oft in seiner Praxis ielbst bewundertes zur Türe. | Frau Mendel ^wohnte im sogenannten Villenviertel ein kleüws, Mer Ihmuck auSsehendeS Haus. Gerade von «rneck Ausgang zurückgekehrt, meldete man ihr Herrn Dr. Beernnn». Sie beaüftragte das Mädchen, den Herril im Talon PE Ächmm zn lassen. Ueberrascht sah Dr. Neer- »Neue Jüdische Presse. «eile 5 doch «mch Mäl so sorglos leben zu dürfen. Gewiß, er war zufric^xn, rhatre eine ausgedehnte Praxis^und ins Vcrrrauei! sein r Patienten. Aber schwrr war der Weg bis jetzt. Aus einfachen - Verhältnissen hert-orgcgangen, früh ver» waift, mußte er einen, steinigen Weg zurücklegen. Dock den Blick, immer/nach oben gerichtet, war er der Vorsehung dankbar Kr das Erreichte. Ein Geräusch an der Türe ließ seinen Gedantenganx. unter! rechen. Frau Mendel trat ein. ~ „Womit kann ick Unen dienen, Herr Doktors Was für eine sanft melodische Stimme begrüßte ihn da. — und diese jo jugendlich in einfache Eleganz vor ihm stehen!» Frau sollte er in Verbindung bringen mit der ihm heute früh gegebenen Schilderung? „Bitte, behalten Tie doch Platz!" „Verzeihen Sie, verehrte Frau, die Störung, aber zu Ihnen führ: mich heute eine etwas sonderbare Mission. Ich bin Arzt und habe, was ja natürlich ist» nebenbei viel soziale Pflichten zu übernehmen. Nun wurde mir heute in meiner svrcchstunde ein Fall unterbreitet, der in seinem 'Art unsagbar dringend ist." l'.nd uni» schilderte Dr. Brermann die ihn; geworden: Mitteilungen. (Schluß folgt.. W,chr».»«lr,»rr. Samstag, l. Juli (5. Tämus). Dabbat-Ansang Frlf. Zeit. Sabdat-AuSgang!> Uhr 4v Frls. Zeit. Wochenabschnm: Kaurach. »5*t - Arankf«rter' F»«tlie«nffchrichte» BarmizwoS. Änrt Reichenbcrg, Bornwiesenweg 81, Synagoge Börnepl. Ge Nor den. Berta Meyer geb. i!cvy, Herderstr. 7. Spende«. Bei Äationalfond-.-t. (I. Heimann, Postscheck 11441) eingegangen : Rabbiner Robel-Hain Jttdor Kaiser^ 2 B.,JuliuS ,'iSnigSbergei an!. GeV. f. . ütmtf, _ .IjnHö, Neumann, Hanau. Goitrin. Rosenberg anl. Ab« schieditfe!er,.Frl. Jevers« 4 8. gleich 400 Mt. Spendenbuch: Ilse u. Edwin Feist anl. Brith Miloh ihres Sohnes Louis Iehuda 500, Hochzeit Aiarx- Gutma» t Ml, durch S. Selrgman» Bentschen bei der Barmizwohseier Paul, Sohn o. Nathan Teliguiaiiu, Eitors (Sieg) 100. Frau Aellin grat. Herrn und Frau Edwin Feist 10, Dr. Mar Rosrnberg (Büchse) 00 Mark. Bei der R. I. Pr.: Eduard Schott, Siegsr. Moser anl. Hochzeit ihrer Kinder s. Gumpervfchcs. Siccheiiliaus 100 Marl.) - '' * •: / 'V ./ - Hettq» Rudolf. Gmji Schmidt cul. Fahrzeit ihrer Mutter und Großmutter Frievrricka Wallach 3 B. i. Nobel-Hain >50, So ly u. Euuna «Aeis z. Andenken au ihren 1. Vetter Dr. Sam Möller j. eine Dr. Tain Möller-Stiftung d. Tachkcmonischule 100 Ml. Qadmkat bol Euren Festllobkalton das i— Rafeklaar Robal-Hains! — i ====' (Postscheck 4804 N»ue Jfld. Presse). ——-: Wir bitten, Bittsteller grundsätzlich an . ns zur Prüfung ihrer Angelegenheiten zu vrrivrisen, o» wir durch ein ausgedehntes N.'berwrismigs-' und jkomwlls^strm das mit den übrigen größeren jüdischen Gemeinden und Organlsatioucn Deutschlanss verbunden ist, die Möglichkeit haben, die Angaben von Bittstellern ganz gcna» auf ihre Richtigkeit hin zu prüfen. Beratungsstelle für Ostjüd. Flüchtlinge. Franksurt a. M, Langrstr. »v pt., Tel. Hansa 3723 Vriefk«fte«. D. Die Gesamtzahl de, Juden in der s ü d a f r i 5 >- >> ' scheu Ui. ion beträgt rund GO»», wovon äOü-o n der Stadt Joliannesburg wohnen. B. W Rathenau schrieb in seiner „S i : t ■ schrift vom G la« be n": „Auch iiie.nc Nest.-,.»nch (Seele) ist aus dem Berg Sinai gewesen." — Assimiliert und ohne Kenntnis des JudentuniS ausgewachsen ging Rothe» nau leider Verständnis für die jüdischen Probleme ao, und wenn er sich in seinen Schristep zu ilinen äußerte, entstanden meist falsche, ungerechtsertigte Urteile. Wen» Sie «och nicht abonniert sind, bann abonnieren Sie bei Ihrem Briefträger oder am Schotter Ihrer Postansialt die Reue Jüdische Presse, Frankfurt a. M. Die beide» A»U-Rümmer« ver Re«e« 3SV. Presse erscheiae»: $4s»erStatt, de« 6. J»li Douserslag, de» 20. Juli D»s Fachaeschäft für Optik, die Qrthozentrische Kneifer Ges. m. b. H, Opernplatz Ont?/,™,.;«« vomphmp Kneifer mit und ohne Rand für Sport und Beruf, leichte Brillen, Schildpatt und Horn, für Arbeit ,1yd hefert «ui üblichen Opt.Kerp«e.sen voraehme «neuer mu . 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Man Ind nnk za -einer Sitzung, bei der ein Teil der Kasrhrnss-Kommiaeioa vertreten war, und stellte una dort vor eine vollendete Tatsache. Wir sollten unser I. Qualität Ochsenfleisch von Sonntag bis Mittwoch verdank»n, an Tagen, an denen man in heutiger Zeit kaum Fleisch verlangt, wahrend wir das geringe Fleitch an Donnerstag, dom einzigen Tage, an dem die Leute ihren Bedarf für Samstag eindecken, som Preise von Mk. *S5 varkanten, einem Präs, für welchen in ganz Deutschland kein Fleuch anzw schafTin ist. Dies mussten wir ablehiien aus dem Grunde. Wir haben bisher unser Geechaft reell {»«fahrt, und wollten uns auch nicht snr UnreellitH zwingen lassen. Dass «in nichtjüdischer Metzger, der w&cbentiich 50 Stück Vieh schlachtet, nicht mit trefoh schachten au rechnen braucht, auch keinerlei Spesen, wie Schlrhtgeld, Aufsicht. Miete nsw. za zahlen hat wie wir, das Fleisch nicht zu Mk. 35, wie man von uea verlangte, sondern für Mk. 39.25 sogar trotz seines Vertrages für lik. 40.25 verkaufte, beweist schon snr Genüge, dass,das sogenannte billige Fleisch nicht zu verschaffen war. Wir besprachen, als wir erfuhren, dass man einem Kichtjoden den Verkauf von koscher Fleisch übertragen wollte,- die Sache ausführlich mit nnserm verehrt. Herrn Babbiser, als Vorsitzenden der Kaschmss-KommfsslOB, und erklärten ihm. dass uns der. geplant« Fleischverkauf erwünscht wäre, schuld er von einem hierzu unter Auf, icht gestellten Metzger auegefübrt würde, dass wir es aber durchaus verurteilen müssten, mit einem nichtjddischea Metzger zu konkurieren; und erbeten nos dort, dass mr alle selber bereit seien für die Gemeinde in einem besonderem Lokale das sogenannte billige Fleisch so verkaufen Wir rufen Herrn Rabbiner hierzu zum Zeugen auf. Eine grolle Unrichtigkeit von unserer Seile ist somit nicht der Tatsache entsprechend. Des Zweck, den der wohll. Vorstand ans gemeinnützigen Interessen billig« Fleisch für den gedruckten Mittelstand zu verschaffen, wäre ja sehr nanerkennep, wann sich die Käufer des sogenannten billigen Fleischss nicht ans dan mfiehstea'Kreisas der Gemeinde tneammenselzen würden, die dort bis zu 40 Pfund einkauften. Wir denken das Fcblikum jetzt geaügenc aufgeklärt und überlassen es der Allgemeinheit sich ein Urteil dartber zu flUIea. Dem H^rrn Redakteur mochten wir noch den wohlgemeinten Bst geben, sich künftighin doch nicht um Angelegenheiten geschäftlicher Art zu bekümmern, von der er kein blasses Verständnis bat. Weitere 3cbritte über die ungerechtfertigten Behauptungen in dem Artikel halten eich dis Metzger beider Gemeinden noch vor. He »lei Mil MM Milan Ist. Zoll St Tal. H. 827S Haltestelle d. Linien 3,6,15. 7oUette-jtrtif(e[ für die Sommemise. Apotheker Schieemau Veneziä hjtiim} lur I. WeiiibFu; l'g Mereo. Calle 8. Callo 10,i. limmnrtmwFtinrmn Hornberger & Qerb (jenen-, (Knaben- und öport-Hekletöung Zen 112 neben der Hauptpost 8E Bsd Kreuznach Peasioa «gMlalfc Hlndenburgstr. 6. Tel. 425. a Angenehmer Kur* und Kr-tz holangsaaf* enthalt. Erstklassige ' Verpffegnng. Iwul SatHHianaal findet Stellung. Mtlleram. 4. wölb). FBrenrjr». Langestr. 30. (Spr*cbst. tS-1.912',,3-5. Sonnt. 9 V» 11). Y'ljtfltt l-ln-fr' M« fl»< jii’npn j<i*r yJmrmtjlhuuy vcm ^fK.^u<Ovi«»«ijn{n iilitit* L1 tv. , ( <>•#. rhldn & JfWM| - fchäfor >tAc r .iVuiUH ~[| Neues Operetten - Theater Direktion Bewald A Wo« k. Telef. Ksbrc: Han»a 18 Heute sowie tlgllefe, ebenda 9% Uhr Der grosse Operetten - Schlager von Joan «Ilhwol „Oip iFifti llrti floldki Z»h<<._ Sonntag, nachm. tt% Uhr bei emäesigten Trisen tt—a>cat*ohen.t< *s Hjberg, Bei der vorw«kiheatliehsD Antsig« „fielt er- _,. öffnet! Privat-Pension, streng koM.-zer, Jos. barer Atzpmet", iatdieHeuiiQuniBier 19pt. m-iizutregra Statt Karten. Maitba ~Woif jraaq.ia.eft. TL» Sizala'bezgfer Verlobte. Frankfurt am Main Frankfurt am Main Liebigetrasne 48 Stallburgstrnsse 38. Zu Hause: Sonntag, 2 Juli. Wir zeigen die glückliche Geburt »,.'?es Kaahft« sn und laden alle Freunde and Bekannten zum 12? ein. „ . . , „ 28. Jaai 1922. Frankfurt a. AL, — —- 2. Tamoa 5-682. Rechtsanwalt Abnk«m HorovitE und Fr«« Rost gek. Feist. Für ein Flachtlingsheim in Frankfurt wird ein tüchtiger, energischer Verwalter (evtl. Eheperl gesucht. Mühl. Zimmer wird zur Verfügung gestellt. Off. unter 3296 ao die Exped. dieses Blattes erbaten.

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