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Neue jüdische Presse · 1922-06-22 · Heft 22 (22.6.1922) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
20 (1922)
Issue
Heft 22 (22.6.1922)
Date
1922-06-22
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Seite 3. Nr. 22 Neue Jüdische Dresse. Foulard-Kleider, bedeckte Waschkleider, Waschblasen in. neuesten Formen und aparten Stoffen. BF* Qualitätsware! Hans Nerger, Hochstr. 26 pt Kurze politische Nachrichte». 'New Port Der Verbund der ungarischen Jude» i n A m e r i k a nahm in seiner Jahresversammlung — es waren b'OO Delegierte anwesend, Dr. Samuel Büchlcr präsidierte — eine scharfe Erklärung gegen das »»erhörte antisemitische Regime Ungarns an. Auch weihte er den indischen Opfern des antiseinitischen Kurses in Ungar» eine Trauervcranstaltung. ff Kaffee Bnhland ff Kaiserstraaae 56 Kaiserstrasae 56 Täglich erstklassige üaterhaltangsMuaik -MM für gar manchen wurde sie durch die beide» Festredner ,i« einer ieltenen Feierstunde, deren Erlebnis ihre Seele erleuchtete. - / Jacob 28 o I i {, der Vorsitzende, würdigte in seiner Erössnnngsansprache den verflossenen Zeitabschnitt. Dr. I. 2l n ccbc ch brachte die Glückwünsche der Zionistischem Vereinigung für Deutschland, den jüdisch-geschichtlichen Boden Frantsiirts bis zu der seltenen Persönlichkeit des Rabbiners Dr. Nobel, dessen Hauch in der. Frankfurter Judenbeit noch warm weht, betonend. Fritz Ton d heim er sprach sür den Vorstand der Jsr. Gemeinde, die wie ü'ie Zion. Organisation deck Einheitsgedanken der Jndenheit vertritt. Rastali Fromm brachte die Wünsche der Gemeindevertretung der Jsr. Gemeinde, Dr. M ax M i ch ae l Sie der Misrachi-Drtsgruppe, Dr. 'Mil »er des Jüd. Ration. JngendanSschusses, Lehrer S p i e r o des Hapoel Hazair. Sodaiin ergriff Rabb. Dr. Emil Cohn-Bonn das Wort zur Festrede. Mit einem Freimut, der gerade in unseren Tagen doppelt crsrischend wirkte, schilderte er die Gebrechen des.neuzeitlichen, von Rationalismus und Materialismus unterwühlten Judentums. Doch die Edlen müsseir sich gegen die Klugen in Israel erheben, die die 'Angst vor dcnr lebendigen Leben beherrscht. Entscheidend für die jüdische Zukunft ist die leidenschaftliche Gläubigkeit. Redner ließ die Person Theodor Herzls, des' Edelsten und des Zukiinftgläubigsten. plastisch erstehen. Todan» feierte Jacob Wolfs den Begründer der Frantfurter Zionistischen Vereinigung, I. L. Goitein, und bchändigte ihm seine Ernennung zum lebenslänglichen Mitgliede des Vorstandes. I. L. Goitein schilderte seinen Weg zum Zionismus, in dem er den Willen zur jüdische» Zukunft fand. Um 7 Uhr fand sich das Publikum wiederum in der Frankfurt-Loge ein. Gleich der Beginn löste eine gehobene Stinnnung aus, indem der Vorsitzende eine Depesche der m Homburg weilenden Dichter Bialik und Agnon und des Dberrabbiners Dr. Chajes verlas. Sodann trat Dr. Jsr. Auerbach, Generalsekretär der Gesellschaft sür die Wissenschaft des Judentums, an. das Rednerpult und begann. Dem Ausbau des Heiligen Landes waren seine von religiöser Inbrunst, Intuition und 'Ausblick beseelten Worte geweiht, und da geschah das Wunderbare, daß die heilige Luft des Heiligen Landes den Saal erfüllte. In die Gefilde Abrahams, Isaaks und Jakobs, Moses und Davids, die von der Ewigkeit der jüdischen Seele und von dem 'Atem der Schechina künden, führte er die Hörer. Was ist dieses Judentum, das ein Abraham erkannte, ein Moses denr Volke gab, ein David auf seiner Harfe erklingen liest? Dieses Judentum ist Tatwerk, ist die Verwirklichung Gottes int'Menschen. Das ist die Ausermähltheit des jüdischen Volkes, daß es allein von alle» Völker» diese 'Ausgabe geheiligten Menschen- und Völkerlebcns erfasste und mit seinem Sabbat und seiner Sozialgesetzgebung lebte. Doch das jüdische 'Volk war auch das erste, das die Menschen gelehrt hat, sür Gott zu sterben. Das jüdische Volk ist aber in der Neuzeit vor die Frage gestellt worden, ob es den tausenden Verführungen der Gegenwart widerstehen kann. Auch in ihm hat sich die Jagd, nach Macht und Geld ausgebreitet, ist das Leben leer. geworden, und so herrscht die Ruhe der Zersetzung. Man erkennt nicht, dast alle Theorien u>id alles Wissen den fürchterlichsten aller Kriege nicht verhindert habe» ' Bei Beratung über den Titel des Bundes, ivelcher vom Vorbereitungskomitee als israelitischer Gemeindevund .vorgeschlagen wurde, ereignete sich eine erhebende Szene. Wie ein Man» erhoben sich die 'Anwesenden. Wir schäme» uns nicht unseres JndentnmS, wir nennen uns nicht israelitische Gemeinde, sonder» jüdische Gemeinde. Der Bund heisst daher Bund der jüdischen Gemeinden. . In das provisorische Exekutivkomitee wurden gewählt die Herren: Dr. G ntl> (Nove Zamkh), Dr, L i cy t n e r (Bratislava), Dr. I e l l i n e k jRitra), T h e o d o r W i st e r - (Nove Mesto n. V.), Dr. R e u >v i r.t h (Mojiee) und S t a r I xLiptk. Sv. Mikulas). Von den Rabvinern: Dr. Vaj - da (Lucenec), Stein (Traapa), Dr. Fischer jTrenci») und Dr.. W e i st k o p s (Ruzomberot). (gtn denkwürdiger veschlntz. Die Repräsentanz der Prager jüdische» Gemeinde hat . einstimmig den folgenden Beschulst angenommen: „Die Zcepräsenianz erblickt im 5k e r c n Hajes svd eine wichtige j ü d i s ch e I n st i t u t i o n, von der daS Schicksal eines großen Teiles der Jndenheit abhängt. Es ist di>> Aufgabe eines jeden Jude», ohne Rückt/sichtaufs seine sonstige religiöse, nationale und politische Orientierung, den 5trren -vajessod zu unterstützen." LeManS. Die Lage Ser Juden- , ( Die rechtliche und politische Lage der Inden ist »ach ' wie vor traurig. Die fortwährenden Brrsotgnnge.i der (Behörden und die rechtswidrige» Schita»e», ourch die die ^Anerkennung der Inden als- Staatsbürger hiniercrieben .wird, schassen innerhalb der jüdischen Gesellschaft eine! ungemein pessimistische Stimninng. Keiir^ Wunder, dast das .ganze jüdische geseilschnstliche Lebeic darunter zu leiden hat. Hierzu kommt noch die traurige finanziette Lage der -Rigaer Judciigemeinde. Der Geldmangel behindert hie (Erhaltung der verschiedensten sozialen uno kulturellen Anstalten, die inr Lause der letzten Jahre Taut der Bemühungen der jüdischen Gemeinde zniiande geivmmen sind. .In den letzten Tagen hat sogar der Ge»ieindevor,rand (infolge der sinauzicltc» Krise beschlossen, ao t. Juli alle (von .der G c m c i n d'e erhalte ne n Schule» z.u --'sperren. Zu bcmerten ist, das; diese Schulen seit de.» Jahre iE bestehen .und noch im alten Rustland z» den besten jüdischen Schulen zählten. (Wie». Morgenztg.j Amerika. «in jüdischer Weltkongretz. > Der soeben abgeschlossene Kongreß der amerikaiiisthen Juden hat in seiner letzten Sitzung Rabbiner Dr. Stephan Wise beauftragt, sich mit dem .Komitee der jüdischen Dele- .gationen in Paris wegen der Einberufung eines jüdischen Weltkongresses' in Verbindung zu setzen. Personalien nnb kleine Mitteilnngen. Wien. Der Stadtsenat ernannte den berühmten Pianisten Alfred G r n n s c l d anläßlich seines 70. Geburtstages zum B ü rger von Wien. — Der Newporter Bankier Otto. H. K a h n spendete bei seiner 'Anwesenheit iii Wien dem P e nsiv ns j o nd s d c r S t a a t s v p e r zehn Mitlivnea Zlronen PUu Dolt.j. vudapeft. Das neue ungUtlsche Partacnent zählt a ch l jüdische Abgeordnete (5 sind Mitglieder der sozialdeinolr., der deniotr.-liberalen Partei). Prag. Dr. Edmüno Werl, Pro,rffor der Hygiene an der Universität, ist verschiede n. Rom. -vre judtsche rpevötkerung der ^Hauptstadt zählt 12 000 Seelen, ein Viertel der jüdischen Bevölkerung. Italiens nebst Kolonien. . Lemver». Dr.S l e cn haus, MUgtied des Parlaments, ist bvin "Judentum zum Katholizismus iibergelreten. Dr. 2. ist im Wahltreife Belz mit Hilfe der orthodoxen jüdischen Bevölkerung gewählt worden. Wieder einmal d»r Bcweis, mit welchem Leichtsinn die Jndenheit ihre Vertreter wählt. Eine angescheiie soziale Stellung, — und der Ungeeignetste tan» der 'Vertreter jüdischer Interessen sei»! Warschau. Beim hiesigen Beth-Drn ließ sich ein seit drei Jahren verheirateter, kinderlos gebliebener junger Mann von )einer Frau scheiden, weil er einen Posten in P a t ä st i n a angenominen hat und seine Frau ihm nicht »ach dorten solge» will. Paris. Hier wurde em Komitee zwecks Errichtung eines Denkmals für dis 700 im Kriege gefallenen orientalischen Inden gebildet. Das Denkmal soll in der Form lciner Synagoge im ll. Distrikt errichtet iverden, wo vorwiegend orientalische Juden wohnen. Jaffa. Dr. mrd. Gr cgori Bruck, der seit'zwei Jahren hier wohnt, der erste» russischen- Duma angehörte und in der zionistischen Bewegung seines Geburtslandes eine führende Rolle spielte, ist verschiede»., (Wie». Morgenztg.) Krauksurier Berich«. 2» jährige Jubelfeier der Zionistischen Vereinigung. Die 25jährige Jubelscier der Frankfurter Zion. Vereinigung ward — das bewies die zahlreiche Jugend — zum Zeugen sür die Lebenskraft und die fortschreitende Entwicklung der zionistischen Bewegung. Doch die Persainmlung gab »och mehr. De» Zaghaften und den Mutloseix in den zionistischen Reihen, die die Disharmonie des Tages verwirrt, cröifnete sie Ausblick zum Ziele, und Wochenbett-Ausstattungen Hugo Rothschild Langestraase 35. . Telefon Hansa 9926. Jedem das Seiuige. Roman von M- Pulvermann. ( " (Fortsetzung.) Ja, Julius kommt zurück!' Diese Idee hatte-sich bei ihr so festgesetzt, das; sie es als eine Erleichterung enipsand, leinen'Brief von ihm vorznfinde». Julius tvinint zurück! Wenigstens eine Sorge weniger. Jetzt , kam Klastner an die Reihe. Er hat sie ans dem-Wirrwarr ihrer Gedanken heraüsgeftostc». Er war stark lmd. fest wie ein Turin, und sein Wunsch ivar es, daß sie sich seiner würdig.-zeige, indem sie sicks vo» keiner Schwäche mehr jibennannen lasse. Hub die>e 'Aufgabe schien ihr federleicht, im-Vergleich zu ihrem Wanken, und Zäude.ru der letzten Tage 1 Er war aber heute nicht mehr ihr einziger Schntzwall; bald hatte sie ja auch, noch den Bruder an ihrer Seite. Nicht Julius, der Tunichtgut, der Leichtfuß, der Müssiggänger, sondern Julius, gereift und' gefestigt durch die Erfahrungen eines tapfer» Kriegers,' eines heldenmütigen Vaterlandsoerteidigers; Julius, ein stärker, selbstbeivustter Mann! Jawohl, sie hat jetzt zwei Helfer sür sich, gnid da kann es ihr doch nicht schien. . - Sie war wieder vor ihrem Hause angelangt und wollte^ gerade wieder die Tür schließe», als der Briefträger auf sie . ziitmil und ihr eine» Brief mit eine», großen Siegel Übergab, der -an ihre Mutter adressiert uno mit dem Vermerk „.Hceressache" versehen war. „Ich hoffe, daß der Bries -keine schlechte Nachricht enthält," sprach der .Beanrtc srcundlich. „In den letzte» . Tügeic habe ich viele überbracht, und alle ... Er vollendete den Satz nicht und ging kopfschüttelnd weiter. ' 'Alice riß hastig den Umschlag auf und überflog den Inhalt, während sie die Stufen. empvrskieg.. . * . : - „Füsilier Mahlow . , . tiefste Teilixahiner. . .. ... .tapferer Held . . .'tot ... Feld der Ehre;«V.DllS).waren. die Worte, dir ihr vor den Angrn tanzten, alS sie sich mit der Hand die Halle entlang tastete. Ihre Ahnung hatte sie also nicht'getrogen! Es war wahr geworden! JnlüK war heimgetehrt, doch nicht z» ihnen, sonder» zur ewigen Heimat! Nicht za seiner Mutier ans Erden, sonderil zu seinem Vater im Himmel. Ans dem Ziinmcr vernahm sie Stellas lautes Lache» und Kreische». 'Alire wankte bei dem Stubenmädchen vorbei, das ihr die Sachen abnehnien wollte und riß die Tür des Zimmers ans, in welchem-Stella und ihre Tante, Frau .Kramer, sich befanden. „'Ach, 2llice, es ist nett, dast Du, konmrst! Du mußt den Spas; mitanhören!" Lachte Stella weiter, ohne Alice'S schwankenden Gang zu bemerken. „Julius ist tot!" keuchte diese endlich und fiel aus eine» : Sessel. „Sage es der Mutter. Ich vermag, es nicht." ' Mit schauriger Wollust stieß sie diese Worte hervor. Es war doch, eine gewisse Befriedigung, daß auch aadere in Trauer versetzt wccrden. Sie war zu inatt und schwach, um all-den Jammer allein zu tragen. - Stella brach in lautes Wehklage» ans und brachte damit auch Frau .Krainer wieder zur Besiniurag. oie mit ossenein Mundo und weitgeösfneten 'Augen Alice angestarrt hatte. .„Komm, Stella. Wir wolle,; zur Mutter gehen," sprach sic, ihre jüngere -Richte mit sich ziehend. Schon an der Tür eilte ihnen- Alice nach und flüsterte ihrer Tante zu: „Frage die Mutter, ob ich zu ihr tominen sott?" „Natürlich wird sie Deiner bedürfen. Warte hier." Frau Mahlow befand sich .noch in ihrem 'Ankleidezimmer, und beide begaben sich dorthin. „Was ist 'denn eigentlich los?" fragte diese, als sie Stellas von Tränen überströmtcs Gesicht sah. „Was ist denn passiert?" - „Lies selbst, .Klara," 'sprach Frau Kramer sanft und händigte der Schwester den verhängnisvollen Brief ein. / Während Frau Mahlow las, überzog sich ihr Gesicht mit einer fahlen Blässe. S« schien den Inhalt gar nicht zic begreifen und las «och einmal, dann ließ sie sich schwcr . aus einen Sessel falle» und verharrte wortlos uns still,' gedankenlos den Brief ans ihrem Schoß glättend. Vielleicht glaubte sie das Gesicht.ihres toten Kindes zu streicheln. ' „Fasse Dich, Schwester," sprach Frau. Kramer, sich zu ihrniederbeugend. „ES ist lein harter Schlag für Dich, aber; - ■" - „Ach, MutTer!" januncrte Scellä. und.nmarmie die stille Ä-ran.. ' ' . - ' -Frmr--, Mahlows leerer Blick' streifte pon der einen zu der andern: ein - schwerer Seuszc-r entrcxng,- sich ihrer Brust llnd sie mnnnelie kaum verständlich: .Mein armer, armer Junge!" Frau Kramer erfaßte die Hände der Schwester und sprach fest aber mit sanfter' Stimme: .Llara, mir bricht das Herz, dast daS Schicksal Dich so schwer heimgesucht hat- Jch sichle de» schmerz mit Dir, und ich möchte, Dich. gern, trösten. Es tut änir in der Seele weh, dast wir nicht immer schwesterlich und lieb gegen einander gehandelt haben. Es soll von jetzt ab anders werden zwischen uns, denir ich!bin Dir herzlich zugeijair, darum will ich in dieser schweren Stunde ein offenes Wort mit Dir reden. Klara, last Dir den Tod Deines einzigen Sohnes als Warnungdienen. Schwester, ich will wirklich nur Dein Bestes; deshalb bin ich ja heule eigentlich zu (Dir gekommen-' ohne zu ahnen, dast ich in ein Trauerhaus gehe. Da hast mir gestern angedeutet, daß ich wahrscheinlich noch im Lause dieser Woche eine wichtige Neuigkeit erfahren werde. Ich wußte sosort, aus was Du anspielst; darunr flehe ich Dich an, .Klara, tu es nicht! Betrachte diese göttliche Heimsuchung al-P eine Warnung. Es ist die Seele DeinjeM toten .KindeS, die Dich von etwas abhalten will, was Da weder vor Gott »och vor Menschen rechtfertigen kannst! Entiveihe nicht das Andenken Deines Mannes und Deines K'indes durch eine Tat, über-die sie sich noch im Grabeschänieic müßten! Glaube mir, ällara, ich weiß, was ich svreche. Dieser Meiisch ist Deiner «licht wert. Er - ist doch ..." . - „Ach, Mutter, einzig geliebte Mutter," unterbrach Stella schlicchzend ihre Tante: „heirate nicht den Dr, Jarvis! Ich glaiche apch gar'nicht, dast er Dich gern hat. Oft habe ich bemerkt, wie er unserem.vorigen Ltnbeilmädchen zublinzelte: einmal hat er ihr sogar Geld und eigene Zettel in die Hand gedrückt. Ich wollte es Dir schon nnmer sagen, aber mir fehlte der Mut, weil Du immer so böse warst und innner ihn verteidigt hast. Vorige Woche quälte er mich fortwährend, dast ich mit ihm aufs Land fahren soll, uh* er mit mir in einem Hotel speisen und abends zurückkehren wollte, während ich vorgeben sollte, meine Freundin in Werdershausen zu besuchen. Ich hätte es vielleicht getan, aber er sah mich immer mit solchen Augen an'und er drückte mir innner die Hand so fest, daß mir.angst undbange wurde. >Es war so gar nichts Väterliches dabei. 'Ach, Mutter, ich weist, daß es sich sür mich nicht schickc, so zu sprechen: aber Du mußt ihm! das. Haus verbieten, denn er: ist wirtlich ein schlechter Mensch." (Fortsetzung solgt.)

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