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Neue jüdische Presse · 1922-06-22 · Heft 22 (22.6.1922) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
20 (1922)
Issue
Heft 22 (22.6.1922)
Date
1922-06-22
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4. Neue Jüdische Presse. -/ .;.v'r ■;-v Nr. 22. ' DMHMillbe Owlllft-Il W-WM Barseratrasaa 149. H. 4642. Best bewährteste Teppich» n. Bettfedern-Reinigong. und >»cm tjdt jetzt in den Jahren nach dem Kriege das Todesröcheln huiwerttauseiider Mciischenbrnder im Osten' nicht vcriionnnen. Man sieht nicht, wie weit die Menschheit - noch von der Höhe der jüdischen Bibel entsernt ist, denn man kennt sein Eigenes Jildeiitiiin nicht mehr, der indische VoUslörper und die jüdische Volksseele sind schwach geworden. Wieder steht das» jüdische Volk an einer Wende der Zeit. ■ In dem Augenblick, da sich djg jüdische Volksseele verzweifelt an die Schcchina mit zdcr Frage ivender: Warum/o ssiött, hast D.u es so weit kommen lassen? In diesem Augenblick hat Gott schon die Rettung geschickt. Palästina, das heilige Land, ist denr jüdischen Boicr ivjeder geöfjnet worden. Hier wird daS jüdische Volk mieser gesunden, hier rvird es sich seiner AuSerwShltyeit, Vertreter Gott gehelligtrit Menschentums zu sein, ivieder bewusst werden. Aach , der Rede blich die Berstuninliing »och bi? rach Mitternacht in gehobener Stimmung zusammen. Ein verheißungsvoller Äusklang der Feier ivar auch die Depesche der hiesigen Pgudas Jisroel-Grnpprn, die die Hoffnung eines zukünftigen .einträchtigen Zusaiimicuarbeiiciis aassprach.. Berufsberatung und Arbeitsnachweis. ' ES existiert in Frankfurt a. M. ein Verein unter dcni Rainen »Berufsberatung und Arbeitsnachweis sür Juden") Börnestx. 54/56. > Dieser Verein sucht arbeitslosen Juden, sowohl Handwerkern, Äauflcute», wie niigelerntcn Arbeitern Arbeit zu verschaffen, damit sich die Leute durch eigene K'rafk ernähren Minen. Das Motto dieses Vereins heißt „Gebt Arbeit, statt Almosen". Deshalb werden alle Juden gebeten, diesem Verein jede Arr von Arbeit, auch vorübergehende, anzuzeigen. (Tel. Hansa 7085 „bd Hansa 1527). S«m Abschiedsabend scheibender Bühneulüvstler. Beinr Abschied von einer. Reihe. Frankfurter Bühnenlräste muß uns der Vertust zweier Künstler bc>o>iders schmerzlich berühren, weit ihr Künstlertum durch ihr jüdisches Blut eigenartige Färvung erhielt. Es entschwinden uns Meirscheu, . denen die Krasc eignete, jüdisches Erleben zu,.., entfachen: Jakob Feldhmnmer und Fritta Brod. Das Jüdische in Feldhmmners Erschcimnig sehe ich im glühenoen Drang der sich verströmenden Seele, dem durch meisterliche Dechuit Gesialtung wird; anderseits im tnabenhaft-hingegebenen Unterliegen unter de» Hemmungen sensitivster und melancholischster Feiiiiiervigteit. Und damit allerdings auch in der Gefahr: iin Ueberschwang der Expression, mi Abgründigen zerbröckelnder Passivität sich ans Ungeformte, nickst mehr rünstlerisch Begrenzbare zu verlieren. ,' J 1 - _ . ' Frirta Brod hingegen kennt solche Gefahren nicht. Ihre /Gestalt ist einheitlich, von blumenlsaster Zartheit und Stär,e. In ihr -wird alle Erschütterung. überirdischer Klang und weiblichster Adel. 1 ,; Beide sind expressionistische Menschen (ganz von ihren stilistischen Besonderheiten abgesehen). . , Beide in verschobenem. Sinn: Der Rur-Form setzt. Feldhammer den Ausbruch, Fritta Brod innige Beseelung gegenüber — der Geist des Propheten und die Stimme der : großen, ewig-mütterlichen Fraucngestaltcn unseres Bottes. — Unvergeßlich wird das Znsammenschwingen beider Welten in Ltvrnsews ,/Berfiihrung". ' . : ‘ Das Programm des Abschiedabends ließ jede» der Scheidenden seine wesentlichen Eigenheiten uno Krisle be-, tosten. Feldhmnmers Vorlesnng aus der Bibel packte an zwei Stellen unmittelbar: bei Smisons. Haß. und der Schilderung von Davids Knabenhaftigkeit. Im Ganzen gab die senigliedrige Zerlegung der Klang- und Bildrejzc wohl große Buntheit und Bttvegung, aber nicht die elcniciitar-nnwe Fresken tinie der Bivel. — Ganz auf äußere Akzente verzichtete Frau Brod und ließ gerade aus der gepflegten Musik Rilkcscher Verse ergreifende Jnnigleil, in Verhaerens breiten. Rhythmen Llraft und Beseelung erstehen. Den Leistungen der .zerren Ebert, Taube, Ebels-' bacher, und vor allem Gerda Müllers zu ties-menschüchev Vertu iiertichnng 'getragener „ZnchthanSvalladc", tau» an dieser Stelle leider nicht die gebührende Beachtung geschenkt werden. — Trotz seiner bcifallrauscheiidcn Festlichteit bedeutet dieser Abend eine traurige einschneidende Wende im Kiuisttebeii tmserer Stadt, iveil durch äußeren Druck per sozialen Verhältnisse Mensche» gcstcritcr von aiißervrdei,ttikl)er Kraft; dem Enjeinble entrissen werden, das ihrem Schassen Nährboden war. Sie überliefern sich und das Schauspielhaus einer tmgewissen tiiiistlcrischen Zutnnst. ' . Alfred Jacob. Perfanalte«. Zur,Zeit weilt hier der Nestor der elsässischen 3>'abbiner, Herr Marx L c v q, der dieser Tage seinen .SD. . Geburtstag beging. Nicht »nr.seines.segensrelche» Wirkens wegen während der 5ii Jahre, in denen dieser Mann als Rabbiner gewirkt hat, nnd . selbst ein Muster der Bescheidenheit und 'der aufrichtigsten Frömmigkeit gewesen wahrste» Sinne ein Ab hajcsomim ei» Vater der Waise,, war, indein er das Waisenhaus in Hagenau' begründete, haben wir auch hier in unsererGemeinde uno darüber hinaus Grund,, an seinem 80. Geburtstage herzlichsten Anteil zu nehme,,, soliden, auch schon deshalb, weil es der Vater des von uns allem so hochgeschätzten Rab- Kondltorei nnd Cafö Pli. Xiauhenstein Hohanzollarnstraaaa 18. ' Telephon: Hansa 885. .Spezialität: \ .■■■.■; ■ Ananas-Törtchen und Pralines. biners Emil Leo», jrühern Obcerabbiners von Strr.ßl'nrg ist. wie auch anderc in Deutschland wirtende junge Rabbiner, auch Schreiber dieser Zeilen sich »nt Stolz zu de». Schülern dieses Mannes zihteu. . Sein hieftger Aufenthalt ist ei,,' »»freiwilliger.. Die edle Gattin, die in sag liinszigi chi-iger Ehe ihm a,s treue Grsährtin und Heiser,., zur seiie paiio, ist errraiitt und liegt i»,. hiesigen Hospiial. Möge ihr bald volle Gencsmig beschieden sei,»; möge der Allgiuigc dieici, beide» edlen Menschen den Lebensabend in verdienter Weise ftir noch viele Jahre segnen »nd sic noch viele Fee,wen und den Trost Zions erlebe» lassen . May. Rotlze» Die Zöglinge des Jsr. Waisenhauses „lachicn an, Kosten oer Kinder oei» Frau .y e 1 e» e Fuld, der jüngst vcr'ivl Venen Ehrendäme der Anstalt, eine Rheinreise. Z» de,» vorwöcheirtlichen Inserat der Metzger der I sR e l i g i o n s g es e l, s c>, a s t ersuch, uns eine siiiirriide. Persöiuichtei,. oi.jer Gemeinde um Alisiiahmc folgende, Erivioeruiig: „Die Metzger tzattcn den Vertans i» eine», gesonderte,> Lokale avgc,chiit. Die Reneinrichtung dürste oer Kasse der R.'ligwnSgesellschäft voraus,ichtlin) nichts zostc»." Die Zentrale f ü r j ü d. W v h l f a h-r t s p s l eg c schreibt: geilte, d,c .^iil Alter von ^Mindestens go. Fahre» habe», deren Einloiiimen weniger als 6000 Mart — wenn sie alleinstehend sind — und ‘.KHK, Märt wenn* sie verheiratet sind —, veträgt und vom städtischen Wvhlsahrlsamt l,in)t daiicruo unterstützt werden, Kinnen von der »A t t e r s h i t s e" einen Z >, s ch „ ß erhalten. Anmelduiigen - nehmen - entgegen die Wohlsayrksvercine der J,r. Gemeinde »nd Jsr. Reirgioiisgeselijchaft, sowie-die Zentrale sür jüdische 'Wohlfahrtspflege. Gleichzeitig wird darauf aus:,icrismn gemacht, daß die .Sozialrentner, d. h. Personen, die eine staatliche Alters- und Invalidenrente beziehen, bei dem Wohlsahrtsamt einen Antrag auf Erhöhung i,,,cr Rente auf Mart 4SOO stellen tonnen. Voraus,nhtcich wird sich dieser Betrag nächstens ans Mt. (UK)O erhöhe». K leinrentner tön neu bei der Hilsstasse des städtischen Wohlsahrtsamtes, Saalgasse- W, eine Bei,lilse . beantragen. AiiStünstc erteilt die Zciicrale für jüd. Wohlsahrtspfkegc, Stiftstr. 60, Tel. Hansa '.>548, Sprechstunden 8—1 »nd. A—5 Tlhr." - . -; - " Der weltberühmte Obcrkantor vom Große» Tempel i» Warschau Gcrschon Sirota wird cinf seiner deutschen Touriiier am D>. -Juni ciuiiial im hiesigen, Saalbau ein Konzert ocranstalte». Lalmud-Thora-Berein (B: Dr. Braun, G: Groß, L: Lipinsky, N: Uima, T. Türtschinsky, O: Oelbaum, V: Versicherter) Hörsaat Börneplatz. Saiilstag, 11*):' Schulcha» Arnch, (II), 3:iA’: Raschi (L), nach Min'cha: Schüler-Vortrag,/Aji Sto. v. R.:.Mitro (Ü). Sonntag, nach Schacharis: Mischna (G), S;iA: Schulchan , Ar,ich (L), 0>/-*): Gemoro (U). Montag, nach Schacharis: schulchan Aruch. (U), 6'/,: En Jakauw (11). Dienstag, nach -Schacharis: Mischna (G), 8>/» abends.: Ziewiim (U). Mittwoch, nach Schacharis: Mischna (G), 6>/<: Chanwans' Halewowäns (B). . Donnerstag, „ach Schacharis: Schulchan Aruch ZI), 8'/-*): Gemoro (U). . .. .. Freitag, imch Schacharis: Mischna (G).!>rurs f. Dmnen: Mittwoch, 6>/i: Dii,n,r.(U). Fortbildung sür junge.Leute: Samstag, Sonntag, 3>,/>, Montag, Mittwoch, 7>/> abeiws, Pkontag, 7 Uhr früh: Gemoro (11., G. a. T.). Fortbildung für Knaben, 15 Stunde» wöchentl.,-. Samstag, Montag, Dienstag, Miliwoch, Donnerstag, F-reilag. - Ez Chajim (Dozenten: Liverhant, Turciiiski Temersoh», Schereschewsky), Kurse . in acht, Klassen und einer Borbereitimgsklassc. in Ehnmesch, Tefilloh, Mischna, Gemoro hauptsächlich für Schüler hiesiger Schulen, Zahl der erteilten Stunden 70, Unterrichtslolale Hermes»-, weg 2.7 a und Unterlindau 23 b. Sonntag, 1>/r—iVs a Montag—Donnerstag, 2>/s—8'/, „ . Samtag, 2r/»—5 „ Montag, Dienstag, Donnerstag, 5>/z—7'/s b Samstag, 53U—6% . „ B c r i, s s b e r a t „ n g ». Arbeit s » a ch w c i s f ü r Inden, Böriiestr. 54, täglich i>—12, 3—5. M o » t esiore, Goethepl. 5, AHtiwoch, 8>/k: Die soziale Gesetzgebiing und Bibel und Talmud <:>iabö. Dr. Horovitz). , *) RcligionSschnlc Hermesweg 27/ Ltterartsche RMdsch««. Kleine Rottze«. „Legende eines Lebens",' ein drciattigcs Kaiiiiuerspicl von S t c s a n-Z w e ig , wurde in Rotterdam in holländischer Spmche mit großem Erfolge zur Aliffuhrnng gebracht. - Run gibt es auch eine hebräische Stenogra» p-h ie! — I. Be» Israel (Zollmann) hat ün Verlag ,Hasefar", Jenisalem, eine „Unter,-Niitsmethode der hebräischen. Stenographie" erscheinen lassen. Die vorzüglich redigierte poalezioinstische Rewhorker' Tageszeitung „D ie Zeit" hat ans Mangel an Mitteln ihr Erscheinen eingestellt. Sie bestand „nr l«/» Jahre». „Mantuir-ea", die zionistische Tageszeitung in Ru», »länien, erscheint nicht mehr. ' . - ' / . ' Die moderne Babylonlster««g der Bibel i» ihrer neuesten Erschetnstngssorm. . < (Kritisch/ betrachtet von E.d.K"aH.d ML-n i 'g/ ordentl. Pros. Geh. Äönsistükialrat in Bö,ui//44:Ssike». 10 Mark. Siutlgart,Belsersche/Äerlagsbhchhpndlnng.) SsmmLlwgei», bBSUK Einzelmarhen kauft hScbshahlend' O. HASE, Zell 68. Man faiui sich über die Mäßig,uig Königs Delitzsch gegenüvcr, deijcn „Bauet' nno Bivel" 1021 seine AuSZ,,)- - klingen gelten, nur wundern. Denn wenn sin) Schritt, für Schritt cnveist, daß ein Gelehrter seinen Hypochesen zu' Lievc ihm sonst geläufige ivissenschaftliche, Grimdregela vergewaltigt, dann würde em ,rüstiges Douuecwetter und nicht weife Zurückhaltung berechtigten Zornes natürlich, sein, Auch der Laie dürste Königs Schriftchen mit Rutz?» lese», de»,, er bekoinint da einen Begriff von« oen fürch7 terliche» Folgen wijjenschastlichen Aiitlsenuiismns. Wir . »löchten »evci.vei bemerken, daß uns bei Delitzsch freilich seine Hhpothese die innere Veranlassung, der wissenschaftliche Aiirisemitisiiiiis aber erst die Folge in seiner Behandlung der Bibel zn sein scheint. i Bnchprobe (Seite 43 und 44): Babel ist. gewiß der Ausgangspunkt vieler Kultnrcleiiieiite für nähere und enlserntere^ Gebieie geivcsen. . . . Aber die Religion, dieser abschließende Faktor aller Kultur, besitzt ihre tiassische Literatur in der Bibel. Babel darf vielleicht „das Hirn Borderasiens" (Delitzsch, Babel »nd Bivel S. 2!>) genannt werden, aber was den Pnlsfchlag der Bibel ansmacht, das'quoll ans einer, weltüberragenden Erfahr,„,g, und es.wird -doch dabei bleiven: In Babel strebte die Menschheit zum Hünmel, aber in der Bibel ragt der Hiuuucl in das arme Menschenleben herein. . Folglich liegt die Bedeutung der Ausgrabungen am Euphrat nicht darin, daß sie zur Totengraberarbeit sür die religio,isgeschichtlicl)e Vorderstcllung der Bibel geworden sind. ' . * Robbt Lach. __ (Ein Kiiltindokument in Anekdoten vo» Manuel Schnitzer. Preis geb. 25 Mk. Hamburg, Verlag, W. Geilte.) Als es in Westeuropa noch eine Judcngasse gab, wurde auch hier »och ein typischer jüdischer Witz, geformt. Heule tennt man nur noch den ostjüdischen Witz, da dorten noch jüdisches Milieu jüdisches Eigentcden schasst. Solveit die vorliegende Sammlung Proben ans dieser. Welt bringt, sind sie charakteristisch. Daß die Leser mit dem Bildnis des Verfassers bedacht iverde», erscheint uns eine überflüssige Zugabe. - ’ Probe aus „Rabbi Lach": . , Die Ruhe. ) , - „Wann hältste deine Mittagsriih?" wird der Rabbi bo» einem Freunde gefragt. „Rach^dein. Essen," envidert jener, „legt 's i e sich ans eine L-tuiid' schlafen ) . ' „Wer: „sie?" . „Wer? ... Mein Weib." „Ich frag doch, wann du-hältst deine Ruh . . „Vln . . . wenn sie schlaft, '-hav' ich meine. Ruh."- - Zwei Eigenschaften. : " - Einer sagte zu seinem Sohn: „Z >v e i Eigen sch a f - ie„ inllst habe» das Mädel, das du machsl zu beineu . Fra». Erstens: sie > muß sein so schön, daß du <Lust hast, sie zu nehmen auch ohne Geld . . . und zweitens:' sie innfs haben so viel Geld, daß du Lust hast, jie'jui nehme», u ii ch iveitm sie w ä r ' h ä ß 1ich . . . Spende«. Bei Nationalsondsk. (I. Heimmin, Postscheck 41 441) ein«. ■ gegangen: ' - R a b.b i n e r ,R o b e l-H ain . Simon BeiUheiin'2 B. IrD, S. Seilgiiiann z. s. 25jähr. Bernsstätigkeit 1 B. 50, Ilse u. Edwin Feist' IQ 5(K», Dr. Spiegel dankt Dr. Rapp f. Behandlung I.B.- 1 B. 50, R. 'Jif. 2 B. 400/ I. Berkelyauer, Obernrsel'«. Rameii R...L. Berkelhaucr' 1 Ä. 50/Mark. R. R. Abrah-. u. Hännchen Wolfs, - Aurich-Hain 1 B- 50, Dr. Sicgsr. Schwarzschild 1000, Dr. Hugo Emmerich 500, Dr. M. Rapp (Madnap .Jad) 50, Ilse u. Eowin'F-eist 5<K>, Arthur Wassermann 100, Hch. Kolitatsch--dtziW'g-rl. Eahn 20, Ucberschuß am Matinee 1545, Ueberschiiß Paläskinafilni 25 87'.>,^ ges. d. I. Grnnebalim aNl. Hochzeit / letorch-Breüer 500j. Ilse u. Edwiii Feist anl.. - Bris« Miloh ihres Sohnes Louis Jehuda 500, Hotel Ullina,in (Büchse) 116.31 Mark. Bei der R..-J. Pr. gingen ein: Rabbiner Nobel-Hain- . Frau Rabb. Nobel anl. Markir 1 B, Ernst Simon grgt. Frau Rabb. Nobel z. Geburtstag I. B., Ernst Simon .dankt s. - l. Dr. Froiirin f. ärztl, Rat L B — 3 Ä. 150 Mark. '. ' Ell. Aug. Sondheinier 1 B. 50 .M, Benno Ehrlich 1.33. (verspätet -ausgewiesen) 25 . E, Freimann s. GumpertzscheS/Liechenhaus 50 M. ' / ■mm Gedanket bei Euren Festliohkeltan daa IW t— Rabbiner Nobal -HainaI —i — — (Postscheck 4864 Nene J-ttd. JPreaae). ~ Frankfurter FamiUeNnachrichle». B a r m-t zwo s. Emil Osfenbacher, Schesjelstr. 23, Synagojjc Friedb. Anlage — Jlia Albin aiis Riga, bei kKlibansth, Trutz 47, -««ynagoge Niiterlindau. Gestorben. Sofie Bing,-64 I.,-Gärtnerwcg 32 — Flora Schwarzschild geb. Goldschmidt) 63 I., Schefsekstras-c L3 — Meier Lindheimer, 72. I., Mäuerweg 30 — Nathan. Strauß) 70 I. — Ludwig Leven, 52 I. — Irma Simon/ 111 I. —'Isaak Herz, 60 I., Brahmsstr. 3. vrosser Saaldau Saal Donnerstag, den 29. Juni, Abends 8 Uhr EINZIGES KONZERT -des weltberühmten jQd. Oberkantors tGerschön SGerschon irot A Welll. u. geistl Cieder Karten Mk 182 bis 32.50. bei flndr^, Steinroeg 7, Henkel 11, Schillerstr 14. DM Impresa: Kasduik u. Rfsnlkoto.

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