Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 20 (1922)
- Issue
- Heft 19 (18.5.1922)
- Date
- 1922-05-18
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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-Nr -19 -Letzte Neuheiten von Nachmittags- und Abendkleider in Wolle und Seide. Varckkleidev und Vasckblusen. Lrmö Herger, üoMIr. 28 pt. Ans der „Agudas Jitzroel"-Beweguug. Frankfurt a* M. Die Generalversammlung der Jugendgruppe fand bei guter Beteiligung statt. Der Tätigkeitsbericht, aus dem besonders die Betätigung aus sozialem' Gebiet hervorzuheben ist, wurde von Dr. Ehr mann erstattet^ Nach einer ausgedehnten Diskussion wurde über eingelausene Anträge beraten. Es wurden auf Grund der Anträge folgende Beschlüsse gefaßt: , 1. Die Gründung einer Auleh Erez Jisroel-Gruppe, die sich' mit der Vorbereitung junger Leute zur'Einwanderung, nach Erez Jisroel befassen soll. 2. Eine sofortige Aktion gemeinsam mit der Ortsgruppe zugunsten..Sowjet-Rußlands. ■ , 3. Die Gründung eines Ausschusses, dessen Aufgabe er ist, jungen Leuten von auswärts in jeglicher Weise (Beschaffung von Zimmern, Stellen, Einführung in Familien) behilflich zu sein. ' 4. Die Gründung einer Beratungsstelle für Limud Thaüro, umfassend die Schinrim sämtlicher gesetzestrruen Vereine Frankfurts. 5. Daß, die Jugend-Gruppe unverzüglich mit allen in Frankfurt bestehenden gesetzestreuen Vereinen, gleich welch gemeindepolitischcr Richtung in Verbindung trete, um den Zusammenschluß der gesamten gesetzestreneu Jugend Frankfurts zu erwirken. Die Wahl ergab folgendes Ergebnis: Dr. Eh rmann, Vorsitzender, Erirst Adler, Ludwig Frank, Theodor Klein, S. Oberndörfer, Ger>on Schnerb, Fritz Stern, Siegfried Wreschner: Fanny Sän ger, Vors.. Rose l Cohn, H ann a F lörsheim. Frid a Hirs ch, S ar a L andsbe r g, Hedwi g O st er, Jda Rothschild. New Kork. Hier fand eine Versammlung der Agudas Jisroel statt, an der 100 Synagogen durch Delegierte vertreten waren. Es sprachen u. a. Rabbiner Dr. Rosenfb e r g - Ponkers, Rabbiner Gar sinket, der die amerikanische Zentrale der Aguda leitet, und Dr. Jonas Simon aus Heidelberg, ein bekanntes Mitglied der deutschen Aguda. Die Versammlung telegraphierte der Agudas Jisroel- Zentrale in Jerusalem den Dank für ihre Tätigkeit (Northcliffe-Deputation etc.). Personalien nud kleine Mitteilnnge«. Berlin. Wie die.,.Jüd. Rundschau" meldet,'faßte die Generalversammlung des Vereins „I ü d. Blinden- Konditorei und Cafö Ph. Jjaubenstein Hahenaollernetrasse 18. ' Telephon: Hansa 985. Spezialität-: Ananas-Törtchen und Pralinös. Jedem das Seinige. Roman von M Pulvermau« Fortsetzung.) Ich. verhehle es mir nicht, daß es eine schwierige Aufgabe, ein hohes Ideal ist, das ich mir steckte, daß man mir dabei auch andere Motive unterschieben, könntet allein' ich wiederhole, daß dieses für meinen Zweck unerläßlich ist, und der Erfolg .wird meine lautern Absichten klar zutage fördern. Meine Kenntnisse der' Gemeinde-An- 'gelegenheiten des Ostens während der letzten zwölf Monate haben urich manches gelehrt, haben mir für manches die Augen gööffnet. Es hat mich gelehrt, daß das Wohl und Gedeihen der Gesmntheit von der Einigkeit und Geschlossenheit abhängt. i - '.'/-Es ist wahr, dem unbeteiligten Beobachter bieten wir ja eine glatte, unbewegte Oberfläche, durch keinen Sturin aufgeregt; wir selbst aber wissen doch, welche gegensätzliche Masse wir sind, zerrissen durch Widersprüche, gespalten durch Parteiungen, zersetzt durch das Sektenwesen, so daß wir nie genügenden - Spielraum für volle Kraftentfaltung erlangen werden, bis wir Frieden unter uns geschlossen, bis wir zwischen Ost und West eine-Brücke geschlagen haben. Und ich^— ohne Einbildung, ohne mich einer Uebec- - Hebung schuldig zu machen, ohne jegliche Selbstverherrlichung — ich bin einer der Baumeister, die fiir diese Brücke erforderlich"sind. Ich bin gleichsam eine Zusammensetzung, beider Teile 'und Parteien: der einen gehöre ich durch meine Geburt' an, der .andern will ich mich durch Adoption verbinden.' Ich bin ja mit den charakteristischen Eigenschäften und Verschiedenheiten beider wohlverttaut, ich kenne ihre Trennungs-, aber auch ihre Einigungspunkte. Ohne diese Kenntnis 'aber kann das Resültat nur neue Fehler zeitigen, nur neue Verwirrung dir Gefolge haben. Ich und jene andern mit derselben Fähigkeit;'die ich um mich versammeln möchte, würden als Piogiere, als Vermittler zwischen beiden Ertremen' wirken. * . Früher glaubte ich, daß der Bau dieser Brücke von jener Seite begonnen werden müßte; aberich bin zu-der Erkenntnis gekommen, daß jene» durch die Unterdrückung, Knechtung und Verfolgung, die sie in deM Stiefvaterlands; erduldeten, von dem sie vertrieben wurden, ihre'Organisationsfähigkeit, ihre Willenskraft beeinträchtigt und er»' schlittert wurde. Bon Ihrer Seite, Alice, nkuß das Werk in Angriff genommen werden. Sie, die Indolenten, die Neue Indische Presse. - a n st a 1t fü r De u tsch tan d" — Vorsitzender Geheimrät Rosin — Den unerhörten Beschlstß, O stfuden von den Wohltaten des Vereins ans zgsch ließen. Berlin. Die Mitgliederveriammlung des Hilfsverctns der Deutschen Inden findet am Sonntag, 21. Mai, im Logenhmis, Kleiststraße 10. um 12 Uhr mittags statt.^ Dr. I a in e s i in o n, Dr. P a u l Rat h.a n und Dr. M. Wischnitzer werden über die Tätigkeit des Hilssvereins sowie seine gegenwärtigen Aufgaben sprechen. Bonn. Der 5. ordentliche Delegiertentag des Verbundes der Jüd. Jngendvereino D e nt s ch l a n d s findet hier mn Pfingstmontag und Dienstag (5. iijiö 6. Juni) im Saale des Bürgeroereins statt. Neuwied Nathan Mendel beging den 90. Geburtstag. Wie». Bernhard Wetzler, der Präsident des Generalrates der Anglo-Oesterr.'Bank, ist verschieden. Prag. Oberradviner Dr. Brody erließ eine hebräische Denkschrift gegen den C herein, den die orthodore Gemeiiide zu Barijov (Slovakei) ans diejenigen ihrer Mitglieder gelegt hqt, die weiterhin der Z i o n i ft i s ch e iii O r g a n i j a t i o n angehören. Warschau. Die Agudas Jisroel beschloß, gegen -die Wahl des Professors .Schor zum Oberrabbinev von Warschait mit aller Schärfe anzukämpsen. Bialyktock lPolenj. Der Rot der jüdischen Gemeinde beschloß, die .Wahl eines Oberrabbiners vorznbr? reiten. Paris. Michael Scheftel. einer der besten Advokaten des ehemaligen Rußlands, Abgeordneter der ersten Duma, ist hier - gestorben. Auch am politischen und gesellschaftlichen jüdischen Leben Rußlands hatte er lebhaften Anteil genommen. Paris. Baronin Salomon Rothschild bedachte in ihrem Testament auch folgende jüdische Institutionen: Jsr. Wohltätigkeitskomitee 2 Will. F-r.,- Jsr. Kinderheim 1 Milt. Fr., Rothschild-Hilfsfonds für Kranke 250,000 Fr. und Jsr. Heim fiir Arbeiter und Handwerker 100,000 Ir. Lauda«. Sir Herbert Samusl wurde vom König in Audienz empfangen. New Aork. Auf der Jahresversammlung des M o nie sä o r e - Kr an ke n h anses. wurde mitgetcilt,. daß dieses aus dem Nachlaß-Jacob H. Schiffs 300,000 Dollar enipfing. Dr. I s a a c B,r oyde, Bibliothekar an der New- »orker Oeffeiitlicheii Bibliothek nnd Mitherausgeber der Jeivish Encyclovcdia, ist g e st o r b c n. Kraukfurler Berichte. Kleine Notizen. Die Generalversammlung des Vereins der Ostj n d e n „T i k w a s Z i o n" ergab folgende Wahl: Jakob Hcrzberg (1. Vors.), Dr. Gerlich (2. Vors.), Jakob Dränger, Sa>nuel Kornreich, David Hamburger, Jii'lius W.ohlfarth, Markus Gerlich, I. Stern bau in, Frl. Ehrlich, Frl. Honigwachs und Frl. N e ii m a n n. Sonntag, den 28. Mai, findet zugunsten des National- Fonds eine j ü d i s ch e M a t i n e e ink Saale de- Dr. Hochschen Konservatoriums um 11 Uhr vormittags statt, mi dem L e o ii t i n e Sagau, F r i t t a B r o d sowie Kammersänger H a ii s E r l Mitwirken, außerdem hält Ernst Sim o n eine Ansprache. Karten im Heim, Unterliichan 21, und bei Rudolf Hartwig, Sandweg. 8. Gleichgültigen nküssen zuerst das Sühnopfer bringen. Sie, die Starken, durch Intelligenz und Bildung, Sie, die Satten und Wohlgenährten, durch Reichtum und Wohlstand, Sie müssen den Schwachen und Mühseligen die Hand reichen, mn ihnen den Aufschwung zur Höhe zu erleichtern. Das ist es, warum ich hier festen Fuß fassen will, um mit dem Beistand Ihrer Kameradschaft, das Recht als Führer, mindestens aber als Mitarbeiter zu erlangen." Es war das erstemal, daß sie aufblickte, so daß er ihre Augen sehen konnte, in denen er einen leisen, feuchten Schimmer.erblicken zu können glaubte. „Ich fürchte, daß Meine Werbung um Ihr Herz, Alice, einen gar zir praktischen Farbenklang hat, indem ich so viele abseits liegende Gründe ins Feld führe. Wer ich denke, daß gerade diese bei Ihnen am schwersten ins Gewicht fällen werden. Ich hoffe auch, daß Sie den Tribut der Wertschätzung Ihrer Person, dev darin liegt, auch richtig, bewerten werden. Das war ja auch die Ursache, daß ich bisher nur das erwähnte, was Meine Person betrifft. Absichtlich habe ich von Ihrer Persönlichkeit geschwiegen, um nicht durch Ihre eigene unglückliche Lage irgendeinen Druck auszuüben." „Ich habe das wohl herausgefühlt und bin Ihnen dafür sehr dankbar." sprach sie leise. „Mir dankbar? Wofür denn?" sagte er etwas befangen. „Weil ich gezwungen wäre. Sie zu erinnern, daß ich, gewollt oder ungewollt, gebunden bin." „Aber sonst?" fragte er mit verhaltenem Atem. „Sonst aber dürfte ich Ihnen nicht erlauben, weiter zu sprechen. Ich wäre ja auch nicht imstande gewesen, alles anznhören." „Es war Ihnen also doch nicht unlieb, mich anzuhören?" ~ „Nein, ich war sogar froh darüber." Er richtete sich plötzlich auf und ftagte kühn: „Was aber gedenken Sie dennoch zu tun?" „Nichts.. solange ich gebunden bin, solange er mich nicht freigibt." Ein Ruf der Enttäuschung entfuhr seinen Lippen. „Haben Sie denn selbst gar keinen Mut, um sich selbst frei zu machen?" - ' .Hier handelt es sich nicht mit Mut," sagte sie ruhig; ,;hier handelt es sich um die Ehre!" Plötzlich, unerwartM, aber brach' ihre lang unterdrückte Leidenschaft hervor. „Ach, warum kommen -Sie'denn zu mir, anstatt zu ihm zu gehen? Welche schwere Sünde haben wir beide uns jetzt aufgebürdet! Wir haben ehrlos gehandelt, wir haben schändlichen Seite 3. Offenbacher DrucUnlt-Anlage Offenbaoh a» M, Telefon 123. Unübertroffene Teppichreinigug mittelst Druckluft. Frsukfurter Bcxanfhütnage«. Talmud-Thora-Berein (B: Dr. Braun. G: Groß. L: Lipinsky, 11: Uima, T. Tnrtschinsky, O: Oelbaimr, B: Versicherter) Hörsaal Börneplatz. Samstag, 11*): Schulchan Aruch, (11), 3%; Rafchi (L), nach Mincha: Schüler-Vortrag, 3k Std. o. N.: Mikro (U). Sonntag, nach Schacharis: Mischna , (G), 3: Schulchan Aruch (L), 91,4*): Gemoro (11), »4 Std. v. N.: Pirkei Owaus (B). Montag, nach Schacharis: Schulchan Aruch (U)', 6>4: En Jakauw (U), »4 Std. v. N.: Pirkei Omans (B). Dienstag, nach Schacharis: Mischna (G), 34 Std. v. N.: Newüm (U). ' ' > . Mittwoch, nach Schacharis: Mischna (G), 614: Chauwaus Halewowaus (B), 34 Std. v. N.: Pirkei Owaus (B). Donnerstag, nach Schacharis: Schulchan Arn (U), N/-*): Gemoro (11), »4 Std. v. N.: Pirkei Owaus (B). Freitag, nach Schacharis: Mischna (G). Kurs f. Damen: Mittwoch, 614: Dinim (U). Fortbildung für junge Leute: Samstag, 314, Montag Mittwoch, nach Mincho: Genioro (U., G. n. T.). Fortbildung für Knaben, 15 stunden wöchentl., Samstage Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag (U„ G., B., O.). Ez Chajim (Dozenten: Liverhant, Turcinski Temersohn, Schereschewsky), Kurse in acht Kläffen und einer Borbereitungsklasse in Chumesch, Tefilloh, Mischna, Gemoro hauptsächlich für Schüler hiesiger Schulen» Zahl der erteilten Stunden 70, Unterrichtslokale Hermes» weg 27 a und Unterlindau 23 b. Sonntag, V4—414 ä Montag—Donnerstag, 2i/2—814 „ $ amtag, 21/2—0 Montag, Dienstag, Donnerstag, öi/2—714 d Samstag, 534—634 ’ Verein der Ostiu den „Tikwas Zion.", Sonntag, 21. Mai, 2 Uhr, Schauspielhaus: Ausflug. Synagoge König st eine rstr aß e, Dienstag, 23. Mai, 714 Uhr: Synagogenkonzert (Dirigent: Frank Rothschild). ' . Zion. Vereinigung, Sonntag, 28. Mai, U Uhr, Hoch'sches Konservatorium: Matinee. Zerre Misrachi, Samstag, 20. Mai, 5 Uhr, Hermesweg 27: Aussprache über Arbeitsprogramm. M 0 n 1 e f i 0 r e. Goerheplatz 5, Mittwoch, 24. Mai, 814:' Teilhabers „Untergang Der Deutschen JuDen" (Dr. Gustav Löffler). *) Religionsschule Hermesweg ^7. Briefmarken Sammlungen» liism Elnzelmarlu laift kääiizaUBd O. HASE, Zelt 68. Verrat geübt! Aber ich verdiene es! Ich war die ganze Zeit» falsch gegen ihn, und' dementsprechend schätzen Sie mich ebenfaUs ein!" Klatzner schwieg verwirrt nnd unzufrieden. Es dauerte einige Mnuten, bis er wieder sprechen konnte. „Sie haben recht. Ich hätte Ihnen diese Last nicht aujhalsen sollen. Ich sehe mein Unrecht ein, .daß tzch nicht zuerst mit ihm sprach. Ich habe mich fortveißen lassen und will meinen Fehler wieder gutmachen. Alice-, darf ich-mit ihm sprechen?" „Ja, machen Tie, Ihren und meinen Fehler wieder gut! Sagen Sie ihm; alles, alles und bald! In GotteA Rmnen! Wir Mollen ehrlich sein und nicht mehr Bersteckens spielen, weder mit ihm, noch Mit uns selbst!" „Gut. So soll es sein. Alice!" suchte er die Aufgeregt» zu beschwichtigen. „'Nichts soll sich zwischen uns -ändern:- so» lange Sie gebunden sind, bis er Sie sreigibt." Er hielt inne und suchte in seiner Rocktasche. „Auch das Heute soll ungeschehen bleiben, und ich bin- Jhnen nur begegnet, nur Ihnen dieses Buch zn überreiche». Es ist das einzige der ganzen Auflage, das ich der Vernichtung entzog." Er hielt ihr das Buch hin, zog es aber bald wieder? zunick. „Oder ziehen Sie es vor, daß ich es Ihnen selbst- -überbringe?" - „Nein, weder geben noch überbringen», aber Sie können es mir schicken. Wenigstens habe ich etwas von Ihnen, statt Ihrer. Nein, kommen Sie nicht selbst — oder erst nach einigen Tagen." ' -- - Sie verließ ihn eilig, fluchtartig, ohne sich zn verabschieden, ohne zurückzublicken. Er aber folgte ihr mit den Augen, soweit er sehen konnte, — dann erst ging aruch er, aber nrit langsamen schritten fort. XXIX. Als Klaßner den Ausgang des Tiergartens errrschthatie, sah er nach der« Uhr. Es war noch nicht spät.'- Ec überlegte schnell. Alice hatte ihn gebeten, bald mir Burger zu sprechen. Eilig bestieg er die Straßenbahn, nnd eine halbe Stunde spätes zog ec die Glocke an Burgers Billa.. Mit einer eigenartigen Empfindung erfuhr er durch den Diener, daß Herr Burger anwesend' sei. Burger gab bei Klaßners Anblick ein freudiges 'Erstaunen zu erkennen. ' „Mein lieber: Freund, endlich haben Sie doch noch eilr-- . mal den Weg zu mir gefunden! Ich versichere We). daß Sie.