Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 20 (1922)
- Issue
- Heft 17 (4.5.1922)
- Date
- 1922-05-04
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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in Wolle und Seide. Nr. 17 L etzt e N e uh ei t e n von Wascttteidec und VascUiuses. ' Hans Merger, Hochstr. 26 pt ' > ' ' ~ ' -___——— — -- ‘ Möge der' Ällgütige weiter helfen und es jederzeit gute 'Menschen - geben, die ihre Unterstützung den Hungernden! ' zu .Teil werden lassen, damit die Verwaltung' ihr schon seit . -Hi Jahren bestehendes Liebeswerk weiterhin durchführen kann. ' - „ ' Isrseltttsche RetigtvnSgesellschaft. " ' . Der Etat der Jsr. Religionögesellschast für '1SS2. sieht ' nicht -weniger als 8 Millionen Mark an Beamtengehältern " vor.- Es: ist notwendig, dass mindestens 3ji/« Millionen Mark durch Steuern aufgebracht werden, wenn Einnahmen und Ausgaben ungefähr balanzieren sollen.' Bortras Gronemann. Vor »überfülltem Saale sprach Rechtsanw. Grone» ' m a n n,- Berlin über seine während der Kriegsjahre im' Osten gewonnenen Eindrücke. Ernannte sein Thema:: :. ' >H e i t e r e T a ge in Iiddis ch - Ru b l a n d". Doch das: - Heitere war ichn nur ein Mittel, um das Jntevess«.des'-P»bli->- : tÄ: für rEd)t crnfte Sing« JU erwecken. Ser Redcher > führte in eine andere Welt, - in Äne Welt, die noch stolz < und nnbekünhnert um das, was wohl die anderen fageit'- '{(. könnten, ihre jüdische Kultur wahrt. Er schilderte, wie, ,7 selbst die. .deutsche Militärmacht aus dieses Mische Leben- Rücksicht nehmen mußte.' Er zeigte die hohen ethischen und! moralischen Qualitäten, die diese jüdische Kultur der Juden» heit des Ostens gibt und wandte. sich scharf gegen Verleumdungen, als herrschteil auch dort heute ausgebreitete. - . unsittliche Zustände. Die hohe Geistigkeit des typischen Ostjuden, dem der.' schwerste Lebeuserwecb und die Rot nichts: ' bedeutet gegen'die Wonne, die Abendstunden und den Sabbat . ,ir * dem Studium zu weihen, fein selbstverständliches Judesern, \v seine große Gastfreundschaft» all koas-sind. Mische Werte, 1 : die der Westjnde leider eingebüßt,-hat. - 5. Die Zionistische Ve reini gu n g hatmit dem - ‘ Borträg- Gronemann einen Weg beschritten, densie fort» setzen Möge." Denn derartige Vorträge bedeuten jüdische - Erziehungsarbeit und sind daher wertvoller als die meisten - . - Vorträge politischen Charakters. 7.- /-7 Personalien. ' ' Der Mädchenklub hat durch de» Tod seines Vorstandsmitgliedes Martha' Neu einen schweren Verlust .---- 'erlitten. Frl. Neu. hat seit 14 Jahren das' Amt einer Schriftführerin im Vorstand treu verwaltet und den jungen? ■’* MädckMdes Klubs französischen Unterricht erteilt. Korrekt» wahrhaft und voll .kameradschaftlichen Geistes, so steht das > Bild , der Dahingeschiedenen-vor denep». die 'sie kannten.', ' -''- '-'- srortze». "!/'y „Die Beratungsstellefür ostjüd. Flücht» l i n g e (Lautzestr. 30 pt., Sprechstunden wochentags l0—1 ' (- - Uhr) 4>/»-»-l; Uhr, Sonntags 10—1 Uhr, teilt folgendes mit: ■ 1. Wir.-find uni Begriff,, die von uns eingerichteten ’t u u t e r(r Ich t s k.u'r s e' für Deutsch- Rechnen usw. so^aus» ' - zübauen, daß einer größeren Zahl von Ostjuden die Teil-' -Neue JMsche Hresse. .. EÄle 3. ' nähme mi ihneck. ermöglicht wird" Mit bitten daher alle, die an derartigen Kiliseri' teilnehmen wollen, sich bei uns zu inelden. , - - 's - . 2. Jüdische junge Leute, die Interesse an dem/ Erlernen des Setzer» bezw. Druckerberüfs haben und gute hebräische Kenntnisse besitzen, werden gebeten,!bei uns-vorzusprechen." ' Der Konserv.-Jüd. Gemeinde-Verein macht seine Mitglieder auf die Montag den 8. Mai abrnds^V/i Uhr . im Hörsaal d. Börneplatz-Synagoge stattsindende General- ' Versammlung ausmerksmn. Im Berichte des Chorfestes des Religionsgesell s ch ast-Sy n ag ogen ch 0 res war vergessen worden, die vortreffliche ProgramMnummer „-»erenijsimus und .Kindermann" der Herren Wormser und Bornste.in zu erwähnen. Uebrigens besteht, vielerjeito der Wunsch, daß das Fest wiederholt werden möge. v - Bei dein großen Sportfest nationaler Wettkämpfe mn letzten Sonntag errangen auch Angehörige -des Jüd. Turnvereins Preise: Cnrt Goldschmidt 3. Preis, Paul Katzenstein, 2. Preis, Bubi Grünebau m 2. Preis, M an fr e d G 0 l d s ch m i d t, Paul Katzenstein, S. Oppenheim,. Bubi Grüne- , b a n ur 2. Preis. ' ArantfurterBernnftattnuge». Talmud-Thora-Verein (B:Dr. Braun, G: Groß, L:»Lipinsky, U: Unna, T: Tertjchinski, O: OelbauM, Bi Versicherter) Hörsaal Börneplatz. . Samstag, 11?): Schulchan 'Aruch (U), 3^/r: Räschi (L), nach Mincha: Schüler-Vortrag, :i/i Std. v. N.: Mikro (U). Sonnrag, nach Schacharis: Mischna »(G), 0: Schulchan .. Aruch (8), 9h»*): Gemoro (U), 3/t Std. v. N.: Pirkei Owaus (B). Montag, nach Schacharis: Schulchan Aruch (U), 6Vr: E» Jakauw (U), Std. v. N.: Pirkei Owaus >'B). Dienstag, nach Schacharis: Mischna (G), 3U Std. v. N.: Newiim (U). ' Mittwoch, nach Schacharis: Mischna (G), 6Vr: Chauwaus Halewowaus (B), .% Std. v. M.: Pirkei Owaus sB).i Donnerstag, nach Schacharis: Schulchan Aru (U), -8t/»*):! Gemoro sU), Std. v. N.: --Pirkei Owaus (B). 1 Freitag) nach Schacharis: Mischna <G). > s - Kurs f. Damen: Mittwoch- 6V»: Dinini (U).! Fortbildung für junge Leute: Samstag, 3Ve, Montag,! Mittwoch, nach Mincho: Gemoro (U., G. n. T.), Samstag,! 3>/»: Mischna (Dr. Adler)). . 1 Fortbildung für Knaben, 1ö Stunden wöchentl.,' Sams tag, i Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag,'Freitag (U.? G.. B., O.), Freies Jüd. Lehr haus, Dienstag, Elisabethen- .schule, 7-,.!,.- Wissen sch: v. d. Welt (Dr. Rosenzweig), Mitt- 'woch, Schumannstr. 10 III, 6-/4: Mischen Thora, 8>/>:. Agno», Agodes hassoifer (Dr. Rosenzweig), Donnerstag, Elisabethenschule, l>>/»: Zeitfragen,?>/,: Heilige Schrift (Dr. . Strmlß), .Sonntag, Schumannstr. 10' III,. l>: Jüd. Unterhaltungen (Dr. Koch). M 0 n t e f i 0 r e, Gvcthcplatz Mittivoch, 8-/,: Pirke Omans (Dr. Salzberger). *) Religionsschule Hermesweg 27. / ^Konditorei unid HahanzdllerR*traas«i 18. Telephon: Hanait.a85 * . Spezialität: ’ 'Ananas-TörtöhenundPralinds. ■ Dmnstag, v6. Dkai (8. Jjär). Sabbat-Anfang 7 Uhr 20 Frkf. Zeit. Sabbat-Ausgmig 8V4 Uhr Franks. Zeit. i Wochenabschnitt: Achurei w»ns n. Keduufchim. - ^IMertqbelle. .Freitag, 5. .Mai, abends: 23. Omer Montag, 8. Mai» abends: 26.- Omer. Wöchengvttesinenst: 6-/-» morgens, 7 nachm, in den meisten Synagogen. > Frankfurter HauÜlreuuMrWte» Barmizwos. Isaak Bornstein, Fischerfeldstraße 1, . Synagöge Obermmn - Anlager 8. — Walwc Marx, Efcherch. Anlage 20, Sieg fr. Grünewald mis Soden, Synagogq Börneplatz. ' . Gestorben. Meier Lichtenstein, M I., Luisenstr. 33a ' — Betty Warnheim Wwe., -60 I., Rechneigrabenstr. 20>.—». Jettchen Grünebaum geb. Cahn, 75.1., Luxemb. Aller: 40 — Johmnia Strauß, 52 I., Vilbel. — Moritz Löst, 78 I., Kantstr. 7..— Ludwig Beer, Teilhaber von Beer, Sonst« heimer u. Co., 43 I. Jakov Frank, 64 Js, Uhlanst» straße 48 — Frieda Rothschild geb. GrünebauM, 49 J.^ Kantstt. 1. — Willi Bock — Josef Weil, 92 I., Körnerstr. 8. . Bei der Nattonalfondskommission (I. Hennänu, Postscheck 41441) gingen ein: . . ' Rabb. Dr. Nobel-Hain. Moritz Herzberg, Dr. Med. Rudolf Meyer je 2 B., Dr. S. , / Coblinec 6 B.» Heinrich Emden 10 B., Paul Arnsherg auf den Nmnen Tilli Heil und Fritz Rapp 1 Bi, Uaac Hein«» . mann.grat. Dr. Emmerich und Familie-Levigarst unst,Fiebermann l B. i. Sa. 22'Bäume,110V Mark. V ’ Nationalfonds. Adolf Grünebmlin! z. Andenken an s. fei. Vater 100 Mk. Moritz Herzberg u. Frau anl. der Geburt ihres Enkels 100 Mk. — Martin Levigard und Frau anl. der Berloblkyg - ihrer Tockster 200 Mk. - - ' Max, Mainz und Frau grat. herzlichst zur Hochzeit Feist-Schames 50 Mk. — Versammlung Gronemann Marwn» Verkauf 533.70 Mk. R. N. 100-Mk. von Jttlingen WkachaDt haschekel 33.20 Mk-., Wimpsheimer (Machazis haschekek) 40 -Mark. - . . - ' , - . - Simon Bagel-Garten. - — Menny Rapp grat. s. Mutter z. Geburtstag 1 B. 50 Mk- Derselbe dantt'feinen?1Bert«wr »Freunden, insbesondere/ Dr. .Hamburger und.grat. Dr. Emmerich und Familiq -Astigmf» t B- 50 Mk. Bei der N. I.-Pr. gingen ein: ‘ Rabb. Nobel-Hain. ' - Gustav Loebenstein -dankt Frau Rabb. Nobel, Ernst Man» delbmrm Frau N. (Fromnr, Fritz ^Simon, '.Krau -I. > H.. Sterir fiir Nachtquartier 3 BäuMe 150 Mk. , 'Sehr geehrter Herr Redakteur! . "Sie haben es sich in lobenswerter WeijLzur Ausgabe gemacht, Mißstände - im jüdischen öfsentkichen 'Leben zu.' -besprechen, uM Abhilfe zu schaffen. Ich möchte heute auf die Preise -in den jüdischen Hotels Hinweisen. Pesach habe ich in Wiesbaden verbracht, und da möchte: ich über Meine. Erlebnisse.-in einem bekannten, dorttgen Hotel .-;; Jevem das Seivige. ’ Roman von M- Pulvermann. . Fortsetzung.) . , t i Danü äber, er wüßte es selbst nicht, stürntte einneuer Em- ( fluß schneU nnd ubelwätklgenü aus ihn ein, ihn zum Himn^el >, hebend, ko daß er teiue' 4teiglt»g verspürte, den Boden wieder ^»i.herüyren: Denili^li. wardie schnell gereiste Kameradschäst zwischen ilyn und Alice geblieben, die er sich eigent». lich-nicht ^.erklären konnte - und daher einer geschwisterlichen, Zuneigung zuzuschreibeu geneigt war.- Dann war - Ellen - auf^derBildsläche erschienen . .. . ' . Klaßner wußte, daß die Zergliederung der Tatsache, -' die ihn damals veranlaßte, Alice gänzlich beiseite zu-schie» \ den, heilte glicht mehr angebracht war) höchstens, daß cs ein gteueS Licht auf seine Bemühung warf, durch di« '- er das Lebe» wieder da ankiiüpsen woliceX wo es damals- ' ' eine neue-Wendung genoiNmen hätte. Cr sah jetzt wieder' 'die:stille,' bescheidene Alice klar und sttahlend, wie in? : bew ersten -Zeit ihrer -Bekanntschaft. Er erinnerte sich: mitäufrichtiger ^Freude an die praktischen Winke» die ( sie chiw mit schwesterlicher-Fürsorge erteilt«. Ein leiden» f ... schäftliches Begehren befieli,ihn, zu ersäyren,'wie weit .er?. Cr jetzt dieser schwecherlichen Zuneigung verlustig , geworden l >bar; .ganz konnte es freilich nicht verloren sein,- da He ihm doch> ak^tmals ein, großes Vertrauen entgegenbrachte. s '------- Bielleicht -aber - wollte sie jetzt nur 'eine Gegenleistung sür H)re-ihm früher erwiesenen Dienste?; ' Die Nnruhe Aber - diese Ungewißheit sing an, sich bei ihm in-unbehaglicher Art bemerkbar zu machen, mehr als er sichselbst emgesteyen wollte. Ihr gemeinsames: : Leben,- seine Einsamkeit und ihre eingestandene Freud» ' losigkeit - dürste vielleicht' doch ein wenig beitragen, ihre ehemalige Züneiguilg wieder, Herzustellen: Seine Ungeduld, - sich darüber Gewißheit » zu , verschaffen, führt« ihn schon ■/: eine halbe Stunts vor ster-festgesetzten Zeit nach" der ,verabredeten Stelle, ünd als er/sie in der Ferne erblickte, - - eilte er ihr mit einer solchen Hast entgegen, daß, sie über : - seine Bereitwilligkeit, ihr' zu helfen,- nichtistän geringsten , Zweifel hegen konnte., ' - „Nun sagen Sie mir schnell, in welche« Angelegenheit, ich Ihnen helfen und raten soll," sprudelte er' hervor,- ( nachdem sie einen menschenleerem Seitenweg betreten hatten. Ohne' lauge Einleitung und Umschweife berichtete sie -'-»»ihiifMWllMMduyllMit! der Mutter und von dxr Galgen» frist, die ihr zur Festsetzung ihres Hochzeitstages gewährtivurde. Die sprach gefaßt, ohne Erregung, > doch konnte er, ihr inneres Bebeii yeraushören. Als, sie geendet hatte, schloß Klaßner die Pngen und schwieg eine Weil«. ' , ' „Die Hanptsächr ist doch, däß'Jhre Mutter zu der Verbindung mit Dr. Järvis fest entschlossen ist, die Sie hin-' gegen durchmis verhindern w'olleii," sprach er ganz geschästs»! mäßig. ,,Jawohl, ich muß diese Verbindung verhindern!" rief , sie erregt. - , l , „Und dabei soll ich.Ihnen Helsen. Offen geständen,^ ich weiß nicht, wie ich dieses änstellen soll . . . ." - „Hören Sie nieinen Vorschlag," unterbrach sie ihn. „Ich und viel« unserer Freunde -haben es bereits versucht, das: Vertrauen der - Mutter zu diesem 'Menschen zu erschüttern, aber vergeblich. Ihre "einzige Antwort besteht darin, daß sie uns unvernünftige« Vorurteile beschuldigt. Dennoch bin ich fest überzeugt, daß Dr. jJarvis' Vergangenheit nicht so i|., wie man sie bei einem anständigen Menschen voraussetzt. Allerlei ävenigschmeichelhafte Gerüchte werden mist seiner Person in Verbindung gebracht, daß er nur nach der großen Stadt gekominen wäre, um .seine anrüchige'Repu- .tätion zu verbergen.' Wenn ich -nun etwas -Bestinnntes erfahren könnte, ,umj es meiner Muttter vor Augen zü führen, vielleicht, dciß (sie darauf mehr Gewicht legt und mit Rücksicht auf ihre gesellschaftliche Stellung jeden Umgang irtit ihm abbricht. -Ich weiß, daß sie mich in aller Zukunft dafür hassen wird,-aber ihr. Stolz wird sim doch zu dem Bruch mit ihm zwingen. Sie wird keinen Mann heiraten, den der Strafrichter bereits mit dem Finger, berührt. «Deshalb wollte ich Si«-bitten,'Erkundigungen überj . ihn «inzuziehen, da ich doch in solchen (Sachengänzlich unerfahren bin." Es dauert« wiedereine Weile, bis er zu. sprechen, begann. , . , , „Zweifellos könnte und müßte sogar etwas nach dieser Richtung hin geschehen. Aber,-Fräulein Mahlow, jo gern ich Ihnen helfen möchte, kann-ich mich doch eines peinlichen/ Gefühls dabei nichts erwsthren." ' - : '. „Welcher Art ist dieses?'- „Welchen Ansgang die Sache auch nehmen 'mag, so" ^scheint--mir (doch meine Einmischnngtindiese Angelegenheit Ihrer Mutter unängebracht und unberechttgt. Ich sehe nicht, ein, WeHes 'Rechteinem. Fremden Wfteht, sachen ehizugreiseil. .Dafür" gchle ich puch Mr« KMÄterj trotz allem viel zu hoch, imr hinter ihrem-Rückeix^OMü sie zu agitieren." - ..Haben Sie nicht Ihr«. Einwendung--schon/^^ ,selbst--ste-'. seitigt?" . , ( " - ,Mie das?" „Sie achten mein« Mutter und wünschen - .sicherlich ihre Freundschaft zu erhalten. Ist es da nicht JhrcüPfkkcht, den Freund,-wenn auch -gegen -feinen'Willeü,!-vor RnMck ( zu bewahren? Haben Sie mir nicht auch erst neuWs gesagt, daß Si« entschlossen smd, - jeden :Berkehr>- init Personen zu meiden, die außerhalb ihres Glaubens-«ne Ehe - eingehen?" Stark und unwiderstehlich erwachte in Klaßner -das- Berlangen, sie zu einem herausfordernden Angriff cuHU»( reizen, damit auch sie ans - sich cherauSgeh« und stcchcx' unwillkürlich auch ihre inner» Gefühle ossenbare und ,der- - rate. . Alle diese-vergangenen 'Monate,' hatte --sein 4j«$> , hartnäckig van ihr geschwiegen, jetzt aber-schien alles:jäe- ' sprachig und beredt geworden zu »sein. Vielleicht mix hatte. das Herz auch schon - früher gesprochen, > nur d«ß seine Ohren verstopft waren, so daß er es - urchbvernehme^ .- konnte. ... Kläßners Stimme zitterte, als er das .Schweigen brach. -MaS- Sie sagen, ist ttchtig^ ruur -dbß Sie meivck- Worte vorhin falsch. ausgefaßt.haben., Ich wollte sagend daß Meine Einwendung berechtigt ist7 weil ich als Frenr» , --st«frnicht i» diese Sache-eingreifen darf."' - - , Sie Macht«-jernen Versuch, ihn zu. verstehen, > und-be- ' . . wegte nur leise Heer Lippen. _ . »Bevor ich Ihnen das pkaufibel nrache, müssen Sie mir eine-oder zwei Fragen beantworten. Was veranlaßt Sie, das Joch einer EhmMit Würger aus sich zu n«himenj>da Sie - " doch, die Unmöglichkeit, -chu zu uneben,. längst eingesetzech ' haben? Um. Wnen : die - Wahrheit .zn: gestehen: ich HÄn, " -Sie für ein'Mädchen gehalten, das sich bei eine« solchen . . Misere doch etwas muttger zejgen.werde. Wir--leben doch . nicht mehr in -dem -barbarffchen Zettakter, wo-dn mn ( / Mädchen 'zu einer Heirat -nnt «i«äi^. ungeliebten Mjaqft». ': ' . zwingen kann." ' - . „Sie Meinen, daß ich mich direkt gegen meine Mutteü . empören soll?" / c 7 . „Javwhl, das meine ich" . (Fortsetzung folgt >. - . ... - -