Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 20 (1922)
- Issue
- Heft 15 (12.4.1922)
- Date
- 1922-04-12
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2692297-2693277-2693292--11819-2707325- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
. Heue 2 ... - . Neue Jüdische Presse. -toeil man diese aus mller Kraft, wünschte «md alle Kreise heranziHen wollte, bestand der LandesMisrachi darauf, die Frauenfrage Mn. für allemal in der Weise zu lösen, daß diese Assefath Nuvcharirn 'ein vorläufiges Wahlreglcment erlassen sollte. Laß ein Zusammentritt der kommenden Asiefath Ritvcharim ohne Anteilnahme der Frauen ermöglicht würde. Würde diese so gttvählte Assesath Niwcharim das Frauemvahlrecht aktiv oder passiv oder beides anerkenne», so erklärte'der Misrachi, sich dieser Bolksentsche i - düng fügen zu wollen. Dies war der eint' Vorschlag. Der zweite war, sofort ein Referendum auszuschreiben, natürlich nur für Männer, die sogleich entscheiden sollten, ob die Mehrheit der wahlberechtigten Männer für oder gegen das Frcme,noahlrecht ist. Diese'Vorschläge waren den linken Parteien und dem Vorsitz, des Waad Haleumi bckamit, aber'sie hofften bis zum» letzten Augenblick, der Misrachi, der in dieser Frage .einheitlich mitwideren Orthodoxen zusammenging, werde Mich .seine Slnteilnahme an der Assefath Haniwcharim das Frauemvahlrecht ein für allemal anerkennen. Man sieht: der Misrachi uiiiOdie mit ihm gehenden Orthodoxen wollten niemandem etwas - mifzwingen, aber auch sie selbst wollten sich nichts aufdringen lasse», sondern die Entscheidmig der Gesamtheit anruseq. Wenn später einmal alle Protokolle veröffentlicht werden und eine objektive Darstellung der Dinge gegeben werden wird, wird man die objektive und gerechte Haltung des Landesinisrachi anerkennen müssen. Charakteristisch für die Taktik einzelner linker Mitglieder war ein Antrag, purch die Zion.' Exekutive den Msrachi zu zwingen, an der Assefath Haniwcharim teilzunehmen, wenn er aber nicht gehorsam sein sollte, den Betrag, den der Keren Hajessod durch Vermittlung des Misrachi in Erez Israel verauslagt, zurückzuziehen. Der Antragstellci! wußte nicht, daß der Misrachi vom Keren Hajessod nur -einen Teil des Geldes zur direkten Verwendung zurückhält, welches die Misrachi-Organisation für den Keren Hajessod aufbringt. Es scheint, daß es diesen Herren natürlich ist, Ideale oder persönliche Ueberzeugnng für Geld hinzugeben. So kan« cs, daß diese Assefath Niwcharin, ohne Antellnahnu: des Misrachi,' der orthodoxen Sephardim und anderer Orthodoxen abgehalten wurde. Nachdem aber gerade durch "das Fernbleiben des rechten Flügels keinerlei endgiltige Beschlüsse gefaßt wurde«' und keinerlei Neuwahlen stattfanden, wird es dem Misrachi und den anderen Orthodoxen'möglich sein, i,n Waad Haleumi, dem Jüdischen Nationalrate, weiter «nitzuarbeiten und dafür zu sorge««, daß nach einiger Zeit die Frauensrage in den« oben angedcuteten Sstme endgillig entschieden wird. Der Weltmisrachi hat sich entsprechend den in Karlsbad gefaßten Beschlüsseii in diese innere Angelegenheit des Erez Jsrael-Misrachi nicht inengen «vollen, und «vir glauben, daß erbrecht darmr getan hat. Die Taktik des Erez Zsiacl-Misrachi hat sich, wie der Erfolg lehrt, tarsächlich als richtig erwiesen. * Aui 25. Adar veranstaltete die Zentrale des Weltmisrachi zur Feier der 20. Wiederkehr des Jahrestages der Gründung der Misrachiorgan ifation eine Versainmlung m einer der großen Jeschiwoth Jerusalems, bei welcher-die Präsidenten des Obcrrabbinats Rabbi Kuk und Jakob Meir, sowie Rabbi,«erF i s ch «>« a n n Rede» hieüen. Abends fand in engerem KvMsc geladener Mitglieder des Misrachi eine Feier statt. Namens der Zionistischen Leitung wünschte II s,s i s ch k i n dem Misrachi eine sortschreitendx Entwicklung. Dann' sprachen Vertreter der verschiedenen misrachistifchell Institutionen und Vereürigungen. Auf Anregung der Leitung wurde beschlossen, einen Fonds zur Herausgabe von Lehr- und anderen Büchern im misrachistischen Meiste zu gründen. ' O le h Hadasch. RaLdbemerluugev. Die Fleischpreise. Jimerhalb «veniger Wochen haben sich ii« Deutschland die hohen Preise der Lebensmittel noch einmal verdoppelt. Fleisch, Butter, Eier koste««' heute das Fünfundsiebzigsache der Friedenspreise. t Während zur Zeit des Krieges der Mangel an Lebensmitteln die Ursache für manche Inden war, die Beobachtung der jüdischen Speisegesetze «licht mehr stteng zu nehinen, ist es jlPt^die Preisgestaltung. Besonders der in unserer .jüdischen Bevölkenmg so wichtige Mittelstaird hat es heute unendlich schwer, selbst bei äußerster 'Reduzierung bescheidener Ansprüche, selbst bei einem Leben, das zur Unterernährung führet« inruß, die Ausgaben den Einnahmen anzupassen. Es muß «mter solchen Verhältnissen in diesen« ringenden Mittelstand Verbitterung «md Unzufriedenheit Hervorrufen «md gar manche zum Ausgebe«« ihrer bisherigen jüdischen Lebensführung veranlassen, wem« durch die Schaufensterauslagen inrmer wieder vor Augen geführt wird, daß «mm bei Metzgern, die nicht unter Aufsicht stehen, Fleisch " 6 bis 8 Mark billiger kaufen kann. Dieses Fleisch sei an Qualität schlechter, wird erwidert. Doch dieser Einwand ist für die, die es kaufen, «volle», nun -nur die Möglichkeit >zu haben, überhaupt Fleisch zu essen, bedeutlmgslos. * Die für das jüdische Leben verantwortlichen Jnstanzei«, haben die Pflicht,, schnellstens dafür zu sorgen, daß das Publikum bei den Metzgern unter Aufsicht Fleisch zu den gleichen Preisen kaufen kann wie be« den anderen Metzgern. Um dies zu. erreichen, dürste es wohl auch? notwendig sein, daß.die Mehrkosten, die dem Metzger unter Aufsicht erwachsen, Don Len jüdischen Gemeinden übernommen werden. «rez Israel. Politisches. Jaffa. Die I üd. Deleg lertenv erfamm lung (Assefath Haniwcharim) faßte in.ihrer letzte«« Sitzung eine Protestresolution gegen die Einschränkung der jüdischen Einwanderung. - Ferner richtete sie a.« den Bölierbund ein Telegranun, .des Inhalts, daß das jüdische Volk auf Grimd seineck von den Mächten anerkannten historischen Rechte an den Wiederaufbau des jüdischen Heinis m Palästina herangetreten sei und z«« Händen der Zionistischen Organisation das Mandat erwarte. — Der in Jaffa eii«getroffene Lord ffiihtev erklärte einer arabischen Abordnu««g, die Balfonr-Deklaration werde durchgeführt werden. — Sir Herbert Samuel cmpsing das Präsidimni des Waad Leumi. Bei.dieser Gelegenheit sagte er: „Palästina war und «vird der Wrmsch .meines Herzens sein. Meine Energie ° und «««eine Arbeit gelten seinem Wieder- > ausleben und seiner Regenerierung «int Hilfe des jüdischeir Volkes." Deutsches Reich. Jüd. Elternbund Groß-Berlin. Der jüdische Elternbund Groß-Berlin ist eine Vereinigung jüdischer Eltern ohne Rücksicht auf deren politische und religiöse Anschauung. Sein Zweck ist der Schutz und die Wahrnehuning der Interessen aller jüdischen Schüler, die Grotz-BDcliner Schulen besuchen. Der jüdische Elternbund bildet an allen von jüdischen Schülern besuchten Groß-Berliner Schule«« Gruppen, welche den engeren Zusammenschluß der Mitglieder bewirken sollen, und durch Delegierte im Vorstand vertreten sind. Soweit a» Groß-Berliner Schulen noch, keine Gruppe besteht, wollen sich interessierte Eltern zwecks Bildung einer solchen, mit dem Vorsitzenden Georg Lachmann, Berlin NO. 55, Prenzlauer Allee 4t), in Verbindung setzen. Jüdische Bibliotheken für Landgemeinden. Die Frankfurt-Loge stellt, in« Einvernehmen mit den« .Hessischen Logenverband, eine Anzahl jüdischer Volksbibliotheten zur Verfügung,. die kleinen Landgemeinden, welche zur Beschaffung eigener Bibliotheken außerstand« sind, leihivcise überlassen «vcrden sollen. Lehrer oder Vorsteher von in Betracht koinmenden Gemeinden, soweit sie zu Hessen-Nassau oder Hessen-Darmstadt gehören, «vollen b a l d i g st Dr. David Hartmami, Franksnrt a. M., Schefjelsttaße 28, Mitteilung machen. . Kriegdftatiftik. Fortgesetzt und fortgesetzt nnlß man durch die im antiseinitischei« Geiste geleitete Pre>>e und in Versammlungen derer vom Hakenkreuz hören, die Juden seien im Kriege Drückeberger gewesen. Bereits im-Kriege hatte diese Verleumdung nicht geruht, und das führte zu einer von der obersten Heeresleitung ans den 1. November 1916 verfügten Bestandaufnahme der Inden im Heere. Diese Zahlen sind der.Oeffentlichkeit bis heute vorenthalten «vorderr, sic sind aber trotzdem (in die Hand eines unter dem Pseudonym Otto von Arnim schreibenden Aittisemiten gekommen und zu Ungunstcn der .Juden ausgebentet worden. Auf Gru««dlage dieser Zeilen v. Arnims, -die sich vor ihrer amtlichen Bekanntmachung nicht nachprüfci« lassen, hat auch Generalniajor v. Wrisberg in einer Broschüre seine Schlüsse gezogen. Da dieser Offizier eine vornehm denkende Persönlichkeit ist, so darf man hoffe/«, ihn zu bekehren, wenn ihm der Nachweis erbracht «vird, daß seine Behandlung der statistischen Zahlen unrichtig ist. Und diese Zahlen sind, das zeigte Professor Dr.'F ranz Oppenheimer in einem am 10. April in Frankfurt gehallenen Bortrage, durchweg so verglichen worden, «vie sie wicht verglichen werden durften. So hat man sie stets verglichen mit dem Bestand der Juden in Deutschland im Jahre 1914 von.615 000 Personen, hat dabei aber unberücksichtigt gelassen, daß diese Zghl auch 70 000 Ausländer enthält, d«e meist -im österreichischen Heere ihrer Dienstpflicht geiüigten. Nicht 615 000, sondern 545 000 lautet die richtige Zahl, die schon das ganze Bild der Statist«? verrückt. Bei den Zahlen für die Juden in der Front hat Man 2750 Inden im höheren Sanitätsdienst einfach weggelassen. Die Juden sind meist .Stadtbewohner und Angehörige des Kaufmanilsstaiides u««d der freien akademische» Berufe, da ihnen die mideren sehr erschwert werden, und «nan hätte ihre .statistischen Zahlen zu' denen der gleichen christlichen Bcvölkeruiigsschicht in Beziehung setzen müssen, um zu einem korrekten Ergebnis zu kommen. In Erwägung ist auch nicht gezogen «vorden, daß gerade in dem militärpflichtigen Lebensalter sehr viele durch Taufen und Mischehen,- die geradezu wie eine Scnche in der Jndenheit grassieren, unter den Nickstjuden.gruppieren, deren Eltern noch Juden sind. Diese sowie die, die aus Furcht vor Chikanen und Drangsalierungen im Militär ihre Zugehörigkeit zum Judentum verleugiretcn, hätten bei einer Statistik »ach wissenschaftlichem Maßstabc nicht unberücksichtigt bleiben dürfe««, i Es gibt eine Zahl, eine rote Zahl, an der nicht gedeutelt werden kairn: die Zahl der jüdischen Kriegsopfer. Mehr als 10000 Inden haben ihr Leben an der Front gelassen. Diese Zahl läßt darauf schließen. Laß die Zahl der Juden an der Front'm i n d e st e n s die ihrem Verhält-' nis entsprechende war. , « so fällt das Kartenhaus antisemitischer Demagogio' und statistischem Analphabetentums in sich zusammen! .. Kurze -Mttfche Nachricht?». Bratislava (Slowakei). Am Orte R e l «r s a würden infolge einer R«tu almvrd Hetze den Juden die Fen- '.)ir. *15. ster eingeschlage»; mehrere Juden iiiußten flüchte««.. Es «vnrde sogleich Militär ««ach Belusa entsandt. Rom. Professor Weizmann, der Präsident der Zionistischen Organisation, ist vom König sowie vom Staatssekretär des Vatikans, Kardinal Ga-Lpa ri,, in Audienz empfangen worden. Rew Bork- Das. Parlament des Staates Massachusets hat ei«,stim«nig die Regierung der Vereinigten Staaten aufgefordert, im Interesse des jüdischen Nationalheimes für die Ratifikation des Palästinai- Mandates eüizntreten. Jerusalem. Sir Herbert Samuel beabsichtigt, zu einen« 'sechswöchentlichen Aufenthalt nach England z«« sahren. __ Persouutte» «. fleUte Mitte»«»,?«. Berlin. Um zur Linderung der unbeschreiblichen Not der Indei« in Odessa und Umgegend beizutrage», hat der Hilfsverein der Deutschen Jude» als erste jüdische europäische Organisation einen Betrag vo>« «4 Million! M a r r ans den San«mlungen für das tl k r a i n e -H i l fs- «verk abgesandt. Köln Nach einer Versammlung, in der Verirrter von 50 rheinländischei« Gemeinden teilnahmen, und ii« der Direktor Oskar Wassermann- Berlü« präsidierte, wurde hier ein Komitee der Keren Hajessod (Palästinawcrk) mit Justizrat Cahen als Vorsitzenden geivählt. Wassermann sagte- 'in seiner Rede', der Augenblick gehöre nicht der Diskussion, sonder» der produktive n. Mitarbeit a.l l e r Juden, denen a>« der j ü d i - s ch e n E h r e gelegen ist.- Nüruberg. Der neue Vorstand der Kultus- Gen« ein de konstitlliertc sich wie folgt: Geh.-Rat Dr. Held (1. Vors.),-Ludw ig Rosenzivcig (2. Bors.), Konlnlerzienrat Metzger, Leo K a tz e n b e r g e r, Geh.- Rat Josephckhal »nd Dr. I. Bamberg er. BreSta«. Hier ist aus traditioneller Grundlage eine jüdische Volksschule errichtet «vorden. Zürich. iJPZi Der Budaprster Oberkantor I. Dopelt- H a l e w y. (vom Leopoldstädter Tempel) weilt aus der Durchreise nach Amerika in Zürich. Er betete vergangenen Samstag in der Müllersynagoge und machte ans seine begeisterten Zllhörer einen solchen Eindimck, daß er gleich für ganz Pesach als Gastvorbeter engagiert wurde. Zürich. In Winterthur wurde Dr. Biedermann zum Bezirksrichter gewählt. Lrmverg. Dre Bolkszahlungergab unter219467 Bewohnern 76 890 Juden, von denen 56933 als Sprache die jüdische angabc». Barts. Baron«n Sa'lomon v. Rothschild hat ihre Kn«>stschätze de»« Staate vermacht. — Rabbiner Blu m in M ü l h a n s e u läßt sich pensionieren uild siedelt >«ach Straßburg überC London. Die Züdllche Kolonialbank hat gegenwärtig ein cingezahltes Aktienkapital von 380316 Ps««nd und Reserven 140 060 Pfund. Ihr Umsatz hat sich in den letzten Jahre» stark entwickelt. London. Scyalom Asch, der >elt Jahren in Amerika lebt, ist hier eingettoffen. Montreal (Canada,. Rüben Brainin," der bedeutende hebräische Schriftsteller, beging den 60. Geburtstag. Brami» wurde in Lida bei Mohileiv (Rußland) geboren. ' ' Kr«»lf»rter Berichre. ' Zionistische Vereinigung. Zn de«' mir 27. April stattsindeiidcn Gencralver- 'sammll«ng sind Wckhlvorschläge bis z«lm 26. April! einzureichen. Jeder Vorschlag bedarf der Unterschrift von I 10 Mitgliedern. Jeder Wahlvorschlag muß mindestens 151 Name«« enthalten. Perez-Abenö. Zur Jahrzeit des Dichters I. L. P cü'e z veranstaltet I die hiesige Jüd. Sozialdcm. Arl>citerorga«ri'sa-1 tion „Poale Zio>«" am '17. ds. Mts. eine Gedenkfeier nn Hoch'sche«« Kon>ervatori««m. Eine Gedenkfeier besonders würdiger Art. Percz soll selbst durch den l Mund seiner eigenen Werke zu deir Zuhöreri« reden. Und diese I Werke werden-die besten Interpreten finden. Die Mit-I glieder der W i l n a c v Truppe, des bekannten jüdischen I Mnstlertheaters, Herz, Großbaräh ««>«d Frieda! B l««m e n t h a l, werden Dichllmgen von I.. L. Perez | sprechen. ■ Geiueindeverlretnng der Jjr. Gemeinde. Der erste Punkt der Tagesordnung war der An trag I Felix Melier, den Vorstand zu ermächtigen, noch vors den Feiertagen den Beamten eine Wirtschaft s,beihilf e auszuzahlcn. Der A«,«trag wurde genchnilgt. Wie diel Gehaltsskala gleich der der Staatsbeamten ist, so soll auchI die Wirtschaftsbeihrlse gewährt itierde», die der Stäatl seinen Beamten gewährt hat. An der hiesigen Universität soll ein Lectorat sürl jüdische R e l i g i o n s,p h i l o s o p h i e errichtet werden.! Die Regierung hatte Rabbiner Dr. Nobel aus den Lehr-! stuhl berufen, doch ditrch scmen Tod mutz der Regierung!^ ein anderer Gelehrter präse««tiert werden. Die Versmnmlung nahm den Ai«trag des Vorstandes, Dr. Fra n'z R o*-I senzw eig,. Schüler Hermann Cohens u««d Nobels-und> Verfasser eines bedeutenden ' religionsph'ilosophislhen Werkes, vorzuschlagen, an. Noch einmal 'und zwar zmn letzten Male kam das f He idlem^annsche''Lyzentn zur Debatte. Die Mitglieder des Kuratoriums teilten in einem Schreiben mit, I daß mit der Schule'auch Äas Kuratorium ausgehört habej zu I existiere««. Dr. Geiger-und Justizrar Dr. Anerhachl veranlaßte«« auch diesmal wieder eine Debatte. -Sie hättenI gern gesehen, daß ein von deM 'Schulfonds der Konservativen!