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Neue jüdische Presse · 1922-04-06 · Heft 14 (6.4.1922) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
20 (1922)
Issue
Heft 14 (6.4.1922)
Date
1922-04-06
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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6ette 2. Nr. 14. Teil der Zionisten nach einigen Jahren der Begeisterung steril wird. Die Erziehung der zionistischen Masse ist wichtiger als die Propaganda nach außen, denn sie bedeutet die beste Propaganda, — und ohne das Hineinstellen in die Tradition des jüdischen Volkes ist die Erziehung eine halbe. «rez Israel. Jüdische SolonisatiouSpiouiere. In den letzten zwei Jahren haben außer Ingenieuren und Technikern insgesamt 2500 jüdische Arbeiter an den öffentlichen Arbeiten teilgenommen, Und zwar vorwiegend beim Straßenbau. Die Arbeitsverträge wurden Zwischen! dem Regierungsdepartrrnent für öffentliche Arbeiten und der Allgemeinen Arbeiterorganisation abgeschlossen, die-Arbeit wurde durch Arbeitergenossenschaften auf eigene Rechnung ausgeführt. Die von jüdischen Arbeitern errichteten Straßen habeir. bereits eine Länge von 70 Km, die Eisenbahnlinien eine von 15 km erreicht. Neuer jüdischer vodenerwerb. Die Palestine Development Company hat in der Nähe von Kfar Saba und En Chai (bei Petach Tiknnch) 5000 Dunam erworben. Auf dem neuen Terrain wird, eine Großsiedlung errichtet, die besonders der landwirtschafblicheti Industrie gewidmet sein soll. Außerdem hatdie P. L. D. E. in Unmittelbarer Nähe von Tel-Awiw 248 DunaM.gekauft. Dieser 'Boden, der Tel-Awiw eine Ausdehnung nach Norden ermöglicht, wurde an mehrere Baugenossenschaften der jüdischen Neustadt verpachtet. «fsefath Haniwchart«. David PeHin und Ben Zwi sprachen als Vertreter des Jüdischen Nationalrates (Waad l'Umi) bei Zivilsekretär Deedes vor und erstatteten chm Bericht über den Verlauf der Delegiertenversammlung (Assesath Haniwcharim). In dem gleichzeitig überreichten Memorandum wird die Regierung ersucht, die Beschlüsse hinsichtlich der Gemeinden, der Besteuerung usw. schnellstens zu bestätigen, damit sich das innerjüdische Leben konsolidieren könne. — Eine Kundmachung der Misrachi-Zentrale über die Gründe der Nichtbeteillgung des Misrachi an der Assefath Haniwcharim verweist darauf, daß die Tagung in der Frage des Frauenstimmrechts leinen Beschluß faßte, dagegen den . Waad l'Umi beauftragte,- die Wahlordnung zu ändern und der nächsten Tagung einen neuen Enpvurf vorzulegen. Dieser von bat Linken angenommene Beschluß könne auch den rechten Flügel zufrieden stellen, und es könne jetzt die orthodoxe Judenheit in Eintracht mit allen anderen Par- -teien im Waad l'Umi ihre Arbeit fortsetzen, um dort für chre Anschauungen einzutreten. Hoffentlich werden auch die Linken sich bemühen, einen AuSweg zu finden, um eine weitere gemeinsame Arbeit zu ermöglichen. JPI.) Deutsches Reich. Der alle Kurs. Der „Welt am Montag" wird geschrieben: „Bei der Regierung in Breslau werden nach wie wie vor die alten Personalbogen aus der königlichen Zeit für die höheren Beamten benutzt. Gleich bei der Frage 3. heißt es: „Religion: evangelisch, evangelisch-lutherisch, - katholisch". Das nicht Zutreffende ist zu durchstretzhen. Der Dissident oder Jude, für den keine der drei jtm alten Preußen bekannten „Religionen" zutrifft, falle mitm hin gleich durch eine handschriftliche Eintragung an dieser Stelle auf. Die Bestimmungen der Reichsverfassung, nach , denen nur zu statistischen und steuerlichen Zwecken nach der Konfession gefragt' werden darf, scheinen dem Herrn Personaldezernenten .iwch nicht bekcumt zu sein." Kurze politische Rachrichre». Berliik. Im Hmiptaukschuß des ReichStaäeS erklärte auf eine Anfrage Reichswehrnnnister Dc. Geßler, daß er aufs schärfste jegliche antisemitische Hetze verurteile und auch gegen die gerügten antisemitischen Entgleisungen der »Deutsche Soldatenzeitung" einschreiten werde. — In einer Stuttgarter Versammlung wandte sich General von Deimling gegen die Judenhetze. Wariwun Das Parlament änderte in der dritten Lesung die Bestimmung, daß nur Polen Offiziere werden »können? dahin ab, daß jeder unbescholtene Bürger, der den gesetzlichen Bestimmungen entspricht und dessen Patriotismus keinem Zweifel unterliegt, Offizier werden kann. Rersouutte» «. Iletae Rttttettuu-e». Berlin. Diunabb'inqiae io»inldemoiratische Partei Deutschlands agitiert für den Austritt aus den religiöse:: Gemeinschaften. In Befolgung dieser Parole ist der Abgeordnete Dr. KurtRosenfeld, der sich verschiedentlich auf sozialem jüdischen Gebiete betätigt hat, aus der Berliner Jüdischen Gemeinde ausgetreten. ' . Hrtfunfditociq. Dr. Huoa Schiff. Hörer des Breslauer Seminars, wurde zum' Landesrabbiner von Braunschweig gewählt. Göttinnen. S. Blumenfcld. mehr als ‘SO Jahre Lehrer'in Adelebsen, Vorsitzender des Haiinovirischeii Provinzialvcreins jüd. Lehrer, begeht am' 5. April den 81 Gebu r ts tag., New-Aork Die „Hias *• Immigrant Aid Society of Anrcrica) berichtete in ihrer Generalversammlung, daß im vergangenen Jahre 107 300 .Juden, die sämtlich bereits Verwandte in Amerika haben, einwanderten.- Nur 490 wurden wegen Ueberschreitung der Quote zurückgewi-jen. In Ost- . ' ' , Neue Jüdische Presse. europa regelt die Hias'besonders den Geldüberweisungs- Verkehr. ' , New Aork. Der. Amerikanisch ° Jüdische Kongreß ist auf den 21. Mai nach Philadelphia einbencfen worden. —' Die Sammelbewegungen des „I o i nt" (Joint Distribution Committee) erbrachte bis jetzt 14 Mil-' lionen Dollar an Zeichnungen. Zwischen Zeichnen und Bezahlen ist hierzulande freilich noch ei» Unterschied. Araukfurter Berichte. HevrSische Sprachschule. Zu Beginn des Sommer-Semesters (24. 4.) werde» an der Hebr. Sprachschule, Unterlindaü 21, neue Anfängerturse für Erwachsene und -Schüler (auch ohne - Vorkenntnisse) eröffnet. Kinder unter 13 Jahren werden in der asch-' tenäsischeu Aussprache unterrichtet. Anmeldungen sind an das Büro der Hebr. Sprachschule, Unterlindau 21 (Tel. Taunus 1073) zu richten. Die Vorsprechung zwecks Festsetzung der Zeit findet Montag, den 24. April, 7 Uhr abends, im Heim Unterlindau 21, statt. Bered» „Erholungsheim für ifr. Frauen Baden-Baden ■< Der Verein „Erholungsheim für Ifr. Frauen Baden- Baden E. B., Sitz Frankfurt a. M.". hielt dieser Tage seine Mitgliederversammlung ab. Aus dem Bericht entnehmen wir, daß etwa 100 Frauen und Mädchen aus dem Mittelstand tu dem Erholungsheim Aufnahme fanden. Der ärztliche Bericht lautet durchaus günstig. Anmeldungen für die frühen Soncmermonate können nach den uns zugegangenen Mitteilungen »och an Frau Cohn, Frankfurt a. M.» Ostendstraße 6,' gerichtet werden. Der Verpflegungsbeitrog, der für jede Insassin zu leisten ist, beläuft sich in diesem Jahre auf Mk. 600.— bei einer Kur von vier Wochen. Es ist zu hoffen, daß auch in diesem Jahre die Anstalt, die vielleicht in der Lage sein wird, ihren Betrieb'zu vergrößern, zur Linderung mancher Not beitragen kann. Spenden werde» an das Postscheckkonto 37 der Firma I. Drcyfus u. Co. mit den, Zuscch „für Erholungsheim Baden-Baden" erbeten. Dorthin können auch Mitglieder-Anmeldungen gerichtet werden, die im klebrigen auch Michael M. Mainz, Frankfurt a. M., Ostendstr. 6. und Rechtsanwalt Horovrtz, Frmikfurt a. M., Bockenheiinerlandstraße 2, entgegennimmt. 8ut Eröffnung Hex Sportsaison im Jüd. Turn- und Sportverein „Var Kochba". Der lauge, dunipse Winter ist endlich gewichen, und mit Den ersten wannen Sonnenstrahlen, die sich mühsam Bahn brechen, kommt Leben in die Turn- und Sportvereine. Neuer Tatendrang macht sich gleichstark bei den Kleinen wie bei den Großen bemerkbar. Der Sportler atmet befreit auf, denn auf diese Stunde hat er bald ein halbes Jahr gewartet. Was 'waren denn Hallentraining und Waldläufe gegen die Betätigungsmöglichkeiten auf dem Sportplatz? Dort in der freien Natur hat eben jeder Einzelne die Bewegung, die seinem Körper am zuträglichsten ist. Hier hat die Starrheit und Strenge der Turnhalle aufgehört, und es besteht zwischen den Sportlern nur der. lose Zusammenhang unter dem freundlich wachsamen Auge des Trainers. Es gibt hier nur die Disziplin, die in der Erkenntnis gipfelt: „Gemeinsame Arbeit zum vollen Erfolg". Gruppe» bilden sich von selbst, die eine spielt, jene trainiert Läuse, die andere wieder versucht es mit Hoch- und Weitsprung, während sich manche in Stotz- und Wurfübmigen betätigen. Aber nicht nur der Sport als solcher ist es, der den Leichtatlcthen schon .früh inorgens himmstreibr, es ist Mich, — und das nicht zum Geringste» — den Verkehr von Mensch > s» Mensch, der sich viel freier und ungebundener draußen unter dem blauen Himmel vollzieht. Da draußen werden Charaktere geschaffen und gefestigt, da werden selbständig denkende und handelnde Menschen erzogen. Vor nicht allzu langer Zeit habe» wir Juden' erst die guten Seiten des Sportes erkannt und zu fassen verstanden, stets ging man erhaben lächelnd über dieses Thema hinweg, und. leider gibt es auch heute noch weite Kreise des jüdischen Volkes, die glauben, eine sportliche Betätigung läge und stünde einem Inden. nicht. Die Erfolg:, die wir jungen 'Juden aufzuweisen haben, strafen diese ständigen „Bremser" und „Miesmacher" Lügen. Wir Inden sind zum großen Teil aus bekannten Gründe» körperlich schwach entwickelt, und nur durch systemathische Bearbeitung kann das eingeholt werden, was uns die lange Goluszeit nahm. Da ist in erster Linie die Sonne, die freie Luft und der grüne Rasen, die helfen sollen, dem Körper die neu: Kraft und damit frischen fröhlichen Geist und freudige Arbeitslust zuzusühren. Das gemeinsame Wandern, die Geselligkeit unter, uns allen, sie ist cs, die diese neuen Menschen die wir .so dringend brauchen, schafft. Da hört man aber auch oft die Befürchtung laut werden, Sport könne ausarten, aber dies 'trifft bei uns nicht zu. Wir wollen-keine Rekorde ansstcllen, keine Höchstleistungen erzielen. Unsere Aufgabe ist cs vielmehr, den Sport der breiten Masse unseres Volkes ziigänglick, zu machen. Populär muß der Sport auch unter uns werden. Deshalb verlangen wir gar keine julige Menschen, die vielleicht ^Qualität-in sich fühlen, sofort sportliche Leistungen zu erzielen, vielmehr alle die sind uns willkommen, die unser hohes Ziel erkannt haben. Die wissen, daß bei uns die Stätte ist, an der -.reue und Ergebenheit zum Judentum gepflegt wird. # Es ist wohl alle« bekannt, daß unser Bar-Kochba, Frankfurt,, letzte Saison schöne Erfolge erzielt hat, die das gute Ansehen, das wir allerwärts genießen, kräftigte und stärfte. Es ist jedem bewußtem Juden klar, wie sehr wiv durch unser Wirken der jüdischen Sache nützen. Aber um die Wahrheit zu gestehen, die Arbeit lag auf den. Schultern einzelner, die sie mit Mühe und außerordentlicher Hingabe verrichteten. Je größer die Teilnehmerzahl, umso leichter und größer der Erfolg, deshalb richte ich die Bitte an alle: .Kommt zu uns." Ihr Eltern schickt uns Eure Knaben, und Mädchen, solange sie noch klein und ausbilduwgIslähig-' seid nicht ängstlich, denn -sie werden im besten Sinne erzogen.! ° lind Ihr Junge» und Mädchen, die Ihr schon selbstständig über diese Frage entscheidet, kommt zu uns. Jhc werdet Kraft, Mut und Frohsinn ernten. Wer kennt von Euch das beseeligende Gefühl, das eineu Läufer durchströmt, der als erster das Ziel durchreunt? Fühlt Ihr da kein Prickeln in Arm und Beine», keine Blutwallung bei dem herrlichen Gedanken? Wer dies noch nicht erlebt hat, der kann enicht gagz empfinden. Kommt wenigstens einmal hinaus zu l uns des Sonntags früh auf die Wiese im Riederwald, und sehet unser Wirken. Noch müssen wir auf einem fremden Platze trainieren, wir sind geduldet von den andern, denn noch hat die Judenschaft Frankfurts es nicht begriffen, was das heißt und wie wichtig die Platzfrage ist, aber es kommt bestimmt der Tag, an denk sich die Erkenntnis Bahn bricht, daß wir Großes für die jüdische Gesamtheit leisten, und dann wird sie-es nicht mehr an materiellen Mitteln! fehlen lassen. Paul Katzenstein.' Gemeindevertretung der Jsr. Gemeinde. „Höchst verdächtig" entschied Dr. Geiger. „höchst verdächtig" urteilte Justizrat Dr. Auerbach. Was war geschehen? Man hatte von dein Kuratorium des Heinemannschen Lyzeums zur Bewilligung der Liqindationskosten Tue Erklärung verlangt, daß nicht nur das Lyzeum aufgelöst sst, daß vielmehr auch keine Grundschule an seiner Statt errichtet werde. Das Kuratorium hätte daraufhin korrekt erklärt, die Auflösung des Lyzeums sei eine endgültige wnd es bestehe nicht die Absicht, eine Grundschule zu errichten. Eine bindende Erklärung, in letz^ terer Hinsicht wurde jedoch bwu dem Kuratorium nicht gegeben, denn Mit der Auflösung der Schule hak auch es sein Ende -erreicht, und eine Bindung hätte auf die Mitglieder .des Kuratoriums als Privatpersonen übergegriffen und ihre Entscheidung in dieser Frage für alle Zukunft geknebelt. Das ging nicht an. Warum aber diese besondere Vorsicht der liberalen Führer? Weil sie die Gründung einer im konservativen Sinne geleiteten Grundschule befürchten und daher mit einem geschickten politischen Schachzuge derartige Bestrebungen gleich im Keime unterbinden möchten. Wie N. Fromm sehr richtig -hervorhob, ist das Mittel, den Wunsch nach einer konservativen Grundschule überflüssig zu machen, die Erstillung der bezüglich des Philanthropins von den Konservativen gestellten Forderungen, welche restlose Erfüllung noch immer auf sich warten läßt. Die Liberalen habe» übrigens gewandte Führer. Doch die Geschicklichkeit allein tut's nicht, es müssen richtige Grnndanschauungen hinzukommen. Diese sind aber selbst vom Standpunkt des liberalen Judentums verkehrt. Man begnügt sich mit Nebensächlichkeiten und geht den jüdischen Problemen aus dem Wege. Z. B. von einem 'Synagogenkonzerte oder von einem sogenannten Gemeindeblätie, das neben den offiziellen Berichten der Verwaltung in jeder Ausgabe einen allgemein gehaltenen jüdischen Artikel bringt, erhofft man Wunderdinge. Die Energie wird auf die bedeutungslose Aufgabe konzentriert,' dem Jndisserentismuh dann und wann einmal ein Stündchen für das Judentum abznzwingen. Doch wer nicht indifferent ist, braucht kein Synagogenkonzert, sondern findet auch ohne dieses den Weg in die Synagoge, .ebenso wie er eine jüdische Zeitung liest. . Statt den Jndisferentismus sanft zu streicheln, sollten die Liberalen ihm den Krieg erklären, indem sie ein großzügiges, die Beherrschung der hebr. Sprache und der Bibel als Ziel setzendes Erziehungsprogramm der Jugendsich zu eigen machen. Auf diesem Wege würden die Liberalst auch Verständnis für den Geist des konservativen Judentums gewinnen, und es würde dadurch erst ein. ZusÄMmeck arbeiten der beiden Richtungen und damit erst der innere Halt der Einheitsgemeinde geschaffen werden. Kleine Notizen. Prof. D r. Franz Oppenheimer spricht Montag abend 8 Uhr üü großen Saal des Volksbildungsheims über „Die In d e n stat i sti k des Kriegs minist e r i u ins im Lichte der Wissensch äst". Der Erlös des Abends fließt dem Oppenheimerschen Sied-' lnngswerk zu. i Das israelitische Genesungsheim der Eduard- und Adel- Hcid-K a n n - S t i f t u n g zu O b e r st e d t e n i. T. wird am 1. Juni wieder eröffnet. Aufnahmegesuche sind'frühzeitig an den i Vorsitzenden Max Rothbarth, Mendelssohchstratze 47 in Frankfurt a. M. zu richten. In der Gemeinde-Synagoge Börneplatz findet am Eruw Pesach vor Beginn des Abendgottesdienstes die Er-- neuerung des Eruw statt. ' Samstag, den 8. April, nach Mincho und - Soruttäck. den 9. April, 1,4.6 Uhr nachmittags, hält Lehrer-S. U ti ito im Talmud-Thora-Verein (Gemeindesynagogö Börneplatz) zwei Vorträge über die H a g g a d a h s ch e I P e s a ch. ■ - - Unter 200 Jf gibt es jetzt keine Tefillin inehr! Das bedeutet für manche Väter, deren Kind Barmizwobs' wird,-eine schwere Ausgabe. Es ergeht daher an alle, die überflüssige Tefillin besitzen, .die Bitte, solche an Kantor I- B. L e v y, Obermain - Anlage 24, zu senden. Auch Geldbeträge zu Ankauf neuer Tefillin find willkommen, Adresse- I. B. Levy, Postscheckkonto 53 649. . . Es sei nochmals auf Das Chorfest des Syuagogen-Chors der Jsr. Religionsgesellschassl aufmerssam gemacht, das am 23.' April in der' Frankfurt- Loge stattfindet. Die künstlerische Leitung liegt in den . bewährten Händen des Herrn Max Reumann. Infolge der starken Nachftage ist nur 'noch eine beschränkte AnKchl von Karten in den bereits bekanntgegebenen Verkaufsstellen

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