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Neue jüdische Presse · 1922-03-23 · Heft 12 (23.3.1922) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
20 (1922)
Issue
Heft 12 (23.3.1922)
Date
1922-03-23
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite L. .jdjt föne reti* rgion-des Judentums Es gibt .also Jux ibie . . gtSjcn Probleme «Lhr, mit - ^,. -.- mag eS jcfeet halten, wie er wolle. DaS: Probkm, xuti , das sich. inder .Zeitschrift alles drehen wird, ist die Eingliederung des Judentum» inchas Deutschtum. Wie bisher kchon in der Tätigkeit des'Centrab-Vereins, wird das Blatt 'seine Au/gabe darin sehen, .'jene SttLuümgen zu bekämpfen, die d«se Eingliederung-.ablehnen. Es wird sich daher mit dem Antisemitismus einerseits und mit per jüdischen Regenerationsbewegung, beten fSlagnet nach, Palästina zeigt, andererseits bcschLstigen- Die Wirkung eines derartigen Progranünes kann nur die sein, noch schärfer als die religiöse Reform die Assimilation zu fördern. , Die Rede des «lauseuburger RswS. Als vor 27 Jchren eine kleine Schar Idealisten bas Zionsbanner ergriff, wurden sie als Utopisten belächelt. Da kam — eine Schickung Gottes, denn keine der kriegführenden Mächte hatte ihn gewollt — der Weltkrieg, und durch ihn geschah plötzlich das vorher nicht Erträumte: Die Mächte Loten daN jüdischen Volke Palästina als.Heimstätte an. ' ' Daß es jetzt »wch eine Opposition gegen die nationalen Bestrebungen in der Mitte des jüdischen Volkes selbst geben" könnte. hätte undenkbar sein sollen. 2000 Jahre; lang betet das jüdische Volk dreimal täglich um seine Rückkehr, nach dem Lande seiner Väter, — und nun wird 'ihm der Ruf, sich.wieder in ihm! anzusiedeln- Doch die Oppo-. sitton ist da;, es sind. der link Mld der rechte extrÄne FLgel des jüdischen Volkes, die Assünilanten und die Aguda-Orthodoxen. Die Assimilanten sind in ihrem Standpunkt,zu verstehen. Trotz Anttsemittsmus und Entrechtung glauben sie an die Möglichkeit einer Vermischung^ Md sie empfinden daher den Zionismus als ein ihrem Streben entgegen'- gesetztes Element. Doch sie können sich nicht vermischen. . D.ic Negierung der jüdischen Gesetze und das Emleben, in die nichtjüdische Umgebung find' nicht imstande-, sie als Juden unkenntlich zu machen. Der jüdische Typus, ein gewisses undefinierbares Etwas inr Gesichte des Juden, verrät jedem Nichtjuden,den Indem auch wenn der Jude sich nicht Ku erkennen geben will. Die Maskierung gelingt nicht, und selbst das iletzte Mittel, die Taust, gelingt nicht, sondern bringt erst in den Duftigen Generationen die wirkliche Assimilation. Bei tieferem Nachdenken müßten freilich die Assünilanten den Zionismus begrüßen, da er durch die Palästinowanderung die in den Golüsländern vermindern wird, die den Willen zur Erhaltung der jüdischen Eigenart habchr. Eine Kritik der Agudas Jisroel ist besonders für einen Rabbiner eine peinliche Aufgabe. Doch was auf dem Spiele steht, ist so heilig und so wichüg, daß ein Schweigen nicht möglich ist. Die Aguda hat nie eine Weltkonferenz von Rabbonim zusänimenberufen, die sich über Palästina und Zionismus hätte aussprechen können. Der wirkliche Standpunkt der meisten orthodoxen Rabbinen zu diesen Fragen , ist nicht bekannt. Dagegen werden Ukase herausgegeben, und der gesamte Rabbonimstand wird terrorisiert. Wer sich der Zionistischen Organisation anschließt, wird als Apikores erklärt, sodaß viele nicht den Mut auspringen, ihrem Innern zu folgen! und Mttglied der Zionistische« Organisation zu weiden. Schon der Name Aguda, Bund, ist nNangebracht, denn das Judentum kennt nur den Bund der gesamten jüdischen Nation. Die Aguda aber stellt sich paradoxer Weise außer- HW der jüdischen Nation und reklamiert dennoch sür sich die Rechte der jüdischen Nation. Sie begeht dea! großen Irrtum, die Trennung der Gemeinden auf das Gefamtvolk übertragen zü wollen. Gemeinden können nebeneinander bestehen, das Volk kann aber nur ein nngeteilles sein, zu ihm gehören Fromme wie Unfromme, ja selbst der Entarteste gehört in den Bund des Volkes. Gerade die Rabbiner buxfen nicht das Volk verlassen und sich auf ihren kleinen Kreis zurückziehen. Wenn das Kolk den Ideen des Judentums untreu geworden ist, dann lind sie es vor allen! Dingen, die sich beschuldigen müssen, rächt ihre Pflicht getan zu haben, wie' Ähron einst für die Sünde des Lottes verantwortlich gemacht wurde. Unser großer Lehrer Moses Hat lieber selber untergeben wollen, als allein aus' sich und seinem Levitenstämme das zukünftige Dott ausgebaut zu sehen. - Es gibt zwei Urten voN Frömmigkeit. Noah' war^ so fromm, dich er fürchtete, seine Mitmenschen könnten ihn verderben; je schlechter seine Mitmenschen wurden, desto mehr zog er sich wort ihnen zurück. Abraham hatte eine andere Frömmigkeit; er sagte, er wolle, wenn er nicht die Menschen bessern könne, lieber zugrunde gehen, Die Frömmigkeit der Aguda-Mabbiner gleicht der Noahs. Sie vergessen, daß die Thora ohne das Bott nicht ge- «Üet werden kann. Die Mionen der Aguda verstoßen aber auch gegen die Fnildmnentalgesetze des Judentums, das zwischen Thauro und Sohnno einerseits und Malchus, der politischen Macht, andererseits unterscheidet. Bon dem Vertreter der politischen Macht, dem.König, wird nur verlangt, daß er Nationaljude sei. Die Vertreter der Thora sollen mit der Macht ihrer moralischen Antorttät wirken! Ms Jithro zu Moses sagte, er möge gottesfürchüge, tüchttge Männer zu Richtern auswählen, erwählte Moses nur tüchtige Männer, dam über die Frömmigkeit unserer Mitmenschen steht uns kin Urtell zu. Wie die . Geschichte des jüdischen Volles zeigt, waren gerade die Froimnen aus übertriebener Aengstlichkeit stets gegen die Göuloh-Bestrebnngen. Doch die Heiligkeit des Bodens Palästinas bürgt dafür, daß, ans ihm ein jüdisches Volk sich entwickeln wird, daß als ein sittliches, ethisches' Voll ans Men Völkrn der Erde hervorragen wird. Das war in kurzen Strichen der Inhalt der-Rede des jugendlichen greisen. Rabbis. Ein großes Publikum! Neue AMsche Presse. M. 12.^ lauschte inj Muck , w . ... . . "--' feuriger Begeisterung,.mruurMer Offenheit, . _HE umd-Mlreichen Mistesblitzen getrageuenWwoyrn. -Dn Mä^ Michael und' Jacob'S. Pvsensprächest den Dank des -Publikums; aus. Die ganze. Natton 'sei reine Agüda, schloß Jacob S. Posen. '-> Der Klauseitburger Raw. Vor-unserer Frankfurter Kehillo hatte die Berlinqr die Ehre, den Klausenburger Oberrabbiner Gl aß ne r, den würdigen Urenkel des Chassaw Sofer, einige Tage in ihrer Mitte zu sehen. Die Berliner „Jüd. Presse'" gibt den Eindruck von der Persönlichkeit dieser Geistesgröße mit folgenden Worten wieder: . „Bevor er zu uns kam, war es ein Wissen, dqtz wir Edelstes und Fxinstes erleben würden, — die Fülle eines Menschen, der führte. > AV er unter uns schritt, brach es in uns wie aus ungekannten Quellen auf, und wir sahen, daß unser Wissen, aus Erinnerung schöpfend, uns nur wst ein blaßdünner.Strahl durchzogen hatte und jetzt uns neuer Glanz entzündete. Ein Bild entfaltete sich, undwir lauschten seinen Gcheimnissen, ein- Menschs wirkte und Mir wurden lim einiges froher fiiri die Zukunft. Im Gewühl der Ereignisse, in die alles Persönliche auf dem' Zionistenkongreß eintauchtc und verschwand, .ragte der Klausenburger Raw' trotzdem heraus. Ein paar Blitze, die er kn. politisches Gerede und Sinnen hineinwarf, Umrissen ihn mit Schärfe, -und wir spürten, daß sich hier ein Mittelpunkt anftat, zu' dem wir uns sammeln konnten. Aber rasch, wie wir voneinandergerissen wurden, zerstäubte der Kristall, der sich uM den Kern bilden wollte; die Splitter jedoch bewahrten sich die Wärme ihres Brennpunktes. Nun trat er wieder unter uns und wieS die Vielheit seines Wesens, das zu einem Urpuntt auseinander!» floß, um Leben zu befruchten. Eilt Raw im echten und alten Sinn, ehrwürdig im Mutzern und gellärt in der Seele- Ströme von Gewußtem durchfurchen ihn, er aber baut Dämme für sie und knkt sie zu seinein' Meere. Das war das Wunder seiner agadischen Borträge. In gewohntem' Rahmen hob er an, Mio wenn er wirklich nur von Tagessragen sprechen wollte. Kunstvoll verschlingen sich Schwierigkeiten, Worte kühner Weisheit zerschalten die Hindernisse, das Thema des Anfangs klingt in den Schluß und vermählt sich ihm -zum! tönenden AKord. Als er. Halacha sprach, staunten wir nicht allein obseiner bohrenden Klarheit, seiner durchsichtigen Darstellungskraft und seiner überzeugenden neuen Lösung alter Fragen: wir waren gebannt von der Hingerissenheit, mit welcher Dinge, die uns sonst verstandesgemäß und nüchtern- . denkhast dunklen, Mit seltsamem Feuer übergossen wurden. Saftdurchflossen streckte sich her Bau seiner Folgerungen auf, und die Teile fügten sich - ineinander, wie Harfenschlag und Geigensang zur Melodie ineinander steigen. Zuletzt bestieg er die Tribüne des Volksredners. Da stand er Mutvoll und gab das, was er für richtig hielt. Unerbittlich gegen sich und andere! bekannte er sich zu dem,' was ihn als schwer errungene Ueberzeugung erfüllte, er scheute nicht die Angriffe, denen er sich antzsetzte; die Glut und die Strenge des Prophetentumes rührte an ihn und er gab sich hin, um Diener des Volles zu sein, das M auch ha liebt, Mo erl es vor seine Sünden stößt. Hierin! liegt eben' seine Beschwerung, daß er die Gefahren des Lebens sucht, um sie zu besiegen oder in ihnen unterzngehen. Dies gibt' ihm den Antrieb zu jener helläugigen Weltlichkeit, djp nur die andere Seite seiuer religiösen! Inbrunst darstcllt. Daß jene zerreibende Zweiheit zwischen ben Schönheiten des Himmels und der Erde, um die er beide weiß, seine Kraft wicht lähmen, sondern mit elementarer Selbstverständlichkeit ihn zum Führer der Gelehrten und zum' Lehrer der Geführten auftragen, dies läßt ihn verehren und eine Hoffnung aufkeimen: denn wir suchen nach jener Gestatt, in welcher die Fäden der jüdischen Vergangenheit' zu gelebter Tradition zusammenlausen und die neue weiterzuknüpfen weiß. Der Raw zeigte uns, dojß Mir nicht.uferlos warten, sondern daß es Marksteine auf dem Wege dorthin gibt und unser Schaffen einmal Früchte tragen muß. - v So bleibt uns etwas Sachliches haften, in dem Augenblick, wo. er von uns Abschied nimmt, um an den Zeugungsherd seiner Leistungen zurückzukchre»." Deutsches Reich. verliuer Rabbiner-Seminar Der Sitzung^des Kuratoriums des Rabbiner-Seminars zu Berkin oblagt die schwere Pflicht, erstmalig nach dem Tode des bisherigen Rektors, Professor HosfManN, die Entscheidung über die weitere Gestattung des Lehrkörpers zu fällen.. Nachdem der Vorsitzende, Hermann Gumpertz - Hamburg, Worte des Gedenkens auf Prof. Hoss- Mann, auf den vor kurzem' dahingegangenen Schüler des Seminars Rabbiner Nobel und. auf das Mitglied des Kuratoriums Aron Kober gesprochen hätte, wurden in eingehender Anssprache .Me schwebenden Fragen erörtert. Das Kuratorium kam schließlich einstimmig zu dem Beschluß, das-Rektorat während des Trauerjahres um den verewigten Rektor .noch nicht zu besetzen, aber Umschau zu halten, um den Traditionen des Institutes getreu einen Mann von überragender Bedeutung auf diesen Platz stellen zu können.- ‘ , Des weiteren wurde beschlossen, den Lehrkörper durch Berufung des Dr. Moses >Au-crbach, z. Zt. Dozent am Lehrerseminar zu Cöln, -zu verstärken. Hinsichtlichweiterer Verstärkung des Lehrkörpers wurden vorbereitend« l Schritte getan, über deren Ergebnis jedocherst zu einem späteren Zeitpunkt zu berichten sein wird. Mit Befriedigung' wurde spstgestellt, daß der Besuch der Anstalt ein guter ist. ' . Die Beratung. des zweiten Tages wurde durch die I'Besprechung der Finanzlage ausgefüllt. Wie alle An- ^statten leidet .auch das .Sewiuar.u»wr btsfe golgen?Äec Geldentwertung^ Hosfentlich^vrmögsnWi estzdie:in~8tu3sicht genommenen Schlritte, «ich än Kiefer schweren. Zeit die Aufgaben des ,'Semüürr voll zu erflillen. ..; ' Neu-in das Kuratorium gewählt wurden-Rabbiner Dr. . Wreschner-Homburg, der dem Kuratoriuqk schon früher angehört hatte und nur-während seiner vorübergehenden Lehrtätigkeit an dem Seminar in Berlin ausgeschieden war, ferner Rabbiner Dr. Moses Ho f f'mann-Breslau. Ungar». Kämpfe in Per ungarischen Jnbenheit. Aus Budapest wird der „Wien. Morgenztg." be- Der Eintritt des Präsidenten der Kultusgemeinde Franz Szekely in die als Schutztruppe der Regierung wienende Bürgerpartei hat in! den Reihen der ungarischen Judenheit, und zwar auch in der bisher geeinigten fortschrittlichen, sogenannten neologe» Judenschaft) eine große Spaltung hervorgerufen. Man erblickt in diesem Schritt eine Demonstration zugmisten der Regierungspartei für die kommenden Wahlen, ohne daß Höfrat Szekely bisher . in bet Lage gewesen wäre, der Judeiischaft des Landes die Garantie zu bringen, daß bei einem eventuellen Siege der Regierungspartei eine Aendernng. des antisemitischen Regierungskurses eintreten werde. Die einflußreichsten jüdischen Persönlichkiten habe» daher einen offenen Kampf gegen Szekely aufgenoinwen, ' dessen Ziel zunächst seine Entfernung dank Präsidium der Budapester Kultusgemeinde ist. Hierzu bietet sich bei der bevorstehenden Neukonstituieruiig des engeren Vorstandes der Gemeinde die günstige Gelegenheü, und die Gegner der Szekly-Politik erklären» daß .sie, wenn Hofcat Szekely zum. Präsidenten wiedergewählt. würde, ihre Mandate im Kültusvorstand.niederlegen mußten. . . Der bisherige jüdische Abgeordnete Paul Sandor, gab überdies die. Erklärung ab, daß er in der Wiederwahl Szekelys zum Präsidenten der Budapester Kultusgemeinde eine Bestätigung erblicken müßte, daß die Majorität der Budapester Judenschaft die Politik Szekelys und. indirett auch die Polittk der Bethlen-Regierung gegenüber' den Inden gutheiße, und er müßte in diesem Falle für sich die Konsequenz aus dieser Wiederwahl ableiten und könnte! lein Abgeordnetemnändat mehr annehmen, da er dann nicht in der Lage wäre, im Abgeordnetenhaus mit demselben Erfolg wie bisher für .bie jüdischen Interessen emzip, treten. Er wäre stets der Gefahr ausgesetzk, daß man ihm im Parlament entgegenhalte, daß nicht er, sondern Franz Szekely. beziehungsweise Graf Bethle» die wahren Interessen des Judentums in Ungarn zu vertreten berufen seien. Auf demselben Standpuntt soll auch Wilhelm Bazsonyi stehen, gegen den Ministerpräsident Bethlen eigentlich den Kultnspräsidenten Hofrat Szekely ansgespielt hat. Pole». Indenretne Pvsener Metze. Das Messekomitee in Posen hat die Gesuche sämtlicher jüdischer Kaufleute und Industrieller, die ihre Waren ausstellen wollten, ohne Angabe vons Gründen abgelehnt. - Amerika. Da« vermöge« Jacob Schiff«. Einem Newyorkr Berichte des „Daily Telegraph" zufolge beträgt die vom. verstorbenen jüdischen Milliardär Jacob Schiff testamentarisch aufgenommene Hinterlassenschaft ca. 10000000 Pf. St., wovon die Summe von 1410 000 Pf. St. im Bankhaus Cuhn, Üoeb u. Co. angelegt ist. Seine Liegenschaften und Besitztümer im Staate Newyork sind mitj 8 Millionen Pfd. bewertet. 1350 000 Dollar wurden auf Grund des Testamentes verschiedenen Orga» nisattonen ausgezahlt. Da« EiuwauderungSgesetz. Das Repräsentantenhaus beschloß mit 280 gegen 36 Stimmen, daß die dreiprozentige Einwanderungsquote bis 30. Juni nächsten Jahres bestehen bleibe,' und daß alle gegen Kaution hereingelassenen Einwanderer von nun an als ständige Einwohner der Vereinigten Staaten zu betrachten seien. Johnson, der Referent ber Einwandernngskommis» sion, teilte mit, daß diese eine Vorlage zur Berschärfüttg des Einwanderungsgesetzes umsarbeite. Er stellte fest, daß das verlangte Quotengesetz in seiner beabsichttgten strengen Durchführung die wöchentliche Einwanderungszisfer ' vo» 15000 auf 1500 herabmindert. Die Bereinigten Staaten werden nie mähr zur freien unbeschränkten Einwanderung znnlckkehren. Siegel (Jude) griss in seiner Rede die Bill in schärfster Weise an. Kein angesehenes Blatt in Newyork stmünr mit der gegenwärtigen Bill überein. Mit Ausnahme eines Depntterten stimmten sämtliche Kongreßmänner Groß-Newyorks gegen die Bill. Bedauerlicherweise haben zwei jüdische Kongreßleute, Rosenbtnm und Kraus, ihre Stimmen für die Bill abgegeben Das Gesetz ist bereits dem! Senat zugegangen. R»mL«re«. Die «ahl in Vnkarest. E l t B e r k o v i e s, der jüdische Kandidat der liLeralei Liste, uickrlag dem Präsidenten des.Verbandes der einge börenen Juden, Adolf Stern,! der auf der-Liste de 'Bauernpartei stand. Damit ist züm ersten Male in de .Hauptstadt ein Jude, ins PärlcrMent entsandt worden.-

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