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Neue jüdische Presse · 1922-03-02 · Heft 9 (2.3.1922) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
20 (1922)
Issue
Heft 9 (2.3.1922)
Date
1922-03-02
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Serie 2 vgi&£ lehnte befremd^ das BerlangM -er politischst Führung d«: Mudas JisroA ob. Doch die Leitung der Agrckas Jisroel ruhte nicht. Älls jetzt der -englische ZeitnngsWuig Lord - Northclifse in Jerusalem weilte, erschien bei ihm auch eine Deputation der Agudas Msroel, und seitdem kann dieser den Urden nicht gerade freundlich gesinnte Gewaltige in seiner Presse verkünden: Die „Stremen" Zionisten sind nicht das jüdische Volk! — Das jüdische Aufbauwerk in Palästina hat jo vielleicht einen starken Stoß erlitten! Eine furchtbare Erregung erfaßte den neuen Jischuw in in Palästina. Das deutsche Organ der Agudas Jisroel meldet in Fettdruck unter^ 'der auffallenden Ueberschrift „Ein zionistisches Attentat in Jerusalenr", 'ein Mitglied der Agnda-Deputation an Northclifse fei mörderisch verprügelt worden,, berichtet aber in "den gleichen Zeilen, daß die Deputation Lord Northclifse gegenüber „chre tiefe Unzufriedenheit mit den gegenwärtigen zionistischen Methoden, sowohl vom politischen als auch vom religiösen Standpunkte aussprach-"- Das Organ nmß wohl mit unendlich nawen Lesern rechnen, wenn es diese Deputation bei Lord Northclifse als eine gerechte Angelegenheit ansieht. Wie der von denk Organ Wiedergegebene Inhalt der Worte der Deputation an Norchcliffe zeigt, ist das Vorgehen mehr als ungerecht gewesen, es war ein Verrat an der jüdischen Sache in Palästina, denn es juchte die heilige Einheit des jüdischen Volkes vor dem Angesicht eines Nichffnden zu zerstören! Nur «nt tiefstem Schmerz können wir diese plumpe Politik, geboren aus Entzweiung und Kurzsichtigkeit, konstatieren. 'Nur Golusdenken kann uns solches Vorgehen verständlich machen. Als infolge der Sonderschrsite der Agudas Jisroel bei der englischen Regierung in London der Klausenburger Oberrabbiner feiner Empörung Ausdruck verlieh, innerjüdische Differenzen vor ein nichtjüdisches Forum zu tragen, da kam den Verantwortlichen der Agudas Jisroel nicht der Gedanke, wenn dieser würdige Greis, den Man einen Gaon an jüdischer Gelehrsamkeit nennt, solch' starke Worte findet, docheinmal das eigene Tun zu überprüfen. Im Gegenteil, statt einep sachlichen Antwort setzte das deutsche Organ der Agudas Jisroel in einem besonderen Artikel die Person dieses Man- - nes so schr herab, daß nur noch ein Schritt fehlte, ihn offen als alterslinb geistesschwach zu erklären. Wir wissen, daß der Grundgedanke der Agudas Jisroel, alle Kräfte der Orthodoxie zu jüdischer Arbeit zusammenzufassen; ein gesunder ist. Doch der unter dem Einfluß der. Agudas Jisroel stehende Teil der Orchoboxie hat noch nicht gelernt, sich mit jüdischen Problemen zu beschäftigen — die Orthodoxie, die dies gelernt hat, ist als Misrachi-Organisation beim Zionismus—, diese Agudas Orchoboxie steckt noch ganz in der Kehillo-Politik und überläßt es daher einigen Führern, die große Polsiik zu Machen, Auf das Haupt dieser Führer fällt die ganze Schwere der Verantwortung dafür, in krsiischer Stunde die Einheit des jüdischen Volkes zerrissen zu haben! Die Affäre iu Jerusalem. Dr. Hertz, der Oberrabbiner von England, sandte als Präsident der britischen Misrachi-Organisation folgepde Erllärnng an Lord Northclisfe: ,Die eine Million orchodoxer Inden repräsentterende Misrachi-Organisation protestiert gegen die unverantwortlichen und niemanden vertretend:» drei Männer in Palästina; die erklärtes das orchodoxe Judentum widerstrebe den zionistischen Zielen. Die ganze orthodoxe Judenheit ist einig in ihrem Wunsche, Palästina als das nationale Heim des jüdischen Volkes wieder aufzubauen." * Wiejetzt berichtet wird, wurde die Aguda-Abordnung an Lord Northclisfe von dem holländischen Journalisten Dr. de Haan, der nach den Jerusalemer November-Pogromen durch seinen wohlwollenden Brief an den für diese verantwortlichen General Storrs unliebsames Aussehen erregt hat, geführt. Die Abordnung verlangte im Palästina-Mandat eine Klausel zmn Schutze der nichtzionistischen Juden und Sitz der Agudas Jisroel in der Jewish Agency. Die jüd. Oeffentlichkeit Palästinas hat sich durch das Vorgehen der Agudas Jisroel sehr erregt, Selbst orthodoxe Gruppen, die dem Misrachi nicht angehören, protestierten bei der Vertretung, der palästinensischen Judenheit, deM Waad Läumi, gegen die Mordimng. (JPZ) Wie die „Times" berichtet, habe» Mitglieder der jüd. Arbeiterpartei vor der Synagoge in Jerusalem demonstriert und gedroht, den aschkenasischen Rabbiner, der Teilnehmer der orthodoxen Deputation war, die die Klagen gegen die Zionisten vor Lord Norchcliffe vorgebracht hat, zu attackieren. 10 Demonstranten wurden von der Polizei verhaftet. Wegen dieser Bedrohungen verlangten auch ändere Führer der Aschkenasim Polizeischutz. Zur Northcliffe-Sampague. Lord Northclifse' traf auf seiner Weltreise Ende Januar in Jerusalem ein, wo chn die arabischen Guts- Besitzer sogleich über die Lage im Lande „unterrichteten". Aüdische Kresse. ';; D.r erste Widerhall der arabischen Agitation bildete ein Artikel von Lord Norchcliffe in den „Tintes", der von den übrigen Blättern des Norchclisse-Berlages ofsenbar als Signal zuM Angriff gegen die Wiederherstellung Palästinas durch die Juden begriffen wurde. Seitdem erscheinen in der „Daily Mail", den „Times" und „Evening Nüvs» fortgesetzt neue' Behauptungen, die die jüdische Stellung in Palästina schmälern sollen. Die eifrigsten Artrkelemsendcr sind die seit langem zionistenfeindlichen Lords SYd^nham und Jslongton. Die Zionistische OrganisatwN niimnt gegenüber dieser Kampagne eine ruhige und würdige Haltung «in. Dr. Wei zmann, der Präsident der Orgcmisation, hat der „Time s" einen Brief zukommen lassen, M dein es.heißt: „In einem Leitartikel, der heute in der „Times" erschienen ist, pflichten Sie Lord Norchcliffes Vorschlag. Lei, der besagt,' daß die Lage in Palästina von einer kompetenten und unparteiischen Autorität geprüft werden sollte. Ich habe nicht den Wunsch, Ihre Spalten Mit emev langen Darlegung der zionistischen. Sache zu füllen, welche in einer unter deM Titel „Die Wahrheit über Palästina" von der Zionistischen Organisationsoeben herausgegebenen Broschüre vollständig auseinandergesetzt ist. Ich will mich daraus beschränken. Ihnen zu. Jagen, daß ich Meinerseits? —, und ich bin gewiß, daß ich für die überwältigende Mehrheit meiner zionistischen Gesinnungsgenossen spreche.—• eine derartige Untersuchung aufrichtig begrüßen würde, und daß nnr nichts lieber wäre als deren weiteste Oeffentlichkeit," Der gleichen Auffassung gibt ein Brief des bekannten jüdischen Schriffftellers Israel Cohen an die „Daily Mail" Ausdruck, der gleichzeitig an Hand des ersten Rechenschaftsberichtes der palästinensischen Zivilverwaltung die Unrichtigkeit der zionistenfeindlichen Ausstreuungen nachweist. * In einer jüdischen Massenversammlung in Glasgow sprach Dr. Weizmann über die jüdisch-arabischen Beziehungen im neuen Palästina. Die Rede wurde am 12. Februar gehalten,' also mehrere Tage vor Erscheinen. des antizionistischen Northcliffe-Artikels. Fcht, nach den verschiedenen Veröffentlichungen der Northcliffe-Preffe, trägt sie fast den Charakter einer Antwort an die Gegner des Zionisnms. Von dem jetzt veröffentlichten Berfassungsentwürf für Palästina ausgehend, erwähMe Weizmann zunächst die im Anschluß an die amtliche Verlautbarung eingeleitete Diskussion in der englische» Oeffentlichkeit. Da habe vor allem die Araberfrage eine Rolle gespielt. Er, Weizmann, habe gewiß bereits manche Erfahrung in Verhandlungen mit den Arabern und kenne auch irgendwie Palästina und seine .Nachbarländer. Seiner Meinung nach zeuge es aber von Kurzsichtigkeit und sei es durchaus' unfair, die in Palästina bestehenden Schwierigkeiten den Juden oder dem Zionismus zuzuschreiben. „Ist es," fuhr er fort,' „den Anttägern noch nie in den Sinn gekommen, zu bedenken, daß in Aegypt eit, wo es größere Schwierigkeiten gibt, kein jüdischer Nationalismus ist, daß in Indien, wo die Schwierigkeiten ungleich größer sind, kein Zionismus existiert, und daß ebenso in Mesopotamien und ganz gewiß in Irland vom Zionismus nicht viel die Rede sein kann? Es ist ein Beweis von Kurzsichtigkeit und zeugt von einem gewissen Maß von Vorurteilen, wenn alles und jedes den Juden zur Last gelegt wird. Die in Palästina zutage tretende» Schwierigkeiten tvarxn eine Teilerscheinung jener allgemeinen Um» Wälzung, die sichüberall fühlbar mach!. Der ganze Osten war erschüttert, die alten Forme» von Regierung und Autorität in jenen Ländern waren ins Wanken geraten, und neue Formen sind geschaffen worden. Wie diese Formen endgilttg zu gestalten sein werden, kann heute niemand Voraussagen. Man mnß sich klar fragen, was für die Menschheit wichtiger sei: die vielen Jahre jüdischer Bemühungen und Bestrebungen in die Tat uiNzusetzen und dadurch eine gewaltigq zivilisatorische Macht und großen geistigen Einfluß zu erlangen oder Palästina weiter eine Wüstenei sein zu lassen. Jeder Mensch mit Vernunft wird sich für die elftere Form entschließen, unter der Bedingung, daß dadurch die nationale Entwicklung der Araber nicht gestört werde. sind die Inden sind das letzte Volk, das den Versuch Machen wollte, sie darin zu stören. Sie können sich ganz wohl lein Palästina denken, das sich; wie Kanada mit seinen Engländern und Franzosen mit zwei Zivilisationen entwickelt, die für ein gemeinsames Wohl täsig sind, oder wie die Schweiz, wo drei verschiedene Völker arbeiten und leben. Eine andere Interpretation des Zionisnms uird seiner Betätigung in Palästina konnte nur aus Bosheit entstehen. Der Jude in Palästina strebt keines anderen Unterdrückung oder Vernichtung, weder des Arabers noch des C h r i st e n an." Eine historische Tagung. Der 2. Gemeindetag der litauischen Judenheit ist als eine Tagung von historischer Bedeutung zu werten. Denn er bewies, daß Litauen das erste Land der Welt ist, welches seinen ^idenwirklicheGleichberechtigung gewährt. Keme Gleichberechtigung, die wie die Länder Westeuropas das Aufgeben der Mischen Eigenwerte, die Assimilierung fordert, sondern eine Gleichberechtigung, die jüdisches Denken, jüdische Sitten und jüdische Bräuche achtet. . , . Galwonöwski, der Ministerpräsident Litauens, begrüßte im Namen der Regierung persönlich die Tagung, die dem Aufbau der nationalen Autonomie gewidmet sei und die Grundlagen des jüdischen nationalen Lebens in Litauen, - dje gedeihliche Entwicklung der jüdischen Kultur sicherstellenj! solle. Er hoffe, daß die Mee des jüdischen Volkes stark genug sei und nie --untergehen werde. --Nr. 9. Cwikewicz, der weiß-russische Minister, broMe die Grüße der weiß-russischen RegierutV» die-für die jüdischnationalen Forderungen volles. Verständnis besitze. Wileisi-s, der .Stadtpräsident von Kowno; Dr. Hellmann, der jüdische Abgeordnete, der lettischen Konstituante, hielten foban» Begrüßungsansprachen. Soloweijtschik, der Minister für jüdische Angelegenheiten, dankte im Namen der'Versammlung und fuhr dann fort: Die litauische Judenheit hat der jüdischen Geschichte ein neues Blatt geschenkt, das die Möglichkeit des Lebens der Diaspora-Judenheit im Sinne ihrer nationalen Ideale beweisen soll. Dank den Bemühungen der jüdische» Gesellschaft und dem Geständnis der litauischen Regierung ' ist es dem litauischen Judentum gelungen, die Grmchlagen! der nationalen Autonomiesicherzustellen. Aufgabe der Tagung ist es, für den weiteren Ausbau dieser Autonomie Sorge zu tragen. * Der zweite Tag begann mit einer in der Form recht , unschönen Erklärung des Demokraten Advokat Tscherni- 1 chow gegen die Verquickung der nationalen Autonomie mit der Religion. D r. R a chm ilewicz gab daraus im Namen der orthodoxen Achdus-Fraktion seiner Empörung über die Ausführungen des Vorredners Ausdruck. Achdus und Misrachi verließen, zum Zeichen des Protestes den Saal. ' . Sodann wurde das Präsidium wie folgt gewählt: . Dr. Rachmilewicz, Rabb. Gpstein, Rabb. Fried-? mann (Achdus), Rabb. Kar! (Misrachi), Minister Dr. Soloweitschick, Dr. Rosenbaum, Garfunkel (Zionisten), Abramowicz (Handwerker). - Es wurde eine Erklärung der Arbeitergruppe ver-? lesen, die sich gegen Klerikalismus, Hebraismus und jüdisches > Ministerium wendet. Auch diese Erklärung zeigte, wie die des Advokaten Tschernichow, daß noch viel nationale Er«! ziehungsarbeit nötig ist, um mit Begriffen und Phrasen s der Assimilation aufzuräumen-und eine normale jüdische i Denkart zu erwecken. j Dr. Rachmilewicz berichtete über die Tätigkeit , des Nationalrates, die sich durch eine einheitliche Nicht» . lmie ausgezeichnet habe. Auch die jüdische Parlamentsfraktion habe sich durch. Geschlossenheit charakterisiert. Obzwar der jüdische Nationalrat lange Zeit nicht legalisiert war, verhandelte die Regierung mit ihm als Vertreter der jüdischen Bevölkerung. Schon die Tatsache, daß im Vertrage der Regierung mit der jüdischen. Welthilsszentrale über die Durchlcitung der jüdischen Flüchtlinge aus Rußland auch die Unterschrift des Präsidenten des jüdischen Nationalrates figuriere, beweise, daß die Regierung den Nationalrat als die offizielle Vertretung der litauischen Jndenschaft de facto anerkannt hat. In der Kulturtätigkeit habe der Nationalrat stets eine neutrale Stellung ' . eingenommen und die Kulturanstalten'aller Richtungen unterstützt und gefördert. Trotz der Meinungsverschiedeicheiten innerhalb der Parteien habe der Nationalrat nach iu> ßeilhin stets eine einheitliche Front dargestellt, und nur dank diesem Umstand gelang es, im Parlament die Verankerung der jüdischen Autonomie in der Verfassung zu erzielen. _ ' Erez Israel. 9ieflientttge«ntei$e bei der jüdischen Rationalbauk. Die palästinensische Regierung gibt amtlich, bekannt: Seit langer Zeit wird der Bau der Straße Gedercch- Rechoboth-Rischon-Le-Zron geplant, welche die Straße Jaffa-Jerusalem und Gaza-Latno verbinden soll. Die große Bedeutung eines solchen Verkehrsweges ist seit langem erkannt, aber der Mangel an Mitteln verhinderte die Bauausführung. .Nunmehr hat die Regierung Gelder angeboten bekommen (von der Jüd. Kolonialbank. D. Redakt.) unter der Bedingung, daß die Arbeit durch jüdische Kräfte erfolgt. Der zur Verfügung gestellte Betrag deckt zwei Drittel der Baukosten und wird der Regierung für drei Jahre zinslos überlassen; ein Drittel der Kosten wird durch örtliche Komitees aufgebracht werden. Mit Rücksicht auf die günstigen Bedingungen hat die Regierung, beschlossen, das Angebot anzunehmen. Sine Bank der jüdischen Kolonisten. Die Jahreskonferenz der „Bereinigung jüdischer Kolonisten in Palästina" beschloß, zur Förderung des Siedlung^. Wesens eine Kreditbank für Kolonistensöhne und Arbeiter zu gründen. Rutzlauv. Die Hilfe für die Ukraine. An der Internationalen Konferenz für die R u ß l a n d h i l f e (Oberkonrinissariat Prof. Fritjof Nansen) in Genf hatte auch das Exekutiv-Komitee der jüdischen Welthilfskonserenz dutch Z e w i A b e r s o n teilgenommen. Dieser überreichte. der Konferenz ein Memorandum, worin darauf hingewiesen wurde, daß trotzdem die Juden der ganzen Welt an den Hilfswerk für Rußland mit bedeutenden Mitteln fid) Beteiligen, bie russischen Inden, welche nicht nur vom Hunger, sondern auch an, den schrecklichen Folgen ber Pogrom zu leiben haben, fast gar nicht von dem Hilfswerk des Oberkommissariats genießen. 'Diese abnorme Erscheinung erklär, sich nicht aus Gründen mangelnden Wohlwollens, sonder, sei darauf zurückzuführen, daß die ganze international Hilfsaktion fast ausschließlich in der Wolgagegend konzen trtert, ist, die leidenden jüdischen Massen 'sichdagegen Haupt sächlichin. der Ukraine befinden. — Die Konferenz be schloß, die Ukraine in ihre Tätigkeit einzubeziehen. -' X ■d. , Psleit. > Das «»tifemittfche P«le«^ - Das flnterikanische „Joint Distribution Committee' ivollte eine'gemÄnrrützige jüdische Wiederaüfbäubaü

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