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Neue jüdische Presse · 1922-01-26 · Heft 4 (26.1.1922) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
20 (1922)
Issue
Heft 4 (26.1.1922)
Date
1922-01-26
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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..«sscfli r. 4 hrung ■ zuri » T st dm t Seit sich t Hnbri d ach anbeiehr ndend Biiti;genbli u ein den a Ligen» me, — zu eutrak Sir. 4. IrankM. Sr ossvoeissnäher ei Segt. \90Vf Langestrnsse 18 (Hinterbau) 3. St. :: Tel. Römer 63'$g Anfertigung siimtliclier Wilsche . (auch einzelne Stücke) mit oder ohne Stofllieferujig. jr Knopflöoher innerhalb 24 Stund**,,. — 'S p e z i al i tü t: ßvaut ^usstaUung., Xeevett'Ob^bemden nach Mass. manch tn ein chlaffe l'ottbe :it mi mb w tonimcr 9/ hid r dies! Hopfen! ter, tn! >eschadffanb c wurde ung ur -chafft nro&e; vickelte :it Kur w.'gun, g. De, :n wol! ist dasam di »erbaut der, sn zehörix unsere Imeute wolle, weite ns, zu > unser veitere, achliche lagen. »lgenoe,, bg. Dr getan. Beide müssten an diesem ^i-Zerk zusaiumenarbeiten. Die Juden seilte:, Diplomatie nn,d Ueberlegiing. jedoch keine unnötige Hast .leige». ES s'.stlten auch keine Mome,ire des Rachlassens bei den' Anst>^„g„ngen zur Vollendung deS soeben begonnenen' Werkel geben, in welches beide Teile frei und osien eingestimmt hätten. . Argentinien. Ein Grutz von den Pogromwaisen. Da-,- Mitglied des Zentralrates der jüdischen W.-l:- - liitssorganisation W. Latz'r'y hat vom Leiter der »aus Ukrainer Waisenkindern bestellenden und nach Argentinien betör derten Emigrantenschar folgendes schreiben erhalten: Nach der gestrigen Sitzung, es mar eiiva die zwanzigste seit unserer Ankunft mir den Ukrainer Pogrvmwaiseir vor iiinf Wochen, habe ich endlich Gelegenheit, Ihnenzu bericht.-li, das; die minder nunmehr entlveder in einer ».arten»- oder Agritiilturkolonic oder in zwei Waisenhcimen zu handwer.- iicher und allgemeiner Dchnlung »nlergebcacht iverde». Der Ptailf die Kinder ,;» adoplieren, nunfiiv-, vor nnierem Eintressen verworien morden. (>ch bitte sie im tztainen der Kinder, die mit i,:ir oft der frohe», gastfreundliche» stunden in Berlin geoenle,:. allen Damen und Herren, die sich um die kleine Emigranten schar so gütig bemühten, ganz herzlich zu danke», und unsere Wriire;u embiem,." Ans der Misrachi-Bewegurrg. Warschau. Bei Anwesenheit von SOÖ Delegicsien fand hier eine M i s r a ch i - K o u s e r e n z statt. Abg. H. st a r b - frei n hielt die Erösinnngsrede. Dr. steldniaun verlaS dcn Tätigkcitsbericiil. Dr. Bat ab an sprach iibec die stacht temoiiischnle, Fräulein L i cb t c ,i l> a » m über die misrachi - slische strauenorganisation. oii die Perinanenztoinmisiion murden drei stranen gewählt. r Gics» miniskchrt de- Augen- Slhteil ,i Ham t einem a g e n. Dtaatsl sagte: für geir Mit- Name» nennen. itembet, chweren Berlin en. Er iorgang ii jeder ckickkam, zurüst- Minister ligstens . Bio lten!'. ar den stonistierklärte , dere^ saltung tgegen- >ie Reer Ziowerde, hington kälteten e dort. Jedem daS Seinige. . Roman von M. Pulvermann. (Fortsetzung.) Eine Keil lang halte sie sich mit dem Gedanlen herum getragen, das; es. ihr vielleicht gelingen tonnte, die Vor schung zu narren und ihr eine menschliche Iliilnöglichteit abznlocken: ein harnionisches Zusammenleben zweier mich verschiedenen Richtungen strebende Seelen. -- Aber dafür hat die Vorsehung fürchterliche Rache genommen, da sie mit grausamer Ironie etmaS schuf, dessen Bestimmung sein müsste, alle Schwierigkeiten wegzuräuinen, alle Hindernisse hiinvegzufegen. staktdessen aber diese vcrzeh:is'.ichte, bergehoch austürmtc. Das arme, nnschutdige Kind! Ein Opfer nnaushörlichen Kampfes! Nein, seht konnte sie nicht . mehr über die Bedeutung dieses Zeichens stn Zweiiel sein. . Das war der Finger Gottes! Zwei Begehren wurde» ihr : erfüllt, um sie aber zu gleicher Zeit'wissen zu lassen, das;' sie aus die Erfüllung des dritten nie und nimmer hoffen dürfte: - die Liebe ihres Gatten war die erste, die Freude der Mutterschaft die zweite, nichc aber die dritte, der Frieden des Herzens. Kein Wunder, dast das Herz r stumm 'blieb, und tcilic Alitivort -gab: es war sa gebrochen und' tot, durch das Bcivusstsetn, das; das, was die teuerste und edelste Fortsetzung der Gatlenliebe sein nna die Eltern unauflöslich zusammeuknüpfeu sollte, sie aus lineriiiesstiche" Ferne» au-Seiiiandcrritz. Die Frucht ihrer Liebe war Kampf und Zwist, das Düste ihre-:--Lebens wurde , zur. Bitternis deS Todes. Sie dachte weiter nach, bis bas unitierliche Gefühl, alles überragend, mächtig in ihr aufslieg und ihr übermenschlichen Mut einflösste, um für jedes Opfer, auch ivr das schwerste und grösste genügende Kraft zu besitze». Gott sei Dank! Jetzt ivar der Ausgang nicht mehr dunkel und zweifelhaft; jetzt brauchte sie Nicht mehr in Finsternis herumzntappen, jetzt lag-ihre - Aufgabe klar und deutlich vor ihr: die Wahl zwischen Gatten und Kind! Mer sie musste bald wählen! Jede Stunde, die sie hinausschob, war eine Ewigkeit der O»al! sie wusste bereits, was sie wissen wollte, und keine Macht sollte sie darin _ wankend machen oder der Sache eine andere Wendung geben!- Was aber den Treuschwnr mn Altar, vor dem Angesichte Gottes betrisft. den sie dem Gatten abgelegt hatte, nun, der Herr in seiner Barniherzigkeit, er wird das nicht berwerfen, was ein gequältes Menscheuherz wieder ..zu Gott zurücksührt. . . Meae -ZMsche Messe. PerfvrriMe» kletrre Mtrrettmrge«. Berlin Geh. SanuciisnU Tr, Julius Boas, Borjitzender des Vereins Freunde der Taubstummen „Jedide Jlmini". ist im L0. Lebensjahre verschieben. Simon Dubowskh, Oberkantor der Gemeinde Adas; Jisroel, verschied im 07. Lebensjahre. Soüeil Vergangene Woche trug in Soden a, T. ein' groster Freunde- und Verehrertrcis Dr. Adolf .-.tat liier zur leisten Ruhe. Wer einmalin sein güliges und sonniges Auge gesehen hat, wird den Menschenfreund Dr. Kallnev niemals vergessen. Den Mann, der weil über seine Verhäilnijse Zedokoh übte; er, der »ieinats einen Unterschied, kannte zivischen dem Reichen, der nuker seinem Dache weilte und dem Armen, den er um der guten Tal ivilten >» sein Heim aufgenommeii, damit er Heilung sände von seine:». Leiden. W-eni es vergönn! war, mii Dr. .»»kauner ein jüdisches Fast zu feiern, war es Feeiiagabend, war es der ernst?. Rosch-Haschvuoh- oder das fröhliche Puriinseu, der komne lernen, was es' heistr, mit echter Jüdischleil Feste s.-iecn, was heisst: Siinchoh chel Milswoh. Dr. Kailner mar trotz seines iörpcrlichcn Leidens ein gollbegnadel.r Mensch. Das Wörtchen Ehein, für das uns ein deutscher Ausdruck sedlt, durch ihn war es vertörperk» — Eine seiner edetsten, Lharallereigen'chafien war seine Bescheidenheii. Jhin, der ein so überaus grosses jüdisches und profanes Wissen Halle, ivar jede Ueberhebiing sremd: er a-chreie dir Meinnng und Gesinnung eines jeden seiner Mirnieiijcben. Lessing erzählt uns im Diathan der Weise das Märchen von dem Ring, der die Kraft hatte, seinen Eigentüiiier hei allen Menschen beliipr zumachen: Dr. -laltner machte dies Märchen zue Wahrheil: er Hai es ineisterhaii verstanden, sich alle Menschen zu F-renndeii zu machen, die Jugend zu sich heranzuziehen und sie für das Jndenlum and feine Lehre zu begeistern. — Das Andenken eines solchen Menscheir niils'. znm Degen werden! E. Hamburg. In das Teleg'cstcnlollcgium des Tenlsch- Jsr. Dhnagogenverbandes wurde gewählt: Dr. E. Heck scher, M. I a c v d s e n und William Möller. Brestan. Prof Tr. Jak:' v 'Ji»; ( » u c» , ber bckannlc- Bc'aihemaliler, ist im dii. Lebensjahre v e r s ch i e d e >>.. BuSavest. Prc festor Eugen M c II d e würdigte in einem Vorträge „Inden in der inodernen Plmiik" H e i n - -r i ch Hern, den eigentlichen Eriinder der eleklriichen Wellen liiichi Mareoni'. Al beet Einstein, den Begründer der üketativitälslheorie, und Marie Enrie ged. Divdvivsta, eine russische Jüdin, die an der Pariser ttnive»- jilät den Lehrstuhl für Radiologie iiineliai lind das Polonium wie das Radinni entdeckte. Reinwollene, warme Morgenröcke Nachmittags' untf Abendkleider Untarröcku Hans Nerger, Hochstr. 26 pt. Die zog den Fensiervorhamz weg und - bl'stte mit Heihen. brennenden Augen zu dem lintenschivarzen, srür- »lischen Herbsthiuiinel hinauf. Als sie so dastand, da glaubie sie am äusterste» Ende des Dunkels einen schwache:! Diernen' schimmer zu ersvähen, der mit magischer Gewalt ihren Btist fesselte, als wollte er ihr den Weg zeigen, de» sie gehen musste. Die dachte an Bethlehem und wußte, ivas der Diern auch für sie bedeutete: es war der Widerstrahl der Freude, der in. ihrem Innern leuchtete, da sie endlich;t: Bern schwere» Ov-er. das sie ihrem Kinde bringen 'v-'lsie, die Kraft gefunden, hatte. Jawohl, das Kind war gereuen es soll ihrem srä Hern Glauben angehören und ihn lieben lernen, wie die Mutter nie ausgehört Halle, ihn zu lieben! Und jetzt konnte sie sich auch mit sreieccm Gemiile der sorge für den Gatten zuwenden'. Mir freierem l'K müte! Ach, Himmel, erbarme dich der geplagten Menschenseete! Und wenn sie tausend Jahre leben sollte, wird der ftechende Schmerz dieser traurigen Stunde nicht nach lassen, in ihrem Innern nicht verblassen. Aber das ist ja nicht die Hauptsache. Zn iräumen wird sie später noch übergenug Zeit haben: ievr aber mntz sie denken, scharf denken, wie sie ihm eine Entschädigung schassen kann ftkr daS Unrecht, das sie ihm zusügte. Wenn sie von . ihm geht, dann ist es doch nicht mehr als billig, daß die Tür hinter ihr offen bleibt, damit auch er zur Freiheit hinansgeheii kann, wohin daS Herz ihn wäter führen sollte. Es geht doch glicht an, sich selbst in die Frei beit zu begeben, ihn aber mit den Fessel der Ehe znrüstzn lassen. Die Seele kann wohl frei werden und ans den Schwingen des Glaubens sich yimmelwärts emporheben, doch der Körper bleibt durch das eiserne Band des Gesetzes an de» Galten gekettet. Um aber auch diese zu lösen, gibt es nur ein einziges Mittel, — und 'so schwer es ihr auch iverden mag, sie ivild es ergreifen: dazu aber muß.sie den Beistand eines andern Mannes haben, der il:r hilft, -hren Ehebund als. null und nichtig zu-erklären. Dpwusste wohl, daß sie sich durch cinen kolchen gewagten und geivaltsamen Schritt der Verachtung der. West anssetzt: das; mau sie sinnlicher Triebe beschuldigen und sie als ehrloses Weib brandmarken werde Aber sie dacble an den Prophetenabschnitt am ersten Tage des Neujahrsfestes, wo Haniia, die Kränkungen ihrer Nebenbuhlerin Penima nub die herben Vorhaltungen des greisen Hohenpriesters Eti geduldig über sich ergehen ließ und bald vergessen sonnle. als es ihr gelungen war, ihr Kind dem Eioigen zu weihen. Auch sie will ja ihr Kind Gort und dem wahren Glauben E-it- 3. Offenbacher Drncklult-Anlage Offenbaeh a> M. Telefon 123. Unübertroffene Tepplchrelnignng mittelst Druckluft Eins (üUaufcnburg). Im hiesigen ungarischen Theater fand die Erstanssührung der Oper „Tamar" des Kapektmei sters N i k v l a u s Bros y statt, da die Budapester Theater- Heute die Aufführung eines jüdischen Stückes nicht wagen. Brodh äußerte sich über seine Musik wie folgt: „Die orientalische semitische Dkata deckt sich ui.tu vollkommen mii der europäischen Tonleiter. In der seinirischen Skala treten'häufig H-iIbtonmodularione» ans, die man sachtest)- nisch „erweirerre Delundnotenfugen" nennt. Dies gibt der semitischen Rhnthmik ihre charakteristische Verschiebung, jene volle, riese Traurigkeit und jenes faralistisstre Motiv, durch welche .jede ecbie orienlalisck.e Musik gekennzeichnet ist/' Warschau. In der Jahresveisttininlung derGrotzen Dnnagvge ans Tlvniazke spielte sich eine Debatte mn die Person des Ober kanto rs Tirola ab, der sich aus einer Kunstreise in Amerika befindet. Die einen stimmen dafür, ihn sofort nach seiner Rückkehr wieder einzustellen, die andern, ihn nur mir anderen auf die Kandidatenliste für das Kantorai zu seven, denn seine Handlungsweise könne nicht gebilligt werden. Auch über die Person des küniligen O b e r r ab b i n e r s wurde gesprochen: es kommen Dr. Thon niid Prokenor Dr. Meier Balaban in Frage. Silew (Polen). Nachdem er noch des NachtS bis 2 Uhr saldiert haste, verschied gegen Morgen im Alter von So Jahren Rabbiner I a t o i> Me nach ein Mühlst ein. eine weit und breit wegen ihrer Gelehrsamkeit und Eharaktereigenschaslen geschätzte Persönlichkeit. Jaffa- Die jüdrsche Einwanderung bestug im Dezember I>>7st Deelen. Hra«ks«r1er Berichte. Notizen. Mittivoch abetid, .K»'» Uhr. sprich! in der Ag. Jis'r.- Jngendgruppe Rechrsanw. D r. Breuer über „Die Geschichte der deutschen-Juden im letzten Jahrhundert." Lokal: Höret Löwenhof. Franfsurter BerauftaUungeu. T a 1 m u d T l> o r a - Ve r e in >'B: D r. Bräun, G: Groß, L: Lipinsln. U: Unna, O: Oelbamn), Hörsaal Börneplatz. Freirag abend: Vortrag Dr Dpeheri. SamStng, 11«°): Schnlchan Arnch (U-, 3P,: Rasch! (L), nach Mincha: Mitio (U). Sonntag, nach Schacha'ris: Mischna (G). 9: Schnlchan Arust i,L:, stt-*): Gemoro Ali, nach Mincha: Newimi(ll). Montag, n. Schacharis: Schnlchan Arnch (Ui, i>l’i: E» Jaatiiuro (II j. Dienstag, nach Dchacharis: Mischna Tesilioh- -- Vorrrag ,'J. B. Leoni. *) ReligioiiSschnie Hermesiveg 27. erbalten, und da ist ich' das Urreit der kurzsichtigen Menschen gleichgütrig. Wo aber sollte sie den Manu finden, der ihr zu einem scheinbaren Verbrechen die Hand bot? In ihrer Verzweislnng drängle sich vlozlich ein Freudenruf aus ihre Livven. Der Mann war ja schon gesunden, der mit Dehnsnchr daraus wartete: Stromer! Wieder ein günstiges Zeickien. daß die Iilininlischen Mächte ihr beistanden und ihr ' Vorhaben villigten. Es. war doch ein deutlicher Finger zeigt da er nach so langst Vergessenheit wieder plötzlicb in ihren Gedanken auftanchte, damit sie ihn snr ihren Ziveck verwende. Ack, Ironie des Schicksals! Sie wird dem «'Geistliche« niüü mehr den Erfolg mißgönnen, den er wahrscheinlistr sich selbst ziischreibe» wird: ein Erfolg, der sich bald zu einem abgrundrieseu Mißerfolg 'gestalten soll. Sein ver'- meintlicher Erfolg — wenn sie ihn ihrem Willen gefügig macht — und sie preßte die Lippen zusammen, als sie an die Ansfiihrnng ihres Vorhabens dachte -- soll auch zugleich seine Strafe sein, das; er der erste war, der den Zweifel in ihrem Herzen ivachrief. Ja, Ströaier ist der geeignete Mann, und morgen schon wird sie zu ihm gehen! ... Einige Minuten später kam Chaje Rachel und fragte sie. ob sie ihr heißen Tee bringen sollte. Ellen lehnte dankend ab. -Als ihr Garte später das p,immer betrat, stellte sie sich schlafend, um.seinem Kuß zu entgehen. Ein bischen mehr oder weniger Verstellung hat ja jetzt nichts mehr zu bedeute». Kanin aber haue sie am nächsten Morgen die Augen onigeschlagen, als sie wieder eine große Angst befiel, daß die in der Nacht vergossenen Tränen vielleicht auch den vorher gefaßten Entschluß hinweggespült haben möchten. Sollte sie das ganze schwere Denken nochmals beginne» müssen! Aber, »ein, esblieb alles, wie es war. Das Pochen des in »gen Lebens mach re ihr das Feste ihres Entschlusses klar, so daß sie Klaßners forschenden, ängstlichen Blick wäh-- rend des Frühstückes ruhig aushalien koiinte. ..Ellen." sprach er besorgt, „Dein Sträuben ist geradezu lindisch. Du mußt unbedingt irgendwo Hingeh.-n, unr Dich zu erholen. Die letzten Wochen haben Dich mächtig heruntergebracht. darum mußt Du jetzt aufs Land. Di? Mutter töiinte Dich, begieircn." „Du hast recht. Ich iverde bald gehe»,'; erwiderte sie dovvetsinnig. Ach, wie wohl zur es dock, wieder einmal die Wahrheit sprechen zu dürfen, ob auch der Sinn eine tausendfache Unwahrheit in sich birgt! —-— ^Fortsetzung siche Seite 4.)

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