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Neue jüdische Presse · 1922-01-19 · Heft 3 (19.1.1922) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
20 (1922)
Issue
Heft 3 (19.1.1922)
Date
1922-01-19
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seile 2. ' ' , haben; jtnb eine ungefähr gleiche Anzahl von verwahrlosten Müder», d« jeher Aufsicht entbehren, Bescmders ernst ist die Lage der Kinder im Alter von 12—16 Jahren» die infolge der demoralisierenden Wirkung ihrer Umgebung sich, mit verschiedenen ungesunden und ihre, weitere Entwicklung gefährdenden Beschäftigungen abgeben, wie z. B- Stratzenhandel, Spekulationen, Kontrabande und manchmal auch Prostitution. Die Zahl dieser Kinderkategorie erreicht 10 bis 12 Tausend. Die Gesellschaft zur Förderung des Handwerks und der Landwirtschaft unter den Juden des früheren russischen Reiches „Ort" hat in einer Reihe von Städten Handwerkerschulen und Lehrwerkstätten für diese Kindeickategorie eröffnet; die besonders Notdürftigen unter ihnen lverden dort auch verpflegt und mit alten Notwendigen versorgt. Das Erekutiv-Komitee der jüdischen Welthilfskonferenz hat der Gesellschaft „Ort" zwecks Unterstützung ihrer Lehrwerkstätten, hauptsächlich für Pogromwaisen in Wolynien vorläufig 20000 Franks zugewiesen. Raudbemerkmrrre». An Berlin hat ein Bankier, Hugo I. Herzfeld, dem Reichspräsidenten fünf Millionen als Stiftung für arme Audenten ohneUnterschiedderAonfessionund Partei übergeben. * . Das ist wieder einmal eine jener Stistungen von jüdischer Seite, bei der die Gefahr besteht, daß von chrer Nutznießung eines Tages Juden ausgeschlossen sind. Ist der Spender so naiv, nichts von den starken antisemitischen' Mrömungen unter den Studenten und auch unter den Prozessoren zu wiffen? Ist ihm -nichts davon bekannt, daß gerade jetzt an der Berliner Universität das sogenannte Ausländeramt Deutschböhmen nicht die für Deutsche geltende einfache, sondern die für Ausländer geltende erhöhten Gebühren berechnete, wenn es sich um Juden handelte, — und das, trotzdem gerade diese' Juden die Vorkämpfer für das Deutschtum in Böhmen , von jeher gewesen sind. Es sei nur an den Dichter Moritz Hartmann erinnert, beste» hundertjähriger Geburtstag jüngst gefeiert wurde.. Hat der Sender 'auch nichts -von dem Fall Gabriel gehört? Bei. interkonfessionellen Stiftungen jüdischer Spender ist es nicht mehr als 'eine Frage der Würde, dafür Borsorge, zu treffen, daß in dem Stiftungskuratorium Juden in ausschlaggebender Stärke sitzen müssen. Mit dieser Bedingung wird den Christen kein Unrecht geschehen, ohne diese Bedingung in der Regel aber den Inden. ^radezn rätselhaft ist die Bestimmung des Stifters, seine Stiftung, die er übrigens noch um große Summen vermehren will, den Angehörigen jeder Partei — also aüch der antisemitischen — zugute konrmen zu lasten. Dr. Hugo Ber gm tun, der Leiter der Jüd. Natioualbibkiothek in Jerusalem, schreibt in einer Artikelserie in der pädagogischen Zeitschrift „Hachinuch": „Roch sehen wir nicht die charakteristischen Züge im Antlitz des neuen Jude», aber mehr und mehr fühlen wir, daß. unser Weg durch die Visionen unserer Propheten von neuen Formen des Menschenlebens auf der Oberfläche der Erde vorgezeichnet ist. Und darum glaube ich, daß im -Mittelpunkte unserer Erziehungsbestrebungcn, die nicht die Aufhäufung von Kenntnissen, sondern die Schaffung einer Dolkskultnr zum Ziele haben, die Bibel stehen muß. Bis heute nimmt, die Bibel im Leben derjenige» Massen, auf die unsere kulturelle Arbeit gerichtet ist, nicht den gebührenden Raum ein. Alle wahre kulturelle Arbeit ist eine Erneuerung durch die" Rückkehr zur Sprache oder die Rückkehr zu Erez Israel oder zur Natur oder zu den Bräuchen des Volkes. „Führe uns zu dir zurück und wir werde» zurückkehren, erneuere unser Leben wie vormals!" '—' Diese Worte breiten Helles Licht-über den schweren und düsteren Weg unserer Bolkserziehung." 'Diese Ausführungen seien hier verzeichnet, denn sie zeigen uns wieder einmal — was wir stets behauptet haben —, daß die Richtung d e r j ü d i s ch e n E n t w i ck l n n g in Palästina trotz gegenteiliger Erscheinungen n ach-der Tradition hin tangiert. ' ch . Auf dem fünfte» Zionisrenkongretz wurde vor zwanzig Jahren — es war flin 18. Tewes — der Jüdisch« Nationalfonds begründet und von herzl mit den Worten: „Das Volk soll nicht nur der Stifter, sondern auch der dauernde Herr dieses Zweckvermögens sein" seiner Bestimmung übergeben. Im ersten Jahre betrug die Sunnne der Eingänge 12 000 engl. Pfund, im vergangenen Jahre 161000 Psnno. ganzen sind 880 000 Pfand für den Nationalfoiids gespendet worden. Der Besitz', des Nationalfonds in Palästina um saßt heute eine Fläche von 70 000 Dnnam. Ein großer Teil des Bodens ist noch nicht urbat geinackch, und es sind große Summen nötig, damit er sich in das jüdische Kolonisätionswcrk eingliedere und tausenden Einwanderern Arbeit gebe und Nahrung spende. Hoffentlich bietet das zwanzigjährige Jubiläum de» Anlaß, daß die erforderlichen Gelder zusammenkommen. Erez Israel. Rener jüdischer Rodenerwerb. Die „P a l 8 st i n e Land Development C o." hat Mischen den jüdischen Kolonie» in der Ebene Jesreel 22 MO Dnnam käuflich erworben, wovon sie 8000 Dnnam der amerikanischen „Zion Commonwealth", einer bodeilreformerische:, Gesellschaft, überlassen hat. Die Kolonie M i s ch i».a.r H a j a r d e n erwarb am Weüuser des Jordans 0500 Dnnam fruchtbaren Boden. Eine Anleihe für Tel-Awiw Die Gemeindeverwaltung von Tel-Awiw, der jüdischen Neustadt bei Jaffa, hat mit der Zionistischen Exekutiv« . Neue Jüdische Preise. einen Vertrag über eine Anleihe von 5000 e. Lstrl. abgeschlossen. Die Anleihe gilt der Durchführung wichtiger öffentlicher Arbeiten und ist unter der Bedingung bewilligt worden, daß 70°/° der Gesamtsumme als Arbeitslöhne verausgabt werden. Die geplanten Arbeiten werden über 100 Arbeiter 4 bis 5 Monate beschäftigen. Verschiedenes Die Verbesserung der Grenzen, die Weizmann in seiner Rede in Wien erwähnte, bezieht sich auf die Hinausschiebung der Nordgrenze um 20 Kilometer über Metullah hinaus und um Gewährung an einem Teile des Jarmuk von territorialen und nicht nur Wasser-Rechten. Katznelson, Posnansky, Rabinovitz, Radler-Feldmann und Streit haben ein Vormundschafts-Komitee für den Nachlaß des Schriftstellers I. Ch. Brenner gebildet und unternehmen die nötigen Schritte tzur Ordnung und Herausgabe seiner Schriften. * Am 26. Dez. wurde im Jerusalemer Hauptpost- und Telegraphenamt der Nachtverkehr eingeführt. Die palästinensische zion. Exekutive gedenkt in T! b e - r i a s ein großes Schulgebäude, das ca. 300 Schüler fasten Wird, zu errichten. Auf demselben Platze soll auch das jüd. Krankenhaus erbaut werden, für das Frau Schweitzer 50000 Dollar gespendet hat. (JPZ) Pole». JüdisLe ErziebuugSkonferenz. Die Jüdische Erziehungsorganisatio» „T a r b u t h" hielt in Warschau eine Konferenz ab. Bei der Eröffnungssitzung war ein Regierungsvertreter zugegen. Nach den Begrüßungsansprachen (für den Misrachi sprach Nuß bäum) referierte Prof. Schneuersohn ^tiber neue Wege der Erziehung. Sodann teilte Sc toi di in seinem Berichte mit, daß der „Tarbuth" 227 l^bräische Schulen, 39 Kindergärten, 4 Gymnasien und 4 Fachschulen mit 3t 230 Schülern und 1019 Lehrkräften unterhält. Charis berichtet über die Schulen in Wolhynien. Hier bestehen 49 Schulen und Kindergärten, 2 Fachschulen und 19 Abendkurse. 33 Schulen haben nur hebräische Unterrichtssprache. In Wilna bestehen, wie R u d n i ck i mitteilte, 12 Schulen. Die Konferenz faßte in ihrer Schlußsitzung folgende politische Resolutionen: Die Konferenz: 1. Protestiert gegen die von den Behörden benutzte beleidigende Bezeichnung der jüdischen Spraye als Jargqn, wie auch gegen die Unterdrückung des jüdischen Schulwesens. 2. Fordert alle jüdischen Abgeordneten und kompetenten Faktoren der jüdischen Gesellschäft auf, energische Schritte zur Sicherung der Rechte der hebräischen und jüdischen Sprache, die von den Behörden verfolgt werden, einzuleiten. 3. Protestiert gegen die Verschleppungstaktik der Regierung, bezüglich der Mschaffnng der österreichischen Hofdekrete von den Jahren 1814 und 1846 und Artikel VII des Wielopoldski-Gesetzes vom Jahre 1862, die die juristische Ungültigkeit von hebräischen und jüdischen Dokumenten anssprechen. Warschau. Boykatt Ser jüdischen Aerzte. Wie „Robotnik" meldet, wurde von einigen Warschauer Aerzte» eine „Gesellschast zur Bekämpfung der jüdischen Aerzte" begründet. " Ungar». 3« Joseph Kitz' Tod. Der jüngst im 79. 'Lebensjahre verstorbene Dichter Joseph Kiß, Ungarns bedeutendster Dichter in der Gegenwart, war Jude. Einige seiner besten Gedichte sind jüdischen Inhalts. Im Budapestcr Gemeindcrat richtete nu» Wilh. Karczag eine Anfrage an den Bürgermeister, warum die Stadt bei der Beisetzung nicht vertreten war. Sogar die Regierung habe es für ihre Pflicht gehalten, dem Dichter die tetzlc Ehre zu erweisen. Tschecho-Slovakei Rabbinerversammluug. In der Hauptversammlung deSRabbinerverband e s f ü r B ö h m e n wurde der verstorbenen Dr. Biach- Brüx, Gugenheimer-Kolin, Kisch-Prag, Kurrein-Teplitz und Wohl-Tachau gedacht. Die Beihülfe des Staates von 50 000 Kr. zu de» Rabbincrgchältern wurde als durchaus unzureichend erklärt. Dem Referate über die Amtsleistung bei Leichenverbrennungen wurde zugestimmt und dabei sestgestellt, daß auch ein ortliodorer (? Die Redakt.), sehr gelehrter Kollege des Amtes ini Krematorium walte. Kurze politische Rachrichte«. Berlin Dr, Alfred Rassig. der Beziehungen zu rechtsgerichtete» deutschen Kreisen und zur polnischen Negierung unterhält, wendet sich, wie dem Schweiz. Jsr. Wochenbl. mitgetcilt wird, derzeit an oppositionelle jüdische Kreise, um 'sie zu einer Aktion gegen die Zionistische Organisation zu veranlassen. Bromberg «Polen) Hier brachten des Nachts antisemitische Banden an jedenr jüdischen Geschäfte die Aufschrift -an: „Achtung, hier wohnt ein Jude!" Warschau, Die Nachricht. der greise Abgeordnete Rabbiner Perlmutter habe für seine Rede, in der er zum Erstaunen der jüdischen Ocfsentlrchkeit sagte, die Jude» in Polen haben keinen Anlaß zur Klage, den Orden „Polonia Rcstituta" erhalten, ist nach dem „Moment" eine falsche. Wtlua. Regierungschef Meysrowicz besuchte .Oberrabbiner Rubi»ste'in und legte ihm einen Vor- ,_ Nr. 5 . schlag vor, der--den Juden die Teilnahme an den Pa» lamentswahlen ermöglichen sollte. Der Oberrabviner erklärte jedoch, daß die Juden bei ihreckk Beschluß ber Wahlenthaltung verharren. K«»»0. Bet den Wahlen zu den litauische« Dorfgemeinden hatten die antisemitischen christlichen Demokraten überall Niederlagen. Clttj. Bredtcjanu. der neue Minister für Lieben« bürgen, empfing eine Abordnung des Jüd. Nationalvrvbandes für Siebenbürgen. A«S der „AgudoS Jisr»el"-Veweg«»g. Lemberg Hier fand eine gut besuchte Versammlung der Agudas Jisroel in Oftgalizien statt.-Jo» sef Schönblnm-Lemberg präsidierte. Bon der Zentral in Wien war Wolf Pappenheim anwesend. Persomüie» «. kleine SJtttteiUtxge». Berlin. Hugo Lederer, der Schöpfer des Hamburger Bismarckdenkmals, beging den 50. Geburtstag. (Nicht nur das bedeutendste Denkmal, sondern auch die bedeuteodstp literarische Würdigung Bismarcks ist einem' Juden — Emil Ludwig — zu verdanken.) Saveu im Taunus. Dr. Adolf Kallner, der Besitzer des Sanatoriums ,Villa Aspira", ist — 50 Jahr» alt — verschieden. Er hatte ein gutes jüdisches Wissest und vertiefte es tagtäglich. Da die jüdische Gemeinde Sodeichs keinen Kultusbeamten hat, so fungierte er auch als Schltach Zibbur. Durch sein gütiges Wesen hatte er sich viele Freunde erworben. ' ReuftetLiu. Kultusbeamter Lieber und Frau begingen die goldene Hochzeit. HolzmiuSen. S. Falkenftrin. Ehrenbürger der Stadt, ist — 93 Jahre alt — verschieden. Prag Dr. Isidor Pollak, Professor der hebräisrhen Sprache und Literatur an der deutschen Universität, ein edler Mensch, ist v e r s ch i e d e n. Lemberg. Hier studieren 2518 Polen, 1884 Juden und 89 Ruthenen. New Park. Morris S. Barnet. Präsident der von ihm' gegründete» Barnet Leather Cy. und in den Verwaltung mehrerer jüdischen Institutionen, ist — .65 Jahre alt — verschieden. « In Philadelphia verschied Jacob Weil, eine im dortigen jüdischen Leben führende Persönlichkeit. Paris. Louis Eisenmann wurde auf den Lehrstuhl für Geschichte der Zivilisation der Slaven, den dw tschechoslovakische Regierung an der hiesigen Universität errichtet hat, berufen. Arankfnrler Berichte. GemeiuSeyertretuug der Jsr. Gemeinde. Die Vorsitzenden (1. Dr. Merzbach, 2. N. Fromm) werden wiedergewählt. Auch im Vorstand sind die Vorsitzenden (I. Justizrat Dr. Blau, 2. Ju li us G old - -- s ch m i d t) wiedergewählt worden. Das Frankfurter Historische Museum überläßt der Jsr. Gemeinde leihweise die in seinem Besitze befindlichen jüdischen Altertüiner. Die Jsr. Gemeinde errichtet nämlich ein jüdisches Museum aus den Beständen der Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler und mis ihr von privater Seite gestifteten Gegenständen. Für Erneuerung der Inschriften in der Synagoge Königsteinerstraße werden 6300 M bewilligt. Die Sätze im Krankenhaus werden wie folgt erhöht: I. Klasse bisher 120—145 .15, jetzt 135—160 ‘J6. 2. Klasse bisher 55 und 75 .45, jetzt 80 und 95 145, 3. Klasse bisher 40 und 35 ,15, jetzt 60 und 55 .15 täglich. Für Lohnerhöhung des Krankenhauspcrsonals werden 55000 .15 bewilligt. Der Monatsgehalt der christlichen Schwestern wird von 350 ans 450 .15 erhöht- Dem Volontär Ernst. Freimann wird eine monatliche Vergütung von .750 Mark bewilligt. Für die Lehrer des P h i l a n t h r o p i n werden ab 1. Oktober 1921 die staatlichen Besoldnngssähe genehmigt. Geforderte 40 000 .15 für Reinigung werden der Finanzkoinni issio» überwiesen. Das L y z e u m feinem an n wird am 31. März geschlossen. Es werden ihm 20 000 .15 bewilligt. Hinsichtlich der Bewilligung weiterer Liquidationskosten wird Konkmissionsberatung beschlossen. - Das Stundenhonorarfür die Religionslehrer wird ab 1. Oktober 1921 von 400 auf 900 .15 jährlich« — 'gemäß den städtischen Sätzen — erhöht. Bou der Religiousschule Hermesweg. Die Schüler und Schülerinnen der Religionsschule Hermesweg wollen in diesem Epilog anläßlich dev Chanukkah» reler unter Leitung der Herren Rabb. Dr. I. Horovitz, Alfred Auerbach und Frl. Lilly Behr all denen, die ihrer Feier beigewohnt haben, in liebevoller Weise ihren Dank spenden! Epilog! Friedlich brach die Weihefeier an; lieblich und heiter war der Himmel. Frohe Kivderstiinmen jauchzten nach oben, Blumen entfalteten ihre Kelche, alle traurigen Gedanken, sie wichen dahin. - ' Wir gedachten unsrer Lehrer, deren Blüten sich entfalteten, unsrer wackeren Meister erinnerten wir uns. Unser Gedanke ward zur Hoffnung, fröhlich kam über uns die Kraft blühenden Lebens, die ruhige Zuversicht des Frühlings, unsere Jugend! > Wahrlich! es muß alles znur Beste«: diene»; diese Harmonie bedeutet Großes, diese Einheit des' gemeinsanken Schaffens, des Schönen und Gewaltigen, das Suchen wnb- Forschen nach Neligio.nl- ' .

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