Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 20 (1922)
- Issue
- Heft 1 (5.1.1922)
- Date
- 1922-01-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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N0 Leit« 4. Sie iittt eine einzige Schwester verschaffen, Last ich zeitlebens mit ganzer Macht und ganzer flaaft für unsere biDrängten jüdischen Krankenanstalten sorgen will. Weist ich und empfinde ich doch jetzt selbst, wohin wir steuern, wenn wir alle mir einer gewisse» Gleichgültigkeit diese Stätten des Leids, die wir dann erst schönen lerne», wenn wir selbst sic brauchen, dem Unglück und dein Zerfall überlassen." . Rächt ««d Nebel. Von ben Gcrson. Ich will Euch von der Freude erzählen, die ich hatte, als ich zum ersten Male nach lgnger Krankheit wieder unter Menschen und ins Freie kam. Ein wundervoller Nebel verschleierte geheimnisvoll'das Dunkel, hie und da erhellte dgs gedämpfte Licht einiger Laterne» die nebelweiße Nacht. Aber noch wunderbarer atmete ich die Lust, diese kalte, reine, duftende Winterluft. Erfrischt wie neugeboren schwamm ich in dein Nebelmeer, saugte in alle Poren die Himinelsluft. Als ich iii die Trambahn kam, lachte ich lvirklich vor Freude über all die vielen Menschengesichter, die ich schon lange nicht mehr hatte sehen dürfen. Tie täinen mir alle so lieb und höchst sehenswert vor, und alle Gemeinheit, alle Enttäuschung war versunken vor einer ivunderbaren Göttlichkeit, die geheimnisvoll, vielköpfig, vielgestaltig mir entgegenschautc. Ich feierte die Wiedergeburt des Lebens, ich gl.tt durch die Strastcn der Stadt und freute mich an dein bunten Wirbel der Welt, so frisch in den nächtlichen Nebel getaucht. Auf dem Heimweg überdachte ich all dies, all diese Wunder. Und alle Enttäuschung, Gemeinheit, Enge, Stumpfheit dieser Welt überkam mich plötzlich lvic die Schatten in der Nebelnacht. — Wer hat die Schatten verzaubert, das;.sie leuchtete»? Wer goß sein Licht in die Nächte? War es mein Inneres, das sich sehnte, freute »ach langer Verschlossenheit? Sind es nur kümmerliche Laternen, die mir da leuchteten in der 'Nebelnacht, in denen mein sehnendes Auge Licht der einen Quelle schaute? Sind wir nicht alle kümmerliche Laternen? Ein Wind bläst, und wir verlöschen. »Um uns das kalte, nebelhafte Dunkel, Unsichtbar sind die ferne» Sterne und jenseits die eine Sonne . . . Qder wie ist es? Sind wir nicht selbst Sterne, stille Sonnen, und wir wissen er nicht? Ist die Nacht nicht lebendiges Geheimnis? Ist die Kälte nicht frisch, daß ihr das heiße Blut cntgegenjubclt? Ist die Luft nicht rein und duftend wie der ewige Geist? Wer löst die Rätsel der Nackit? Wer entschleiert die Nebel? Eine Wärme in mir gibt Zuversicht. Ich betrachte sinnend die Schleier dürskigrr Laterne», die geheimnisvvll sich lösen i» den nächtlichen Nebel. Wochenbett-Ausstattungen Hugo Rothschild Langestrasse 85. Telefon Hansa 9926. Schiclsalswender anheimgebe». Daran wollte sic sich halten,, um nicht, jetzt schon zusammenzubrechen. i Aber der Schofarro» verkündet auch.»och etwas anderes! Er erinnerte an Jerichos zusmuinenstürzende Maliern! Soll dieses wieder ei» böses Vorzeichen für sie sein? Soll es etrva einen Zusammenbruch ihres neuen Lebens bedeuten, das ja ohnedies auf so einen unsicher»! Fundament ansgcbant war? Und-die böse Ahnung steigerte sich zu einer Furcht, die alle ihre Fähigkeiten lähmte, ihr Herzblust erstarren lies; und ziun Stillstand brachte. Sie sab nichts, sie hörte nichts, überall diese Gespensterfnrcht. Sie merkte auch nicht, das; das Gotteshaus sich schneit zu leeren begann, und sie stieß eine» leisen Schre.tensrnf aps, als sie ihre »chulter berührt fühlte, ^ic blickte sich schnell um und sah in Chaje Rachels freudig strahlendes Gesicht, aus dem die vergossenen Andachtsträiien ihre Spuren zurückgelassen hatten. „Nun, Eklen, mein Kind?" sprach diese lächelnd. „Ja, Mutter," erividerte Ellen gcdaiiteiitos. „Du bist aber unersättlich," lächelte die Alte. „Hast Du noch nicht genug gebetet? .Gott hatte dpch beute so viel Arbeit, und da mußte ihn jetzt in Ruhe lasse». — — Ja, Ellen, Dn bist eine fromme Jüdin, und Gott wird es Dir durch ein gutes Jahr lohnen." Unten wurden sic von Klaßncr mit einem Wagen erwartet. „Na, kleine Frau," rief er aufgeräumt und streichelte Ellens Hände. „Du hast Dich wirklich tapfer gehauen, besser als ich erwartete." Sie nickte unbestimmt und lehnte den l^opf an seine Schulter. Er zog sie fester an sich, und es entging ihm nicht, daß sie ein wenig.zitterte. ' „Du darfst Dich nicht so gehen lassen, Liebling. In einer halben Stunde bist Dn wieder frisch und munter wie ein Fisch inst Wasser." Der Wagen fuhr ziemlich schnell. Der Kutscher wußte aus Erfahrung, daß es schlosse und erschöpfte Menschen waren, die er snhr, und sein Mtgcfühl überwand die Rücksicht ans seinen abgetriebene» Gaul. Gehorsam dem bereits gestern empfangene» Aufträge wartete auch schon die Bedienungsfrau vor der Tür, uns bald hörte man sie in der Küche hantieren, um den Imbiß zu bereiten. Klaßncr hatte seine Frau nach einem bequemen Sessel geleitet, und nachdem er von ihr die Versicherung erhalten hatte, daß sie, abgesehen von der Abspannung, »ich ganz, wohl fühlte, ging er hinaus, um das Wäschen nachzn- Neue Jüdische Kresse. Die Legende des Hayim Farhi al-Mu'aMm. Albinoam Vclli'n erzählt im „Jewish Guardian" folgende Sage aus Damaskus: In 'Damaskus lebte im 18. Jahrhundert ein jüdischer Notabler ans der vckannlen Familie Farhi. Wegen feiner großen Gclchrsamtcst und Weisheit würde ihm der Name al-Mu'allim, der Lehrer, dcigelegt. Er stand bei 'Juden, Mohammedanern und Christen in hohem Anfehcn, ,b cim grenzenlos war feine Güte und fein Wohltätigkcttssinn, der keinen Untcefchied machte nach Glauben oder Raffe. Sein guter Ruf drang-auch in den Palast des Paschas von Syrien. Zur selben Zeit lebte in Damaskus ein 'einflußreicher Fakih jein inohaiiiiiicdanischer Geistlicher), der Zutritt hatte .zu den Palästen aller Prinzen, und dessen Einfluß unbeschränkt war. Um fcmen Ruhm auch unter der nieoeren Bevölkerung zu begründen, ließ er in der, Ltadl die Mär verbreiten, daß er an jedem Freitag bei Tagesanbruch eine Pilgerfahrt nach 'Mekka mache. Mil Hilfe einer besonderen, ihin vonr Propheten verliehenen Kraft — io ging die Sage —i'jei es befährgr, um die Mirtagsstunde den heiligen Orl zu erreichen, dort im heiligen Haram das Freitaggebet verrichten, die Kaaba zu küssen und hierauf mit Hilfe derselben geheimnisvollen Kraft noch vor Sonnenuntergang irach 'Damaskus zurückzukehren. Tiefer Fatih trug einen schiveren Groll gegen die Christen und fann miausgesetzi aus Mittel, ihnen Schäden zu tun. Nu» traf cs sich, daß er eines Tages an einer Kirche vorüberging, in deren Lorhos 'Knaben sich beim Spiele belustigten. Er ergriff 'diese Gelegenheit, rannte zum Pascha und erzählte, daß christliche Jungen sich Tiber ihn 'iind die Religion lustig gemacht hätren. Als der Pascha dies hörte, befahl er sofort, das; zwanzig angesehene Ehristen verhaftet und im Kerker 'schweren Mißhandlungen ausgrfetzt werden. Tie Glanbensbrüder der Gefangenen ivaren ratlos. Da sprach einer von ihnen: „Brüder, gehen ivir zum - al-Mn'alliiii, sein Einfluß wird stark genug sein, daS Lebe» »iisee cingekerkerten Brüder zu reiten." Al-Mu'allim versprach, alles zu tu», was in seiner Mackst stünde. Er dachte lange nach, wie er die dein Tode geweihte» Meiisckstn retten könnte, bis er endlich eine» Plan fasste, mit Hilse dessen er dcir Fakih selbst zwingen wollte, die Ehristen in Freiheit z» setzen. Unter seine» altertümliche» Schätzen befand sich eine sehr wertvolle Masbaha (ein Rosenkranz mit!>!l Kügelchezj, entsprechend den!>!> Namen Allahs), ein herrliches Stück, wie es Damaskus »och niemals gesehen bitte. Dieses Prachtstück mußte jedoch seinen Wert rinbüßc», wenn v.on den!>!l Kügelchen auch mir eins fehlte. Diese Masbaha wollte »iin al-Mii'allii» dem Pascha zum Geschenk machen, wenn a»> nächste» Tage der Fakih beim Pascha sein iverde. Als der Pascha am nächsten Morgen Farhi in sein Zimmer trete» sah, begrüßte er ihn, wie immer, in äußerst srcundschaftlicher Weise und befahl, ihm de» schwarzen' Kaffee z» reichen. Als der Pascha nach sclnei» Begehr srng, antwortete. Farhi, indem er die Masbaha vor dem .Pascha ausbreitcle: „Diese Masbaha, mein Gebieter, möchte ich die zum Gescheut machen." Zn meinem großen Knmmer jedoch ist mir eine der ivertvoll'steii Perlen, ohne welche das Ganze wertlos ist, in Verlust geraten. Aehn- Nr. 1 lichc Perlen besitzt mir einer der berühmtesten Schelks in Mekka. Nun, da dachte ich mir, unser lieber Freund, der Fakih hier/ geht ja auch so morgen auf seinem gewöhnlichen Wege nach Mekka, von wo er mit seiner geheimen Kraft noch am selben Tage znrückkehrt. Möge es doch meinem Herrn gefallen, daß der Fakih die Masbaha morgen nach Mekka mitnehme und dort die verlorene Perle durch jene ersetze, die er dort vom! Scheik erhalten kann." Der Pascha befahl dem Fakih, ivie es al-Mu'allim gewünscht hat. - Als der Fakih diese Worte vernahm, ivar er wie gelähmt vor Schrecken, den» cs lvar ja klar, daß er niemals an Freitagen nach Mekka ging, fondern während des ganzen Tages iw seinem Hause verschlossen und verborgen blieb. In seiner -Lage fand er keinen Ausweg, als sich Farhi anzuvertrauen und ihn um seine Hilfe zu bitien- Farhi, dem es offenbar war, weshalb der -F-anh ihn anfsuchte, hielt, nachdem der Fakih sich ihm Offenbart hatte, auch mit seinem Geheimnis nicht länger hinter den^ -Berge- Er erklärte sich bereit, ihm die fehlende Perle anszuliefern, wenn es der Fakih durchsetzte, daßdie Ehristen sofort aus ihrem .Kerker befreit werden. . Ter Fakih hatte nicht vielzu überlegen uitb nahm den Pakt an- So ivurdcn durch die Klugheit des Juden Farhi al-Mu'allim in Tamaskns zwanzrg /christliche Notabel» dem ^Todc entrissen. Literarische Rundschau. Die jüdische Religion ln Segeuwart und Lukuust. (Offene Worte an zeiiieu Neligioiisgeiwsseii bon Neinaii. llst Seiten. 1921. Leipzig, Gustav Engel.) Der Verfasser sicht in teilt modernen jüdischen Leben überall Absterbenbes» Unvernünftiges, Gedankenloses und erstrebt eine klare Aussprache über diese unhaltbare, unwahrhaftige Situation des inodernen Judentums. Diese Absicht ist löblich; — doch um ihr gerecht zu werden, bcdarf's eines anderen Nüstzengs, als dem' Verfasser zu Gebote steht. Die Ausführungen tragen daher häufig den Charakter des Laienhafte», Oberflächlichen an sich. Um über das Jndelstum zu sprechen, sind doch nmfassendcre, tiefere Kenntnisse nötig, — lvenn cs dagegen das kritisch zu beleuchten gilt, was sich heute in weiten. Kreisen Judentum nennt, ist nur gesunder Mensckienverstand nlld klares, ehrliches Denken erforderlich. Und hier sind die Worte des Verfassers beachtenswert. ' Bnchprobcn: Seite 84: In der Hauptsache ein bißchen wohlfeiler Monotheismus, .außerdem hie und da ein bißchen Herzenserhebung (schöne Predigten), ein bißchen ästhetischer Genuß (Tonknllst im Gotteshaus nsiv.) und ein bißchen Wohltätigkeitsgelber zahlen, — das ist nach eure» Begriffen Religion. Seite 87. In ihrem Bestreben, es der Menge „leicht zn machen", die Menschen durch ein gewinnendes Wesen heraiiznziehe», Conditorei and Cafd Wilhelm Wendel Neu renoviert und vergrössert. % Altcgasse 6 Telefon Hansa 1288. Frankfurter Breuien n. Betm&nnclien. hole», das ja am Morgen dieses Tages hatte unterbleiben liinsscil. Als er wieder das Wohnzimmer betrat, schnitt Ehajc Rachel große Stücke von dem Weißbrot, das heute nicht wie ei» ' Zopf geflochten war, sondern die Form eines Turbans hatte. Bald auch dampfte der heiße Kiisiee auf dem Tisch. Es war Ehaje Rachel, die die ganze. Unterhaltung führte, in den Ereignissen des Tages schivelgend und «((£, Begebenheiten weitschweifig wiederholend. Klaßner machte! nur hin und wieder eine kurze Bemerkung, ängstlich'nach der Tür spähend und dann hastig ausspriligend, als er de» Briefträger erblickte; dockt dieser übergab ~ ihm mir eine bedeutungslose Drucksache. Ellen schlürste langsam das heiße Getränk und spielte gedankenvoll mit dem Brot. Sie hielt die ganze Zeit über die Augen nieder und schlug sie mir auf, wenn sie. angesproche» wurde oder eine Frage mit eineiü stillen, erzwungenen Lächeln beantwortete, um dann gleich wieder wie geistesabwesend vor sich hinziistarreii. Ihr Blick konnte sowohl auf ein schwer und anhaltend arbeitendes Gehirn, mls auch auf eine vollständig versagende Denktätigkeit schließe» lasse». Klaßner entging ihre Stimmung nicht, und er zog es vor, das letztere anzuiiehinen als Folge des angestrellgten Tages. »Ich glaube, Liebling, daß Du Dich doch nicht ganz tvohl fühlst," sagte er zärtlich. „Mir scheint. Du hast recht," erwiderte sie zögernd. „Warum gehst Dn nicht -hinauf, nm ein wenig zu ruhen?" „Darf ich denn?" . Klaßner glaubte eine gewisse Aengstlichkeit heransznhöre» und er rief verwundert: „Warum denn nicht? Ruhe Dich aus, iind inzwischen ’ ist das Abendbrot fertig." „Ja,, bis zum Abendbrot." Kaum hatte Ellen die Tür hinter sich geschlossen, als sie eilig die Stufen hinaufging, ohne die geringste Müdigkeit erkenncil zn lassen. Sie legte sich auch nicht nieder, sondern blieb stehen und richtete sich zur vollem Höhe empor. So verharrte sie einige Minuten, und eine feste Entschlossenheit kam mehr und mehr zum Ausdruck. Sie öffnete ihren Nähtisch, griff hastig nach dem silbernen Kreuzchen und stieß estten schiveren L>enfzer aus, der ihren! ganzen Körper erschütterte. Endlich endlich hat sie gesiegt! Endlich kann sie aufhören, ein Versteckspiel mit sich 'selbst zu treiben! Endlich kann sie sichfrei und vsfen ins Gesicht sehen! Jetzt braucht sie nicht mehr zu grübeln und zu tüfteln! Jetzt fühlt sie -X sich geborgen mit dem, was ihr gehört! „Jedem das' Seine!" So will es Gott habe», ukid sic hat jetzt dasihrige: das Kreuz! Es lvar für sie doch mehr als eine bloße Erinnerung:, au die verstorbene Mutter, wie sie es ihren: Gatten glauben; machen wollte. Nein, es way ihr ureigenstes Ich, ihr fest eingewurzelter, tief ringcprägter Glaube, in dessen Licht zn wandeln inan sie von der frühesten Jugend gelehrt Halle. Und jetzt soll dieser Glaube ihr auch die Fesseln lösen, unter deren schweren Last sie keuchte. Jawohl, setzt war sie wieder srei. Ihr Herz lag nicht: mehr tot unter dem schweren 'Erdklumpen; es lebt und schwingt sich himmele' wärts wie ein Vogel, der der Gefangenschaft entslohn, ist und seine schönsten Triller als Danklied in die Welt hinaus jubiliert. „Jedem das Seine!" So will es Gott habeit, Jndentui» und Christentum haben beide ihre Kämpfer und Bekenner,' die treu und standhast ausharren müssen und nicht verräterisch ins fremde Lager 'flüchten dürfen, lvenn irgend eine Lust sie daza anwandelt. Mit voller Inbrunst preßte sie das Kreuz an die Lippen und ließ sich auf die Knie nieder. Ach, diese himnilichc Wonne! Ja, jetzt endlich betet sie wieder; nicht in der mechanischen Art altbackener Gewohnheit, wie sic es damals gn jenem Sonntag auf der Strafst, sondern, überlegt, mit voller Absicht, mit begeistertem' Bewußtsein. Die Menschen da unten glauben, daß ihr Körper müde' sei von de» eintägige» Entbehrung, während es doch nun ihre Seele war, die vor Leere und Erschöpfung krankte, so daß sie - bald gestorben wäre, ob auch der Leib gesund blieb. Jetzt aber konnte sie die Seele wieder füttigerf und königlich schwelgen lassen. Und alles durch das Kreuz, das sic noch immer andächtig an ihre Lippen-gedrückt hielt! „Jedem das Seine und Gott für uns alle!" * Klaßner war inzwischen zllm offenen Fenster hingetreteif, um sich den heißen Kopf von der Abendlust. kühlen^ zu lassen. Der Briefträger kam eben auf seinem zweitens.' Rnndgange um. die Ecke und direkt auf das Haus zu. Voller Hast riß ihm Klaßncr den Brief aus der Hand, den er sofort -öffnete. „Ich wußte ja, daß Roland Wort halten iind mir bald Bescheid geben .wird," sprach -er zu . dem erstaunten, Postbeamten, der lächelnd seinen Gang sortsetzte. - Und als Klaßner. den-Inhalt gelesen hatte, stieß 'er einen Freüd'eZh rns ans undsprach zu seiner Mütter, hie eilig ans.der. Küche herkain: " .. - - - - (Fortsetzung, solgt.) ' ■diL’ 4 fte.1 irinncru i xypus bei »Geeh etn Ihm mberen be Seite 9 Nicht vissen aicj >as schein lichen zu Der $ in Jerusa lästina' wählend zur Aufsi strotzramn mtsprach. ssina-Vert nahmen e Aus lin NW. roorte bestehenden" »Der Zauberbai er aufgen gelaufenei Würger w< Ham, dal er -in 1Uy geworden, Babylon« geworden, erer gan Gebot, m anhob, je ttfefl aus aus dein« werde." Db Das leilt mit, verschickt Einzelverl haben ist. llmgebuiy Einzelne widmet d kommt, d Rußland. Presse ist Die demnächst lottenstra mehrten ' Gleic läge Bia! »nd sein (Kur Wir Leben ho borgen s, kreises, t wieder fr — unser: sucht lind Die Sehi läßt uns »ende ker I Gr. Pi Unter JütJ In geboten, Ui Lage bef steht un: Nähere A ■ em Kaff Oosj Stri