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Neue jüdische Presse · 1922-01-05 · Heft 1 (5.1.1922) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
20 (1922)
Issue
Heft 1 (5.1.1922)
Date
1922-01-05
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 1. Neue Mische Kresse. Seite 3. 2£ Kaffee EahlandS - Kaiserstrasse 56 Täglich erstklassige Kaiserstrasse 56 Unterhaltungsmusik Donnerstag, nach Schacharis: Schulchan. Aruch (U), B'/»*): Gemoro (U). Freitag, nach Schacharis: Mischna (G). Fortbildung für jg. Leute: Samstag 3—1, Montag, 7Vi.it- 8, Mittwoch, 7i/2: Gemoro (U. u. G.). Fortbildung f. Knaben: Samstag, 3: Schulchan,Aruch (Abt. A. (U), B. (O), C. (£>), D. 4i/a (O), 6V2: Gemoro (U), . Montag, 4y«: Mischna (Abt. 6. und 0- (U), Dienstag, 4ya: Mischna, B. (G). 6: Mischna, A. (ii), Donnerstag, 41/2: Gemoro, A. (U), Mischna, B. (G). - Ez Chajim (Dozenten: Rabb. Krieger, Liverhant, Turcinski, Temersohn, Schereschcwskh), Kurse in _ acht -Klassen und einer Vorbereitungsklasse in .Chümesch, Tefilloh, Mischna, Gemoro hauptsächlich für Schüler hiesiger Schulen, Zahl der erteilten Stunden 70, Unterrichtslokale Hermesweg 27 a und Unterlindau 23 >>. Sonntag, I1/2—4V2 ■ a Montag—Donnerstag, 2»4—Sl;t „ Smntag, 2i/o—5 „ Montag, Dienstag, Donnerstag, 51/7— 7' .% >' Samstag, 53/i—6:!/i ,, Verein Haup tshnag0 ge Samstag, 4, Hauptsynagoge: Lehrvortrag. P 0 a l e Zion, Dienstag, Saal 5, Volksbildtingshttm, 8 . Uhr:. Pgkkisttna und die jüdische Arbeiterschaft (S- Rabaschow-Jaffa). Tiferes Bachurim, Langestr. 33, Sonntag, S' i: Einfluß d. Indent, ans d. Islam (Dr. Hch. Speyer). , F r e i e s I ü d. L e h r h a u s, Elisabttlsenschnle, Dienstag, OVi: Krankheit und Heilung (Dr. Koch), 7i/>: Wissen- 'u /iTNv ftlWtthmrf'i ßl/i * ’WKrfVttii zweig), 7i/i: Bibel (Dr. Strauß). A g. I i s r. - I u g e n d g r., Hanauerlandstr. 17, Freitag: Vortragi) (Gottlieb), 8: gesell. Zusammensein. — Samstag, 113,4: Mischna (A. Hirschberg), ll1/»: Gemoro (Holpern), 3: Gemoro (Dr. Hofmann, Gl/i: Raschi (8. Oppenheimer),. Montag, 8: Anschna (H. Hirschbcrg), 0: Gemoro (8. Oppenheimer), Sprechstunde Angestellten-AusooDocioooaaociöoaaonoaoooooao schnß.i) — Dienstag, 9: Gemo.o (Dr. Hofmann). .— Mittwoch, 8i/i: Zirkel (Dr. Hosmann), 9: RewüinH (Unna). — Donnerstag, S14: Bücheransgabe.i) 9: Mischna (H. Hirschberg). — Mädchengr., Samstag, UV.: Tehillim (8. Kahn), 4: Tauroh (A. Hirschberg). M e ko r -C haj i m , täglich nach Schachris, Hörsaal Friedb. Anlage: Schiur, Sonntag-Donnerstag abend 8%, Montag-Donnerstag abend 7 Uhr, 8angestr. 18: Schiur, Freitag nach Mariw, Samstag 12i/>, Hörsaal: Vortrag. 314, Langestr.: Vortrag. Jüdischer Turnverein, I. T- V. Heini und Büro: Unterlindan 21. Turnzeiten: Herrenabt.: Mittwoch, 8, Mauerweg 1; Zöglingsabt.: Montag, 8, Dcutschhercnkai 17; Knabenabt.: Montag, 5 Uhr nachm., Mauerweg 1; Damenabt.: Donnerstag, 8 Uhr abends, Wittelsbacher Allee 10; Mädchenabt.: Donnerstag, 4 Uhr nachm., Wit« telsbacher Allee 10. — Sonntag .7—12 vorm.. Riederwaldniese (Endstation 13): Sport. LI LI □ □ □ □ □ □ Reinwollene, warme =Moi*genkleidepin guten Farben und Formen. Nachmittags- und Abendkleider :: Jackenkleider nnd Hantel :: □ □ □ □ □ □ □ □ □ nach Maas, bei s chne 11 s t e r, b e s t e r Bedienung. B § Hans Nerger, Hochstr. 26 pt. ° “ Hansa 1787. p □□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□ Ein Uebertritt mit Hindernissen. Der Budapester „Mult cs Jörö" erzählt: Schlechte Zeiten sind seht auch für die Tnnsliuge gekommen. Man läßt sie nicht einmal mehr ruhig aus dem Judentum ins Christentum hinübersegeln. 'Auch der arme Ignaz S t e p h a n B a l 0 g fuhr vergebens von Budapest nach Wie», um im St.-Stephans-Dom den unbequemen „syrischen Charakter nnd sämtliche turbulenten Rasseneigentnmlichkeiten" von sich abzustreifen, umsonst schloß er sich in ein Extrazimmer bei Sacher zur Tanfsnde ei», umsonst alle Heimlichkeit, die Geschichte ist heransgekommen. Das kam nämlich so, daß .Familie Balog ans ihrer Extrafahrt vom Diesseits nach dem Jenseits des JudentnmS das Pech hatte, mit einem alten Freund znsamnienzutrefsen. Der Freund ist ein alter Vertrauter derer von Balog, nnd so erfuhr er denn, daß Balogs nach Wien reisen, um sich vom Judentum reinzuwaschcn. Er hatte nun nichts Eiligeres zu tun, als in eine Wiener Zeitung das folgende Inserat eiuschalten zu lassen: „Sehr reicher jüdischer Gutsbesitzer sucht einen frommen Bachnr, der seine» Sohn für die Par-Mihwah vorbereitet. Vorzustellcn bei Balog, Hotel Sacher." Am darausfolgenden Tage versammelten sich Verwandte und Freunde BalogS nach glücklicher Vollendniig des Aktes zu einem Festmahle bei Sacher. Die Taufpaten, der Tauspfarrer und »och einige vornehme christliche Herren waren, lvie dies bei so außergewöhnlichen Gelegenheiten zu sein pflegt, erschiene».—Plötzlich nähert sich der Kellner Herrn Ignaz, nunmehrigen Stephan Balog und meldete ihm, daß ier draußen gewünscht "werde. Ein Bocher suchte den gnädigen Herrn. Er empfahl seine Dienste. Er sei ein ausgezeichneter Talmndist, erfolgreicher Pädagog, der gnädige Herr werde zufrieden sein. „Sie kommen schon zu spät," antwortete Balog und schmunzelte vielleicht auch dabei. Aber nach kaum zehn Minuten kam der 'Zweite, dann der Dritte und so fort die ganze Reihe. Sechzehn Talmudisteu meldeten sich bei Herrn Balog und waren bereit, den kleinen Balog in die Grundlehren der jüdischen Religio» einzuführen. - Run wurde Ignaz Stephan wütend. Er sah, daß hier irgendjemand mit ihm einen bösen Scherz treibt. Er befahl, niemanden mehr vorz»lassen. Selbst Gratulanten verläßlicher Konfession nicht, die sich beeilt hatten, ihm den Will- Offenbacher Drnckluit-Anlage Offanbaoh a. Telefon 123. Unübertroffene Teppichreinignng mittelst Druckluft. kommengrnß zu entbieten und ihn mit ihren Glückwünschen z>t überhällfen. In jedem witterte er ituiiniehr einen Bocher. Das Mahl wurde abgekürzt, Ignaz Stephan Balog packte seine Sachen, slihr nach Budapest zurück, wo er am 'Bahnhof selbst dem zudringliche» diensteifrigen Träger answich, weil er auch in ihm/einen verkleideten Bocher vermutete. Die Welt in gesunden und — in kranken Tagen.*) „Hallo!" „Hier Silber!" „sic wünschen?" „Ilm Himmetswilleu, tun Sie mir den einzigen Gesalle» und schicken Sie mir oder sorgen Sie mir für eine Schwester." „Bedanre lebhaft, das kamt ich nicht" „Aber, Sie Unglücksmensch, Sie haben doch in Ihrem Krankenhaus genügend Schwestern!" „Gehabt, lieber Freund: ich habe Ihnen doch vor Monaten bei einer Ilntcrhaltung. iit der ich Sie für unsere Krankenanstalt interessieren wollte, gesagt, daß wir leider unsern Betrieb notgedrungen verringern und Schwestern entlassen mußten." „Das ist ja fürchterlich, was mache ich denn da? Denken Sie bloß an, meine-Frau und meine Kinder liegen an der Grippe erkrankt, mit hohem Fieber zu Bett. Unser Mädchen kam »ach dem Krankenhaus, und ich armer Kerl muß nun die Ocfen Heizen, kochen und Krankenpflegerdienste verrichten." scheu, die in solcheit Krankenanstalten mit aller Hingabe und wit dem Einsah ihrer ganzen Person ihre Kraft zur Verfügung stellen, mit freiem, sorgenlosem Kopf dort znm Wähle der 8eidenden walten können. Dann wirb cs möglich sein, nach und nach einen Stamm ideal gesinnter Schwestern heranznbildcn, die in Zeiten der Rot, wie wir sic seht leider haben, helfend cingreifeit können." Und Sie können sich nicht deirkeir, wie nahe es mir ging, als Sie mir hierauf erwiderte»: „Wenn ich keilt Arbeitsfeld mehr habe, verdiene ich auch nichts!" > „Ja, ich Hab's gesagt! Aber reißen Sie mir jetzt deshalb das Herz ilichk heraus! Ich verspreche Ihnen dafür, wenn *1 Unter Bezugnahme ans unseren Artikel „Der Berus der jüdischen Krankenschwester" in unserer vorwöchentlichen Rümmer sendet uns ein Mitarbeiter folgendes erlauschtes Gespräch. Kaffee Kaiser garten Künstler - Konzert» Jedem das Seinige. Roman von M. Pulvermann. (Fortsetzung.) Es war ihr, als wäre sie während der Nacht gar nicht fort gewesen nnd der Gottesdienst hätte keine Unterbrechung erfahren. Möglich auch, daß der gesunde Schlaf während der Nacht siein dieser Ansicht bestärkte. Und das machte, 'sie wieder ein wenig froh, weil Klaßner sie darauf aufmerksam gemacht hatte, daß sie sich ausrnhen und Kräfte sammeln müßte, da der Tag lang und beschwerlich sei; dies fand dies auch bald bestätigt. Der Morgen schleppte sich langsam und eintönig hin,, denn es geschah .nichts, das ihr besonderes Interesse hätte wachrufen können. Das Herpusnehmen der Gesetzesrolle, die Vorlesung aus derselben, cs war ja nur eine Wiederholung - dessen, was sie bereits vom Neujahrsfeste her kannte. Sie vermißte, sogar die Schofartöne, die sie doch (UaSnitfiMi rtitAnvdiif . trtf? _ des Hohenpriesters im heiligen Tempel zu Jerusalem veranschaulicht schildert. .„Und als die Priester und das Volk, das in der Vorhalle stand, den erhabenen, ehrfurchtsvollen nnd unaussprechlichen Namen des Allerhöchsten alls den: Munde des Hohenpriesters in Heiligkeit und 8anterkeit vernommen, da knieten -sie nieder und bückten sich und fielen ans ihr Angesicht und riefen: .Gelobt sei sein Rainen, die Herrlichkeit seines Reiches für immer und ewig!'" . -: Die-' Beter wiesen diese Worte ebenfalls init lauter Stimme .und ließen den Worten die Tat folgen, indem sie sich zur Erde warfen und so einige Augenblickk verharrten, was sich dreimal wiederholte. - ' - Ellen, beteiligte sich nur bei dem ersten Riederknien. Sie hielt eine Wiederholung nicht für angebracht, da es bei ihr nicht freiwillig, nicht ans innerem 'Antriebe geschah, sondern in gleichgültiger Nachahmung, weil die anderen es auch taten. Der weihevolle Strom,-der sich über die andern ergoß, hatte sie nicht erreicht. Aber sie hatte' auch gar nicht den Drang-verspürt, sich freiwillig in den Strom zu stürzen, um, sich von seinen Wellen forttragen zu fassen. Sie'blieb-aufrecht' stehen, in bangen Gedanken und Zweifel versunken. Bald aber ergriss sie krampfhaft das Hvlzgitter vor sich, als suche sie eine Sttitze bei dein' Ansrühr, der ihre Seele bis in den tiefsten Abgrund erschütterte. Ihr war es, als müßte sie verzweifelt anfschreien, aus diesem Hanse stürzen, fort von diesen Menschen, mit denen sie doch keinerlei Gemeinschaft hatte. Dann aber atmete sie wieder ein wenig erleichtert ans. Die Gefahr war vorüber, ohne daß sie sich zu der unsinnigen Tat hatte hinreißen lassen. Sie sank ans ihren Sitz hin nnd nahm sich vor, ihre anfängliche Politik auch weiter zn befolgen: keine Fragen stellen und ruhig abwartcn. Sie verharrte auch einige Minuten bewegungslos, mi Gleichgültiges denkend und mußte umvillkürlich lächeln, als ihr jetzt, gerade — Stella Mahlow einfiel! Ja, Stella Mahlow vor allen Menschen in der Welt! Ob sie wieder gestern abend einen solchen Durst hatte? Wie viele Flaschen Ean de Cologne mag sie bereits verbraucht haben? Ellen erinnerte-sich, daß sie vor Jahren in einem Reforni- Tenipel gewesen war, um Alice zn besuchen. Sie halte dort nur gelangweilte, gleichgültige Bewegungen der Beter wahrgenommen, deren augenscheinlicher Protest gegen dieses unmoderne, unzeitgemäße Märtqrertum ihr ein spöttisches 8ächeln abgenöljgt hatte. Freilich die 8eute hier, das unterlag keinem Zweifel, sie verstanden ihre Sache besser: sie brauchten keine Blume» oder sonstige Riechmittelchcn, um den Geist frisch zu erhalten: es war so, als wollte man die Errungenschaften eines gereisten, gelehrten Forschers mit den schwachen Versuchen eines Schülers vergleichen. Rein, wenn der Gottcsgeist sich hier nicht offenbart, dort schon ganz gewiß nicht. So ließ sie ihre Gedanken wild herunischweifcii, und wollte man den Grund dafür erforsche», so hätte sie eigentlich cingcstehcn müssen, das; sie es absichtlich lat, um die Zeit hiiizubringcn. Klaßner war schon einigcmale oben gewesen, um sich nach ihrem Bcfinoen zn erknudigen, jetzt flüsterte er ihr zu, daß der Gottesdienst in etwa zwei Stunden beendet sei» werde. Voller Entsetzen sprang sie auf. Rur zwei Stunden noch? Rur »och zweimal sechzig Minuten, — mto während dieser kurzen Zeitspanne sollten sich tage- und wochentange Herzenswünsche und Seetenverlangen erfüllen? Ans diese winzigen Zeitteilche» also beruhte ihre ganze. Glückseligkeit in den ganzen kommenden Jahrzehnte»? Und wie, wenn cs ihr nicht gelingt? Verzweifelt preßte sie. die Hände a» die Schläfen, und ihre 'Angen fUllten s-ch mir Tränen. Bis jetzt hatte sie ihre ganze.Hoffnung ans dicke Tage -gesetzt, die ihr zeigen und sie lehren sollten, wie sie ihr Innenleben gestalten müsse, um es mit ihrem Aeußeru in Einklang zu bringen: aber niehr und mehr wurde sie der Uebcrzengniig, daß ihre Sache eine verlorene Ivnr. Die Minuten flohen unaufhattsam, sie aber befand sich noch immer ans dem tote» Punkt, von dem sie nicht loskommeii konnte: ihre Füße wurzelten noch immer iir der Erde, und nicht einen einzigen Zoll hatte sie sich empvrheben tönncn. Ihr .Herz war wie mit Mühlsteinen beschwert nnd zog sie in die Niederung hinab, lind ■ das Rennen ihrer Umgebung, hinter ihr, vor ihr, neben ihr, auf allen Seiten hielt an, das Rennen nach dem göttlichen Ziel, um sich aufzusmwingen, um die Himnielspsorten zn stürmen, nm sich zu dein Gottesthrone eine» Weg zu bahnen. Sie aber blieb zurück, ach, so weit zurück, das; jede Möglichkeit ausgeschlossen war. jene noch einznholen, Ja, die Zeit drängt, sie muß einen stärkeren 'Anlauf nehmen, ihre Aufdringlichkeit vergrößern, denn ^,Die Hand ist bereits ausgestreckt, das Urteil zu nnterschreibcn und zu besiegeln!" Verzweifelt kroch sie wieder in sich zusammen, verdessen Flammen höher und höher stiege»; sie aber blieb kalt nnd unberührt trotz der lohende» Kraft, ihr Herz llnbewegt trotz des zehrenden Feuers. Ja, sie iviißte jetzt, das; sie unterlegen war. Es gellte ihr in die Ohren» ans den; Zeugnis der göttlichen Allmacht, das da siebennial wiederholt wurde. Jeder Ruf schien die höchste Hohe erreicht zu haben, aber der folgende übertraf ihn trotzdem »och an Kraft, Uinfang >lnd Andacht! »Der Herr allein ist unser Gott!" Dann ein plötzliches, schauriges Schiveigen, als lausche jeder aus die Gottesstimme in seinem Innern und dann ein Schofarlon, lang nnd klar. Dieser Ton kündete de» Schluß des Gottesdienstes und all diesen Menschen die frohe Botschaft, daß jeder dem Weltenkenkcr mm seinen Tribut dargebracht hatte und alles andere vertrauensvoll seinenr heilige» Willen anheimgab, der alles zum Guten wenden wird. So legte sich Ellen die Gefühle der Beter aus. Bali» gab sie jedoch einem andern Gedanken Raum. Wenn es, tatsächlich der Fall ist, daß Gott Herz nnd Nieren prüft - und die geheimsten Gedanken des Menschen kennt, dann muß er doch auch wissen, daß sie ebenfalls alles getck« hatte, sich ihm zu nähern, und auch ihre Mühen durften: nicht' erfolglos bleiben. Ja, wenigstens eins konnte sie mit den andern tun: auch ihre Zukunft dem großen:' y,r!r,\

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