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Neue jüdische Presse · 1921-12-29 · Heft 49 (29.12.1921) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 49 (29.12.1921)
Date
1921-12-29
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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•änte 2 Neue Jüdische Presse. M. 49: schritt udglch. vor.! Sonst sind sic antiorrhodox» rustiiichr, efc; xcattiptiär zu gelten, nnd verbinden. dmstit die Pflicht,; ^er'Mre Weda sZrwieus als das Judentüm ihrest V3ter'( ■Jenninju lernen.: Sie sind des weiteten antizioniskrsch, da- - f mit ^ie nicht in. ihrem Bemühen, in allent den Nühtjudeii -gleich ^r werden, .gestört werden. Und drittens —Änd das betraten sie merkwürdigerweise als ihr jüdisches Position»! sind sie anti-antisemitisch, was sie. besonders durch ihre ZugHörigLit zum Eentralverejn deutscher Staatsbürger jüdischen' Glaubens, der den Antisemitismus bekämpft, kundtun , ' Aber gerade diese Anden, denen es .sonst heiligster Grundsatz rst, nicht auszusallen, sind der Oeffentlichkeit gegenüber häufig gedankenlos und unbedacht. Ein Blick in die. großen liberalen-Tagesblätter genügt, ,u» dies zu dokumentieren. So enthielten diese Blätter am Weihnachtstage, dem heiligsten christlichen Feste, sehr viele Lerlobungs- und' Vermählungsanzeigen von jüdischer Seite, und keinem dieser sonst so vorsichtige» „Israeliten" kain es in den Sinn, daß man dies in christlichen Kreisen als eine. Taktlosigkeit^ empfinden könne. Nicht wenige von ihnen — darunter Träger ausgesprochener altjüdischcr Namen — ginge» sogar so weit. „Weihnachten 1921" dabeizusetzcn. Ein besonderes Kapitel sind auch die Geburtsanzeigen von-jüdischer Seite. Die ganze germanische Helden- und Göttersage marschiert in den Namen der neue» Sprösslinge aus und zeigt beweiskräftiger als jede Statistik die trostlose jüdische Verödung und Assimilation weiter jüdischer Streife; _ Und schließlich Die Heiraisinseratc in diese» Tageszeitungen . Doch schließen wir diesen kurzen 4lusstng. Er ließe sich noch aus andere Gebiete ausdehncri. So auf die »jüdischen Familienseierlichtciten, die häufig mit Prang uns Aufwand gefeiert werden, auch wenn die Bermögeiisverhältnisse es nicht erlauben, urw die wegen ihres Luxus bei uichtjüdischcr Seite uliliebsam auffallen. Alles Gedankenlosigkeiten, die dem Mangel an jüdischer Würde, dem Mangel an positivem Judentum ihren 'Ursprung verdanken, und die. gerade dort Feübt werden, wo man am meisten Augst vor dem Anttsemitisinns'hat. Deutsches Reich. Der Beruf -er Mische» Sraukeufchwester» Ans der in Berlin statkgehabten- Kartcllsiduiig der Jüd, - Ärbeitsnachwcisr, an der Vettreterinncn des Verbandes für jüd . Krankenpflege rcilnaymen, lag ein Antrag der Ortsgruppe Elberfeld vor, es möge, da der jüdische S ch w e - sternberns fast völlig zu versanden droht, irr eine Prüfung der Lage -der '' jüdische» Krankenschwester eingetreten werden. Es sei festzüstetlen, ob ihre heutige Vorbildung genügt, und ob ihre materielle Existenz genügend gesichert ist. Der Nachwuchs - für dir jüdische Krankenschwester ist außerordentlich gering, weit' der Berns nicht nur außerordentlich hohe Ansprüche a» die körperliche Konstitution" "spellt, sondern auch eine» selbstlosen, gereiften und gütigen Menschen verlangt. Sehr erschwerend wirkt auch der späte Eintritt in den Beruf, der frühestens von« 2l>. Lebensjahr ab erfolgen kann. Die wenigsten Mädchen sind in der Lage, so .lange ohne Erwerb durch zuhatten. Die stellvertretende Borsitzende des Verbandes jür jüdische Krankenpflege betonte, daß der Bcnlf der Krankenschwester nicht als ein Erwerbsberuf aufgefaßt iverden dürfe, und das; nur eine straffe Organisation helfen rönne. Die Gemeinden solle»,' lvcii» sie Bedarf an Krankeripflegerinneir Häven, sich .nur an de» Verband mit seinen viele» Ortsgruppen wende». Tie geeignete» Mädchen müssen eoentl. auf Gemcindekosten ansgebildet werden. Nach der Ausbildung. (zwei Jahre« soll die Schwester zu ihrer weitere» Ausbildung noch im Dienste der'Anstalt bleiben, dafür aber , eine ältsre und erfahrene Schwester zur Verfügung ge- ' stell! iverden Die beste Vorbereitung der Schwestern sei die Ausbildung im Haushalt, und vielfach lasse» die Ärailteiihänsel die jungen Mädchen sich vorher in ihre» DirtschastS- und Bürobetrieben ein Jahr vorbitden. Auch dir' Notwendigkeit, unsere Mädck;en mehr als' bisher altem pratttschen und haiiswirtschafUichen Berufen zuznführe», tvnrdc allgemein anerkannt. Es wurde eine- Kommission, bestehend aus Frail Tictz - Eöln, Frau S a m u e l - Elberfeld, Frau N a ffaue r-Frankfnrs a. M., gewählt, die alle Fragen prüf?» wird. De«tsch-Vefterreich. gut Aa-evfra-e . Dr. Plafchkcs, der mutige Vertreter der Inden, kam in feiner letzten großen Rede im AMiicr Gemeindcratzauch ausführlich m,s die Jndenfrage zu sprechen, über die. mau sich Klarheit verschaffen und die man zur Lösung bring«, müßte. Er führte aus: Ich glaube, daß wir in dieser Frage ehebaldjgst miteinander ein .ehrliches offenes Wort sprechen müssen, und es wird gut fein, mit allen, die guten Willens find, ein Einvernehmen zn pflegen. Das will ich nicht bloß den nichtjüdischen Sozialdemokraten, sondern insbesondere den Herren von der rechten Leite nahelegen, vielleicht kommt Dochetwas heraus! Tonst müßte ich der 'Meinung sein, daß man sich die Inden ununterbrochen als Prügelknaben behalten will, üni auf' sie die Schuld jür diejenigen abzuwälzen) die das „Srahlbad der Völker" angerichtet haben. Es würde sich aber auch erweisen, daß die Antisemiten sich nicht bemühen wollen, von jenem geistigen Niveau wegzutoinmen, welches in jedem Hakenkreuz den Ausdruck höchster Weisheit und in Tagorc einen Rabbiner.sieht. Oder wollen die Äntisemiteu auf dem Standpunkt der-- ienigen .Meifien, welche die Mbern heilen verbreiten, die in-den ,/Protokollen der Weisen Don Zion" medergelegt und in der „Reichspost" kräftig ausgeschrvttet sind? Das ist das Niveau derjenigen, die sich auch durch den verlorenen ' 'Krieg nicht überzeugen lüffen wollen, die, nicht Fri^en, > sondern Krieg mit den Juden haben wollen, bei denen Hatz und grundlose Verachtung so tief ins Herz cingefrrffen istdaß es eine Verhandlung mit ihnen nicht gibt . . . - Beim- Geldnehmen vom Juden sind die.Herren nicht faul. Das sieht inan am besten bei der Wiener Universität und bei den SportvereineDie Sportvereine haben von «de» Juden Geld genommen, dann haben sie den Arierparagraphen angeiiomme», haben die Inden hmäusgcworfen und das Geld — behalte». Bei der Universitär war cs auch .so. Die Universität ist in der größten Nor und muß erhalten werden. Wenn wir schon von Knltnrwerken und Kulturwerten sprechen, dann.sollte uns' die Wiener Universität am nächsten stehe». Aber nicht gege»l die Universität als solche, sondern gegen die Art, lvie heute die Wissenschaft und - ihre Lehre dort betrieben wird, wie dort die Freiheit der Lehre und des Lernens gchandhabt ivird, ivcndc ich »sich. Doch ich loende mich dagegen, daß die Universität zunächst den Nnmerus clausus einführt, dann die Kollegiengelder für jüdische Ausländer erhöht und die hübschesten Schikanen gegen die. Juden erfindet, sich dann, wenn es sich „in die Linderung der Not der Universität handelt, vor allem an die jüdischen Taschen wendet. Ich komme nun zu dem O p t i o n s s k a n d a l. Es >v ird zwischen den Westjuden, mit denen sich die Christlichsozialeit auseinandersetzen wollen,' und den sogenannten Ostjudei: gar kein Unterschied gemacht. Minister Wabrr nimmt weder die Option des einen, noch die des anderen an, und ich muß sagen, das ist von! meinem Standpunkt aus eigentlich eine gewisse grausame Lehre für die insbesondere in Wien seßhaften Juden, welche meinen, daß sic etwas Besseres sind, weil irgendein Christlich'sozialer sagt, mit ihnen werde er sich auseinandersetze». mit den Ostjuden aber nicht. Die Juden werden ohne Rücksicht daraus, ob sie Ost¬ oder Wcstjude» sind, um ihre Bundesbü rgerschaft gebracht, selbst wenn sie 70 oder SO Jahre lang schon in Wie» leben. Der Herr Prohaska bekommt die Option, iveil er »ach Rasse und Sprache dem Herrn Waber zugehört, ein Jude Meyer nicht. — - Ich muß aus dein Standpunkt stehe», daß der Begrtjs der Rasse heute wissenschaftlich vollkonliilc» geklärt ist und nur .die Hautfarbe entscheidel, daß ich also zur selben Rasse gehöre, wie Herr Waber, aus diesem Staiidviuckt muss ich leider stehen. (Lebhafte Heiterkeit! wenn ich auch eine andere Volkszugehörigkeit habe. lUgm. Jüdisches Sein für antisemttische Zwecke ^Bürgermeister Sipöcz. der Chef der christlich»»'.!»- nalen Partei im Budapcstcr Rathaus, erließ einen Ausruf für die Arme». — und das Geld ging von den'In den ein. Auch ii» Vorfahr erhielt dieser - Judenfeind das. meiste Geld von de» Juden. Es handelte sich damals >lm Schube für die arme Bevölkerung, — doch bei der Verteilung waren Juden ansgeschlosse». Hierzu bemerkt die „Wien. Morgenztg.: „Wie mir >-o,i authentischer »Leite erfahren, wird zu Beginn des kommenden Jahres auch die letzte jüdische Lehrkraft an den Budapcster Schulen ans das Pflaster gesetzr sein. - Es wäre irahrlich löblicher und ehrenhafter gcwchen..iveii» die Juden, anstatt eine Bettelabordiiung nach Amerika zu entsenden, die dem Antisemiten Sipöcz überaiitlrortetcil Millionen, von denen kein Jude, mag er in »och so großer Mot sein, auch nur einen Heller erhalte» wird, zur Lindern.-,g der Nor der vielen jüdischen Familien aufgcspart hätten, die durch die Judenjeindlichkeit des Bürgenneiners von Budapest brotlos geworden sind." Holland. SonntagSrnhegesetz. JPZx Im Parlamenl ivurde ei» Gesetzvrajell einer -Sonntagszwangsruhe für Kausleute eingebracht. Inden, die Smnstag ihre Geschäfte geschlossen halten, dürfen diese -Sonntag 3 Stunden,^vo» 5—8 Uhr, offen halte». Da die jüd. 'Kausleute sich inil diesen bewilligten 3 Stunden nicht zufrieden geben, haben zahlreiche jüd. rausmänisische Vereine gegen das projektierte Gesetz protestiert. Aber auch der allgemeine Kauslente-Vercin in Amsterdan;, also eine »ich« jüdische Institution, hat erklärt, daß das Gesetzprofekt in seiner jetzigen Form die jüd. Kausleute benachteilige und die Nichtjude» nngerechler Weise bevorzuge, weshalb es dahin .abgcändcrt iverden solle, daß die jüd. - Kausleute, die Samstag ihre Geschäfte geschlossen halte», diese Sonntag den ganzen Tag über offen halten dürfen. Rutzlaud. ««lijüdisches Die wenn auch znm Schutz der ukrainischen.Juden bestiiinnle, jedoch unüberlegte Vereinbarung des eigenmächtige» Jabotinskh mit dem Vertreter des Bluthundes P e t l j ii r a hat bei den Koinnninisten Rußlands den Erfolg gehabt, die Zionisten als Kontrerevolutionärc und Reaktionäre zu erklären. Die jüdische kommunistische Partei. erließ ei» Manifest gegen die Zionisten. Die B i l d n n g s-- k o n f e r r » z in Mi ns k beschloß, die B e k ä ni p s u n g der jüdischen Religion noch zu verstärken. Die jüdische Zeitung „Der kommunissischc Weg" tu Hoinel bringt ein vom Bildungsvolkskommissariat an die Hildungskomikccs in den einzelnen Gouvernements versandtes .Zirkular, in dem diese Komitees streng aufgefor« dert werden, die Aussicht über die Tätigkeit der C h e d o - ripi und Jcschiboth zu verstärken und diejenigen Chedorim, die> den Charakter - einer regelmäßig funktionierenden Lehranstalt tragen, wie auch die Jeschiboth, die von junge» Leliten. ünter 18 Jqhren besucht werden, zu schließen. . . ''ÄS' '"'-' S.'-."..' . Pvle». - -Zue-eckÄisvaer Värlq«e»tSwa-I«». . Dr. . Wygodski' übersandte dein Gräsen .'Gra- ' b o w s k i.7.Polens Vertreter i» Wilna, folgendes Schreibet!: .-„Die unterfertigte» jüdischest politischen Parteien und Organisationen erklären, daß die Juden als (Bürger unseres' Landes, die" mit ihm' mit» unzerreißbaren Banden verbunden sind iliid die ziisannnen mit den übrigen Mitbürgern an der Entwicklung und dem Aufbau des Landes interessiert sind, . cs als ihre Pflicht betrachten,, sich an einer gesetzgebenden Versainmlnng zu beteiligen, die zusaiilmeuberuseil wird aus deniokratischer Grundlage und sie ■ die Allsgabe hat, das innere. Leben des Landes-zu regulieren. (Entsprechende juristische Nonnen zu bessimiiieil und die Verwirklichung der übrigen Rechte dnrchzuführen,- die zu solchen Organen der Vollsvertretnug gehören.) Die .Juden würden es auch als ihre Pflicht anseheu, sich an einem Plebiszit .zu beteiligen, um die Staatszngehörigkeit..unseres Landes sestzustellen. wenndie nötigen Bedingungen geschaffen würden, die die Richtigkeit der DurchführuaH, versichern würden. Die Lösung der Frage, ob die Inden an dem jetzt einzuberufenden Sejm teitnelimeli sollen, kann nur erfolgen,. nachdem rin. spezielles Dekret vcrösfentlichr werden wird, das die Kompelenzen und Ansgabei, dieses' Sejms fcstlcgt. Gez.: Zio». Partei, Demokratische Partei, Jüd. allgenieincr.Kausleuteberband. Jüd allgemeiner Handwerker-Verband, Zeire zion. Partei." Ukraine. Zur «ffaire Jabottusly. Die Berliner „Jüd. Arbeirerstimme" schreibt u a. zue "stssaire Jabotinsty: „Jabotinsky hat sich mit den .Hentern der ukrainischen Juden an einen Tisch gesetzt lyiö ihnen die blutbefleckten Hände geschüttelt. Mehr als paS, er hat den geschlagenen Truppen des Petljura neue Kräfte znsühren wollen, jüdische- Krüste. Nicht genug des jüdischen Bluts, das durch Petljura g'eslossen ist, nach dem Willen Jabotinskys soll letzt welches für Petljura fließen. ' ' Denn man lasse sich nicht durch die vorsichtigen Worte. des Ablvminciis täuschen. Diese Gendarmerie, die aus jüdischen -Menschen geschaffen werden sollte, war entweoeü eine Kainpstruppe für Petljura gegen die bolschelvistische Armee oder sie existierte nicht. Etwas'anderes ist im-Kriege nicht denkbar. . Der.Plan ist im übeigen natürlich nsißluiigeil- Die jüdische Bevölterung der Ukraine, soweit sie Noch ivaffensähig ist, ist von anderen Gefühlen beseelt gegenüber Petljurä als der fern doin Schuß in London sitzende englische Leulnant Jabotinskp. Für die Ukrainer, aber scheint der Plan gelungen.zu sein. Aus dem zweiten Dokiiinenh-dem interessanten Bericht des Herr» Slawinskn, Führerder. außerordeiitl'icheu ukrainischen dipwinatischen Mission in der Tschechoslowakei geht l;ervor, daß es diesen Herren darauf ankain, die jüdische Presse'zu gewinnen und damit die. allgemeine Oeffentlichkeit für ihre ansibolschewistischen Pläne einznsangen. Denn die Greueltaten der Pctljnra-Ann.'e haben nicht mir kn^ jüdischen Kreisen ungeheueres Aussehen erregt. Dieser „Besreiungstainpf" wurde zu programmäßig geführt, um der ällgemcinen Hetze gegen Räterußland dienstbar gemacht zu iverden. Die hunterttausende erschlagener Inden redeten eine zu deutliche Sprache, waren ein klarer Beweis für die besondere Art dieses Freiheitskampfes. In den von 'den Russen besetzten Gebieten kamen'keine Pogrome vor, nach dem Einmarsch der Petliuxa-Arnrce begannen planmäßig die Pogrome. Dieser üble Eindruck mußte verwischt iverden, die Hilferufe der Inden mußten erstickt werden, damit Pktljnra seinen Kanips gegen Sowjet- Rußland fortkühreri kan» . . Grotzbrttaimie». Board of DetzutteS. In der^ Sitzung des Board of Depulsts teilte, Sir. Sl u a r l Samuel mit, .daß das Joint Foreign Eomrnittee seine Delegierten für die E »1 i g r a l i 0H s k o mmissio» in Genf bereits entsende^ habe. Wahrschekn- - sich werde auch die Zionistis^e Organisation zur Entseiid'ung von zrvei Vertretern eingeladen iverden. Der Boar» of Deputies sei zur Zusammenarbeit urit -der Zionistischen- Orgairisation zwecks-Nebersührung von Jüderr noch Balästina bereit. Kurze polttische Rachrichte». Warschau Am Anschluß an die ^Konferenz jüdischer lÄemeinde», an der 83 Vertreter von (U Gemeinden teilirahmcn — die „Agudisten" und die .^Zglkisten" fehlten —, veröffentlicht Abg. 'Grünbaum irn „Rajen Haink" einen Plan zur.Sckrassung ei»es einheitlichen jüdischen Na-> tionalrates. , " Warschau. Die Regierung verordneir, die jüdischen Schulen Wolhyniens z» schließen und an deren Stello Regierungsschirlen nn'l volnischer Unterrichtssprache M öffne». Die Pressehetze gegen den stellvertretenden A-riegSminister' Minkowski, eine» Juden, hat diesen veranlaß?, abzudankcn. Kowuo. Pari cki, der Minister deS Arußerrn. hock prinzipieit zugestimmt, daß Litauen einen Inden zum offiziellen Vertreter der litauischen Regierung in Palästina bestimme. Bukarest. Die jüdischekPresse vrrzeichnei, daß bei der Eröffnung des Parlaments wK«r der König .stoW Sie Regierung die jüdische Frage mit-einem Worte erlyShnten,' eben-' sowenig die von den'Juden gebrächtens Kriegsopfer?. .

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