Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1921-10-28 · Heft 40 (28.10.1921) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 40 (28.10.1921)
Date
1921-10-28
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2692297-2693227-2693267--11642-2707125
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

feetU 2 OemjcheS Reich. Neustadt (OVerschlefien). Zeichen-er Zeit. Der Vorsitzende der Ortsgruppe der „Heimattreuen" veröffentlicht eine Kundgebung, in welcher es heißt: „Anläßlich der sich namentlich an Sonntagen ereignenden antisemitischen Pöbeleien lege ich hiermit mein Amt als erster Vorsitzender der Bezirks- und Ortsgruppe der Heimattreuen nieder. Meine Arbeit galt der Heimat und den, Laterlaiide, für welches zwei Brüder ihr Leben gelassen haben. Als letzter wollte mich ich mich fürs Vaterland betätigen und empfange nun de» gewissen Dank, worüber ich quittiere . . . Anständige Selbstschützler! Warum duldet ihr diese euch koinpromitierende Gesellschaft? Zudem albernen Gerede über die Judeiirepublik bemerke ich, daß der Reichspräsident, Reichskanzler und preußische Ministerpräsident ebensowenig Juden sind wie die Verräter Graf Oppersdorf, Sohotta, Strzoda und das Gesindel, welches " jetzt die Straß:»' und Lokale unserer Stadt verunziert. Gegen die Polizei, welche dieses schändliche, undeutsche und unchristliche Treiben duldet, erhebe ich den Vorwurf der V mangelnd?,, Pflichterfüllung. Dr. Ster», Rechtsanwalt." Jüdischer Frauenbund. Vom 31. Oktober bis 3. November findet in Elb er - V selb (Frauenklub, Luisenstr. 45) eine Delegierten- und . Mitgliederversammlung statt. Es sind u. a. folgende Referate vorgesehen: Tuber- -' - tulosenbekämpsung (Dr. Alice Gottschalk-Grabowski, Köln), £■ Reichsschulgesetz und jüd. Schule (Frl: Löb, Frl. Freimann, Köln), Konfession und Wclta»schauung im Reichsjugeudwohlsahrtsgesetz (Dr. Margarete Bereut, Berlin), Die Frauenarbeit i» der jüd. Wohlfahrtspflege chFrau Wronsky, •.. _ Berlin). Es "liegen n. a. folgende Dringlichkcitsanträge vor: ‘ " 1. Sympathieversanimluug des Jüd. Frauenbundes für '. . Oberschlesien. * 2. Antrag der holländische» Freue», die iiiierkonsessioncllrn Beziehungen wieder anzuknüpfen. 3. Die Ortsgruppen mögen sich verpflichten, das Patro- ' . nat, d. i. die völlige Versorgung für ein ukrainisches . Waisenkind zu übernehmen. Die Rhetulsche« Gemeinde» und das Lftjudenhtlfswerk - ' Auf Veranlassung der Zentralrasse Köln der Wander- - armenfürsorge, des Protztnzialverbaiides rheinischer Syna- ) gogengemeindeu, der Synagogengemeiude Köln und des Arbeiterfürsorgeamtes fand am Sonntag, den 9. Oktober 1921, eine Besprechung rheinischer Gemeinden zur Frage des - Osrjudenhilfswerkes statt. 7 . Die Sitzung wurde von Herrn Feilchenseld, dem 1 Vorsitzenden der Zentralkassc Köln für Rheinland und Birkenjeld eröffnet und geleitet. Rach Begrüßung der Erschienenes hielt Herr Feilchenseld ein grundlegendes Referat über die Tätigkeit der Wanderanncnfürsorge. In klaren einleuchtenden Worten legte der Herr Referent die unbedingte Not- ' ■ - Wendigkeit der .Arbeit der Wanderarmensiirsorge dar, erwähnte ihre neuen Ausgaben in Gemeinschaft mit den Ardciterfürsorgestellen und gab einen genauen Bericht über die Tätigkeit der Zentralarmenkasse Köln. Zum Schluß verwies Herr Feilchenjelo auf den Aufruf der Großgemeinden Deutschlands, der sämtliche jüdischen Gemeinden zur Unterstützung des Arbeitersürsorgeamtes und der .Zentralstelle -für Wanderarmenfürsorge auffordert, und bat seinerseits die Erschienenen nachdrücklichst in ihren Gemeinden dahin zu wirken, daß dieser Aufsorderung allseitig Folge geleistet lvird. - Der zweite Referent, Herr Generalsekretär Alfred Berger vom Arbeiterjürsorgeamt Berlin, legte die besonderen Aufigaben des Arbeiterfürsorgeamtes und seiner Zweigstellen dar. - <lr verwies auf die ungewöhnlich schwierigen Aufgaben, denen das Arbeiterfürsorgeamt zu Beginn seiner Tätigkeit gegentüberstand, und auf die außerordentlichen Erfolge, auf die - - es voll Stolz Hinweisen darf. Wenn heute in Deutschland Tausende und aber Tausende produktiv arbeitender ostjüdischer Menschen durch schwere körperliche Beschästigung in harter Arbeit ihr Brot verdienen, so ist dies nur möglich gewesen, dank der Tätigkeit der Arbeiterfürsorgestelle. Der s=V- Referent besprach ausführlich die politischen Ausgaben und i Leistungen des Arbeitersürsorgeamtes. Er betonte, daß sämtliche Arbeiterfürsorgestellen in vollstem Einvernehmen und unter genauer Kontrolle der behördlichen Organe arbeiten und daß die.hier geleistete Arbeit nicht nur im allgemein ' _ philanthropisch-jüdischen, sondern auch durchaus im Interesse st . des Staates liegt. Beiden Referate» wurde reicher Beifall gezollt. Die Versammelten waren sämtlich der Meinung/ daß den beiden Institutionen mit aller Energie geholfen loerdeir müsse. Auf Veranlassung des Herrn Geh. Canitätsrat Dr. Apfel wurde beschlossen, eine Tagung sämtlicher rheinischen Gemeinden » durch den Provinzialverband deninächft einzuberufen, an der' uuter andere» auch Herr Berger referieren wird. Di: Versammelten gaben der Meinung Ausbruch daß diese neue Versammlung baldigst stattfinden solle, damit den hartbedrängtcn Stellen, insbesondere der Arbeiterfürsorgestell: Duisburg schl-unigst die nötigen Mittel^zugeführt werden , können. Einstiinmig-. wurde folgende Resolution, die von Herrn Feilchenseld eingebracht ' w.irde, angenommcn: Die am 9. Oktober 1921 in .Köln tagende Versammlung, in der die jüdischen Gemeinden tzlachen, Bonn, Köln, Düssel- . darf, Duisburg, Euskirchen, M.-Gladbach, Linz vertreten sind, fordert alle rheinischen Gemeinden auf, nach Maßgabe ihres Steuersolbs einen dauernden Beitrag für die Arbeit der Zrntralannenlasse und der Arbeiterfürsorgestellen Köln und Duisburg zur Verfügung zu stellen. In Anbetracht der außerordentlichen Bedeutung der Frage erwarten die Anwesenden die'baldige Einberufung einer Tagung des Provinziast'erbandes der rheinischen Gemeinden. ' Neue Indische Presse. Ilftgftt». Vom jüdischen Leben. Die furchtbare Drangsalierung der ungarischen Jndenheit durch die jetzigen Machthaber scheint wenigstens das eine Gute als Folge gezeitigt zu habe», daß eine Hebung des jüdischen Interesses festzustellens ist. In Budapest ist die Zahl der steuerzahlenden Mitglieder. der Israelitische» Religionsgemeiiive von 21000 vor Jahren aus 53 000 mngewachsen. An den jüngsten hohen Feiertagen war in Budapest der Zudraug zu dem Gottesdienst ein solch gewaltiger, daß nicht weniger als 53 Synagoge» und Betjäle von der Israelitischen Religionsgemeinde i» Anspruch genommen werdeit mußten. Brandschatzungen und Drangsalierungen. Die Banden in Westungarn, vor allen Dingen die Franzstädter Gruppe, brandschatzen jüdische Gemeinden. So wurde von der E i se n st ä d t c r K u l t u s g e m e i n d e am Erew Jomkipp,ir 1 -Million gefordert. Die Juden, die nur -100 000 Kronen aujbringen konnten,, hatten große Mühe, die Frei-, scharen an Ausschreitungen zu verhindern. In anderen Städten wurden die Inden aus den Synagogen geholt mid zum Holzhacken und anderen Arbeiten kommandiert. In einer Fabrik wurde das gesamte Material beschlagnahmt und mehrere Angestellte aus der Fabrik verschleppt. Rntzlartv. Gegen den Sabbat. Der jüdische Kommunist M e r e s ch i n verlangt in der Witebsker jüd. kommunistischen Zeitung „Der Stern", man solle die jüdische Bevölkerung mit Gewalt an der Einhaltung des Sabbats verhindern, da dies die ökonomische Entwicklung Rußlands störe. Pole». Ans dem Parlament. Abg. Hartglas wies in einer Rede darauf hin, daß, solange die Regierung eine Boykottpolitik gegen die Juden führe, sich die polnischen Finanzen nicht bessern werden. Er erinnerte an den Zusammenbruch der Finanzplänq des ungarischen Finanzministers Hegedüs, der seine Demission mit den Worteil begründet hatte: „Ich muß dem Volke sagen, daß jedes Abenteuer, jeder Kampf nationaler Art für Ungarn ein Unglück ist, und diejenigen, welche in die Politik Momente hineinbringen, die den religiösen Frieden stören, wissen nicht, was für eine Sünde sie an ihrem Vaterlande begehen." Ungarn und' Polen haben an denselben Ursachen zu leiden. Beide haben niedrigen Valutenstand, da beide eine Boykottpolitik gegen die Juden betreiben. Ei» antisemitischer Theaterexzetz. Abends stach dem Versöhnungstage wurde im Großen Theater in Warschau die Vorstellung mit einer kulturell besonders hochstehenden Manifestation von der Bühne herab beschlossen. Man gab das Ballett „In der Schenke", und dabei nahmen die Schauspieler den Anlaß wahr, den sogenannten „Ma-juseh"-Tanz in höhnend'-karrikicrender Weise zum Besten zu geben. Die jüdischen Theaterbesucher protestierten..mit lauten Entrüstungsrufen, es wurde gepfiffen, mit den Füßen getrampelt, und man hörte Ruse wie: „Schande!", „Vorhang nieder!" Das polnische Publikum, besonders in den Logen und im Parkett, gab seinem Bewußtsein für i,ationale Würde dadurch Ausdruck, daß es „Nieder mit de» Juden!", „Nochmals den Majuseß-Tanz!" schrie. Polizei schritt ein und verhaftete auf der Galerie zehn jüdische junge Leute wegen Ruhestörung. Die Vorstellung ging dann — das jüdische Publikum hatte sich indessen znm Zeichen des Protestes entfernt — ungestört weiter; der Ma-jufeß-Tanz wurde über allseitiges Verlangen mit allen höhnenden Einzelheiten wiederholt. Die „Ruh:störer" werden zur gerichtlichen Verantwortung gezogen werden. Dringender wäre es, daß gegen die Akteure des Warschauer Stadttheaters wegen Aufreizung einer Klasse der polnischen Bevölkerung gegen die andere eingeschritten würde. Rumänien. Die Behandlung der Inden. Eine Deputation der Alliance Jsraelite trug dem Minister des Auswärtigen Take Jonescu folgende Beschwerden vor: In die rumänische Konstitution ist Artikel 7 des Friedensvertrages von St. Gcrmain, nach dem alle Inden, die Rumänien bewohnen und keine andere Nationalität für sich in Älnspruch nehmen, ohne Formalitäten als Rumänen anerkannt werden, noch nicht ausgenommen. In Alt- Rumänien ist noch für jede Nätncalisation eine individuelle Eingabe des Petenten erforderlich, und für die Aufnahme von Juden als Bollbürger Neu-Rumäniens sind noch keine Bestim,nungen getroffen worden. Das Eigentum der Juden ottomanischcr Staatsangehörigkeit in Rumänien ist sequestriert und im Augenblick mit Liquidation bedroht. Amerika. Berülnng jüdischer Philantropen. In Chicago sand auf Grund einer Einladitng von Julius Rosenwald und Louis Marshall eine Zusammenkunft von 200 prominenten jüdischen Persönlichkeiten statt, - um .über das nächste Sammelwerk des Joint Distribution Committee zu beraten. Felix M. Marburg schilderte die Lage der Juden in den Pogrom- und Kriegsländern. Es wurde beschlossen, 14 Millionen Dol-. lar für Osteuropa aufzubringen. Nr. 40. Hardings Rosch-Haschanah-Gratz an,die Jude«. ^Präsident H a r d i n g übersandte, der Newyorkör "„Zfew i s h Tri b n n e" folgende Botschaft an die jüdische Bevölkerung:; „Aus Anlaß der Feier des Rosch-Haschanah-Festes freue ich mich, meine guten Wünsche und mein. Wohlwollen für die jüdische Bevölkerung in der ganzen Welt, zum Ausdruck bringen zu können. Wir können uns nicht oft genug der große» Dienste erinnern, lvelche das jüdische Volk der Welt geleistet hat mnd »och heute leistet. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, daß wir in einer Zeit leben, in welcher veraltete Vorurteile fast überwunden sind, und daß' die Mitzlichkeit ves jüdischen Volkes für die gesamte Menschheit eben i» Erkenntnis dieser Tatsache zusehends zunimmt." Ans der Misrachi-Bewegung. Frankfurt U. M. Die hiesige Misrachigruppe^ hat einen M i s r a ch i - S p.e n d e n j o n d s ins Leben gerufen. Tic dafür eingchenden Gelder werden zur Hülste direkt dem Vertreter der Misrachi in der Palästinaexekutive, Prof. Pick, Jerusalem, zur Verfügung gestellt, zur Hälfte sollen die Ergebnisse der Sammlung zur Ausbildung und Ausrüstung gesetzestreuer Chaluzin, verwandt werden. Der Misrachi besitzt bei Breslau ein Gartengut, in hem eine Reihe von Knaben und Mädchen im Gartenbau ausgebildet werden,, dessen wünschenswerte Vergrößerung und weiterer Ausbau von den eingehenden 'Mittel» abhängig .ist. Des weiteren beteiligt sich die Frankfurter Misrachigruppe an der Ausbildung von Chaluzim im Handwerk, um auf diesein Wege einen Stamm gesetzestrcuer Pioniere des städtischen Mittelstandes jür Palästina heranznbilden. — Zählungen erbeten an Joseph Wolfs, Postscheck-Konto Nr. -16 978 Frankfurt a. M. Perso««lie» «. Ueiite MMeUnnge». BreSla«. An das hiesige Rabbiner seminar ist Professor Dr. Michael G u t t m a n n aus B u d a p c st als Nachfolger des verstorbenen Senlinarrabbiiiers Dr. Horowitz berufen worden. Haag. Die Ein», hmen des Jüdischen National» f o n d s in den ersten neun Monaten des Jahres betrllgen 89 998 Pfund gegen 100535 Pfund iin gleichen Zeitraum des Vorjahres, eine Folge der ungeheureir Geldentwertung' in Mitteleuropa. Budapests. Der Hochverratsprozeß gegen O.errabbiner Dr. L ö w in Szegedi » ist nunmehr auf Verfügung des Reichsverwesers Horthy eingestellt worden. Krakau. Proseffoc Rafael Ta üben schlag wurde zum ordentlichen Professor für römisches Recht ernannt. Die Beförderung verdient besonders registriert zu werden, weil sie i» dem jetzigen Polen den ersten derartige» Fall darstellt. Warscha«. Der frühere Ministerpräsident Witos forderte in einer in seinevi Wahlkreise gehaltenen Rede zum w ir t s ch a f t l i ch e n Boykott der Juden ans. Kowno. Die Exekutive der jüd. Welthilfstonferenz schloß mit der litauischen Regierung eine Vereinbarung, nach der es den jüd. Auswanderer» aus Rußland nach A m e r i k a gestattet ist, sich zwecks Ordnung ihrer Papiere bis zu drei Monaten in Litauen aufznhalte». New Pork. Rabbiner Levithan aus Schänken (Litauen), eine Talmud-Koryphäe, ist auf der Fahrt nach hier auf dem Schiff verschieden. Er erreichte ein Alter von 65 Jahren. — - Der' Loschkowizer'Rabbi, Jo ssele Gottesm a n u, ist hier eingetroffen. Aus chässidischeu Kreisen wurde ihm ein glänzender Empfang bereitet: — Hier beginnt Anfang November unter denk Titel ,Hadoar" eine hebräische Tageszeitung zu erscheinen. L i p s o n ist Redakteur. New Bork. Dieser Tage waren es 25 Jahre, daß diehiesige „T ime s" von dem Juden Adolf Ochs übernommen und hierdurch zu einer bedeutenden Zeitung gestaltet wurde. Für jüdische Interessen ist Ochs nie eingetreten. Bagdad. Sassoon Effendi Haskaiv, ehemaliger Präsident des Budget-Komitees in Konstantinopel, wurde von König F a i s u l zuin Finanzminist er ernannt. . Jaffa. DiePreise der Lebensmittel sind in letzter Zeit stark gesunken. Prof. Dr. Pick, Führer des Misrachi und Mitglied der Zionistischen Exekutive, wird Ende Oktober aus Deutsch-, land hier zurückerwartet. Frankfurter Berichte. Derdelliu-Abend. Zionistische Versammlungsredner, Debatten,, Zeitungen und Broschüren, selbst die neueste Palästina-Literatur zei- - gen uns die Geschehnisse beim Anfban Palästinas doch iinmer wesentlich von der kritischen Seite. Wie ganz anders ist cs, wenn uns ein im Lande Geborener, im Lande Erzöge- ' »er, ein Pädagoge und Politiker zugleich, über die Arbeit berichtet, die er mit eigenen Händen geschaffen, an der er zum mindesten sehr regen aktiven Anteil genommen hat. Dieser Mann der Tat kennt besser als irgendein anderer' die vielen Schwächen unseres Volkes und unserer Regierung, weiß besser als irgend ein anderer, daß wir erst in den Anfängen der Entwicklung stehen, daß wir bisher erst ein Minimum an Arbeit geleistet haben. Aber — und das ist das Wesentlichste und Erfreulichste an seinem Vor- , trag — aus s einen in herrlichem flüssigem Hebräisch vorgetragenen Worten klang die feste Zuversicht nnd das un- ' geheure Vertrauen auf die Kraft des' jüdischem Volkes und jüdischen Landes, heraus. An . dieser-Stelle seien die Worte

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.