Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 19 (1921)
- Issue
- Heft 39 (14.10.1921)
- Date
- 1921-10-14
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 VDW8WWWWWW Kaiserßtrnsse C&. 'Beginn o II hi> TelT Hatma 5516. : Täglich 4 Uhr-Tee -r— nnter WitwirkiiDC erstei Kunntkräft«. „Amen, bannherziger Vater!" - „Willst Du, Lürh, nichtmitloinnie», um auch diesmal mit mir einen Rundgang durch die Gewölbe zu machen?" sagte die Sammlerin. die öfters in Leahs Begleitting dort die. Almosen einja^melte. . „Sehr gern!" antwortete Leah, übertrug die Obhut über .ihre drei 'mit kleinen Fische» gefüllte» Körbe einer Nachbarin und trat in Begleitung der Einsammleri» ihren Rundgang zu den Ladnerinnen an. Und in der Straße rauschte cs unaufhörlich weiter. Händler und Händlerinnen schrieen ihre Waren mit Stentorstimme in die Menge hinein, die sich drängte und flutete, als gelte ein langersehntes Ziel zu erreichen. „Maasses, schöne Maasses, Tausend und eine Nacht, Buwe-Maasse, Mädchen, kauft!" schrie ei» Greis, vor dem ei» großer Haufen interessanter Lektüre aufgeschichtet lag, den die vorübergehenden Mädchen mit begehrlichen Blicken verschlangen. „Neue Schuhe, soeben aus der Werkstatt!" hauchte ein altes,Mütterchen, welches 'mühevoll 'den mit grünem schimmeligem Schuhwerk angefiillten Korb fortbewegte. „Gold! pures Gold! zehn Kopeken das Pfund! Kleine Fische hundert aus das Pfund, kaust, Frauev, kaust!" II. „Guten Morgen, Marcell! Wie gehi's!" grüßte der Straßenwächter, ein junger Mann, 'mit plattem, gerötetem, blatternarbigem Gesicht, in einem gelben Schafspelz, den ein rotes Tuch wie -ein Gürtel zusanunenhielt. .Sänke, Anton!" versetzte der Angeredete und drückte Antons dargeborene Rechtes. ,sDu zitterst ja vor «Kälte, Marcell! Gelien wir doch lieber in eine Schenke, uni uns bei einem Gläschen zu erwärmen. Hast Du heute unter Deinen Juden denn nichts eingeheimst? Heute ist's doch Freitag, Jahrmarkt j» der Judengafse, und da pflegt's für Dich Enitetag zu sein. Ach Dü, Knauser, daß Dich der Teufel hole!" „Der Teufel hole mein Magdalenchen! Die kommt jede» Aügenblick zu mir und nimmt mir alles ab; hörst Du,'Anton?'Jeden Augenblick! Nichts läßt sie mir zurück; daß sie die Hölle »habe! Heute habe ich schon zwei Rubel abgezapft, und alles hat die Hexe weggeiiomnie». Bei Gott, zwei ' ganze Rubel!" „Eine kluge Frau, Deine Magdalena. Ha, ha, ha, wirklich ein gescheites Weibchen, sic weiß offenbar, was für ein Nimmersatt Dü bist. Aber einige Silberlinge sollte sie Dir doch lassen." - .Leine Kopeke hat sie wir gelassen, Anton!" beteuerte der Wächter wütend und hallte die Faust. Oonditörei und Cafd Wilhelm Wendel Altysse 6 Telefon Hanse 1288., Frankfurter Breuten n. BetmKiuirhen. ’ „Ich möchte, daß es mir überlassen bleibt, den Zeitpunkt unserer Verbindung zu bestimmen." „Aber selbstverständlich, mein —.mein —''geliebtes Mädchen!' Schieben Sie Len.Tag hinaus, so lange Sie nur wolle», meinetwegen sechs Wochen, wenn es sein muß auch, acht!" — Sic runzelte die Stirn. „Sechs Wochen? Ich wollte gerade zwölf Monate Vorschlägen." „Zwölf Monate!" wiederholte , er sinnend. Seine-Lippen spitzten sich, und -er ließ ein leises Pfeifen vernehmen. .Haben S . .'. Hast Du auch für diese Verzögerung.einen besonderen Grund?" Er gab sich die größte Mühe, seinen Unwillen und seine Traurigkeit zu unterdrücken. ^.Jawohl," erwiderte sic schnell. „Ich will Zeit haben, um die vorhin erwähnten Gründe für meine Einwilligung überflüssig zu machen." Er. blickte sie verständnislos an. - „Ich will Zeit haben. Dich lieben zu lernen, noch bevorich Deine Frau werde." Sie hatte Erfolg, - und er war wie betäubt. „Das ist »rin ' sehr guter, ein ausgezeichneter Grund. Alice, darauf'.wollen wir uns die .Hände reichen." Sie gehorchte und reichte ihm abermals die Wange hin. -bie er mir mehr Mut herzhaft küßte. .Wenn Du nichts' einzuwenden hast, möchte ich mich jetzt .auf niein Zimnier begeben." ----- „Einwenden? Ich? Du glaubst doch überhaupt nicht, daß Äh bei Deinem Tun und Lassen irgend welche Einwendungen machen werde, nachdem Du mir das vorhin gesagt hast!" - Langsam verließ sie das Zimmer, um aber bald ihre Schritte zu beschleunigen, als sie Stellas schrille Stimme vernahm, die aus dem -Zimnier der Mutter an ihr Ohr drang. Sicherlich macht sie sich dort über die Szene lustig, 'die sich eben spr Speisezimmer abspielte. Erst als Alice sich iii ihrem eigenen Zimmer befand, siel es ihr ein, weshalb sie eigentlich hergekommen war: sie wollte .mit' ihrer 'Stfytm allein sein, da ■ sie die Heiligkeit' des Verlöbnisses mit einer Falschheit besudelt, daß sie seine Zustimmung für die Verzögerung des Hochzeitstages, durch Vorspiegelung unwahrer Tatsachen erlangt hatte. Der einzige und wahre Grund war doch nur der, daß sie ihre Anwesenheit, in diesem Hause so lange als möglich äusdehnen wollte. Sie wußten daß das Verlassen dieses HpuseD gleichbedeutend war, ihre Mutter ihrem Schicksale zu überlassen. Während; eines ganzen Jahres aber Mun sich viel ereignen: sie konnte inzMchen sterben, oder' Neue Jüdische Presse. „Warum gibst Du ihr denn alles?" - „Ihr werde ich.etwas verweigern? Du hast gut reden, Anton, da Du nie-ihre Schläge gekostet.- Wenn ich etwas, angeheitert nach Häufe loinuie, so haut sie.mich windelweich. Und glaubst Du, daß sie hier, ans der Straße viele Zeremonien machen würde? Unlängst wollte ich ihr.einige elende Silberlinge vorenlhälten, da . . . so" — hier machte Herr Marcell eine bedeut,ingsvolle Handbewcgung, diemit einer Maulschelle bedenkliche Aehnlichkcit hatte. — „Mit der ist nicht zu spaßen. Glücklicherweise ging kein Vorgesetzter vorbei ..." ' - „Du hast ein tapferes Weib, Marcell: na, ich gratuliere!" ries Anwii belustigt. „Aber Du bist ganz starr vor Kälte, und auch ich möchte mich erwärmen." „Ich sage Dir doch,/daß ich leinen Heller habe, und der Schankwirt will mir -nicht borgen." „So schäme Dich.doch; heute, am Freitag, kannst Du. der Wächter der Judengasse, nicht einige elende Köpeten für ein-Maß Branntwein austreiben? Versuche doch einmal, durch die Gasse zu 'spazieren und Deine Jude» und Jüdinnen anzuzapfen. Du bist sonst nicht so zimperlich, wen» cs gilt, zweimal nacheinander zu sordern. Wo bleibt den» Dein Mut?" „Gelt, Du hast recht, Freundchen!" schlug Marcell ein. „Komm, und Du sollst sehen, welch' eine Furcht ich den Jüdinnen einjage, wenn ich durch die Straße schreite, welche Püffe ich rechts und lints austeile, und welche Ordnung ich gleich mache. Du wirst Deine Freude haben." »Zippe, bring den Kohlentopf hinein!" ries eine Ladcnfrau dem Mädchen zu, das draußen saß und sich die Hände an einem Feuertops wärmte. „Er geht . . . rasch!"' Das Mädchen versteckte rasch den Feuertvpf nnter der Schürze und stürzte der Tür zu. »Zippe, schönes Kind!" sagte Marcell, indem er auf sie zukam und sie an, Kinn zu streicheln suchte. „Fort, Marcell, wie kannst Du nur so frech sein!" schrie Zippe und ssieß ihn mit der Hand von sich. „Frech?" lachte Marcell höhnisch. „Was kannst Du mir tun, wenn ich doch frech sein U>ilf?,; und dabei kniff er ihr lachend in die Wange. „Weg, Du Schuft!" rief das Mädchen und stampsle mit dem Fuß, über und über rot vor Zorn, „sonst beschwere ich mich bei dein Vicrtelrichter." „Beim Viertelrichter Dich beschweren? so?" erwiderte Marcell gedehnt. „Und was versteckst D» denn da unter der Schürze? Laß doch,'nial sehen!" Dabei griff er nach dem Kohsentops und zog -ihn ans Tageslicht hervor. „Ein Topf voll glininicnder Kohlen!" donnerte er, „brennende Kohle» auf der Straße! , Kennst Du die Vorschrift? Gleich wirst Du Strafe-zahlen! Straft! Strafe!" lärmte er unaufhörlich. ' „Lieber Marcell," mischte sich die Ladenfrau in den Streit, „nimm zwei Kopeken und schere Dich zum Teufel, denn Du störst mir die Losung." ', „Nein, zwei ist zu wenig, vier her!" versetzte der Hüter der Ordnung. .Hast Du drei, aber packe Dich!" sagte die Kräinerin und steckte Lyn eine Kupfermünze zu. „Der Anfang ist schon gemacht," — lachte Marcell. „Du bist ein Mordskerl und verstehst das Geschäft," sagte sein Freund voll Bewunderung und-klopfte ihm auf die Schulter. - - „Du sollst erst sehen, was ich kann, Anton!" erwiderte Marcell und blickte um jsich, wie »in ein neues Opfer aueznspähen. > die Mutter mag dazu kommen, das Unvernüiiftige ihres Begehrens einzusehen, oder Dr. Jarvis mag. seine Gesinnung. ändern, vielleicht auch —-Adolf Burger. I» sedem, Falle hielt es die Tochter für ihre Pflicht, die Mutter gegen sich selbst zu schützen. Sie vergrub ihr Gesicht in beide Hände. War es .aber nicht trotz alldem entsetzlich, ei» neues Leben mit ciner Unwahrheit zu beginnen? Sie fuhr zusammen, als sie ein leises Pochen an der Tür vernahm. Das Slnbciimädchcn übergab ihr einen Brief. „Von Ellen!" rief sie freudig überrascht, als sic die Handschrift erkannte. Der Inhalt war kurz, aber i>> einem freundlichen Tori gehalten. Ellen teilte ihr mit, daß sic von -ihrer Reise zurückgekehrt - sei- Und sie uni ihren Besuch bitte, damit sie Gelegenheit habe, all die Herrlichkeiten des junge» Ehepaares zn belonndern. Vielleicht, daß Julius sich dcr .Mühe unterziehe, sie nach der Wildnis dieses Stadtteiles zu begleiten. Alice antwortete, daß sie am nächsten Montag kommen werde, hinzusügend, daß außer Julius, jetzt noch ein an-' derer, Adolf Burger, vorhanden sei, dem das Recht der BcgleitNNg zustehe, daß sie daher beide Herren mitbringen werde, vorausgesetzt,' daß es ihr recht sei. XII. , „Dieses hier, Alice, ist mein ureigenstes Heiligtum, Das Haus ist zwar klein, aber ich. habe es doch fertig gebracht,, diesen traulichen Winkel für meinen eigenen Gebrauch zu erobern. Nach Aussage Deiner Mutter, hatte ich ja schon von jeher sür Ecken und Winkel eine besondere Vorliebe," sprach Ellen scherzend und fuhr dann mit mehr Ernst wieder fort: „Wir wollen hier einige Minuten verweilen. .Die Männer werden es begreiflich finden, daß wir nach einer so langen Trennungszeit, uns viel mitzuteilen haben. Sind es nicht schon volle acht Wochen?" „Jawohl," erwiderte Alice, ihre Hände in Ellens schiebend. „Bis jetzt war es für uns wohl die längste Trennung. Wir waren auch aus dem Lande . . .";,Jch' weiß cs," siel Ellen' ein. „Als ich gleich nach unserer Rückkehr Onkel und Tante besuchte, wollte^ ich natürlich auch zu Dir gehen, aber ich fand Euer Haus verschlössen." „Wir wären auch jetzt noch dort, nur weil. . . ." „Weil cs sich doch leicht denken läßt, daß Düzürückkehren mußtest, um einen gewissen jemand bei seiner Rück- Är. 39 Jti: i Langestrasse 8p 1 Ki flothschild Telefon Hansa 9926. *&?*«*! „Pesje!" rief er einer junge» Frau zu, die au der Tür ihres Butterladens stand, „gib mir einen Käse!" . „Einen Käse? Warum' soll lich Dir einen Käse geben? Glaubst D», ich bekoinine ineine Läse geschenkt? Malkes möchte ich Dir gern geben!" *'° „Gut!" sagte Marcell, „gib nur her, ich esse sür.mein Lebe» gern Käse, ganz gleich welchen!" „Nein!" rief die Händlerin standhaft, „Du bekoinmst nichts. Jedes Stück tostet mich Blut. Ich. kann nichts schenken!" Aber schon streckte Marcell seine Hand aus, und ohne ans die Flüche und das Geschrei der abwehrenden Kräinerin zu achten, schob er,sie mit einem heftigen Ruck beiseite», und ein großer Käse verschwand.in seiner Tasche. „Das wird eine» guten. Imbiß nach dem Brannttvein geben," sagte er schmnnzelnd zu seinem Begleiter, und die Beiden setzten ihren Weg sort. „Anton, möchtest Du nicht eine Zigarre rauchen?" „Welche Frage!" - ... „Warte nur, gleich bekommen wir Zigarren." „Jentke!" rief Marcell einer ältlichen Frau zu, indem er in ihren Laden trat, „gib mir zwei Zigarre»!"-Und ohne, die Antwort abzuwarten, nahm er das Gewünschte und entfernte sich. „Es ist heute das-dritte Mal, daß er von mir Zigarren nimmt," klagte die Kräinerin einem Kunden. „Warum gebt Ihr denn? Warum lasset Ihr Euch schinden?" „Was ist da zu miachen? Seit einem Monat ist meine' Konzession zu Ende, und trotz vielfacher Bemnhüng ist die Ernenerung derselbe» noch nicht da. Er könnte mir ja jede» Augenblick den Laden schließen." „Siehst. Du, Anton, daß ich in dieser Straße Selbstherrscher bi». Ich'mache mit'meinen Jude», was ich will:" „Du bist beneidenswert, Marcell," sagte der Gefährte und betrachtete ihn mit neidischen Blicken. „Siehst Du dort den Sack Getteide, der. vor dem Lade» steht? Das. ist wider die Vorschrift; gelten wir dorthin." „Warum stellst Dn - den -Tack draußen vor den Laden?" brüllte Marcell den Veriäuser an. und stieß mit dem Fuß gegen den Sack, so paß dieser umstürzte und der Inhalt sich verschüttete. ' „Ach, Marcell, Du bist verrückt? was hast Du mir getan!" klagte der Krämer. „Rasch mit dem Sack hinein! Hier darf er nicht stehen!" „-Lei inziges „So »g'cschor »Zel erdient. „Her „Gli rgeiskert In -aufen i die nne Ma rängen! chulteri chlägc 'Äch laste ru Die :i-ö fluch rgiingt „Kö> »vergeh! eideter, -achter; L Konditorei and Caf£ Ph. l^aubenstein Hohenzollernstrasae 18. Telephon: Hansa 985. ’ Spezialität: Ananas-Törtchen und Pralines. (Aus u b c » Jüdi s Bew eicher S ml die Än bete »edles Jfiett r -re Mij INN miß erhältni Auch Instinkt erlieren. ajten. E i» so blagen. Typ ich die -elbstbet Zunder, äreit. 3 : kaum, eil- Uh kehr aus Afrika zn erwarten. Ist es nicht so, Alice?" Liebevoll legte sie de» Arm um den .Hals der Freundin- . „Meine Aintier glaubte, daß '-er nach der langen Abwesenheit wohl manches Wichtige in der Stadt zü erledigen haben werde, und darum wollten wir ihn nicht auf das Land hinaus bemühen." Alice sprach es leicht hin, mit einem Schimmer von Lächeln auf den . Lippen. , Ellen sah nur das Lächeln, nicht aber die Mühe, die es der Sprecherin verursachte. ' - „Siehst Du, Alice, sagte ich Dir nicht gleich; daß es so enden würde? Ich sinde es auch begreiflich, daß seine Gefüllte für Dich schneller gereist sind, als Deine für ihn, D» weißt, Laß ein Geschäftsmann nicht so viel Zeit hat; über seine Gefühle nackizugriibeln wie'wir Mädchen. Alice, Du kannst Dir nicht denken, wie froh ich darüber bin!" „Ich danke Dir für Deine Freundlichkeit," erwiderte die andere mechanisch, während ihr-Gesicht noch immer-das geisterhafte Lächeln beibehielt, das sich aus ihren Lippen festgesetzt zn haben schien. . „Ich bin aus mehr als einem Grunde froh darüber," wiederholte die junge Frau mit einer gewissen.. Befangenhcit. „Ick, war eigentlich recht töricht und kindisch; und Du hättest alle Ursache, mir darüber zu zürnen. Ich, hatte - nämlich einen ganz, ganz , kleinen Schatten, voii Verdacht, -da Du doch — >— Artur schon längere Zelt vorher tanntesk und — und —, -aber. Herr Burger ist ja. der beste Beweis, daß ich mich auf einer falschen Fährte befand." Jetzt endlich schwand da-s Lächeln von Alices Gesicht;;- und sie sprach voller Spannung: „Ellen, Du tutst so> älswolltest Du Dein' Gewissen über etwas beschwichtigen." ' „Du irrst. Es geschah nur, um meinen Stolz - zu. demütigen. Ich glaube, daß dieses bei allen jungen Frauen, besonders in der ersten Zeit nach ihrer Hochzeit,. der Fall ish weil sie sich einbilden, daß jedes Mädchen; das-ihren Mann früher gekannt hatte,' sterblich verliebt in ihtr sein müßte. Oder würdest Du eine Ausnahme davon niachen?" „Das gewiß nicht," sprach Alice und bemühtesich,,, den leichten Ton der Freundin, nachzuahmen.' „Ich bin-. doch viel zu unbedeutend und langweilig, um -in irgendeiner Art eine Ausnahme zu bilden. Uehrigens glaubte ichdoch. Deinen Verdacht, schon längst beseittgt zu haben." , „Wann hxnn?" 1 .- „An dem Abend, bevor Herr Klahner Dich um Deine Hand bat." . ,-gung ächeln. So AU .(Fortsetzung foW