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Neue jüdische Presse · 1921-10-14 · Heft 39 (14.10.1921) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 39 (14.10.1921)
Date
1921-10-14
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. 4. Es dürfen nur solche Lehrbücher verwendet werden, die von Bukarest ichprobiert sind. - - 5Jn den höheren Klassen bleibt die bisherige deutsche Anterrichtssprache;,doch wird dort, wo sich 20 Kinder füf' die rmnänisl^ Unterrichtssprache anmelden, eine rümänische Klasse eröffnet. ' -6. Die ersten Klassenvwerden dein' r n >» änische n Bezirks schu li n spet tor unterstellt. 7. Jüdische Kinder dürfen in eine andere M i n o - ritätenschule nicht ^ausgenommen, werden, hingegen dürfen jüdische Kinder r u m ä u i s ch - n a t i o n a l e V o l k sschulen besuchen. Während die rumänische Äicgiernng bei den anderen Minoritäten — Polen, Deutschen und Ukrainern — ein eigenes Schulwerk mit eigener nationaler Sprache unangetastet läßt, greift sie, wie obige Verfügung zeigt, mit robuster Hand rückstchtsws in das Schulwert der Juden'ein. DaS dokumentiert wieder einmal die jüdische Golnstragödie; .in allen Ländern ist die jüdische Bevölkerung ein Spiekball der Laune anderer. Den Juden der Bukowina bleibt nun nichts anderes übrig, als sich Privatschulcn zu errichten und auf staatliche Beihilfe zu verzichte». Deutsches Reich. ' Bered» zur Abwehr des Antisemitismus. Unter Vorsitz des Abg. Minister a. D. Dr. G o t h e i n fand in Hamburg die Generalversammlung statt. Hauptpastor Felde» (Bremen) führte in seinem Vorträge „Antisemitische Methoden" aus: Die Hoffnung Mommsens, daß der Antisemitismus bald verschwinden würde, sei nicht eingetrosien, im Gegenteil, es sei schlimmer als je. Die antisemitischen Methoden seien teils die der „canaille", teils die dogmatischer Fanatiker. Der Haß verallgemeinert, und wenn einmal ein Jude etwas begangen habe, so heiße es: „Die Juden". Gewiß seien die Juden nicht alle ohne Fehl, —sei es aber bei den Christen nicht ebenso? Der Antisemitismus gehe zurück auf das Gefühl des Anderssein. Des weiteren beruhe der Antisemitismus auf einem schrecklich verzerrten Nationalismus. Der Antisemitismus sei heute Modesachc. Der Nährboden für die antisemitische Bewegung sei die Unbildung, die blindlings alles glaubhaft erscheinen lasse. Aber auch Gebildete schluckten kritiklos die vergifteten antisemitischen Pillen, wie sie beispielsweise in den „Weisen von Zion" ihnen gereicht werden. Mit solchen Märchen hausierten die Slntisemiten. Für Deutschlands Entwicklung bildet der Zlntisemitismus eine große Gefahr, denn es bedürfe der Zusanrmenfassung aller Kräfte für den Wiederaufbau des deutschen Volkes. Hierauf sprach Otto Krebs über „Arbeiterschaft und Antisemitismus". Schon früher habe man von antisemitischer 'Seite versucht, die Arbeiter gegen die Juden aufzuwiegeln. Die Arbeiterschaft lehne den Antisemitismus grundsätzlich schon seit Jahren ab und heute erst recht. Alle Menschen, die guten Willens, sind unsere Brüder. Darum frage man in der Arbeiterschaft nicht danach ob Christ oder Jude. Die Arbeiterschaft kenne keine Rassenunterschiede, sondern nur eine Wertung nach der ethische» Seite hin, und sic wisse sich in dieser Richtung eins mit dein Judentum. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Mit diesem Worte wolle die Arbeiterschaft endlich einmal Ernst machen, damit wir eine fteie, glückliche und bessere Menschheit erhalten. Nach der sich an die Vorträge anschließenden Aussprache erstattete der Geschäftsführer Är. Biram den Tätigkeitsbericht, aus dem u. a. hervorgeht, daß der Verein seit Anfang vorigen Jahres feine Mitgliederzahk um mehr als ein Drittel erhöhen konnte. Sodann fanden die Neuwahlen statt. Usgtr«. Sitte Ertzreffuug tum drei Millionen Kronen. "J v a n H e j j a s, dem für sein Kriegführen im Burgenland bereits das Geld ausgegangen ist, erschien beim Präsidenten der jüdischen Gemeinde in Raab und verlangte drei Millionen Kronen für patriotische Zwecke". Als er das Geld nicht erhalten sollte, meinte er, daß er wohl den Standpunkt der Raaber Juden begreife und sich auch durchaus nicht an seine Forderung klammere, doch könne er nicht verschweigen, daß er es mit sehr heißblütigen Jungen zu tun habe, die nicht immer im Zügel gehalten werden können, und da könne es allerdings geschehen, daß sich seine Leute gegen seinen Willen zu einem Pogrom hinreißen lassen. Der Kultuspräsident verstand den Wink mit dem Zaunpfkihl, berichtete dem Kultusvorstand über seine Begegnung mit Hejjas, und die Erinnerung an Kccskemet, Jzsak und andere durch die blutigen Pogrome berühmt gewordene Gemeinden führte schließlich zu deni Beschluß, auf Grund dessen Hejjas die drei Millionen Krynen erhielt. jßttfMUtltat». kleine MttteU«»ge». Berlitt. Eine bedeutsame Entscheidung hat bas Kultusministerium getroffen. Danach sind jüdische Schüler ohne weiteres an ihren Feiertagen vom Schulbesuch befreit, ohne daß die Eltern es nötig haben,'einen besonderen Antrag zu stellen, wie dies bisher gefordert wurde. Diese Forderung war eine Einschränkung der religiösen Freiheit, die nun beseitigt ist. Der Erlaß des Ministers bestinnnt das Gleiche für evangelische Schüler an katholischen und katholische an evangelischen Schiften. Kölu.DerBe amtend er ein derShnagogengemeinde nahm in einer Resolution mit großer Genugtuung davon Kenntnis, daß die Verwaltung der Synagogengemeinde die Gehälter und Zulagen der Beamten nach den Sätzen der Stadt — wenn auch zunächst nur für dieses Jahr — festgesetzt hat. Neue Jüdische Presse. Breslau. Es werden energische Bemühungen gemacht, die seit 120 Jahren.beslehendc Industrieschule für israelitische Mädchen aus ihrer finanziellen Krise , In der Israelitische n-G c in e i n d e würde Anitshcrausznhelfe». — ' ' gerichtsrat Dr. Rech n itz aus Beiithen als Verwaltung s d i r e k t o r n n d S y n d i k ns eingeführt. BreSia«. Die Rituaikommission hateinen aus je einem Vertreter der Ritnalkommission, der Großvieh- Händler und der Hausfrauen bestehenden A u s s ch ü ß eingesetzt, dessen Aufg'abe es ist, unter Zuziehung von -Sachverständigen Richtpreise für Koschersleisch sestzusetzcn. _ Wien. Der ehemalige Erzherzog Wilhelm, der zu de» Ukrainern übergcgangcn ist und den Namen Wasyl Wyschywanij angeiiommeii hat, überwies Obcrrabbincr Dr. Chajes 50 000 Kronen für die ukrainische» Pogromopfcr. Gleiwitz. Mvrcus Deutsch, früher Lehrer in Cziechowa, und Frau begingen die goldene Hochzeit. Warschau. In Ku r o w zwang die Polizei die Juden, am Sabbat ihre Geschäfte zu öffnen. Warschau Die Zentrale Jüdischer Schul« O'rganisatio n entsandte eine Abordnung ins Bildungsministeriuin, um über die den jüdischen Schulen in Wolhynien seitens der Schnlinspektio» bereiteten Schwierigkeiten Beschwerde zu jühren. Kowuo Der litauische Staat erichtet hier eine Universität mit litauisch und deutsch als Bortragssprache. Der philosophische» Fakultät wird eine jüdische Abteilung ungegliedert werden. Laudon. Dr. Os kar L e v y, der Uebersetzer Disraelis ins Deutsche, wurde, trotzdem er seit 25 Jahren in England lebt, auf Grund des Gesetzes betr. den Aufenthalt von ehemals feindlichen Ausländern, ausgewiesen. — M a r y Mond, die ihren Vater, den Minister, »ach England begleitete, beginnt in der „Asiatic Review" mit der Veröffentlichung von Reisebriesen. aus Palästina. Lauda«. DerB'orstand derJsrael.Kultusgeine in den dev Pfalz faßte einmütig den Beschluß der Förderung des Keren Hajessod. London. Kardinal Bourne äußerte sich auf einer katholischen Konserenz scharf gegen die Balfour- D e kla ra t i o n. Es sei ei» Verbrechen, wenn man Palästina denjenigen übergebe, die einst Christus zurückwiesen. New Aork. Dr. Nathan Birnbaum Generalsekretär der Agubas Jisroel, ist nach Europa zurückgefahren. Jerusalem. Eine Abordnung aus 4 palistinensischen R a b b i n e n reist nach Amerika, um Mittel zur Erhaltung notleidender Schulen aufzubringen. Jaffa. Die Regierung hat den Polizeichef und den Gesängnisdirektor ihres Amtes enthoben. Herbst- und Winter- Neuheiten Mäntel Kostüme Kleider, Capes Elegante Pelz - Konfektion JVto ßpaantbal Zeil 112, neben der Hauptpost. Frankfurter Berichte. Jubiläumsfeier der Weibliche« Fürsorge. , Smnstag, den 17. September 1821, beging der Ver- ' ein „Weibliche Fürsorge" die Feier seines 20 jährigen Bestehens. Eine a isehnlichr Anzahl von Gästen füllte den kleinen Saal der Frankfurt-Loge. Nach einleitenden Harmoniumklängen und Gesang: ,Höre Israel" berichtete die Gründerin und Vorsitzende des Vereins, Fräulein Bertha Pappenheim, über Entstehung, Entwickelung und Tätigkeit des Vereins. _ Sie erinnerte an die Persönlichkeiten, die längst und lange vor der Gründung der „Weiblichen Fürsorge" in Frankfurt jüdische Wohltätigkeit geübt hätten und nannte vor allem die beiden heute noch rein aus dem Geiste des jüdischen Gesetzes wirkenden Persönlichkeiten, Herrn Michael Moses Mainz und Frau Charl. Rose n h e i m. Sie erinnerte ferner an Herrn Meyer Schwarz sch ild und die beiden Frauen Bertha Barn ch und Sidonie Daun, die schon ausgangs des vorige» Jahrhunderts, jede in ihrer Weise, die kommende Zeit und die Anforderungen fühlten und unbewußt ihre - Tätigkeit daraus einstellten. Aber es kcun die Zeit, in der es nicht mehr genügte, aus religiösem Gebot und milder Herzensgüte im Kleinen und durch Einzelne zu wirken, Wohltätigkeit müßte Wohlfahrtspflege werden, die Frauenforderungen, die auch von jüdischen Frauen nicht unverstanden blieben, verlangte», nach dieser Umgestaltung und Erfüllung ihrer Postulate. In diesem Gedanken wurzelten die ersten Versuche zur Gründung der „Weiblichen Fürsorge". Die Hemmungen, die sich dem .jungen Verein, der einige Jahre lang nur als' Abteilung des israelitischen Hülfsverein leben durfte, entgegenstrllten, waren nicht ununbedeutend. Aber immer deutlicher kristallisierte» sich die ’Jlc. 39. beiden Leitmotive: Wohlfahrtspflege und Fraueninteressen und das Lebensvolle siegte. Zu dein Siege , verhalfen die . drei Schutzpatrone d'es Vereins), denen die BerichterstÄteriit freudig dankte: Herr Charles Hallgarten, Herr . Max - Wertheimer. der vom ersten Tage bw heute weitblickend und klug deii Frauen half, wo es am Nötigsten war, und die eine nie genannt sein wollende -Frau. Sie hatten Vertrauen in die sich regenden Kräste .und förderten je an ihrer Stelle und in ihrer Weise. So entwickelte sich das! „Rückgrat der weibliche» Fürsorge", die wöchentlichen Ärbeitssitzungen, deren' Bedeutung ebenso darin liegt, Laß sie die praktische Wohlfahrtspflege ohne je Unterstützungen zu geben, zur Fürsorge ausbauen und darin, daß sie den Teilnehmeriimen eine Schule werden. Die-Frauen lernten in diesen „Donnerstagssitzungen" nicht nur soziale Pflichten im Sinne jüdischer Nächstenliebe üben, sondern sie lernten auch beobachten, denken, urteilen und disponieren, sich in Wort und Schrift kurz, klar und sachlich ausdrücken. Aus diesen Arbeitssitzungen entwickelten sich die bedeutendsten Zweige der Wohlfcchrtspflege: der Kinderschuh, ini Zusammenwirken mit der Sainmelvormundschaft und den Bekleidungsstellen und das Kinderhaus der „Weiblichen Fürsorge". Der alte jüdische Grundsatz, daß ' es besser ist, Arbeit zu geben, statt Almosen, verwirklicht sich in der Stellenvermittelung der „Weiblichen Fürsorge", sowie die Wohnnngssürsorge in die die Errichtung der Wohnräume der „Weiblichen Fürsorge" (Fischerfeldstraße. 18) mündete. Kleinere Zweige, doch nicht weniger bedeutsame, war während des Krieges die Flüchtlingsfürsorge, sind die Gefängnis -und Krankenhausfürsorge und als neueste Gebiete ein kleines Heim für stellenlose Hausangestellte und unterkunftslosq Kinder und' die Mitarbeit bei der Schulpflege hes'-Philanthropin. Ferner betonte die Berichterstatterin mit besonderem Rachdruck, daß in einer Zeit,. in der die Ost-Jndensrage noch keine Tagesfrage war, die „Weibliche Fürsorge" durch die Bestrebungen zur Bekämpfung des Mädchenhandels weitgehende Kulturpläne für Galizien gefaßt und in kleinen Absätzen und unter großer Gegnerschaft zur Ausführung gebracht hatte, kleine Keime jüdischÄVund zugleich deutscher Kultur, die. der Krieg störte, aber doch nicht ganz vernichtete. . . Da die „Weibliche, Fürsorge" keine Organisation, keine mechanische Zusammenbassung von Arbeitsgebieten ist, sondern ein lebendes Organ der Frankfurter jüdischen Gemeinschaft, kann sie in ihrer Entwicklung nicht still stehen. Aus ihren Beobachtungen und Erfahrungen zeigte sich mit gebieterischer Notwendigkeit der Weg zur nächsten dringendsten und sicher nicht letzten Aufgabe der weiblichen Fürsorge: die Bekämpfung der Tuberkulose. Die Not der Kinder und Familien zeigten sie, das Wohnungselend wies in furchtbaren Formen darauf hin, die körperliche und geistige Schlaffheit der geschwächten Generation zeigte sich im Arbeitsnachweis: kurz, wer will, daß die jüdische Gemeinschaft nicht langsam im Siechtum vergehe, sondern die Gesundheit als Lebensfaktor pflege, der erkenne die Notwendigkeit der Tuberkulose, wie sie die „Weibliche Fürsorge" so rasch als nwglich in die Wege leiten will. Ein warmer Appell, die Sammlung der „Weiblichen Fürsorge" zur Bekämpfung der Tuberkulose kräftig zu unterstützen, bildete den Schluß des Vortrages.' Aus der Versammlung sprachen anerkennende und glückwünschende Worte zu dem Feste der Arbeit: Herr Bürgermeister Graf namens des Magistrats der Stadt Frankfurt, Herr Dr. Scheffer für den Gesamt-Hilfsallsschuß, - Herr Bernhard Simon, für die Jüd. Gemeinde, Auiiosenkasteii und Krankenhaus» Herr Lncien Picard, sür Israel. Hilssverein, . . Frau Johanna Baer, für Bereinigung der Franks. Logen, Herr Sanitätsrat Dr. Deutsch, für Kinderhaus der Weibl. Fürsorge, Frau Anna Edinger, sür den Verband Franks. Frauenvereine, Herr Wilhelm W o l f, für die Frankfurt-Loge, Herr Stamm, als Saniinelvormund, Fräulein Mandel, sür die Jugendvereine, Frau Jda Wols, für die Haushaltungsschule, Fräulein David, für den Mädchenklub. Aus der MiSrachi-Bewegung. Im intimen Kreis der Misrachi-Orts- und Jugendgruppe Frankfurt a. M. fand Donnerstag, den 6. Oktober, eine kurze. Berichterstattung über den Misrachi auf dem 12. Zionistcnkongreß statt. Der Vorsitzende, Dr. Max Michael, eröffnete die Sitzung. Zunächst begrüßte er den als Gast anwesenden Rabb. Reines, den Sohn des verstorbenen Begründers und Ehrenpräsidenten des Misrachi, Dr. Michael berichtete über die Misrachi-Konferenz, die einige Tage vor dem Kongreß in Karlsbad stattfand, und die in den Fraktionssitzungen während des Kongresses sortgeführt wurde. Er beschrieb zunächst den Eindruck, den die Misrachifraktion auf den Kongreßteilnehmer machte. Der Misrachi war auf dem Kongreß stark vertreten, die Anzahl seiner Delegierten betrug annähernd V« aller anwesende» Delegierten. Der Redner schilderte die Typen einzelner Rabbonim, die sich durch ihr großes Lamdones auszeichnen. Immer wieder vertraten gerade diese hervorragenden Gelehrten die Anschauung, daß jeder Jude die Pflicht habe, Erez Israel gemeinsam mit dem.ganzen jüdischen Volk auszubauen. Es folgte ein kurzer Ueberblick über die Stellung des Misrachr in den verschiedenen Ländern. Seine Masse hat der Misrachi in Polen, von dort allein erhält er 125000 Schekolnn. Die Gesamtzahl seiner Schelolim' beträgt 180 000. Der Führer des polnischen Misrachi ist Farbstein. — Seine finanzielle Stärke hat der Misrachi in Amerika, wo er von R. Meier Berlin geführt wird, einem glänzenden Redner und eifrigen Arbeiter. So hat R. Meier Berlin z. B. bewirkt, daß in Newyork und Chicago am Roschhaschanah in 150 Synagogen von gesetzestreuen Rabbinern für den

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