Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 19 (1921)
- Issue
- Heft 35 (15.9.1921)
- Date
- 1921-09-15
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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35 Nüsse» rterial - allen mlvscr kaum » aus einige nnnnii kh der ellung Pielle» .Zniillicht in ie aus ig die- ), daß Sr den :r zioidnrchsativii, neben saltene henden nlassc» liberer, geben itt«e t Dcle- Zelbstgionsunden, :il der Wehrevölkeönnten Erfolg , woll- Schluß, bischen starken sie sich;tt6o* ) seine nehniier den . Ter Legion ka und Führer igegen it den iren. ptbr. ii. Es : Exestischcn aß die. rkerncn ter de» ier die Heit . cs so -abbaisaß in ter un- ' Pole» morder Nr. 35 Ostsnä-ApolKsKe H. Plochiuami, Verwalter Telephon: H 2802 Qanauerlandstr. 2 Artikel zur Krankenpflege Ia. Verband-Watte, Binden, 9Inll. Buber hat über die jüdische Erziehung gesprochen. Wir bilde» eine, große Anzahl von Leuten, die dein Haschomer Hazair angchörten und. der Haschomer Hazair stand unter dem Einfluß Bubers. Die Leute sind vom Haschomer sortgegaiigcn und wir kennen die llrsarlie. Die moderne Literatur, durch die sie erzogen wurden, hat in ihren Herzen ein Streben nach nationalem Leben erweckt. Aber sie hat sie-um die Tradition gebracht und sie konnte ihnen an Stelle dieser Tradition keine neuen Ideale geben. Die Jagend, die ans Bubers Erziehung hervorgegangen ist, hat einen neuen Gott gesucht. Ist es denn möglich, einen Gott zu sindeii, wenn man ihn nicht im Herzen tragt? Sic haben die Jugend ans dem Beth-Hamidrasch hinansgeführt, aber die Jugend hat außerhalb des Beth-Hamidrasch nichts besseregesunden. Es ist notwendig, daß sie wieder einmal ins Beth- Hamidrasch geht, um dort neue geistige .Kräfte zu sammeln. Ich möchte noch einige Worte über unsere Ehaluzim sagen.. Wir haben Hunderte und Tausende von Chalnzim unter, den Aiisrachisten, die bereit sind, sobald man ihnen die Möglichkeit bietet, „ach Palästina zu gehe». Aber man .stellt ihnen große Hindernisse in den Weg. Ich möchte betonen: Der misrachistische Ehaluz leidet als Arbeiter und als Orthodoxer. Die Leitungtut inichts, um ihre Lage zu verbessern. Schon in de» Palästinaämtern werden sie zurückgesetzt. Wenn cs schon einem vrihoxe» Elialuz gelingt, nach Palästina zu tommen, so wird er gleichgültig anfge- -»ommen. In verschiedenen Fällen l»at der Waad Hazirim sie wohl unterstützt, aber die Bedingungen waren so. daß es für de» »ilsrachistischen Ehaluz nnmöglich war, unter solchen Bedingungen zu leben. Wir haben in Palästina bereits den Lern einer Organisation von Ehaluzim der Zeire-Misrachi. Wir müssen zugeben, daß die Gruppe nur klein ist, aber sie wird gxößer werden und einen wichtigen Faktor in Palästina bilden. Tic Beziehungen der Linken zu »ns sind leider gespannte. Wir können in den Küchen nicht miiesse», weil sie nicht rituell gcsührt werden. Ich frage die Chawerim von links: Ihr sprecht von Freiheit. Was versteht Ihr darunter? Ist denn das Freiheit, daß man die Leine zwingen will, ihre llcberzengiing z» opfern? Ihr wollt unsere religiösen Gefühle mit Küßen 'treten. Wir sage» klar und deutlich, daß die Arbeiterorganisation nicht das Recht hat, im Namen aller Arbeiter zu sprechen. Es gibt auch einen misrachistischen Arbeiten Wir fordern,, daß die Bank Hapoalim auch den misrachistischen Arbeiter unterstützt. Wir fordern auch, daß von den Gelder» des Keren Hasessod mich dem misrachistischen Ehaluz bis Jaffa pekuniäre Unterstützung zuteil PAUL JORICHS KÜNSTLERSPIELE 7 Uhr Sotiäfergasae 13/15. 7 Uhr. Vornehmes Familien- Kabarett. Jedem das Seiuige. Roman von M Pulvermann. izufriei,. keine cht, — n, und leifäll.) :n Ruj so muß „Hände : Dinge cht Sie si über >.. eine g /.dein vcröräuche ein gc- . jüdisch Großes! ht ver» Prägen, s Man ander» Expert -Taten, lauen immer er man iri» den ß unter rferische es zio- (Fortsetzung.) Dennoch muß ich so handeln, weil mir Herz nnd .Gewisseit das gebieter. Tie wisse» ja, daß wir Abkömmlinge der Hngenotte» sind, deren Blut in Rochelle in Strömen sloß. Es wäre aber zwecklos geflossen, und ich wüßte midi meiner Ahnen schäme», wollte ich de» erhabene», seclenerhebenden Gedanken, für den jene ihr Leben ließen, durch Jntollerauz und Glaubenshaß als Torheit stempeln. Meine Borfahre» haben sich sür Glaubenslind Gewissensfreiheit geopfert. Auch Ihre Bäter, Herr Klaßner, sind für diese heilige Idee gestorben, darum aber wollen wir beide für diese heilige Idee leben.- Die Parallele mag freilich-nureine zufällige sei», aber ich sehe nicht ein. warum sie nicht zu'Ihre» Gunsten gedeutet werden sollte." Mt einer freien, doch ehrfurchtsvollen Bewegung wandte er sich-jetzt dem Geistlichen zu,'um dessen Ansicht zu---Hören:. Dieser aber schüttelte ablehnend den .Kopf. Er warf einen eigenartigen Blick ans Ellen und verließ eilig das Zimmer. Die beiden Alten folgte» ihm. . Jm .5lorridor öfsnete Dnmont die Tür'des Wohnzimmers. und winkte dem Bikar einzutreten. Strömer folgte aber nicht der Einladung, sondern grifi wortlos nach seinem Hut .und schickte sich au, das Hans zu verlassen. (Las Ehepaar blieb verblüfft stehen. „Ich »ahm an, daß Tie noch ein Weilchen bleiben werde,;, um die Sache mit uns zu besprochen," sagte Frau Dumout besangen. Her Bikar verneinte abetiiials schweigend. ' -jDcmjt. beten' Sie wenigstens,-mit uns," flehte die Frau' Pveiter. - . Stromer aber sah sie mit seinen scharfen, kalten Angen an und ließ endlich seine harte, heisere Stimme vernehmen: „Wie: ich Tpäter.über diese Angelegenheit denken werde, weiß ich moch. nicht. ' Jetzt aber ist es mir unmöglich, mit Menschen zu beteih die die Stützen und Säule» der . »keue Jüdische Presse wird, und., daß unser. Keren Hechaluz unterstützt werden soll. In . sozialen Fragen haben 'wir - Gemeinsames mit den übrigen Arbeitern, speziell 'mir dem Hapoal Hazair. Aber wir wollen, daß man wissen soll, daß wir Zeire-Misrachi geschlossen innerhalb des Misrachi bleibest.'Wenn mir sehen, daß hier l 1t) Delegierte des Misrachi und der Zeire-Misrachi sind, muß man mit ihnen rechnen. Wir wollen nicht den Weg der Linken gehen, die im Zionismus nur Sozialismus und nicht das gesamte Judentum sieht. Wir wollen diesen Weg-nicht'gehe», weil wir zu unserer alten Kultur zurückgehen und sie in ihrer Blüte sehen.wollen, wenn wir in das Land unserer Bäter zurückkehren. Der Zionismus wird mir dann sein, wenn er im Geiste jüdisch ist." F a r b st e i u - Warschau: „Bon der Linken wurde uns gestern zngeriifen: Freiheit! — Besteht aber Freiheit in Gewissrnszivang, in Beleidigung der heiligsten Gefühle? Wir wollen nicht nur körperlich nach Palästina gehen könne», sondern mit unserer Thora und mit unserer Kultur. Wir ioollen euch nicht fromm machen, aber auch ihr dürfe uns. nicht vergewaltigen walten. Die religiösen Juden, die in, Goluth so viel gelitten haben, erhalte» in Erez Israel nicht einmal die Möglichkeit, so zu leben, wie es ihnen Bedütfnis ist. -— Der Misrachi wächst, — nnd beim nächsten Kongreß werden Sie sehen, daß die -Hälfte der Delegierten ans unserer Seite ist. (Beifall. Zwischenrufe links: „Das wird nicht sein! Wir bauen das Land!") Das Land werder nicht ihr baucn, sonder» das ganze jüdische Bolk." Uffischkkn über die Kulturfrage. Auf einer Versammlung des Misrachi am Nachmittage des eiste» Kongreß-Sabbats waren Prof. Weizmann und ll > > i f ch k i n erschienen. Es sprachen F a r b st e i n, Berlin, F i s ch m a ii ii, Pick, Tchönfeld und andere vom Misrachi. Weizmann erwiderte sodann ans die Punkie, die die zionistische Politik beirasen, und ll s s i s ch k i n, der Leiter des Waad Hazirim in Palästina, auf die kulturellen und speziellen Beanstandungen, er jagte: „Es ist eine Legende, daß wir Gegner der Privatinitiative sind. Wer nur. in Palästina arbeiten will, kann unserer llnterflützung sicher sein. Doch diese Unrerstützung ist praktisch nur durch Kredit möglich, und den kann weder die Exekutive noch der Waad Hazirim geben, dazu bedarfs großer Kredit-Institutionen (Hypothekenbank, Jndustriebank nsw.). Hinsichtlich der Borwürfe vom religiösen Standpunkt aits bin ich mit dem Misrachi einer Meinung.. Man darf' nicht das Neue vom Alten abreißen! Die Trennung des Neuen von dem Bisherige» ist Assimilation! Aber um gegen diese Assimilatio» aiizukämpfen, gibt es nnr einen Rat, nur eine Lösung: möglichst viele religiöse Juden nach Erez Israel bringen! Mein persönliches Bestrebe» geht dahin, daß das religiöse Element, das »ach Erez Israel kommt, vollkommen gleichbercchtigr mit dem nichtreligiösen ist. I» dieser Beziehung wird der Misrack.i auch von der zionistischen Leitung keinerlei Hinderung erfahren. Leider bringt aber jedes Schiss uichtrctigiöse Einwanderer, und von den U> Delegierten, die Erez Israel nach Karlsbad schickte, gehören nur 4 zu den Religiösen. Die unrituellen Küchen sind von den Kolonien selbst gegründet worden nnd nnierstehen nicht der Aufsicht des Waad Hazirim. Ich habe mit den Leitern der uiirikuellen Küchen verhandelt: sie behaupteten, das koschere Fleisch skilkr sich teuerer: ich erwiderte, die Differenz sötte ihnen gezahlt werden, — doch das lehnten sie ab. Die Schulen des Misrachi sind musterhaft. Er möge in Eie.z Israel immer mehr Schulen errichten, — Christenheit zerbrechen und ihre Kinder dem Feinde leichten Herzens anStiefern." Er war bereits eine geraume Weile fort, als die beiden Alken »och verwirrt dastanden und sprachlos einander anbllckten. Dann ergriff Duinonr die Hand seiner Frau, drückte sie zärtlich' und sprach gelassen: „Koiiini, Aniiy, dann wollen wir. selbst beten." Fast zur selben Minute nayni Chase Rachel, dort unten im entgegengesetzten Teil der- Stadt, das heilige - Psalmenbuch zur Hand, um bereits zmn zwanzigste»,,wie? ihre Gebete jU wiederholen. Zweites 58 u ch. Jude und Christ- IM. Elle» .Klaßner, wie sie sich z>, nennen nach und nach gewöhnt hatie, saß während der'Dämmerung nach einem heißen, langen Inlitag am offenen Fenster und dachte nach. In der Hand, dir . müßig im Schoße lag, hielt sie ein Buch, in'welchem sie gelesen hatte, bis die Abenddämmerung hereingebrochen war. Sie war bereits seit einem Monat verheiratet, und nach einer dreiwöchentlichen Reise hatren beide Gatten es vorgezogen, die letzte Woche von Klaßncrs Urlaub in ihrem Heim in dem kleinen, schinucke» Häuschen zu verleben. Henke hatte -Klaßner seine Tätigkeit wieder ausgenommen, und Elken harrte jetzt feiner Heimkehr aus der-Stadt. Die ungewohnte Stille und Einsanikeit waren ihr auf. die Nerven gefallen und hatten ihr eine Art körperlichen Schmerz bereitet. 'Sie.war zwar nicht allein im Hause, und ans der Küche drangen eigenartige und wunderliche Laute an ihr Ohr, bald voller Begeisterung, bald wieder eintönig flüsternd,„ald singend, bald .wieder klagend. Bereits seit einer stunde betete Chaje Rachel ihr Abendgebet, und ihre Töne wirkten noch mehr niederdrückend auf die junge Frau ein. Ellen dachte jetzt an alle Ereignisse zurück» die mit ihrem Uebertriit zum Judentmne im Znfamiirenhang standen .und ihr heute wie - ein Traum vorkmnen. Am deutlichsten war lwch der eine Gedanke in ihrem Gedächtnis hasten geblieben, daß sie. bei all diesen Vorgängen von einer, hofsnungssrohen Zuversicht sür die Lukunft beseelt war. Seite 3. Olfenbaclier Orneklnit-ialagel ÖffMbaoh a. l. Telefon 123. k Unübertroffene Teppichrelnigug mittelst Druckluft. I und dann wird dort mit der Zeit eine gesunde, wahr-- hast jüdische Atmosphäre geschaffen werden? In solchen Dingen läßt sich u u r mit moralische it M ittein tämpfen. Bon den religiöse» I n d e n «, llei» nnd von ihrem Tun hängt es ab. daß ihr Einfluß, in Erez Israel sich Verbreiter und stärkt. ll s s i s ch k i n sprach vom Herzen zum Herzen. Eine zionistische Ardeiterkouferenz. „Für das arbeitende Palästina" ist der. Raine einer- Konserenz, zu der sich die -gesamte Linke des gegenwäriigenl in Karlsbad tagenden Zionistischen Weltkongresses vereinigt, hat, um gemeinsame Richtlinie» für die palästinensisch e A r b e i t e r p o l i t i k aufzustellen. Die Initiativ^ zur Einberufung dieser Konferenz ging von de», sozialistischen Weltverband P o a l e Z i o n aus, der der Wiener Inieriiationalen ArbeitSgeiiieiiischaft angejchlosse» ist und ans dem Zionistenkongreß die äußerste Linke bildet. Neben dem genannten Perband sind aus der Konferenz die sozialistischs Partei Zeire Zion, alle in der Hechaluz verbuildenen Organisatione» der Ehaluzim (Palässiiia-Pioniere) und die H i t a ch d n t h vertrele», welche eine Bereinigung oer palästinensischen 4l>.beilerpartei Hapoel Hazair mit ' dein rechten Flügel der Zeire Zion darstellt- Mit ihren Ui> Delegierten verfügt die ülrbeiterkonferenz über ein Viertel der Gefamtstininrei, des Kongresses. ' I» ' seinem E r ö s s n n n 'g s r e s e r a t wies R u b a - schow-Wien, der die Sitzungen leitet, darauf hin. daß bereits Theodor Herzl der Ansicht Ausdruck gegeben habe» daß die zionistische Bewegung die große Älrbeitsangelegen-- heit des jüdischen Volkes sei. Daraus folge notwendig: daß auch der sozialistische -(ionist sich an einein Kongreß beteilige» müsse, der vor der Welt die Verantwortung für die?l»smirk»ngeii der zionistischen Bewegung trage-. Wenn der Weltverband Poale Zion aus dem Kongreß erschienen sei, jo habe er dies in dem klaren Bewußtsein getan, daß es hier lediglich gelte, die -Interesse» des jüdischen Proletariats wahrzunehmen und dafür Sorge zu tragen, daß in Palästina ein von Ansbeiituiig freies Geineinioesen erstehe. Da die Erreichbarkeit dieses Zieles vornehmlich von der Stärke der jüdische» Arbeitervertretung abhänge und diese durch die gegenwärtige Zersplitterung nicht den erforderlichen Grad erreichen könne, habe man die Pflicht, sich wenigstens über die Zenrralproblenie des jüdischen Proletariats zu verständigen. Die augenblickliche Lage erheische vor alle», eine zielbewiißte laiidwirrschaftliche .KolonisationSpolitik, welche höchste Produktivität gewährleiste» und den Interessen des arbei,enden Volkes entsprechen müssen AlS zweiter Redner referierie Agronom Etting.er- Iersualem über ein K o l o n i s a ti o » s p r o j e k r, dessen Durchführung von dem „Landwirlschaftlicken Rat der Bereinigten Palästineiisischei, Arbeiterorganisationen" verlangt wird. Ettinger sieht u. a. "die Förderung der kooperativen L. Fassbenders I TS.onfltrureii wiedeKln Frankfurt in Friedensqualltät. Kaiserstrasse SS. - die keine Furcht über die. Vergangenheir aiifkonime» litzß. Mit ülrtnr an ihrer Seite, der bei dem Unterricht, den er ihr selbst erteilte, eine warme .Liebe sür sie' offenbarte, satte sie sich alles leicht angeeignet, was zu ihrer religiösen Weihe ersorderticki war. Innerhalb weniger Wochen (titte, sie die .Grundsätze der jüdischen Religion und die Einzelheiten für die Führung eines riilielle» Haushaltes ersaßt und auch die Kenntnis der hebräischen - Sprache sich angeeignet. Klaßner gab sich darum keiner Besürchtnng hi», als er ein diesbezügliches Gesuch bei dem Rabbinät einreichte. Sie cmpfand eine» gewissen Stolz, als der Rabbiner nach überstandener Prüfung ihr den Namen „Sara, Tochter Abrahams, unseres Vaters" beilegte. Drei Monate später fand die eheliche Berbiiidttng statt. Als Ort der Trauung hatte Klaßner sei» eigenes Häuschen bestimmt, aus welchem ein Teil der Möbel entfernt wurden, tun Raum für de» Trauhimmel zu schafsen. Es waren auch, nur zwei männliche Zeuge», das Duuioiit-sche Ehepaar und- Üllice^Aiahlow als Gäste ,zugegen. Ehaje Rachel blieb nahe der Tür stehen und begleikere die ganze Amtshandlung, mit- Schluchzen und herzzerreißenden Klagen, so daß Klaßuer, um bei Ellens nichtsüdischen Verwandten keine Miß^> deutuugeu aiifkonime» zu lasjeu, sich zu der Erklärung veranlaßr sah, diese Trauer mit dem Tode des Vaters zu begründe», dem es nicht vergönnl war. de» Ehrentag, des einzigen Sohnes zu erleben. Trotz dieser Erklärung aber konnte sich die alte Frau Dninont nicht enthalte», einen mitleidsvollen Blick auf Ellen zu werjen) die nach vollzogener Trauung glückstrahlend und zärtlich sichvon ihren Pslegeeltern verabschiedete. Mit einem- Lächetn dachte Ellen jetzt auch, an ihre erste kennen zit lern?». Als.sie dort anlangre», ließ sich Chase Rachel überhqiipt iiichi blicken, und nachdeiii die Gäste ettvar eine halbe Stunde i» der guieil Stube gewartet hattet während Klaßner iinmer wieder hiuausging und. yereinkan^- ging endlich die Tür auf, und die. Alte-kam zmnIöorichMr in einer fettigen Küchenschürze-, die Per rücke ans Stzqr ei» wenig verschoben, einen wollenen Srrnmps his zuvü Ellbogen ans dem Arm gestreift, von dem eine grotz^Stästtz;