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Neue jüdische Presse · 1921-09-15 · Heft 35 (15.9.1921) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 35 (15.9.1921)
Date
1921-09-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4. Neue Jüdische Presse. Nr- 35?tr. -WUWWWrWlWWWv ^utäute 91. BagliiH 8 Uhr. -Tel. -HanBa 5516. Täglich 4 Uhr-Tee <uter läwirkäg erster Kanstkräfte. Urbeiterkololtisation, Errichtung von Siedlungen. - selbstardstender Bmiern und schließlich ,dic Gründung einer palästinensischen Arbeiteriiineirfarm vor. aus der jüdische '. Mädchen zn Bäuerimie» erzogen werden sollen. - - / In der Diskussion zeigte sich» daß die ans der ftonscrenz »ertretcue» Gruppen Ätingcrs Vorschläge vor dem Kvii- /greß energisch untersuchen und zugleich'Dr. Soskins neuen - / Plan einer auf Export beruhenden Obst- und Getreidekultur / nach chinesischem Mister für Palästina ablchnen werden. Im Znsmlimenhaug mit Eiftngcrs dieferat befaßte sich die Konferenz in ihrer zweiten Sitzung mir einem bedeutungsvollen Tiedlungsplan des palästinensischen Arbeiters Lewkowiez i'Kinereth), der die genosfenschastlicheu Arbeitersiedlungen in Palästina durch Großsiedlungen ergän- . zen will. Der Borschlag beruht mif drei wesentlichen Punkten: der gemeinschaftlichen Arbeit» der Selbstversorgung - V im höchsten Ausmaß und schließlich der Beteiligung der Angesiedelten, die sich in der Investierung ihrer Energie, ’ auf beidoch leine Schuldverpflichtungen lasten, ausdrnckt. Lewkowiez hofft aus diese Weise, die Produkivittät des -einzelnen Siedlers steigern und Siedler und Boden aufs innigste miteinander verknüpfen zu können. Während man - bisher in den genossenschaftlichen Kleinsiedelungen (Äwuzoth) höchstens ,0 Personen vereinigte» sieht der neue Plan ' die S^rfvmiinn einer Koniniune aus still Personen vor. Als die Schaffung einer Kommune aus 460 Personen vor. Als geeigneter Boden kommen 23 000 Du »am in der Ebene Jesreol in Betracht: wobei auf je 50 Dunam ein Arbeiter Jesreol in Betracht; wobet aus je ängesiedelt werden soll: mit der Zunahme der Intensität soN auch die Zahl der Arbeiter vermehrt werden. Die Produktion dieser Kommune wird in erster Linie auf den lömtnnne in den ersten vier Jahren empfangen soll, gibt Lewkowiez die Summe von 265 Psd. 8g. an. Im Mittelpunkt der nächste» Sitzung stand das ausführliche Referat von El. Joffe (Hapoel Hazair) über die palästinensische B au e r n s ic d l ü n g. Rach Abschluß der Debatte setzte die Konferenz eine Kolonisationskommission ein, die aus Vertretern aller am Kongreß beteiligten Arbeitergruppeu. besteht und den Auftrag hat. ein gemeinsames Programm der Arbeiierkolonisation anfzustelken, das späterhin im Namen des in der Konferenz vereinigten Blocks dem Kongreß zur Beschlußfassung vorvorgelegt werden soll. ' Die Konferenz hörte noch ein Referat von D. H o s, dem Leiter des „Amtes für öffentliche Arbeiten der allgemeinen Arbeiterorganisarion in Palästina", an. Hos' Vorschläge, die sich auf die XLrkämpfnng der A r,b c i t e r a u l o - nomic beziehen, sartden bei den Mitgliedern der Konferenz so lebhafte Zustimmung, daß Rubaschow sich veranlaßt sah» seiner besonderen Befriedigung über diese wichtige Eiui- ' gung aller Gruppen des jüdischen Proletariats Ausdruck zil geben. . . Derttsch-veyerreich. Eine wertvolle «rSndnng. Das Wiener P a läst i ii a-Am t hat Dank der Opferfreudigkcit einiger Zionisten das Weingut Dona u w a r t e in dem benachbarten K a hl en b e r g e r d o r f erworben. Es wird einerseits den'Wien berührenden Palästina-Pionieren Aufenthalt gewähren und andererseits durch eine Weinbau-, Obstbau-, Geslügelzucht- und Haushaltsschule die sich für Palästina vorbereitende Jugend ansbildcii. 9h$loit*. Brände. ES ist Sommer, und da l)«t Rußland wieder seine Saison der. Brände. Bei dem Holzfachwerk der 'meisten Häuser'braucht nur irgendwo ein Brand auSzubrcchen, um gleich ljunderte Häuser in Asche zu legen. Am 2l. August ist in W i t e b s k fast die Hälfte der Stade Niedergebra»nt- Ein crljeblicher Teil der Geschädigten besteht aus Juden. Ein furchtbarer Brand brach in Le.pel bei Wiiebsk aus und vernichtete den ganzen Ort. Mehr als 300 jüdische Familie» sind obdachlos. Die Regierung läßt Baracken errichten. ' Wochenbett-Ansstattniigen;3 - Hugp Rothschild |Tä.Ue, Langestrasse 35. Telefon Hansa 9926. r Dr. Kerskemeli und seinen Anhang darüber nicht int llii. I klaren, daß die rumänische Regierung int eigenen Jntcrejse! der Juden' es lieber sehen und für elirlicher halten ivnrde, wenn 'sich die Juden auf jüdisch-nationaler Grundlage organisiere» nnd als nationale Mindcrl)eit ihre Rechti:'verteidigen würden. «egen »te Jeschiwaus. Die gesamte jüdische kommunistische Presse Rußlands agitiert dafür, das; die Ieschiwaus geschlossen iverden. Sowjcl-ßtitßland beweist ivieder eimual, daß dein Judentum seine, schlimmste» Feinde stets aus seiner eigenen Mitte erwachsen. Rumänien. Würdelosigkeit. Wi. ic». Morgenztg." Konditorei und Cafe. Fh. Laubenstein Hohenzollernntrasne IV. Telephon,: Hansa 985. Spezialität: Ananas-Törtchen und Pralines. Aus G r o ß Wardein wird der berichtet: ' Anläßlich der Aiuvcscnheik des Außeiiininisters Take I o n e s c u sandte die n e o l o g c a s s i m i l a t o r i s ch e I u d e n h c i t unter Führung des Obcrrabbiuers Dr. L e v - p o ld K ees kein c t i, eine Slbordnnng. Dr. Kccskemeti, der inzwisckien von der Budapester ncologen Gemeinde zum Rabbiner gewählt wurde — was,' wie in dem Vorstandsbeschluß der Budapester Gemeinde besonders hervorgchoben wurde, zum Zeichen der Änerkennung seiner m a g n a r i s ch - patriotischen Gesinnung geschah —, hielt eine Ansprache, in welcher er bat, den Juden der ehemals ungarischen Gebiete den Gebrauch der ungarischen Sprache in ihren Schulen und Aemtern zu belasse». Mit einem taktlosen Seitcnhicb ans den ZioiiiSinuS und die in Siebenbürgen um sich greifende jüdischualivualc Bewegung sagte Dr. Kccskemeti: „Wir bitlen nur eines: Man möge die Heiligkeit unserer Seelen nicht stören, man lasse uns unsere Sprache und zwinge uns nicht, auf Grund irgendwelcher Theorien eine andere Sprache für die »iifeiige zu bekennen, als diejenige, in d e r e n herrliche n K n l 1 n r w i r c r z o g c n w n r d e n. Wir bitte» de» Herr» Minister, so wie' er seine eigne seelische Freich-it verteidigt, auch nicht zuzngeben, das; uns an Sielte unserer iililigsten Gefühle fremdartige Sehnsucht und uns fremde Wünsche aufoktroyiert werden." I o n e s c il betonte in seiner Antwort, das; jede nationale Minorität selbständig darüber entscheiden könne, ob sic sich als besondere Minderheit zu organisieren wünscht oder sich einer anderen Minorität anschließen will. Den Juden stehe es frei, sich als Inden zu organisieren oder darüber schlüssig zu werden, welcher kulturellen und sprachliche» nationale» Mnderheit sie sich anschließen. Der Minister lies; aber Amerika. Die Zustände auf Sllis Island. < Schl ach t,. der Vorsteher des WohlfahrtshjirosJans Ellis Island, hat in einer Eingabe an.'.den. Arbeitsinininer festgcstellt, daß auf dieser Eiiiwandererskatioil Mängel au Fürsorge, Hygiene und. menschenwürdiger Behandlung vor-1 herrschend sind; sie gleiche eher einem Gefängnis als einet j Stätte, die die zukünftigen- Bürger der Vereinigten Staaicu zu passieren ljaben. - Kanada. Bestimmungen über die Einwanderung. - Paß des Heimatlandes und eine Geldsununc iiit Wene von 250 Dollars canadischer Währung außer den Mitteln für die- Bahnfahrt bis zum Reiseziel., ■_ Antritt der Reise direkt vom Heimatslaiidc und' iir ilnnntcrbrochener Fahrt mit dort gekauften oder in Cänada bezahlten Schifsskarten (Prcpaidsj. Körperliche nnd geistige^ vollkvimncn'e Gesundheit, moralisch eiulvandsrei, genniie Adresse einer Person in Eanada, zu der der Eiinvanderee sich begeben will. Ausnahmen: 1. Von dem Besitz von 250 Toll, sind befreit Eltern, die zu ihren Kindern fahren, Kinder unter 18 Jahren, die zn ihren Eltern reisen, Franc», die ihre Männer aussuchc», Landarbeiter und Dienstboten mit gesicherter Arbeit. 2. Ei» Hochschüler kann zugctassen werde», ohne den obigen Bestiimiliiiigen untcnvorseit zn sein. Jedoch mutz der Betrcfsende Nachweisen können, daß er wirklich Student ist und in einem ranadischen Kollege oder an der Nniversitär imiiiatrikuliert werden soll. 3. Touristen, Reisende, Mitglieder dramatischer, künstlerischer und athletischer Gesellschaften können z e i t w eilig zngclassen iverden, ohne das; die obigen BcstimmmigenAnwcndmig siiiden. 15' laiisgcm I»ic an-: e»i, »n stcrlinc «< Iscin it Ihiitiohl Itzs wc> Idee V> li > c b - s» Idcicn : lichen lim 03: Icine ha Ib',alten, llai-tit j Di Isondcri lein )rf |[tnmiuc Imigkcit Imandel . I> Ikinc Es Ihcliens Ischer < «jiiidcr llu'tvauc Isstäintl l|ie ne striligsk . Pl Dlc schic WfH % itiu-m |uid t N Ipcrte |ni! d er teil, i IÜIiTCII Perso«atte» ». (leise SHtteUssges. Berlin. Der Gejamtvorstand des Verbandes der j ü d i s ch e il I n g e il d v c r e i lt c Dcntschland s tritt am l«. September ds. Js. i». E ö l n. zu einer Pitznng zusammen. Am Abend des gleichen Tages findet eine große Kulldgebmig statt. ' Berlin Die hiesige jüdische Eem c rüde" kann jetzt ihr 250 j ä h r i g e. s B e st c h e n feiern. l i s ch Ihaine I.Vcrg Ipnda Urscl-ci Conditorei und Cafd Wilhelm Wendel I AHegasse 6 . Talefon Hansa 1288. Franktnrter Breiiten d. Betmäuuclien. - njkdcl niil einem blanc» Faden herunierballmelte. So blieb - sic -aus der Schwelle stehen, und während sic Elle» mit einem eisige» Blick anstarrle, ließ sie Frau Dumoiit gänzlich , nnbeachtel. Und als die letztere, nachdem sic sich von ihrem Epstauiieil über diese befremdliche Erscheinung erholt hatte, - mft ausgestreckrer Hand ans Ehajc Rack;el' znging, verließ diese eilig nnd schtveigeiid, ivie sie gckommeii, das Zimmer, um-sich-wieder »ach-der Küche zn begehen. Besser konnte ' sie ihre» Widerspruch gegen diese Verlobung nicht zm» . Ausdruck bringen. Klaßner hafte das peinliche Schweigen mit ciiiein vertegenen Lächeln uiilerbcoche», iildem er er- ' klärte, was ja auch der Augenschein zn bestätigen schien, daß, seine Murtcr in Gegenwart Ftcmder sich ein wenig -besangen jühle. Ellen -hatte seine lahme Entschuldigmig uriterbrochen, indem sie zärtlich seine Hand drückte, um die-llnansgcsprochcne Versichernng anzudentc», daß trotzdem alles gut werde» wird. — —■ — An demselben Abend halte'K laßner auch die Wotiuuiigs- ' angelegenheii mil der Mutter erörtert, ohne aber seine Absicht, »ack> einer' bessern Gegend Zu zielpn, auch nur- .missprcchen zn lönucu. Tenn kaum hatlc er eine darauf hin- - zielende Audeiilung gemacht, als sie heftig und cutschlosseu, erklärte, daß sie ans.dieser Gegend iiie und nimmer fortr ,. gehen würde. Das Hans wäre sehr schöp,-v.iel schöner als? - dasfenigc, das sic mit dem Vater in der Heimat bewohnte. 4- Hier misse sic auch schon ganz genau, wo jeder Teller und " jeder Tvps sich üesinde, außerdem sei ans dem Boden noch eine wnilderschöne Kammer vorhandcu, das österliche Gcschirr anszubewahren. Sodanii habe es ihr i» der ersten: * Ztit Mßiie und Arbeit genug verursacht, das klugeziescr aus '. ' .der'«zitchr ausziirotten, lind nachdem dies ihr gelunge» sei, ' - - lürröc sic sich wohl hüten, die blitzsanbele Knche'eincm ändern zu überlasse». Sollte er aber doch auszteheii. wollen, so " brauche er sich nicht »ui die alte Mulles zu kiimniern, : sie werde schon ein Stück trockenes Brot und einen Strohsack -^ chei, den - Landsleutcu zu jeder Zeit, finden. .„Und dann," " schloß sic ruhig und sachlich, „in Biese», Hause bin ich - die Alteingesessene und jene der Eindringling, in einem I andern qbcr tvird man mich.«ls den Störenfried betrachten."' 7 4», Klaßner war innerlich, mil dein Resultat der Auseinandersetziing auizusrieden, aber er koiniie sich nicht enthalten, " ' ' ' . den Scharfsinn der Mutier .mit ihrer letzte» 'Bcinerkniig z» bewiiildern. Ellen yatic ihn auch von dieser Verlegenheit bald befreit. Das Haus sei zivar tlein, aber-fiir eine Person mehr werde sich wohl noch ein Plätzchen sinden. Der herrliche-Park in.der Nähe biete anch inaiichcrlei Annchinlichkeite», außerdem habe gerade dieser durch den Schiveiß ehrlicher Händearbcit znsanimengekittcle Stadtteil von jeher eine große Anziehnngst'rast sür sic besessen. ' Klaßner war hocherfreut und icille dies der Mnlter mit, die es mit einem verächtlichen Achselzucken aufnahin. Ellen hatte die. Bille ausgesprochen, daß cs ihr gestattet sei, bei der Aiisstcllnng der Möbel etwas mehr Geschmack und Stil anwcndc» zn dürsen, wofür Chase Rachel abermals ein wcgwcrseiides Lächeln znm Ansdruck brachte und schweigend »ach ihrem Knchcnbercich sich begab. Bald schwanden die. gehät'ellen Deckch?» von Sofa und Kommode, ebenso der viereckige Spiegel, der noch , aus dem Heimatlandc stammle, und die billige» Oeldruckbilder des König-Zpaares, »in einigen guten Kilpserstichen .Platz, zu machen: nur ei» geschniacklos eingerahmtes buntes Taschentuch, das den Gvtlcsdienst am Versöhniiiigstage' der jüdischen Soldaten vor Metz vorsicllic, mußte ans Klaßners Rat an feiner Stelle bleibe». Eha,e rstachel hatte diese Umivandlung mit demiclbcn steinernen Blick betrachtet, mit dem sie Ellen bei der erstell Bcgcgnniig angestarrt hatte. Sie ivich' nicht aus der Küche, die sie »ift Argne-angrii überwachte. Die christliche Frau inag das ganze Haus aus den Kops stellen : bei der Küche aber heißt cs: „Hände weg!", - -Bei allem, was ihr Mann ihr sagte, und was ihr eigener Menschenverstand lehrte, mußte Ellc» eingestchen, daß dem Gebahren der altciiFra» eine gewisse B.erechtigniig nicht abgesprock;en werden durste. Im GegenteU', im Fern halten der Schwiegermii tter fand sie Ursache, sich zu beglückwünschen. Es' bedeutete choch - sicherlich »irr, daß die alte Frau cingesehcn hafte, in dem Kampfe um die Liebe, ihres Sohnes unterlegen zu sein. Als sie bei dcr Rückkchr von her Hochzeitsreise, aus dem Wagen gestiegen, waren, - wurden' von der alten' Frail mit einigen' leisc; gemurtnelteil Worten empfangen, dir, soweit Ellen sie verstehen konnte, etwa den Linii haben liivchtc»: „Seid Ihr endlich da!" ynd die Iknterhalrnng,.die sie mit.dem..jungenx >. 7- - - Ehepaare in den folgenden Tagen sührte, geschah in dergleichen Tonait, wobei Ellen Gelegenheit lialle Ivahrz»- ncl.men, daß sic auch-jede Zärtlichkeit des Sohnes mir giilverkcunbalein Widerspruch ablehnte. Alle diese Vorgänge, über die Ellen jetzt in dem zunehmenden Dunkel nachgrübelte,- erschienen ihr in einem st-cnildlichen Lichte, nnd altes deutete.darauf hin, daß ihr an der Seite des Gatte» eine glückliche Znkunst'bevorstand. Jetzt vernahm sie draußen Klaßners Schritte. . Sie sprang freudig ans, lies ihm-bis-zur. Tür des 'Wohnzimmers entgegen, eine Fülle der Z.ärtlichkeit im Herzen, ein'Liebeswoft auf den Lippen — "als sic plötzlich iinsanft und 'nnivirsch von Chase Rachel beiseite geschoben imirde. '7 l - „Nicht Du! Erst komme ich!" rief die Alls, und -mil lautem Schnalze», >vie das Knallen einer - K iiiderbüchsc. küßte sie den Sohn ab. <;; K laßner tat ihr schtveigeiid deii Willen.' ilkatürlich er Ijiclr Ellen ebenfalls ihren Kuß. Deunoch koiuirc Elhcii nicht den Gedanken los werden, das; sie sich iii der alten F-ran getäuscht, hatte, »iid damit tvar sic selbst der guten-Vorbedeutung, die sie .sich vorhin er» zilsaiiimengeklü'geft und' Zlisaiiimcngekrübelt hatte, beraubt. IX. dem Die Abciidniahlzeit lvae vorüber. Chase Rachel chatte Drängen des Sohnes nachgegeben »nd ciiie Bedieniiiigs - - frau aiigciipiumen, doch die Küche besorgte sic nach wie vor allein. Ellen machte keinerlei. Einivendung, auch darin blieb die alte Frau eigensinnig, daß sie nicht init den Kindern an einem Tische sitzen wollte. Sobald zie 'die Gerichte ansgeiragen ljatte, verschwand sic/ um allein-in der Küche zu spNsen. - 7, . " Nach beendeter Mahlzeit führte Klaßner Ellen-wieder zum Fenster und sprach zärtlich: „Nun,-: Liebling: - weißt Du, was Dir bevorstcht./Wie der heutige Tag, iperden alle 'andern vergehen. War-es Dir sehr ungngenehiir, so allein zu bleiben'?" „Es war wohl ein wenig einsam, aber ich hatte doch für den Abend rtivas /Gutes zu rrwarte»:" r (Fortsetzung folgt- >7-%- ’

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