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Neue jüdische Presse · 1921-09-08 · Heft 34 (8.9.1921) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 34 (8.9.1921)
Date
1921-09-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Nr. 80 Seite 4. Neue Jüdische Presse. Nr. krWi^er LiwsÜerspLels Uaiaenstraaae €9. Beglnri 8 Uhr« TeL Hansa 5516. Täglich 4 Uhr-Tee ■■■=. -y . nnter Mitwirkung erste» KnnatkrS^te. (Scgitcr der Leitung und Verrreter der antinationalen Forderungen der Brandeis-Gruppe, der durch seine rhetorisch wirksame Rede erzielt wurde, ist unter dem Eindruck der folgenden Redner in der Generaldebatte, insbesondere durch die Ausführungen des. Oberrabbiners Tr. Chajes und des amerikanischen Delegierten Goldberg, vollkommen verflogen. Es ist unzweifelhaft, das; der Kongreß einstimmig oder zumindest mir überwiegender Mehrheit die Haltung der Leitung gutheißen wird. Der Block bat sich am Freitag konstituiert. Zum' Vorsitzenden wurde Stricker gewählt. In'die Leitung wurden ferner berufen: .Lipski für Amerika, Dr. Hantke für Deutschland, Abgeordneter Grünbaum für Polen, Dr. Leon Reich für .Ostgalizien, Dr. S a lki g d für Rußland und Dr. R i e m i r o'w e r für Rumänien. Die Exekutive wird in den nächsten Tagen dem Kongreß zwei soeben von der englischen Regierung herausgegebene Dokumente vorlegen, die auch vem englischen Unterhaus zugegangen sind. Die Dokumente beziehen sich auf den endgültigen Entwurf des Palästina-Mandats, der von der englischen Regierung als offizielles Dokument ljerausgegeben wurde und dem U ii terhaus überwiesen worden ist. Eine Aenderung in diesein Entwurf besteht in der bereits gemeldetes Bestimmung bezüglich Transjordaniens. Die Bedeutung dieser Aenderung liegt darin, daß dort -zum ersten Male aüsgedrückt wird, daß T r a ns jorda - nie» de jure zmn Bereich des palästinensi-i scheu Mandats gehört, so, daß, dem Fortgang der jüdischen Kolonisation entsprechend, in Zukunft auch in diesem Gebiete östlich des Jordan die zur Ausbreitung der jüdisch-nationalen Heimstätte notwendige Einwanderungs- und Kolonisationsarbeit vorgenommen werden kann. Gleichzeitig legt die englische Regierung den Bericht des Oberkommissäxs von Palästina Sir'Herbert Lamucl über die Berwaltungsperrode vom l. Juli 1030 biszur Gegenwart dem Unter- Hause vor. Der Bericht weist auf alle Schwierigkeiten hin, die in der Berichtsperiode zu konstatierest waren, und spricht deutliche aus, daß die Fortsetzung der Arbeiten zur Errichtung der jüdischnationalen Heinistätte zu einem positiven Resultat führen wird. Aus Initiative des „Verbandes für die ökonomische Entwicklung Palästinas" fand heute in Karlsbad eine Besprechung jener Kongreßteilnehmer statt, die sich für den industriellen Aufbau des Landes interessieren./Die Versammlung sprach sich gemäß dein Vorschläge Dr. R ü p p i ns für eine intensive Ausgestaltung des unter der Leirung Ruppins bereits bestehenden Informationsdienstes aus, der nach Maßgabe der Mittel allmählich in einejüdische Handelskammer mit den einer solchen znsallenden Aufgaben auszubauen ist. Ungemein anregend und von entscheidender Bedeutung für die weiteren Pläne waren die erschöpfenden Auskünfte, welche - Konditorei imd Caß Ph. Iiaubensteilt Hohenxollernctrasse 18« Telephon: Hansa 985. Spezialität: Ananas-Törtchen und Pralines. die zahlreich erschienenen Industriellen aus allen jüdischen Siedlungsgebieten auf ihre Anfragen wegen der.verschiedenen Industriezweige'von den besten Kennern, der wirtschaftlichen Verhältnisse Palästinas erhielten. R u p p i n bezeichnte insbesondere Textil- und B a u i n d u.st r i t sowie .H o te 1 - w es e n für zukunftsreich, warnte aber mit Rücksicht auf die Geldknappheit und die schwierigen Äreditverhällnisje davor, Unternehmungen mir. ungenügendem Kapital zu beginnen. ... Karlsbad, 5, Teptbr. Die Generaldebatte über die politischen Berichte und die Tätigkeit der Leitung wurde heute zuEnde geführt. Das Interesse des Kongresses war auf das Höchste gestiegen. Die Sitzung war heute den ganzen Tag über so stark besucht wie am Eröffnungstage pnd am Abend ergab sich das interessante Schauspiel eines mit elektrischen XSpannungen überladenen Auditoriums.; Der Permanenzausschuß hat heute beschlossen, die Mandate der Delegierten aus Sowjetrußland und der S owjetükraine nich t v oll a nzverkennen. 78 Delegierten wurden nur Sitze eingeräunrt, dagegen wurden ihnen Sitz'und Stimme in de» Kommissionen zugestanden. Der bezügliche Antrag wurde vom 'Abgeordneten S t r i ck e r gestellt, der ihn damit begründete, daß einerseits die Legalität des Kongresses unanfechtbar bleiben müffe, andererseits solle doch die Wertschätzung und Achtung vor den Delegierten zmn Ausdruck gebracht werden, welche trotz al rr Verfolgungen durch die Sowjctregierung an dem zionistischen- Ideal festgehalten und die für sie besonders gefahrvolle Reife nach Karlsbad nicht gescheut harten. Vom Oberkommifär in Pa'ästiur Herbert Samuel ist eine Botschaft an'den Kongreß eingrtroffen, welche der politischen Kommission unmittelbar nachderen Zusammentritt vorgelegt werden wird. Ferner wird ein Weißbuch des Oberkomntissärs über de Lage - inn Palästina erscheinen. Die 23. ordentliche Generalversammlung der Jü bisch e » K o l o n i a l b a n k wird mn Donnerstag in Karlsbad stattfinden. Der Permanenzausschuß machte heute folgende Vorschläge für die Bildung der K o m m i s s i o n e n: Es wird - eine politische Kommission von 45, eine Organisation s k o m m i s s i o ir ebenfalls von 45, eine Palästina- Kommission von 180 und eine F i n a n z k o m m i s - s i o n von 120 Mftgliedern gebildet. Die Palästina-Kommission gliedert sich in eine Einwanderung»- und in eine Schu l.kommission. Die Finanzkommissiou wird sich in eine Kommission für Finanzen der Organisation, für die Finanzinstitute und für den Palä-- stina-Aufbaufonds (Keren Hajessod) teilen. Es stiegt ferner der Antrag auf Errichtung einer Rechnungskommission vor, welche die finanzielle Grundlage für die, Arbeit in Palästina überprüfen soll. Es ist auch eine .Kommission gebildet worden, welche die Haltung der Bell m t e n der. Organisation untersuchen und dem. Kongreß darüber berichten wird. Nürnberger Brief. Am 23. August fand hier die 40. Generalversammlung des jüdischen L e h r e r v e r e i n s 'in Bayern statt: in den. gleichen Räumen, in der vor Kurzem erst der Verband der bahr. Gemeinden getagt hatte. Und der Geist jener Tagung und ihre Beschlüsse waren durch alle Verhandlungsgegenstände des Lehrervereins zu 'spüren. Eine freudige Stimmung — keine überschwängliche — erfüllte die Gemüter in der- Gewißheit, daß durch die Bewilligung von Mitteln in der Höhe von „Es tut gut, Sie sprechen zu hören," sagte sre lei,c, sich ihm nähernd. . _ ... Ein Zittern überfiel ihn, als er ihre Nähe veripürte. Wer -wollte jetzt noch behaupten, daß er nervenlos, daß £t ohne Leidenschaft sei? Er streckte den Arni aus und berührte den Knopf der elektrischen Lampe, so daß'das Zimmer im nächste» Augenblick hell erleuchtet war. „Wir müssen einander unsere Gesichter zeigen," sprach er erklärend, „um zu wissen, wie wir in dieser ernsten Stunde uns sehen." s, Sic entfernte sich wieder einen Schritt von ujm. „Wir möchten wohl jetzt zu Onkel und Tante gehen." „Wissen denn diese noch nichts?" „Nur, daß wir befreundet sind." „Wird das eine genügende Vorbereitung für sie sein?" „Ich weih es nicht. Aber je weniger sie vorbereitet "sind, desto unbefangener werden sie cs ansnehmen. Komoren Sie." - ■ , ,-• . Er folgte ihr mit einem Gefühl der Erleichterung. 'Das bevorstehende Urteil besaß lange nicht die Schwer- 'krast wie das gestrige /seiner - Atutter. Vielleicht aber wäre auch jenes leichter gewesen, wenn er. Ellen auch da (an -'seiner Seite gehabt hätte.-- „Siehst Du jetzt Deinen Weg klar vor Dir, mein ' Liebling?" flüsterte er ihr zärtlich zu, als sie bereits im Hellen Korridor standen. Sie lächelte ihn freundlich, an, um - aber bald einen leisen . Schreckensruf auszustoßen. v „Was ist?" fragte er besorgt. Er folgte ihrem Blick, her ans einem schwärzen, breitkrämpigen Hut Hastei» blieb, wie solche die Geistlichen zu tragen pflegen, der dort an der Wand Hing. . ■ , ■ y ■ „Es ist Stromers Hut, der Vikar unserer Kirche! /wußte nicht, daß er im Hause ist. Wir wollen lieber, -warten, bis er fort ist"! „Warum denn, Liebling?" drängte er. „Im Gegenteil: -ich betrachte es als ein günstiges Zusammentreffen./ Ir -schwieriger Dein jetziger. Kampf ist, desto größer DeinAn- /recht auf Entschädigung durch meine Liebe. Mir ist es übrigens ausgefallen, daß Strömer Euch in der letzten .Zeit"sehr oft besucht hat." „ . . y. .;. Ohne zu antworten, zog ,re ihn mrt ftch sorr. Es war ein gemütlicher Anblick, der sich Klaßncrs Blick im Arbeitszimmer des Herrn Dumont darbot. Im afsenen Herd brannte ein helles /Feuer, vor dem das alte Ehepaar und der junge Geistliche im. traulichen Gespräch saßen. Die Frau Dumont war eine sanftblickende Matrone mit einem, kleinen rosigangehauchten Gesichtchen und ihr zur Seite, die Arme über die breite Brust verschränkt, ihr Gatte, eine hohe, kräftige Erscheinung, dem man aber die Gutmütigkeit vom Gesicht ableseu konnte. Neben ihm, steif und ausrecht, korrekt in Miene und Haltung, der Vikar, der ernst und salbungsvoll zu dem Ehepaar sprach. „Jawohl, Herr Dumont, das ist cs, was wir mit aller Macht und Eindringlichkeit dem Heranwachsenden Geschlecht einprägcn müssen," hörten die beiden Liebenden ihn sprechen, als .sie da» Zimmer betraien. Bei Klotzners Anblick brach der Vikar schnell ab, um Ellen mit einem' frohen Lächeln die Hand zu reiche». Die'Begrüßung .mit Klaßuer fiel nicht besonders freundlich aus. Die Mren reichten ihm nur flüchtig die. Hand, während Strömer sich mit einer steifen Verbeugung begnügte, obwohl sie einander .kannten und schon häufig zuiamiiiengetroffen wären. „Mein heutiger Besuch gilt eigentlich-nur Ihnen, Fräulein Ellen," begann Strömer wieder im Pastoralen Tone. Er kannte sie schon von Kindheit ans und war, besonders, in der letzten Zeit, ein häufiger Gast in diesem Hause gewesen. „Wie in früher» Jahren will ich auch in diesem .Sommer eine wöchentliche Missionsstunde einrichie», für die ich mir Ihre.Hilfe sichern will." . Ellen machte'eine'verneinende Bewegung und'trat einen Schritt zurück, um seinen durchbohrenden Blick zu vermeiden. . „Es ist zwar noch etwas zu' früh, davoic zu sprechen,"' fuhr Strömer fori, „allein, christliche Werke auszilüben, iü wohl jede Zeit 'geeignet."" '. „Herr Strömer," stotterte das Mädchen kaum hörbar, .„es treten oft Umstände und. Ereignisse ein — —" Sic brach ckb und blickte hilfesuchend aus die beiden Alten. „Ach, Onkel — liebe Tante --! Könnt Ihr denn,nicht begreifen, wie es zwischen mir. und Klaß — und Artur steht?" ... Die allen Leute sahen sich verblüfft an, und dann /schweifte ihr gemeinsamer Blick zu Ellen, die Klaßners Hand ersaßt hatte. Strömer brach zuerst das peinliche Schweige». Aber obwohl/ seine' Stimmealtenbekannr.'war,.,müßte» sie ihn u,:v der Anmeldungen schriftlicb: Jfld. Turnverein, Unterlindau 21. % <,su g Uld $ 250 000 Mark sür Eingruppierung von Religionslehrer,r ein Schritt vorwärts geschehen ist. Freilich hat -das neue Laitdeskirchensteüergesetz in den letzten Wochen bedenklich« Seiten aufgezeigt, so daß zui» Rasten noch keine -Zeit gekommen ist. Nach den beifällig ausgenominenen Begrüßungen der Versammlung durch den Verband (I. Aufseeßer), die Kultusgemeinde (Regierungsbaumeister W a l l e r st e i - n e r), Rabbinat (Dr. F r e n d e u t h a l), Adas Israel imb Rabbinat (D o n S ichel), Zentralverein Deutscher Staatsbürger lFrau Justizrat Dormitz er) usw. erstattete der Vorsitzende, Lehrer D i n g f e l d e r - München, den Geschäftsbericht, der wiederum ein Bild" gewährte von der lebhaften Vereinstätigkcit. Kassierer Hellm-anux Würzburg erntete für seinen tadellosen Kassenberichtvebensoi reichen Beifall. . - ' Von tiefgehendstem Einfluß.auf Lehrer und Gentsi"- dürften die Konsequenzen sein aus denr Referate §.d^°es Vorsitzende», E hren r e i ch-München, unter deniWMschMi klingenden Thema: Gehaltsbewegung. schastsgeist und Tön, gepaart mit Konsequenz und WWiA/ klingenden - Thema: Gehaltsbewegung.. Gehört schast mit 'all ihre» Folgeerscheinungen. Selbstredenddiese neue Gestaltung von der Verwaltung indec-tzäe-Mg dächtigsten Weise behandelt werden, und es dürste- ' ' manche Beratung darüber folgen. Rosen selber -München und B- Gutman »-Nürnberg erörterte» recht instruktiv und interessant über die Neufassung der Unterstützungs- und Statutenprobleme. Mit tiefem Verständnis führte Godlewsky-Amberg auf die idealen Höhen dxr Kultur,'indem er aufrics periodische Kurse für Religionswissenschaften ins Leben zu rufen. Eine Kulturkommission wird sich nuit dieser Frage eingehend befassen. Zum Schlujse wies Ehrenvorsitzender' Mandel bau >»- Würzbnrg den Versuch zurück, auf dem Wege der „Wohltätigkeit" den erholungsbedürstigen oderkranken Lehrer»! ermäßigte Preise — Selbstkostenpreise - Schleuderpreise! — in jüdische» Hotels uiid Speise anstalten zu verschaffen. - . Wie immer erfüllte die Teilnehmer große Befriedigung ob der Fülle der Anregungen und Erfahrungen, die ihnen die Tagung gebracht ' hatte. - taume i So Zlimlan Kröuunx bcglückw lir reich Die l o w i tz ljällnis mcinden Soi rogr reue cs 1 ormitb lautet: , iou Go ur aal." l :rlin, i n ch t »afi troj zecigneti jung Wie eine praktische Nutzanwendung aus dieser Tagung der Lehrer erscheint uns eine hocherfreullches Ereignis: In den Räumen der Rcligionsgesellschaft Adas Israel, Essenweinstr. 7, fand am 1. Septeniber die Eröffnung der Volksschule dieser Gemeinde statt, zunächst mit den Klassen 1—3 (Knaben und Mädchen). Don Sichel, 1. Vorsitzender der Adas, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, und Bezirksschulrat Gagel eröfsnete in einer mannhaften, verständnisvollen Weihercde amtlich die »Schule, D. Sichel und Rabb. Dr. Klein, der überaus verdiente Förderer der Schule, gaben für die Adas' den Gefühlen, Erwartungen und ,Hoffnungen Ausdrück in Worte» der Tiefe und Innigkeit/ Hauptlchrer Heß-sprach im Namen des Lelperkollegiunis Worte des Dankes, der Freude Conditorei und Cafd Wilhelm Wendel AHapuaa 6 Telefon Hansa 1288, Frankfurter Breufen u. Betmännchen. Deul Am jou den n n d W J o Ha oorfs ,»i Lhaluzii üort bii ic Ben Die gantorei uigen < 1/2 ahlri danlntei e r st ö lehrer g »wtestie »gen Äli >er Kai ich die liunalbr Versorg, puppiei ihrer Ä vren ü neses in Geb vird ve ansehen, um sich zu vergewissern, daß es wirklich der Vikar war, der jetzt sprach. „Fräulein Dumont, ich wünsche Ihnen viel Glück, eben so Jl)iie», Herr Klaßner! Gleichzeitig aber auch' der ganzen Christenheit, da cs uns gelungen ist, einen Mann als Mirarbeiter im Weinberge des Herrn zu gewinnen, der sich im Kmnpfe sür den wahren ^Glauben sicherlich aE tüchtiger Streiter erweise» wird. Ich kenne ja Ihre Fähig leiten und freue mich. Sie,äls Bruder in Christo begrüßen zu können. Ihnen besonders eröffnet sich ein weites Gebiet für Ihre fromme Tätigkeit unter Ihren bisherige». Glau-' bensgenossen, wo Ihne» eine reiche Ernte blüht, um viele Früchte für unser» "Heiland cinzusainmeln." „Herr Strömer," sprach das Mädchen jetzt fest und' u» erschrocken, noch ehe Klaßner antworieit konnte: „Sie irre» Nicht daß Artur mir, sondern ich bin es, die/itzniDolgt Onkel, Taille! Ich liebe Artur, und er liebt mich,^ wird Euch lehren, auch seine» Glauben lieb zu gewinnen, wie ich es bereits tue! Ihr habt bisher Vater- und' Mutterstelle bei inir vertreten, darum flehe ich Euch an, zürn' mir nicht und gebet uns Euren Segen." . Leidenschastlich warf sie sich vor '.den/ Alte» uiedi und uinklammertc weinend die/Knie/der. alten Frau/ Mit ängstlicher Zärtlichkeit und.mit ei»er Bewegung-voll.müt? terlicher Liebe hob sie das Mädchen auf imdpreßte er an ihre Brust. . . ' ,Herr 'Dumont," nahm Klaßner eiidlich das '.Worr „ich schließe mich Ellens Bitte ach da wir uirser Leben nich -ohne Ihren Segen beginnen möchen."i ' Langsam, doch ohne Zögriii richtete sich der-alte'Manii zu seiner ganzen stattlichen Höhe empör,'und seine'-Hän!" aus Klaußners Schulter legend, sprach! er mit tiefer,-b . wegtcr Stimme: „Herr Klaßner —- Artur,: Ellen hat gesprocheu und wir wollen -ihre Worte als ausschlaggebcnl erachten.- Dennochaber muß ich mich vor/Ihnen' xeä)A fertigen, warum ich Ihrem Wunsche so schneWchHne- Widerspruch Nachkomme, um.mich nicht dem'VertzaMuchus'züsetzei? als schätze' ichmeinen Glauben' stur -gering/ein .oder ab i. : ieben 2 bersteig Drobifw ästig; 8 o wird mb St liiltusbiantorei itmgägr sei meine Nichte eine Persönlichkeitderen, Verlust unscrel 'Kirche leicht verschmerzen könnte. / Beides ist-nicht der Falt'I (Fo.rtsetzutig folgt.)

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