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Neue jüdische Presse · 1921-08-18 · Heft 31 (18.8.1921) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 31 (18.8.1921)
Date
1921-08-18
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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«SWW «WWW Seite 4-, Leue MdtAye Wrejje. Nr. 31 krayttw'ter LüvsUor«pLv1v Karserstrasae £9. Beginn 8 Ultra Tel. Hansa 5516. . Täglich 4 Ufcr-Tee - -=; unter M'twirtnpg erster HanstkrS'te. Und cs ist eine Tatsache: ohne diese beiden Fast- 'tage wäre Die Judenheit längst untergegangen. Der Fasttag, der sich vor wenigen Tagen wieder jährte, Rat die -Imponderabilien eines nationalen Bewusjtscins. seit zweitausend Jahren in der jüdischen Masse erhalten und ihr damit inneren Halt und Lebenskraft verliehen." Und wo dieses jüdische Eigenleben der Assimilation bereits weichen mußte, da ist es der andere Fasttag, der Fasttag rech religiöser Ratur, der noch Unzählige mit den letzte» Fäden an die jüdische Gesamtheit kettet. Zwei Fasttage: Tischo b'Aw und Jomkippur' ist es zu danken, wenn das jüdische Volk nicht das Schicksal anderer Völker gefunden hat» von denen nur noch die Geschichte zu künden weifte Das Fasten soll den Juden zum Herrn-über sich selber ^machen. Nicht nur den tierischen Sättigungstrieb, auch .alle sinnlichen Gefühlstricbe und jein ganzes Denke», soll er beherrschen lernen ini Dienste eines Höheren. Der Prophet wird nicht müde zu mahnen, daß nur dann das Fasten seine Absicht erfüllt, wenn es zur inneren Einkehr. zu Gottesfurcht, Menschenliebe und Gerechtigkeit, führt. Gottesfurcht, Menschenliebe und Gerechtigkeit, wie sic das Judentmn in feinen Lehren und Gesetzen erziehet, will, wie jie der Inbegriff der Tradition des jüdischen Volkes sind! — Möchten alle die, die in Israel saften, diesen Sinn des Fastens in seiner Tiefe begreifen, — dann lvird in der Tat dem Tischo b'Aw ein S ch a b b o s N a ch a m u , der Verzweiflnng die Hoffnung, dem Gölus das Erez Israel jolgenk .• Bergim-ene Zette». Saul Ko atz (Rabbiner Dr. Kaatz-Hindenbur» schrlderr ro semer bei Louis Lamm, Berlin, erschienenen Novelle „Alter Vogel" mit Anschaulichkeit jüdisches Kleinstadtleben im Oste» Deutschlands, wie es sich noch vor wenigen Jahrzehnten abspielte. Wir glauben, daß Alter Vogel, der Held der Erzählung, gerade in seiner Kraßheit mehr als eine Einzclfigur ist, vielmehr plastisch den Sprung weiter Kreise vom jüdischtraditionelleu in ein jüdischindifferentes Leben vor Auge» führen soll. Als Alter Vogel aus der engen Beschaulichkeit der Judengasse heraustrat und mit dem Leben der Welt bekannt wurde, war er diesem sofort wehrlos ausgeliefert. Das beweist, daß seine frühere Strenge'>mr Form war. So ging es Tausenden, — und deshalb unterlagen sie. Eine prächtige, herzersreucudc Figur in der Erzählung ist der christliche Bürgermeister. Nachstehende Buchprobe macht mit ihm bekannt. Conditorei und CaU Wilhelm Wendel BHngesse 6 Telefon Hanna 1288. V'ranklurter Streuten u. Beimännchen. Der Bürgermeister schüttelte den Kops, blieb stehen und sagte: „Herr Pastor, Herr Pastor, sehen Sie, das rft der Naturlauf. Wenn das Frühjahr beginnt,. daun kommen' die Schwalben aus Afrika und die Schifsskarteu aus Amerika. Und zu wem kommen sic? Zn den Juden. Da ist per Junge vorausgeflogen. Zwei, drei Jahre vergehen, er hat ein gutes Unterkommen gefunden, er verdient, legt die ersparten, Dollars auf die hohe Kante, bis er so viel zusammengcscharrt hat, daß er feinen Leuten Schiffskarten kaufen kann. Das geht so Jahr für Jahr, und einer zieht den andern nach sich über heu großen Teich, der Sohn seine Eltern und der Bruder seine Geschwister." Der Pastor strich sich das Kinn und meinte: „Das ist ja ein geradezu -vorbildlicher Familiensinn, der sich hier zeigt, wenn der Sohn ‘in der Fremde das Zusammengehörigkeitsgefühl mit seinen Eltern n»d Geschwistern so schön betätigt und fiir jie sorgt, wie es im Psalter heißt: „Siehe, wie sei» und wie „lieblich ist es, daß Brüder', einträchtig bei einander wohnen. Wie der Tau, der vom Hermon herab fällt auf die Berge Zion." Der Bürgermeister klopfte mit seinem Stocke den Staub von - seinen Stiefel» und cntgegnete: „Ja,, gewiß, von Ihrem theologischen Standpunkt aus haben Sie recht. Aber wenn der Tau die Gestalt von Titels annimmt und uns die Kinder Zion nach dem Aantcelande entführt, dann ist das kein Tcku des Lebens für unsere Stadt und für unser Land." Er wandte sich an mich: „Ich sage Ihnen, die Kille stirbt, und es wird nicht lauge dauern, dann wird man die Chewrclente für sic holen, Notabene, ivenn noch Chewreleuch da sein werden." Zum fPastor gewendet fuhr er fort: „Die jüdische Korporation vcrkrünimelt sich langsam. Sehen Sie, da ist unsere Nachbarstadt, früher eine ganz ansehnliche Gemeinde mit schönen Balbaitim, in die Sprache unserer Kirche übersetzt, heißt das, mit gut christlichen Hausvätern. Und heute? Da sind die Leute nicht mehr imstande, die zum Gottesdienst notwendige Anzahl von zehn Personen aufzutreibeii. So wirds auch hier kommen. Ich werde es ja nicht erleben, denn meine Tage sind gezählt. Aber wenn das so weitergeht, dann sind mich -die Tage der jüdischen Gemeinde gezählt." Wir waren während des Gespräches bis zum Marktplatz gekoinmen, und der Bürgermeister blieb stehen und zeigte mit seinem Stock auf das Haus, vor dem >vir uns befanden. Es war ein Eckhaus mit vorgebautcm, auf hölzernen. Säulen. ruhendem Obergeschoß. „Als ich mein Amt antrat, da wurde.außer in der Synage und dem Beßmedresch noch au drei anderem Stellen regelmäßiger Gottesdienst abgehalten, und zwar des Morgens nicht nur einmal, sondern mehrmals hintereinander, je nachdem die Beter sich versammelten. Hier oben, wo jetzt der Distriktskommissar wohnt, war die Flcischerbetschule. Die Leute niußten in aller Frühe zu Markt oder aufs Land fahren und verrichteten daher ihr Gebet zeitiger als die anderen. Es gab darüber oft Streit mit einigen Strengfromme», denn nach dem Ritus soll das Gebet erst nach-Tagesanbruch gesprochen werden, die Fleischer aber hatten Eist und kamen daher im Winter oft in Konflikt mit dem Ritus." Der Bürgermeister machte eine kleine Panse, blickte versonnen zur Erde, und ein heiteres Lächeln »mspielte seine Lippen. „Worüber freue» Sic sich so, Herr Bürgcniicistev?" fragte der Pastor. »Ich freue mich, so wie man sich als betagter Meergreis freut, wenn'man das schöne Lied singt: „£> iemm, jennn, jenim, o qnae mntatio rerum," nnd an die Tage denkt, wo es, oder sagen wir richtiger, wo mau lustiger war als heute. Tempi passati. Was habe ich hier nicht alles erlebt! „Greift mir hinein ins volle Menschenleben, und wo ihr's packt, .da ist's 'interessant." Jedes Hans, das Sie hier sehen, Iveckt in mir Erinnerungen an die mannig- L. Fassbenders ELonüturen wieder in Frankfurt In FrledenaquellUt. Kaiserntrasne 32. sachsten Vorfälle, an frohe und an trübe, an Tragödien und an Abderitenstreiche, i» bunter Abwechslung. Sie, Herr Pastor, wollen ja eine 'Chronik unserer Stadtschreiben und sammeln Material. Da wird^Sie vielleicht ein kleines Erlebnis interessieren, - das ich justament a» dieser Stelle, hier hatte." Der Bürgermeister strich mit behaglichem Schmunzeln seinen grauen martialischen Schnurrbart, stützte sich -dann mit beiden Händen auf seinen Stock nnd begann: j,Eines Morgens, es ist allerdings schon so lange her, daß man ruhig milchig daraus essen kann „Entschuldigen Sie," unterbrach ihn der Pastor, „aber Ihre bilderreiche Sprache beweist, daß Sie eine Kenntnis 'von Kunstausdlnckeii bei mir voraussctzen, die.mir in Wirklichkeit sehlt." ' Der Bürgermeister lachte laut und herzlich. „Verzeihen Sie, Herr Pastor, ich vergaß, daß Sie im jüdischen Ritus nicht bewandert sind. Die Sache ist nämlich so: Die Inden müssen, wenn sie Fleisch gegessen haben, einige Zeii warten, ehe sie Milchspeise» geuießeri dürfen. Die Ganzstreiigei, warten damit viele Stunden. Daraus hat sich die Ihnen dunkel gebliebene Redcwendltng entwickelt, die hier früher gang und gäbe war, wenn inan einen langen Zeitraum bezeichnen wollte. Aber ich werde mich nun bemühe», mich ganz verständlich auszudruckeu. Also, da ging ich vor Olims Zeiten cimnai hier in der Morgenfrühe vorüber. In der Fleischerschul bete ma» noch, und die Fenster standen ofsen. Man hörte das Singen des Vorbeters und das Murmeln der Gemeinde. Es mar Wochenmarkt und gerade Gänsezeit. Eine jüdische Hausfrau handelte mit einer polnischen Bäncri», die Geflügel zu Markt gebracht hatte, »m eine Gans. Während die Dame, die zwei der Tiere ergriffen hatte, in der rechten und linke» Hand je eines prüfeitd emporhob-und das Gewicht schätzte, kam oben der Vorbcter an eine Stelle, ivo die Gemeinde einznfalleir und in vorgcschrieüeiicr Körperhaltung einen Vertz.zu rezitieren hat. Die Fran nuten, mit den Gänsen in der Hand, hört das, will aber ihre Beute nicht loslassen, damit sie ihr voll den Umstehenden, die auch darauf reflektiere», nicht»weggekauft werde. Gleichzeitig »mit sie aber a»ch ihrer religiösen Pflicht genügen. Was macht sie nun i» diesem Dilemma? Wie die Gebetsstelle herankommt, lvo sie mit ihrer Antwort einznfalleir hat, packt sie ihre zwei Gänse, die heftig mit den Flügeln schlagen, mit festere,» Griff, stellt sich i» dir vorgeschriebene Positur, schließt die Augen, wippt mit ihren Gänsen dreimal auf und ob und murmelt halblaut — hebräisch natürlich —: „Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen, voll ist die ganze Erde seiner Herrlichkeit," und fügt daraus laut polnisch hinzu: „Ich 'gebe dafür nicht mehr'als' fünf Gulden." Ich sehe noch das verblüfste Gesicht der Bäuerin, welche sich die Szene gar nicht erklären kann nnd mit ängstlicher Miene auf die Frau starrt, ich sehe noch die Känserin leibhaftig vor mir, es war die Frau von Schmut Joske, Sr Kaffee ttuiiland Kaiaerstrasae 56 TXglich erstklassige Kaiaeretraaae 56 Unter haltnngBmasik Ihre Augen öffneten sich weit, nnd sie blickte ihn durchdringend an. „Wer-ist-es denn? Ach, ich errate cs schon. Es ist gewiß Las schwarze Mädchen, die Tochter der feinen Dame mitder .goldenen BrikL. Ich hatte mir Las Mädchen Lamals schon genau angesehen, als sie -mit ihrer Akütter hier war. Sie hat mir nicht mißfallen. Es hätte ja auch noch 'schlimmer sein können. Sie hat -wenigstens jüdisches Blut in ihren Adern." „Du irrst Dich doppelt, Mutter. Es nicht das schwarze Mätühen, —7 und. —. nnd —. cs ist auch keine Jüdin--« : „Awromel, mein Kind, hast Du vielleicht zu viel Wein getrunken, — oder willst Du mit Deiner alte» Mutter einen - Scherz machen? „Es ist mein vollster Ernst, Mutter. Ich will Dir -deshalb wiedrholen, daß das Mädchen, das ich ins Herz ^schlossen habe, keine Jüdiir ist, aber ich gebe Dir das Versprechen, daß ich sie nicht vorher heiraten werde, bis -sie Jüdin geworden ist. Das muß Dir genügen." ,-"Die alte-Frau-saß mit starrem Blick and bebenden -Lippen, ohne einen Laut von sich zu geben. „Du wirst sehen, Mutter, es wird nicht halb so schlimm sein, wie Du Dir denkst," fuhr er mit schwerem Herzen jort, als er ihr tiefes, stilles Weh wahrnahm. „Ich bin überzeugt, daß Du sie auch bald lieb haben wirst. Du kennst -'doch die'Geschichte von Rur nnd Noami, und Ruts Liebe für Noami wird ein Kinderspiel sein, gegen die Liebe meiner Frau für Dich." " Ein zorniges Lachen brach über die Lippen der Alten, -das dem Sohne durch Mark amd Bein ging. „Rut, Rut! Was sprichst Du von dieser heiligen Frau! Damals wandelte die -heilige' Gottheit noch ans Erden, und manches war erlaubt, sogar Die Heirat mit einer Heidin. Nut hatte ja auch schon zehn Jahre lang vorher im Hause ihrer frommen jüdischen Schwiegermutter, gelebt; jetzt aber ist cs eine Entweihung, den Namen der frommeir R»t in einem Atem zu nennen .'. ." Der Sohn hob abwehrend beide Hände, um sie den ..Satz, nicht - vollenden zu. lassen. „Es ist gut, Mutter»" »er mit unheimlicher Ruhe,, „daß Du das gräßliche nicht gegen ein-Mädchen ausgesprochen Haft das ich zn meiirer Fran zu machen fest entschlossen bin. Ich habe'Dirdöch bereits erklärt, daß .sch ftz: nur heiraten werde, wenn sic vorher Jüdin wird. Oder glaubst Du cs mir nicht?" - „Ach, Moischc Mendel! Ich habe Dich immer als einen Schlcmichl gehalten, aber Du warst doch kein solcher, da Du Dich aus der Welt geschlichen, ehe dieser Jammer über Dich hereinbrach!" klagte die alte Frau jammernd. - Klaßncr biß sich die Lippen wund, ehe er antwortete: »Ich glaube ganz bestimmt, daß der Vater die Sache mit'andern Augen angesehen und mit einem andern Herzen' beurteilt hätte." „Und ivas werden mir die Landsleute sagen?" jainmerte sie still vor sich hin, ohne seinen Einwurf iveiter zu beachten. „Mit Fingern werden sie nach mir zeigen!" „Bedeutet Dir das Glück Deines Kindes nicht mehr, als die verschrobenen Ansichten Deiner Landsleute?" Sie erhob sich mühsam nnd faßte krampfhaft nach I der Stuhllehne. Sie sprach tein Wort nnd ließ den Kopf * sinken. Bei diesem Anblick zog sich auch das Herz des Sohnes zusammen, und die Kehle war ihm wie zugcschnürt. Erdachte daran, daß die alte Fran auch später still und wortlos leiden.werde, und diese stumme Trauer fürchtete er mehr als die lautesten Borioi'irfe. - Er sprang auf, um sie in jeine Arme zu schließen, um sie zu beschwichtigen, — doch sie kam ihm zuvor. Flink, mit jugendlicher Behendigkeit, die bei ihrem Alter herzzerreißend wirkte, warf sie sich ihm zu Füße» und umklammerte leidenschaftlich mit beiden.Händen seine Knie. „Awroinele,-,nci» Kind, mein ganzes Leben, mein alles in der Welt, —'hier, liege ich vor Dir und flehe Dich an, tue es inir nicht an, und so rvahr ich hoffe, dereiinsti im lichtigen Paradiese zu ruhen, Dil wirst es mir nicht antiin! Äwroinele, bedeute doch. Du betrügst Dich selbst; nie wirst Du mit .ihr - glücklich, sei»! Siehe, inei» süßes «Kind,- wie ich mich vor Dir demütige! Nicht wahr. Du versprichst mir, nicht weiter an sie zu denten?" "- „Soll ich den» ganz unglücklich werde», Mutter? Ich kann ohne sie nicht leben." -i . „Und bl» ich Dir denn gar nichts?" Er schloß verzweifelt die.?lngen und suchte, sich von , ihrer Umklammerung zu. .befreien.' Aber eS-'gelang Ihm - nicht. Sic hielt ihn fest nnd säh ihn mit ihren traurigen Augen an. Klaßner schien einein Entschluß gefaßt zu haben, seine Stimnke war fest, als er sagte: „Mutter, höre! Damit Dn Dich überzeugst, ivie schlich Dich liebe, wie viel Du mir bist, will ich Dir eine» Vorschlag machen. Bis jetzt iveiß ich nur, daß ich sie liebe; ob sie mich aber wieder liebt, weiß ich nicht; ich habe sic noch nicht gefragt, nnd die Sache ist noch unentschieden." „Die Sache ist noch »»entschieden?" Ein .Hoffnungsstrahl blitzte in ihren Augen -auf. „Ick; hoffe, daß cs morgen oder übermorgen geschehen ivird, und damit gebe ich Dir ein Abwehr-mittel, eine Waffe in die Hand, indem ich die Entscheidung Gott selbst auheimgebc. Du hast also noch Zeit, zu ihm zu beten, daß ihr Entschluß »ach Dcjncin Wunsche ausfalle; dann hast Du de» Sieg errungen. Ich muß Dir aber erklären, daß dann ineine Lebenssonne am Helle» Mittag untergehen wird, daß ich meine Tage in Finsternis vertrauern werde. Daraus aber brauchst Du keine Rücksicht zu nehmen. Bete daher, bete mit Deiner ganze» Kraft, mit Deiner vollen Inbrunst, daß es Dir gelingt. Mutter, wenn aber nicht-'—". „Gott selbst willst D» aiirusen! Er, der Heilige, soll sich Deiner kindische», mit Deiner sündigen Angelegenheit befaßen? Seine Erhabenheit soll sich herbeilassen, um für Dick ein himmlisches Wunder zu bewirken?" »Ick fürchte, daß kein überirdisches Wunder dazu nötig «sei» wird," erwiderte er seufzend. „Ich bin-ihrer durchaus noch nicht sicher. Das.Zünglein der Wage steht iwch kerzengerade, find cs ist doch für sie ein gar schweres Opfer, das ich von ihr verlange. Wer >veiß, ob sie dazu' sich stark genug zeigen wird." „So steht es!" rief sie, indem sie sich.schnell wieder erhob, „dann, gebe ich die Hoffnung noch nicht ans! Gott, sagst Du, soll Schiedsrichter sein. Wohlan, — er jvird den Notschrei ans der Tiefe meines-Herzens, vernehmen!" Ohne den Sohn anzublicken, ging sie Pift erl-obetzem Kopf, ein triumphierendes Lächetn ans den Lippen-, .aus den, Zimmer. - (Fortsetzung, folgt.) — Nr. genau» Dame ivegunc sich str jiiljolte bezwin, war ei A> Hein einem opb. i wurde. (fS 320 rn Münch A> und C zu Gol n ortbe __ Gnade R. Sil talis»» Das L Der A Zutuns Taliiiu wn schiene, eingehe B Kurt ( Km 21. Hl chwei Goldsck Ketten! Heid e G Max! r G Saloi» Hehl Atu Eigene

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