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Neue jüdische Presse · 1921-06-02 · Heft 21 (2.6.1921) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 21 (2.6.1921)
Date
1921-06-02
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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m 'r Seite 2. Neue Jüdische Pceiie Nr. 2>. Nr.' JORICHS KÜNSTLERSPIELE 7 Uhr Schafergasse 13/15. 7 IJhr. Vornehmes Familien-Kabarett. solche Ereignisse, wie die Iaffacr Unruhe», unmöglich. Gebt uns die Mittel, ll>03 Chaluzim beim Hänferbau in Jaffa und weitere 1000 bei wirtschaftlichen Arbeiten bei Mikweh Israel zu beschäftigen, und jeder Versuch, die jüdischen Viertel zu stürmen, würde in 20 Minuten abgeschlagen sein. Einige meiner Freunde kritisieren da» Mandat sehr scharf. Ich behaupte, selbst einer der schärfsten Kritiker dieses verkrüppelten Dokumentes zn sein; aber ich wiederhole, daß es noch jetzt, in. letzter Stunde, verbessert werden lönnte, wenn nicht die Zionistische Exekutive zu unglückseliger Ohnmacht verurteilt wäre dadurch, das; unser. Volk cs versäumt hat, die nötigen Gelder aufznbringeu. 'Als Churchill nach Palästina ging, sah er unsere Kolonien, Schulen und Chaluzim: aber er entdeckte auch, das; loir uns nur mühsam sortschlcppen, ohne irgend etwas Neues Lu kchasfe», das; die Chaluzim zerlumpt, und barsns; gingen, daß sie beim Bau von Landstraßen beschäftigt waren, welche nicht wir, sondern die palästinensische Regierung bezahlt, womit sie morgen aufhören kann. Wären lvir in der Lage ' gewesen, ihm 30 neue. Kolonien im Entstehen, Hunderte von Häuserbauten in jedem Teile des Landes, gut ausgerüstete Lager, Kirchen und Krankenhäuser für unsere Chaluzinr zu zeigen, sowie einen Gvldstrom, der in die Kassen der Orgmrisation für weiierc Cntwicklungsmöglichkeiten fließt, so würden wir sicherlich, in ganz anderem Ton über das Mandat verhandeln können. Dann vielleicht könnte ich den Standpunkt verstehen, der uns drängen will, „von der britischen Regierung ein besseres Mandat zu verlangen, widrigenfalls wir unsere Arbeit cinstellen werden". Wie die Dinge heute liegen, mriß ich leider sagen, das; wir nichts cinzustellen haben. In der Legionsfrage, die jetzt das Hauptproblem Palästinas ist, weil ohne > Sicherheit für jüdisches Leben und Eigentum es dort keine Aufbauarbeit geben kann, wer- . den wir gleichfalls durch die fehlenden Mittel gehindert. Schon jetzt könnte die Jüdische Legion von Dan bis Berseba organisiert sein und Juden und Araber gleichmäßig schützen, wenn wir dem überlasteten englischen Steuerzahler angcboten hätten, unseren Anteil au diesen Kosten zn tragen. Wenn wir ohne Verteidigung sind, so hat das jüdische Volk selbst die Schuld daran. Einjvanderung, öffentliche Sicherheit, Wiederaufbau!, Mandat, die Jüdische Legion, der Zionismus als Ganzes, — alles steht und fällt mit dem Keren Hajcssod. Zahlet den Maasser, zahlet ihn sofort, trotz alledem, — oder Ihr seid selbst für die Folgen verantlvortlich!" . religiösen Mimilrh. So wollte das Jndentnin in der Zeit, ivo der Ans „Zurück zu. Kant" besonders auch jm deutschen Protestantismus laut wurde, selbst auch kantianisch sein, und cs stand davor, .das; es sich als bloßer religiöser Moralisinns erschien, lind ebenso ist heute die Gefahr, daß cs sich zn sehr der bloßen Mystik aitnähern' will. Wie sehr wir auch dieser Gefahr bewußt sein müssen, so kann uns der Blick ans die beiden religiösen Richtungen unserer Zeit doch den Blick für niis selber schärfen. An anderen lernt man sich selber leimen. Unsere Zeit hat »ns gelehrt, das Umgestallendc und das Irrationale unserer Religion deutlicher zu scheu. Beides ist nicht immer genug erkannt worden. Unsere Propheten sind nicht bloß Ethiker gewesen, und ihre mesfiauifchen, Verkündigungen nicht bloßes sentimentales Zukunftsbild'; sic waren Männer des Ncubruchcs, Revolutionierende, und sie waren .Männer des Zu-Ende- Denkens. Und sie sind auch nicht bloß Männer der gebietenden Klarheit gewesen, sondern Menschen, die das Geheimnis ergriff und überwältigte. Dieses letztere besvn-- dcrs muß gegenüber der Rationalisierung des Judentums betont iverdcp, Das Judentum hat beides: sein Rationales und sein Irrationales, cs hat sein Gebot und sein Geheimnis, seinen Weg und seine Tiefe, es hat sein Ethisches und sein Mystisches. Und da» Eigentümliche des Judentums ist gerade die Spannung zwischen den beide», die Einheit, die ans dem Gegensatz hcrvorkommt. Hier ist Gott der transzedente und doch der immanente, der Gott der Ferne und doch der Gott der Nähe, der erhabene Gott und doch der, dessen Odem in uns ist, hier ist die Gotiesidee und doch der persönliche Gott. Hier ist der Mensch geschaffen und soll doch ein Schöpfer sein. Er gehört zur Welt und ist doch über dev Wült. Hier ist sein Leben göttlich durch meine Bedeutung und doch gottlos ohne sein Tun. Es ist alles und ist doch an sich nichts. In dieser Paradoxie, in der Wahrheit, die über dem Gegensatz ist, liegt das Eigene des Judentums. Das Eigene des Judentums gilt es zufinden. Damit gelangen wir zu uns selbst. Die Versammlung lauschte ergrifseu den tiefen - und fesselnden Ausführungen des Redners und dankte ihm mit rauschendem Beifall. :ia Rabbiner-Verband in Deutschland. Am 18. Mai fand in Frankfurt a. M. nach fünfjähriger Pause eüie Hanptversanimlung des Rabbiner-Verbandes in Deutschland statt. Jp den gastlich zur Verfügung gestellten Räumen der Franksurt-Loge fanden sich gegen 100 Rabbiner aus. ganz Deutschland zur gemeinsamen Aussprache - zusammen. Schmerzlich vermißt würden die Rabbiner aus dem oberschlesischen Jndustriebezirk, die durch die politischen Ereignisse an der Reise verhindert waren. N o b e l - Frankfurt a. M.» der seit Gutimaiin's Tod die Geschäfte führt, begrüßte die Erschienenen mit einer warmherzigen Ansprache. Er führte aus, 'die Tagung sei ein Bekenntnis der Macht des Geistes gegenüber' aller Schwere und Stumpfheit des Stoffes und zn den verborgenen Kräften der Erlösung, die aus dein-Geistigen und aus ihm allein fließen. Sie sei ein Bekenntnis zur Einheit des Judentums gegenüber altem Zerklüftendc» und Zerspaltenden, das der Kamps des Tages mit sich bringt. Danach überbrachten die Vertreter des Vorstandes der Jsr. Gemeinde und der beiden Frankfurter Logen die Willkommensgrüße ihrer Körperschaften. Den Auftakt zur Tagung gab sodann Bacck - Berlin mit einem Referat über: „Die religiösen Strömungen der Gegenwart". Er führte aus: Die Wellgeschichte hat ihren -Rhythmus, ihre Zeiten de» Aufstieges und des Niederganges, aber es ist schwer, eine Zeit, in der man selber lebt, zn deuten, zu wissen, ob sic im Sonnennutcrgang oder im -Sonnenaufgang ist. Daß in der Gegenwart sich 'Neues vorbereitet, darauf scheint manches hinzuweisen. Sie will nicht zurück zn einem Früheren, sondern will eine Zukunft. Sic ist eine Zeit der Bewegung, die über sie hinaus will. Und jeder Zeit, die eine Zukunft sucht, ist eine Zeit der Religion. Die Kräfte der Hoffnung, -dis in einer Zeit wirken, werden daran erkennbar, wie sic die Vergangenheit schildert. In der Geschichte, die sie schreibt, stellt jede Zeit sich selber dar. So können wir . die religiösen Richtungen und die religiöse Sehnsucht unserer . Zeit in chre» Werte» der Religionsgeschichte erfassen. Zwei Typen findet unsere moderne Religionsgeschichte int Leben der Religion: den mystischen und den prophetischen. Der eine ist der, der nur nach dem Heile der Seele und ihrer: Erlösung verlangt, der andere der,- der für Gott wirken, Gott zur Geltung bringen will. Der eine der religiös-egoistische, der andere der religiös-ethische Typus. 'Auch die beiden bestimmenden Richtungen der Gegenwart stehen darin vor uns. Die eine ist die, ivelche das Erlebnis der Religion sucht, das Irrationale und das Kultisch-Aesthctischc, diese Richtung, die vor allem in Deutschland ihren Weg gesunden hat. Die andere ist die sozial-radikale, die von der Schweiz ausgeht, die die Welt gestalten und erneuern will. Das Judentmn. steht als Religion einer kleinen Mino.-, .rität in der Gefahr,üaß es sich in der Abwehr den herrschenden Richtungen anzupassen versucht, in der Gefahr der Usdep die Kleiderpreise iw; herrschen vielfach hoch ganz irrige Ansichten. Wir machen täglich die Erfahrung, da-s unsere Kunden glauben, sie müssten Alk. 1000.— und mehr anlegen, um einen guten Anzug oder Dabei Ueberzieher kaufen zu können liefern wir zu den Preisen von Mk. 400.— und Mk. 600.— AnzQge und Ueberzieber aus wirklich guten, tragfäh’gsn Stoffen, die modern und. flott gearbeitet sind. Bevor Sie sich einen Anzag oder Ueberzieher anschsffen, empfehlen wir Ihnen dringend, sich diese Kleidungsstücke zu -Mk. 400 — und Mk. 600.—' in unseren Geschäftsräumen vorlegen za lassen. Bamberger & Hertz Zeü 112 neben der Hauptpost. Es folgte ein Referat von Selig»! a n n, Frankfurt a. M., über „Ausgabe und Stellung des Rabbiners in der Gemeinde" und von Lazarus, Frankfurt a. M., über „Wirtschaftliche Fragen des Ra b b i n e r sta n d e s". Selig mann unlersnchie in historischer Darstellung das Entstehen des neuzeitlichen Rabbinerstandes, wie er sich seit dem ersten Drittel des 10. Jahrhunderts allmählich aus dem alten Rabbinern,in entwickelte und vor große neue Aufgaben gestellt sah. Ans dem Richter in Zivilsachen und dem Jeschiwah-Lehrer wurde unter dem Einfluß staatlicher Gesetzgebung der geistliche Seelsorger, Lehrer und Prediger seiner Gemeinde. Den neue» Aufgaben ent-, sprach und entspricht vor allein in Preußen die Stellung des Rabbiners in keiner Weise. Den Kamps um die gese tz- 1 i cf) c oder in der Gemeinden e r f a s s u n g verankerte Stellung des Rabbiners betrachtet der Rabbiner-Verband als ein Gebot moralischer Selbstachtung und als eine Notwendigkeit, im Interesse des jüdischen Gemeindelebens. Es ist zn fordern: Der Rabbiner ist als beratendes M i t g l i e d z u allen Sitzungen des Ge nie indev orstandes u nd der G e ine i N deV e r t r e t u N g hinzu zuziehen. Lazar » s, der in einem Rundschreiben a» sämtliche Mitglieder des Rabbiner-Verbandes Auskunft über ihre Einkommensverhältnisse.erbeten hatte, gab nunmehr das Ergebnis der auf. Grund zahlreicher Antworten misgearbeitetest' Statistik in großen Zügen bekannt. ES stellt sich, dabei heraus, daß unglaublicher Weise »och immer eine Anzahl von Gemeiudeil den gegenwärtigen Tenenuigsverhältnisseli: in keiner Art Rechnung getragen hat. Einzelne zahlen geradezu einen Hiingersold. Hingegen haben wenigstens 38 Gemeinden 'ein Verständnis für die Erfordernisse der Zeit insofern bewiesen, als sie für die Gehaltszahlungen an ihre Rabbiner die neue staatliche Besoldniigsresorm zugrunde gelegt haben. Aber auch, hier ist es leider nur wenig mehr als'ein Drittel der Gemeindeverwaltungen, die die volle Einweisung in die gehörige Gehaltsgruppe vorgenomme» habe». Nach Behandlung einiger Einzelheiten stellt der % richterstatter treu Antrag, daß der Nvrstand des Rabbinerverbandes unverzüglich, und nachdrücklichst bei den Genien,, den seiner Mitglieder deren Einreihung in die gehörig, Gehaltsgruppe der staatlichen Besoldungsordnuiig zu fordern und die Durchführung diesig Verlangens mit allen geeigneten Mittel».zu betreiben habe. In entsprechender Weif, svll auch für die im Ruhestandbefindlichen Kollege», tui, für die Hinterbliebenen der verstorbenen Mitglieder ei,,i getreten werden. An beide Referate schloß sich eine gemelnsaine Aus spräche, in deren Verlauf dem LazaruS'schen Antrag gestimmt und ferner beschlossen wurde, die Forderung z> erheben, daß der Rabbiner Mitglied des Verbandes fein! müsse. Die Versammlung hörte sodann Rosenthal, Köln, und Gold m a u ii, Leipzig, an, die sich als Referent Korreferent zu der P al ä st i » a f r a g e äußerten. Die siz daran anschließende Debatte behandelte die gesamte Not bei Judenheit und der jüdischen Einrichtungen. Es ergibt jj, eine Einmütigkeit in dem Wunsche, die Palästina-Kolonist tion zn fördern, zugleich aber wurden Bedenken dahin geltend! gemacht, daß es nicht angehe, ei» Werk zn fördern, tvenn] nicht die Gewähr gegeben sei, daß es in religiösem Sinne getan wird, und daß'ferner die Nvi der jüdischen Anstalten in Deutschland Sammlungen für sie selbst notwendige mache,! Die Willensmcinnng der Bersaininlung fand in folgender! Entschließ» n g Ausdruck, die e i u st i nt m i g zur An nähme kam: „Der Rabbiner-Verband in Deutschland, der zum erficuj Mal feit Beendigung des Weltkrieges versammelt ist, hat fol gcnden Beschluß gefaßt: Durch den Krieg und seine Folge erscheinung sind bei der Schicksalswende des Vaterlandes! die religiösen, kulturelle» und charitativen Schöpfungeii der deutschen Judenheit schwer in Mitleidenschaft gezogen, zum Teil in ihrem Bestände bedroht. Der Rabbiner-Verband hält! r's für feine 'heilige Pflicht der deutschen Judenheit, tropi der Ungunst der Zeit, mit allen Kräften für ihre Erhell in:-! zn wirken. Durch die neue Gestaltung bei; Verhältnisse in! Palästina ist die Hoffnung gegeben, daß für zahlreiche Glaubcnsbrüdcr dort eine Heimstätte geschaffen wird. Der Rad biNer-Verband ertlärt cs für eine heilige Pflicht aller Juden an diesem Werke 'Anteil zu nehmen und sich an der Auf-! bringnng der Mittel tatkräftig zu beteilige», in der Voraussetzung, daß der Ausbau am Geiste der Lehre des Judentums erfolgt und die ausgebrachien Mittel dem Dienste partes politischer Zwecke entzogen werden." - Beschlossen ivurde die Erhöhung dcS Mitglicderbeitragcl auf 20 Mk. Ein Antrag G o l d s ch m i d t, Offcnbach, bei Rabbiner-Verband wolle sich mit den jüdischen Organisaiio »en Deutschlands und den anßcrdciitschen jüdischen Organ:- sationen tu Verbindung setzen, um gemeinsam für die Fric dcnsidee und einen wahrhaften Bölkerfriede» zu wirke»,! wurde dem hessischen Rabbiner-Verband zur Bearbeitung! überwiesen. Zum ersten Vorsitzenden wurde Nobel, Frankfurt a. M., gewählt. Mit besonderem Dank ist die reiche: Gastfreundschaft der Frankfurter Gemeinde und des ökono mische» Komitee's der Frankfurt-Loge zn rühmen. ,?r. I I r Dozenten! heute i lzcfprochei »gudas c, ii» Jude Breslau. 1fr werde prägen, i feiner Lei wchisten lauer Ii fkcre» S »ach zndcntm Aicslaue Inn 14.3 {ai Dr.!iuszutrei ES -Haltung Lcrtretet schaden i mieden h streichen Mancher So Ijcitti in Palch |tiit,;utmr der» als |baf; sic -chatten wirtlich!dc» Gol [bas De, beim dafür uns verflicht« Etir -eiten, Al Am IMnnlovc | iUt ifter Tagung | war, tri L-cist t Incte eil Dci o h it, | ausprach billigen sondere bei» Ti inisercm Lcrussr bic Aut Randbemerkungen. Mampfe Oberrabbiiier Dr. Ehaje § - Wien hat dev A g n d a öl Cofld > .. . - cn_... ,.r ___ , C^r. <!W' r.-!t I isroet den Vorwurf gemacht, daß ihre Arbeit für Pa-I lästina nur negativer Natur gewesen sei und dadurch dir» gewesen sei unter ihrem Einfluß ftehendeii Massen in Lethargie gehalten werden. Wir halten diese Kritik an dieser allgemeinen Form! nicht für gerechtfertigt. Wohl ist der Agudas Jisroel in-f folge ihres radikale». Standpunktes ein polemischer Charakter eigen, und die Polemik führt zur Negation. Aber nnlengbar hat die Agudas Jisroel im gleichen Maße das' Streben zu positiven Leistungen, — und iveiin bis vor kurzem nur Ansätze in der Durchführung eines Prograinins positiven Arbciicns zn verzeichnen gelvesen sind, so musst man berücksichtigen, daß die Agudas Jisroel sich immers noch in dein Stadium de» O-rgauifiereiis ihrer eigenen Körperschaft befindet. Die von der'Agudas Jisroel befolgte Politik hat häufig! genug starke Gegnerschaft hervorrufin müssen. Stehen bod)| gerade an ihren führenden Stellen Männer, die immer wieder und wieder Ursache hierzu gegeben haben. Einige feie»! hier gezeichnet. Rabbiner Dr. Pinchas Kvhn, einer ihrer! maßgebendsten Führer, mag wohl eine unschätzbare Arbeitskraft sein, — aber er ist Bayer jüdischer Konfession und als Bayer klerikaler Politiker. Um Gesinnung und Kampfesweise Dr. Kohns würdigen zu lernen, ist es gar nicht notwendig, auf' feine Warschauer Wirksamkeit während des Krieges ziirückzngreifen, cs genügt, eine Blütcnlese aus den Gedankengäiigen zu geben, mit denen er unter dem Pseudonym „Aopi" in den Blättern der Aguda auf die Aguda- Jugend erzieherisch cinzuwlrken suchte. Und Dr. Nathan B i r n b a u m, der in der Regel innerhalb weniger Minuten in einen Zustand der Siedehitze gerät, so daß man fürchten muß, er könne jeden Augeüblick explodieren. Oder der komplizierte Rabbiner Ho r ow ic z, der. als Leiter der deutsch-holländischen Ehalukä abwechselnd in Frankfurt und in Jerusalei» residiert. Oder schließlich -die neueste Errungenschaft der Aguda, der ehrgeizige Samuel Bette l h c i m, der in der „PreßLnrgcr Jüd. Pre,je" sich geradezu in Schmähungen der »Gegner überbletet. . Charakteristisch für die Anschauungsweise der. führenden Kreise in der. Aguda ist auch der Fall He ine man». »Nagt Frau ein hi D,: wieder: schwer, nur m das nt Eusebic Zerrisse snrchtb fein wi Kitt! . Tage ( 2> antwor | ich nic! er ist vcrschn! »>sse zi nicht! Ich kö die Mc eS ist wieder! "»ftzn : dir Ne Sllavc > miscrn wird j genäht I's.ssdsiiäsrs Konfitüren wieder in Frankfurt in Frledensqualltfit. Uaiserstrasse;S2. Kraft ■ Hordel wüsten , Erdbck Geistemib n Di, h Welt!>c «It

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